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Erschienen in EasyLinux 07/2003   »   Ausgabe bestellen

Nachrichten

Ethernet-WLAN-Adapter von SMC

Abb. 1: Der SMC-Adapter verbindet die Netzwerkkarte mit dem WLAN

Für 125 Euro verkauft SMC den EZ Connect Wireless Ethernet Adapter SMC2670W. Das Gerät wird mit einem mitgelieferten Cross-Ethernetkabel an eine beliebige Standard-Netzwerkkarte (10Base-T/RJ45) angeschlossen und macht daraus einen WLAN-Anschluss.

Die Konfiguration des Geräts ist über den integriertem Web-Server für alle Distributionen denkbar einfach. Einzige Mühe: Um das Gerät über die Netzwerkkarte einzurichten, muss dieser einmalig und vorübergehend eine zur Voreinstellung des Web-Servers passende IP-Adresse zugewiesen werden.

Die Übertragungsrate zeigte sich beim ersten Test ausgesprochen abhängig von der Positionierung des Adapters im Raum -- was bei einem externen Gerät aber kein Problem ist http://www.smc-europe.com/de/

USB-Ethernet-Adapter von CMC

Abb. 2: Klein und praktisch: USB-Ethernet-Adapter von CMC

Wer keinen Platz für eine Netzwerkkarte findet oder eine zusätzliche braucht, wird bei CMC fündig. Der Adapter -- halb so groß wie eine Zigarettenschachtel -- verbindet den USB-Anschluss des Rechners mit einem 10Base-T-Netzwerk.

Für aktuelle Linux-Distributionen heißt es "Plug & Play", auch wenn die Firma nur Unterstützung für aktuelle Windows-Versionen verspricht. www.cmcmedia.de

Digitalfotografie-Workshop

Das Buch "Digitales Fotografieren -- easy" von Norbert Debes hilft beim Einstieg in den Umgang mit der Digitalkamera. Passend zum Titelthema dieses Heftes ist der Workshop auf Einsteiger zugeschnitten .

Zwar sind einige Beispiele mit Windows-Programmen veranschaulicht, aber das Buch vermittelt die Grundlagen der (Digital-) Fotografie unabhängig von Kameratyp, Software oder Betriebssystem. Und die Bildbearbeitung wird natürlich mit dem Open-Source-Favoriten Gimp erklärt. Für mehr als 300 Seiten verlangt der Markt+Technik Verlag 16,95 Euro. ISBN: 3-8272-6469-3. http://www.mut.de

Jargon File aktualisiert

Mit Version 4.4.0 gab Eric S. Raymond die neueste Fassung der so genannten Jargon-Files frei, die unter http://www.catb.org/~esr/jargon/ zu finden sind. Das Dokument ist mit der neuen Version geschrumpft: Es enthält lediglich 2290 Begriffe. Rund 100 Ausdrücke fielen heraus, weil sie veraltet und nicht mehr im Gebrauch sind.

Das Jargon-File ist eine Art Lexikon der Hacker-Kultur und erläutert zahlreiche Begriffe aus der IT-Welt und beschreibt Schreibkonventionen, die sich im Laufe der Jahre in den Usenet-Newsgroups herausgebildet haben.

Das Lexikon hat sich nicht nur inhaltlich geändert, es wurde von Raymond auch in ein auf Docbook (http://www.docbook.org) basierendes XML-Format überführt, so dass die Pflege nun deutlich einfacher ist. Dank XML lässt sich der Ursprungstext sehr leicht in verschiedene Formate wie HTML und PDF konvertieren.

Bücher zum Download

Der Verlag Galileo Computing bietet derzeit das Buch "Wie werde ich Unix-Guru" von Arnold Willemer zum kostenlosen Download im HTML-Format an. Das Buch richtet sich an Leser, die einen praxisoreintierten Einstieg in Unix suchen. Die in dem Buch vorgestellten Beispiele basieren auf verschiedenen Unix-Systemen, darunter Linux.

Das Archiv mit den HTML-Seiten ist rund 3,9 MByte groß und unter http://www.galileopro.de/openbook/unix_guru/galileocomputing_unix_guru.zip zu finden. Die Online-Verson steht unter http://www.galileocomputing.de/openbook/unix_guru/

5. Berliner Linux Infotage

In Berlin finden am 28. und 29. Juni die 5. Berliner Linux-Infotage statt. Ort der Veranstaltung ist der akademische Verein Hütte e.V. in der Carmer Straße 12. Schwerpunkt der diesjährigen Veranstaltung ist der Einsatz von Linux auf dem Desktop. Im Server-Bereich hat sich Linux behauptet und an vielen Stellen durchgesetzt. Beim Desktop besteht noch Nachholbedarf.

Doch die alten Zeiten sind vorbei: Der Linux-Desktop will das Rad der Bedienung nicht neu erfinden, aber er kann so eingestellt werden, dass sein Aussehen und Verhalten der Oberfläche Windows sehr nahe kommt und dabei die bekannten Linux-Stärken zeigt: Stabilität, Sicherheit, Transparenz und geringe Kosten.

Wer diese Vorteile nutzen will, kann sich an den Linux-Infotagen 2003 von erfahrenen Linuxern zeigen lassen, wie sich Linux auf dem Desktop-Rechner eingesetzen lässt. Unter dem Motto "Der Linux-Desktop als produktives System" beantworten die Experten nicht nur allgemeine Fragen zur Software-Entwicklung der letzten Jahre, sondern stellen individuelle Lösungen mit OpenOffice für Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, HTML-Editor und vieles mehr vor. http://www.linuxinfotage.de

Opera 7.11 Final für Linux

Opera 7.11 bietet viele Funktionen, die die Arbeit mit dem Programm komfortabler machen.

Gut einen Monat später als die Windows-Version ist nun die endgültige Version 7.11 von Opera für Linux freigegeben. Der Funktionsumfang kann sich in jeder Hinsicht sehen lassen: Anwendern steht der neue Mail-Client M2 zur Verfügung; Mausgesten, Passwort-Manager und Tastenkürzel machen die Bedienung noch komfortabler, und neue Skins sorgen für eine moderne Optik.

Mit dieser Version sind "Fast Forward" und die "Rewind"-Funktion von den Entwicklern freigegeben worden. Mit dem Fast-Forward-Button versucht der Browser zu erahnen, welches die logisch nächsten Links sein könnten, die der Anwender anklickt. Weitere Informationen zur neuen Release unter http://www.opera.com

StarOffice für Berliner Schüler und Studenten kostenlos

Sun Microsystems macht seine Ankündigung wahr und verschenkt das Software-Paket StarOffice 6.0 an Berliner Universitäten, Schulen und Weiterbildungseinrichtungen. Die Schenkung ist Teil einer größeren Kampagne mit einem Gesamtwert von rund 6 Milliarden US-Dollar.

Natürlich geht es dem Unternehmen dabei um eine Vergrößerung des Marktanteils, aber gleichzeitig möchte Sun damit etwas an die akademische Welt zurückgeben, aus der die Firma entstanden ist. Sun Microsystems wurde 1982 gegründet. http://www.sun.com

Günstiger Linux-PC von Vobis

Vobis verkauft diesen vorinstallierte Linux-PC für 399 Euro.

Die Handelskette Vobis verkauft seit dem 22. Mai einen günstigen PC mit vorinstalliertem Linux. Der Rechner mit einem AMD Duron 1,3 GHz sowie 256 MB RAM läuft unter SuSE Linux 8.1. Im Midi-Tower finden sich drei 5,25-Zoll-Einschubschächte, von denen einer mit einem 16-fach-DVD-Laufwerk von Mitsumi (DM-2000TE) belegt ist.

Das Mainboard ist ein Biostar M7VIQ (VIA KM266) mit einer parallelen und zwei USB-2.0-Schnittstellen. Auf der Platine ist weiterhin ein 10/100-MBit-LAN-Port zu finden, der auch unter Linux nutzbar ist. Drei freie PCI-Slots können mit Erweiterungen bestückt werden. Der Onboard-Sound ist funktionstüchtig und spielt Musik in zufriedenstellender Qualität ab.

Vobis spendiert dem Anwender zusätzlich zum Onboard-Grafik-Chip eine ATI Radeon 7000 (32 MByte). Die 40 GB große Festplatte von Maxtor wird neben einer 512-MB-Swap-Partition zwei weitere mit dem Linux-Dateisystem ReiserFS formatierte Partitionen enthalten, von denen eine mit dem System belegt ist.

Die nicht mehr ganz aktuelle SuSE-Version 8.1 ist upgrade-berechtigt. Für rund 50 Euro kann der Anwender auf die aktuelle Version 8.2 umsteigen. Der OEM-Version von SuSE liegen keine Handbücher bei. Kostenlose Hilfe gibt es nur via Web; weitergehende Fragen müssen Vobis-Käufger an den kostenpflichtigen Telefon-Support richten. http://www.vobis.de, http://www.suse.de

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