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1000 DateitypenJPG, GIF & Co.von Elisabeth Bauer |
Die auf Internetseiten beliebten Bildformate JPEG und GIF kennt fast jeder. In letzter Zeit erfreut sich auch das Portable-Networks-Graphics-Format, kurz PNG genannt, zunehmender Beliebtheit. Wie GIF beherrscht es Transparenz, im Gegensatz zu GIF ist es jedoch frei von Patentansprüchen.
Von vielen Programmen darstellbar, aber in der Linux-Welt unbeliebt, ist das Windows-Bildformat BMP, da es Bilder völlig unkomprimiert speichert und so unnötig große Dateien erzeugt. Wenn Sie selbst Bilder speichern, sollten Sie eher auf JPEG oder PNG zurückgreifen.
Wer im Datei-Manager schon mal auf ein Bild in einem der genannten Formate geklickt hat, wird es gemerkt haben: Konqueror zeigt JPG, GIF, BMP und PNG in der Defaulteinstellung völlig problemlos an. Wählt man im Menü Ansicht als Vorschauoption Bilder, ersetzt Konqueror die Standard-Icons durch eine verkleinerte Bildvorschau. Interessanterweise schafft er das sogar bei exotischeren Bildformaten wie TIF, die er in der Vollansicht nicht darstellen kann.
Doch sich so im Konqueror durch die Bildersammlung zu klicken, ist mühsam. Ein Bildbetrachtungsprogramm erfüllt diese Aufgabe schneller und besser.
Unter SuSE ist dafür das Programm PixiePlus vorgesehen, das Thumbnails von allen Bildern im ausgewählten Ordner anzeigt und das bequeme Durchstöbern der Bildersammlung erlaubt. Red Hat benutzt dazu GQView, das Sie im K-Menü unter Graphik finden. Mit beiden Programmen sind Aktionen wie eine Dia-Show im Vollbildmodus oder einfaches Rotieren und Spiegeln möglich.
GQView bedienen Sie komfortabel über Tastatur-Kürzel: [v] schaltet zwischen Vollbild- und Fenstermodus um, [s] schaltet die Diashow ein. Mit der Leertaste springt man zum nächsten Bild. Wenn Sie mit der rechten Maustaste auf das gerade dargestellte Bild klicken, können Sie im Kontextmenü unter Bearbeiten ein Programm auswählen, das dann das entsprechenden Bild öffnet (siehe Abbildung 1).
In PixiePlus rufen Sie im Menü Datei den Punkt Dia Show auf. Anschließend können Sie zwischen Ordner und Liste wählen. Diese Optionen entsprechen den zwei Reitern im linken Feld von Pixie. In der Ordneransicht klicken Sie sich durch den Verzeichnisbaum, in die Dateiliste ziehen Sie die gewünschten Thumbnails aus dem mittleren Feld. Noch kurz die Verzögerung zwischen zwei Bildern eingestellt, und die Show kann beginnen... Passt Ihnen die interne Anordnung von Pixies Feldern nicht, lassen sich diese per Drag & Drop nach Wunsch anordnen oder ausblenden.
Oft will man Bilder jedoch nicht nur anschauen, sondern auch verändern. Einfache Aufgaben wie die Konvertierung in ein anderes Format lassen sich noch recht gut mit Pixie und GQView erledigen (siehe Abbildung 2). Für größere Aktionen braucht es aber einen Spezialisten. Unter Linux führt hier kein Weg an Gimp vorbei. Das Bildbearbeitungsprogramm kann von seinem Funktionsumfang her leicht mit dem Profi-Werkzeug Photoshop mithalten. Die verschiedensten Mal- und Auswahlwerkzeuge, Ebenen, Kanäle und Filter lassen das Künstlerherz höher schlagen (siehe Abbildung 3).
Wer Red Hat oder SuSE 8.2 verwendet, findet Gimp in der Rubrik Graphik des K-Menüs. Anwender, die mit SuSE 8.1 unterwegs sind, müssen das Programm zuvor von CD über die Punkte Administration/Software nachinstallieren/Graphik/Gimp im Work-Menü nachinstallieren. Haben Sie unter Windows schon mal mit Photoshop oder einem ähnlichen Programm gearbeitet, finden Sie sich in Gimp schnell zurecht.
Die liebevoll bearbeiteten Kunstwerke sollen natürlich nicht auf dem heimischen Rechner verstauben. Für den Bildertransport auf die eigene Homepage brauchen Sie unter Linux nicht einmal HTML-Kenntnisse.
Am schnellsten geht es mit Konqueror: Wählen Sie das Verzeichnis mit der kostbaren Sammlung aus, und rufen Sie im Menü Extras die Option Bildergalerie erstellen auf. Im folgenden Dialog lassen sich noch ein paar Kleinigkeiten wie Hintergrund und Schriftfarbe einstellen (siehe Abbildung 4). Nach dem Klick auf OK generiert Konqueror die Galerie mitsamt verkleinerter Vorschaubilder. Anschließend müssen Sie das entsprechende Verzeichnis nur noch auf Ihre Home Page stellen.
Wer gerne etwas mehr Einstellungsmöglichkeiten hätte, wird bei PixiePlus fündig: Auch dieses Programm erzeugt Bildergalerien, bietet aber im Vergleich zu Konqueror deutlich mehr Optionen.
| 1000 Dateitypen |
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Jeder Computer-Benutzer bekommt es früher oder später mit Dateiendungen zu tun. Zum Glück wissen moderne Betriebsysteme meistens selbst, was sie mit einer Datei xyz.bmp anfangen sollen, doch manchmal muss man auch von Hand nachhelfen und dem Rechner sagen, mit welchem Programm er diesen Dateityp öffnen soll -- dann lohnt es sich zu wissen, ob die gerade ins Haus geflatterte Datei Bild, Ton, Film oder der Output einer obskuren Textverarbeitungs-Software ist. In dieser Rubrik stellen wir gängige Dateitypen vor und präsentieren die passenden Linux-Programme fürs jeweilige Format. |
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Last modified: 2007-01-25 16:17
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