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von Hans-Georg Eßer
Nach dem Erwerb von CrossOver Office erhalten Sie einen Download-Link für das Programmpaket. Auf der Herstellerseite codeweavers.com können Sie dabei zwischen einem RPM-Paket (cxoffice-2.0.1-1.i386.rpm) und einer Datei mit der Endung .sh (install-crossover-office-2.0.1.sh) wählen. Sollten Sie das Bundle aus CrossOver Office und dem CrossOver-Plugin (letzteres erlaubt die Verwendung vieler Netscape-Plugins für Windows unter Netscape, Mozilla und Konqueror) gekauft haben, heißt die Datei install-crossover-bundle-o2.0.1-p1.2.1.sh. Die auf .sh endenden Dateien erlauben eine benutzerdefinierte Installation (Auswahl des Zielverzeichnis) und eignen sich auch für Anwender, die auf ihrem Rechner keine Root-Rechte haben, also beispielweise für die Installation auf einem Büro-PC. Beim RPM-Paket benötigen Sie Root-Rechte und können auch keine Einstellungen ändern, dafür ist die Installation schneller. Die Details zur Installation von CrossOver Office haben wir in Kasten 1 ausgelagert -- hier finden Sie Abschnitte für die vier von uns unterstützten Distributionen sowie eine distributionsunabhängige Anleitung für die .sh-Datei.
| Kasten 1: Installation von CrossOver Office |
Installation unter SuSE Linux 8.1 und 8.2
Installation unter Red Hat Linux 8 und 9
Installation der sh-Datei
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Mit der Installation von CrossOver Office allein ist es noch nicht getan, denn Microsoft Office ist natürlich in diesem Paket nicht enthalten: Es muss nun noch installiert werden.
In unserem Test war es nicht möglich, nacheinander Office 2000 und Office XP zu installieren. Wenn Sie beide Versionen besitzen, sollten Sie sich vorab für eine Version entscheiden und nur diese einsetzen. Wenn Sie es dennoch ausprobieren und damit andere Erfahrungen machen, geben Sie diese doch an uns weiter: Tipps, etwa zu einer anderen Installationsreihenfolge, die erfolgreich ist, geben wir gerne an die Leser weiter.
Unter KDE rufen Sie dazu den neu hinzugekommenen Menüpunkt Programme/Office-Setup auf. (Nach Installation über die .sh-Datei heißt der Menüpunkt CrossOver/Office-Setup.) Wenn Sie diesen nicht finden, können Sie auch in einer Konsole den Befehl
/opt/cxoffice/bin/cxsetupeingeben. Haben Sie CrossOver Office in Ihr Home-Verzeichnis installiert, geben Sie stattdessen
~/cxoffice/bin/cxsetup(mit führender Tilde vor dem ersten Schrägstrich) ein. (Falls Sie CrossOver Office mit der .sh-Datei installiert haben, gelangen Sie auch über den Button Configure Now dorthin, der zum Abschluss der Installation angezeigt wird.)
Das Einrichtungsprogramm startet und präsentiert auf der ersten Dialogseite nur Hinweise über seine Funktion. Klicken Sie auf Weiter.
Auf der nächsten Dialogseite können Sie einen Proxy-Server angeben, falls Sie nur via Proxy mit dem Internet verbunden sind. Das Einrichtungsprogramm benötigt Internet-Zugriff, weswegen Sie vor dem Verlassen dieser Seite eine Internet-Verbindung aufbauen müssen. Klicken Sie dazu auf Beenden.
Es öffnen sich dann ein, zwei Fenster, die gleich wieder verschwinden, und kurz danach erscheint die Konfigurationsübersicht, in der Sie neue Windows-Programme hinzufügen können. Halten Sie dazu schon die Installations-CD Ihrer Microsoft-Office-Version bereit.
Klicken Sie auf den Button Installieren. Im nächsten Fenster wählen Sie das Software-Paket aus, das Sie installieren möchten. CrossOver Office 2.x unterstützt die Microsoft-Office-Versionen 97, 2000 und XP sowie eine Reihe weiterer beliebter Anwendungen wie beispielsweise Quicken, Visio und Photoshop.
Legen Sie die CD ein und klicken Sie auf Weiter. Im nächsten Dialog wählen Sie noch aus, in welchem Laufwerk die CD liegt. Das Installationsprogramm schaut dazu in die Datei /etc/fstab, in der alle Laufwerke eingetragen sind, die eingebunden werden können. Die entsprechenden Mount-Verzeichnisse (die zwischen den Distributionen unterschiedlich sind) werden angezeigt, bei SuSE Linux etwa /media/dvd, /media/cdrom oder /media/cdrecorder; bei Red Hat Linux z. B. /mnt/cdrom.
Nach Auswahl des richtigen Laufwerks klicken Sie erneut auf Weiter. Nun startet das Installationsprogramm der jeweiligen Software, im Beispiel das von Microsoft Office 2000. Ab diesem Punkt unterscheidet sich die Installation nicht mehr von der gewöhnlichen Einrichtung unter Windows.
Wenn Sie mit Standardvorgaben installieren, landet etwa das Office-Paket in einem Unterverzeichnis von c:\Program Files\Microsoft Office\ -- das "Laufwerk" C: ist dabei das Verzeichnis .cxoffice/dotwine/fake_windows/ in Ihrem Home-Verzeichnis, so dass die Programmdateien tatsächlich in .cxoffice/dotwine/fake_windows/Program Files/Microsoft Office/ landen.
Im Laufe der Office-Installation emuliert CrossOver Office den unter Windows üblichen Neustart. Keine Sorge: Nicht Ihr Rechner wird neu gestartet, sondern es wird nur die Windows-Emulation zurückgesetzt. Nach einigen Minuten ist der Vorgang abgeschlossen, und Sie erhalten im Fenster Software installieren die Meldung "Die Installation von Microsoft Office ist abgeschlossen." Klicken Sie dann in diesem Fenster auf Beenden.
Gleich nach der Installation enthält das KDE-Startmenü neue Einträge für die installierten Office-Anwendungen. Sie finden Sie unter Windows Applications/Programs. Außerdem erscheint auf dem Desktop ein Icon für den Internet Explorer.
Im Falle von Office XP steht nach dem ersten Start noch die lästige Prozedur der Programmaktivierung beim Microsoft-Server an. Diese verläuft aber ohne Probleme. (hge)
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Last modified: 2007-01-25 16:20
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