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von Fred Andresen und Andreas Grytz
| Blau gemacht |
Abb. 1: Der Bluetooth-Druckeradapter von Elito-Epox: Kabellos drucken für 99 Euro.Linux und Bluetooth verstehen sich prächtig. Zumindest unter SuSE Linux 8.2 funktionieren die neuen USB-Adapter von Anycom und Elito Epox problemlos. Das Kernel-Modul hci_usb muss zwar noch per Hand nachgeladen werden -- die Juni-Ausgabe des LinuxUser zeigt, wie -- aber die Verbindung klappt. Die Anycom-Adapter gibt es in zwei Versionen: Der größere der beiden unterscheidet sich durch ein Gelenk und die höhere Reichweite vom kleineren: Laut Herstellerangaben funkt der ASB-220 für 65 Euro bis zu 100 Meter weit, der USB-100 für 55 Euro nur ca. 60 Meter. Die Mehrausgabe lohnt sich: Im EasyLinux-News-Test war bei etwa 15 Metern quer durch die Redaktionsräume für den kleineren Adapter Schluss; der große fand dagegen auch über diese Entfernung hinaus ein Bluetooth-Mobiltelefon und den Elito-Epox-BlueZ-Druckeradapter BT-PA01. Der kostet 99 Euro und wird einfach auf den Parallelport eines beliebigen, linux-tauglichen Druckers gesteckt. Ist auf dem PC die passende Schnittstelle eingerichtet, steht dem kabellosen Druck nichts mehr im Wege. Mit der geringen Datenübertragungsrate ist die Lösung aber keine Alternative zu einem WLAN-Drucker. Von Elito Epox gibt es noch den Bluetooth USB-Dongle BT-DG02. Für 44 Euro ein echtes Schnäppchen, liegt er in der Reichweite zwischen den beiden Anycom-Adaptern. Die Anycom-Adapter gibt es bei RFI; die Preise sind von Avitos. Die Preise für die Elito-Epox-Adapter haben wir von Alternate. www.anycom.com www.rfi.de www.avitos.de www.elito-epox.de www.alternate.de |
| Flüsterleise |
Abb. 2: Der Deltatronic Silentium: Lautlos ohne Lüfter.Kein Tinnitus durch Diskobesuche; keine Hörschäden durch nervend brummende PCs. Wer glaubt, die Leistung moderner Hardware nur mit Verzicht auf Ruhe erkaufen zu können, den belehrt der Bruchsaler Hersteller Deltatronic Computer eines besseren. Die Firma vertreibt -- neben Einzelkomponenten und Bausätzen -- auch fertig konfigurierte, wirklich lautlose Komplett-PCs, die mit aktuellen Leistungsdaten aufwarten. Der Deltatronic Silentium mit einem 2-GHz-P4, 80 GByte Festplatte und einer ATI Radeon 9000 3D-Grafikkarte kostet zwar stolze 1700 Euro, aber was ist das schon, wenn der PC dafür das tun darf, was er unter Linux kann: durchlaufen. Der Clou des Systems ist die passive Kühlung: Eine Seite des Gehäuses ist nichts anderes als ein riesiger Kühlkörper, mit dem Hauptplatine und Prozessor verbunden sind; Grafikkarte und Netzteil nutzen die Luftströmung im Gehäuse. Und das schönste ist: Den Silentium gibt's auf Wunsch mit vorinstalliertem SuSE Linux 8.2. |
| Linux on the Road |
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Abb. 3: Werner Heuser findet Linux tragbar.Der Betreiber der Tuxmobil-Homepage, Werner Heuser, hat eine neue Auflage seines Linux-Handbuchs für Laptops und andere tragbare Geräte veröffentlicht. Der "Linux-Mobile-Guide" (ISBN 3-934529-42-9) ist über den Buchhandel zu beziehen, liegt aber auch als HTML-Datei (auch komprimiert) auf Heusers Homepage. Das HowTo gibt eine Übersicht über die erhältlichen Geräte und die technischen Details, beschreibt die Linux-Installation und stellt Anwendungen für verschiedene mobile Einsatzgebiete vor. http://www.tuxmobil.de http://tuxmobil.org/Mobile-Guide.db/Mobile-Guide.html |
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Passend zum Titelschwerpunkt des aktuellen EasyLinux gibt es für die, die mit HTML noch nicht so vertraut sind, zwei Einsteigerbücher: "Jetzt lerne ich HTML" von Harald Taglinger (Markt+Technik, 19,95 Euro, ISBN 3-8272-6553-3) und "HTML und CSS" von Monika Weber (Addison-Wesley, 24,95 Euro, ISBN 3-8273-2067-4). Die Bücher führen in die Grundlagen der Seitenbeschreibungssprache ein und setzen keine Vorkenntnisse voraus. Beide entsprechen dem modernen Layout, sind klar strukturiert und veranschaulichen das Thema mit Grafiken und Tabellen. So "handfester" Lesestoff hat einiges für sich; wer das nicht braucht oder das Geld sparen will, dem sei zur Online-Dokumentation geraten: www.selfhtml.org. |
| Textmaker für Linux |
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Die Textverarbeitung unterstützt mehr Sprachen als beispielsweise OpenOffice. Wer mit der neuen Rechtschreibung auf dem Kriegsfuß steht, bekommt von der Software Hilfe, die alle fraglichen Wörter mit einer Markierung versieht. Das Programm läuft auch auf älteren Rechner angenehm schnell. Etwas mager fällt die eingebaute Hilfe aus. Es gibt weder eine kontextsensitive Hilfe noch Assistenten für alltägliche Aufgaben. Hinter dem Menüpunkt Hilfe gelangt der Anwender zu einer PDF-Version des Benutzerhandbuchs. Die Textverarbeitung kostet rund 50 Euro. Unter http://softmaker.de/tmldemo.htm findet man die Testversion, die 30 Tage lauffähig ist. |
| Spielespaß mit Transgaming |
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Spiele gehören selbstverständlich mit zum Linux-Desktop. Obwohl die meiste Software ursprünglich für den Windows-Markt geschrieben wurde, ist die Portierung auf Linux in vielen Fällen möglich und schon geschehen. Das amerikanische Unternehmen Transgaming entwickelt eine eigene Wine-Version unter dem Name WineX, die unter anderem Unterstützung für DirectX bietet und mit der sich viele Spiele unter Linux installieren lassen. Gerade ist die Version 3.1 von WineX freigegeben worden. Sie ermöglicht es Linux-Anwendern, "Morrowind" und "Great Theft: Vice City" auf einem Linux-PC zu spielen. Neben der Entwicklung von WineX verdient Transgaming sein Geld mit dem Verkauf von Linux-Spielen. So findet sich im Online-Store unter anderem "Kohan: Ahriman's Gift" oder der Klassiker "The Sims". http://www.transgaming.com |
| Neue Mozilla-Release skaliert Bilder |
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Der freie Web-Browser Mozilla wird immer komfortabler: Mit dem Release Candidate 3, sprich RC 3, der Version 1.4 kann der Anwender Tabellen und Bilder mit dem Mauszeiger größer ziehen. Ob Bilder in einem größeren Format dann noch gut aussehen oder ob sie schon pixelig werden, hängt von ihrer Auflösung ab. Nach wie vor verbessern die Entwickler die Filter, die unerwünschte Werbebotschaften aus der Mailbox fern halten sollen. Um die Mails nach dem Filtern schneller zu entsorgen, gibt es einen entsprechenden Eintrag im Kontextmenü zum Löschen. Um Mozilla zu testen, genügt jede aktuelle Distribution; die Hardware-Anforderungen (64 MB RAM und 24 MB Festplattenplatz) erfüllen moderne Computer spielend. Auf der Web-Seite http://www.mozilla.org/releases/ findet man ein Archiv, das einfach entpackt wird. Darin liegt dann ein Skript zum Starten des Browsers. In der Datei README.txt finden sich Hinweise zur Software. |
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Last modified: 2007-01-25 16:20
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