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Erschienen in EasyLinux 06/2003   »   Ausgabe bestellen

KDE nachinstallieren unter Redhat

Desktopwechsel zu KDE

von Elisabeth Bauer


Wenn Sie sich bei der Installation von Redhat für die Standardauswahl an Software entscheiden, installiert Redhat die Desktop-Umgebung GNOME. Vor allem Umsteiger aus der Windows-Welt tun sich mit dem KDE-Desktop jedoch oft leichter. Dieser Artikel zeigt, wie Sie unter Redhat nachträglich KDE installieren.

Der Eine schwört auf GNOME, der Andere auf KDE. Die Entscheidung zwischen den zwei großen Desktop-Umgebungen ist größtenteils Geschmackssache und Redhat hat sich mit seiner Desktop-übergreifenden BlueCurve-Oberfläche viel Mühe gegeben, die Unterschiede zwischen den beiden unmerkbar zumachen. Andererseits gibt es auch ein paar handfeste Gründe, KDE vorzuziehen. KDE orientiert sich stärker am Windows Look & Feel, viele Sachen funktionieren deshalb einfach so, wie Sie es von Windows gewöhnt sind. Zahlreiche KDE-Entwickler sitzen in Deutschland, was den netten Nebeneffekt hat, dass die deutsche Lokalisierung von KDE deutlich ausgereifter als die von GNOME ist. So begrüßt Sie zum Beispiel die Hilfe -- im Gegensatz zum komplett englischen Handbuch von GNOME -- freundlich auf Deutsch.

Um KDE unter Redhat nachzuinstallieren, gehen Sie folgendermaßen vor:


Abb. 1: Fast die komplette Sammlung an KDE-Programmen wird installiert


Abb. 2: Der Paket-Manager ist startklar zur tatsächlichen Installation.

Nach der Installation ist von KDE noch nicht viel zu sehen, Sie befinden sich immer noch in der GNOME-Umgebung. Um zu KDE zu wechseln, genügen jedoch wenige Schritte.

Auf den ersten Blick hat sich nicht viel verändert: die Menü-Icons und der Hintergrund sind gleich geblieben. Die Kontext-Menüs, die Sie über die rechte Maustaste erhalten, sind jedoch auf einmal anders angeordnet und haben viele neue, praktische Funktionen hinzu erhalten (siehe Abbildung 3). Als Datei-Manager agiert jetzt statt Nautilus der Alles-Könner Konqueror, der sich sogar als Web-Browser und FTP-Programm einsetzen läßt. Wie Sie den KDE-Desktop nun ganz nach persönlichem Gusto gestalten, verrät der Artikel "Schreibtisch nach Maß".


Abb. 3: Vorher - Nachher: Kontextmenü unter GNOME und KDE

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