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Erschienen in EasyLinux 06/2003   »   Ausgabe bestellen

Open Office SDK freigegeben

<*d(1,2)><k10c,,01 news-blau,,f,,Garamond-Book``>I<a$>m Rahmen der ersten Open-Office-Konferenz in Hamburg gaben die Entwickler die endgültige Version des Software Development Kits für die Office-Suite frei. Das 900 Seiten starke Referenzhandbuch ermöglicht die Erweiterung des Office-Paketes mit eigenen Java oder C++-Programmen.

Das Software-Kit enthält zahlreiche Code-Beispiele und Add-ins <\#208> Zusatzfunktionen für die einzelnen Komponenten, sowie Filter für die Arbeit mit Dateien in verschiedenen Formaten. http://website.openoffice.org/developer/

VMWare 4.0 mit verbesserter Linux-Unterstützung

<*d(1,2)><k10c,,01 news-blau,,f,,Garamond-Book``>D<a$>ie neue Version 4.0 von VMware verspricht eine bessere Unterstützung von Linux, sowohl als Host- als auch als Gastsystem. Vor allem die Benutzerschnittstelle auf der Linux-Seite ist an die bisher bessere Windows-Oberfläche angepasst worden.

Das Datenblatt empfiehlt 256 MByte Arbeitsspeicher für den Betrieb der Software. Unterstützt werden alle gängigen Windows-Versionen sowie die aktuellen Linux-Distributionen sowohl als Host- als auch als Gast-Betriebssystem.

Gast-Betriebsysteme können, so der Anwender es erlaubt, voll auf ein vorhandenes Netzwerk zugreifen. Die Hardware-Emulation unterstützt zudem gängige Hardware, wie Festplatten, SCSI-Controller, sowie VGA- und SVGA-Grafikkarten.

Der Preis für eine Version in der Box liegt beim Distributor Microbasic bei 354 Euro; de Lizenzschlüssel für eine Download-Version kostet 322 Euro. Der Münchner Händler Linuxland bietet die VMWare-Version zum Preis von XXX, beziehungsweise XXX Euro an.

http://www.microbasic.de

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http://www.linuxland.de

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http://www.vmware.com

vmware-4.0.bmp

<@BU fett>Bildunterschrift

Opera 7.10 mit Mausgesten

<*d(1,2)><k10c,,01 news-blau,,f,,Garamond-Book``>L<a$>inux-Anwender hinken immer noch ein wenig hinterher beim Browser Opera: Die aktuelle Beta 7.10 ist als Windows-Version schon als Final gekennzeichnet. Aber der Funktionsumfang kann sich in jeder Hinsicht sehen lassen. Dem Anwender steht der neue Mail-Client M2 zur Verfügung, Mausgesten, Passwort-Manager und Tastenkürzel machen die Bedienung noch komfortabler und neue Skins sorgen für eine moderne Optik.

Auf beiden Plattformen neu ist mit dieser Version das Fast Forward und die Rewind-Funktion. Mit dem Fast-Forward-Button versucht der Browser zu erahnen, welches die logisch nächsten Links sein könnten, die der Anwender anklickt. Diese lädt das Programm dann nacheinander. Bei Bildergalerien hat dies den Diashow-Effekt.

Darüber hinaus merzten die Entwickler mit dieser Version viele kleine Fehler aus den vorangegangenen Versionen aus. Opera setzt nach wie vor auf ein zweigleisiges Konzept und gibt eine Version mit intergierter Reklame zum Download frei. Die werbefreie Variante kostet 39 Euro.

http://www.opera.com

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Bruce Perens gegen Software-Patente

<*d(1,2)><k10c,,01 news-blau,,f,,Garamond-Book``>B<a$>ruce Perens hat einen Sponsor gefunden, der den Linux-Aktivisten mit einer Summe von 50 000 US-Dollar im Jahr unterstützt. Perens, der im September 2002 die Firma Hewlett-Packard verließ, will die Summe nutzen, um seine Aktivitäten gegen Software-Patente zu finanzieren. Der ehemalige Debian-Leader sprach sich wiederholt gegen die Patentierung von Programmen aus <\#208> zuletzt im Zusammenhang mit dem Fall SCO gegen IBM.

Der Name des Unterstützers ist derzeit noch unbekannt und auch Perens schweigt sich darüber aus, ob es eine Einzelperson oder eine Firma ist. Stattdessen konzentriert er seine Kräfte lieber auf kommende Aktionen. Seiner Ansicht nach hemmen Patente die Entwicklung von Open Source Software: <\#227>Es ist sehr schwer für uns (die Open-Source-Entwickler, Anm. d. Red.), ein Nebeneinander mit den Patenten zu finden. Daher streben wir im Augenblick an, Organisationen zu gründen die patentfreie Standards entwickeln und allen zugänglich machen<\#210>, so Perens.

Ins Visier des umtriebigen Lobbyisten für freie Standards ist die Internet Engineering Task Force (IETF) geraten. Er legte dem Gremium ein Papier vor, in dem er für die Abschaffung von Ausnahmen bei RAND-Lizenzen eintritt. RAND steht für <\#227>reasonable and non-discriminatory<\#210> und bezeichnet Standards, die allen zur Verfügung stehen, ohne Rücksicht auf die Firmenzugehörigkeit.

http://perens.com

<@BU fett>Bildunterschrift

TAZ-Archiv-Programm unter GPL freigegeben

<*d(1,2)><k10c,,01 news-blau,,f,,Garamond-Book``>D<a$>ie Tageszeitung (TAZ) in Berlin stellt eine selbstentwickelte Archiv-Software unter der GPL der Allgemeinheit zur Verfügung. Bei dem Programm handelt es sich um zwei Komponenten, von denen eine als Browser-Plugin realisiert ist. Mittels Plugin greift der Anwender auf eine Bibliothek zu, die die Daten aus den Archiv-Dateien herausssucht. Die Archivdateien selber sind wiederum gepackt, so dass rund 3,2 GByte an Daten auf 1,1 GByte Speicherplatz passen.

Dem Benutzer stehen drei verschiedene Sucharten zur Verfügung: Normal, kompakt und erweitert. Auf den CDs liegen die Ausgaben von 1986 bis Ende Februar, darüber hinaus alle Ausgaben der Le Monde diplomatique sowie <\#208> Freunde des Humors aufgepasst <\#208> 2350 Tom-Cartoons, die täglich auf der Wahrheitsseite der Taz abgedruckt sind.

Auf den Web-Seiten der Zeitung finden sich vorkompilierte Binaries für Linux, Mac und Windows sowie eine Demo, die den Einsatz der Suchmaschine auf einem Bestand von zwei Tagen ermöglicht. Auf den CDs liegen die Sourcen für die Suchmaschine und die dazugehörigen Programmbestandteile bei die Quellen könne aber auch aus dem Internet gezogen werden.

http://www.taz.de/taz/archiv/demo/

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