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von Thomas Hümmler
Desktop Modding umfasst alle Elemente auf dem Desktop: Icons, Themes, Hintergründe, Stile, Fensterdekorationen, Farben. Weitere Anwendungsgebiete sind Bildschirmschoner, Mauszeiger, der so genannte Splash-Screen, die Startleiste und kleine Programme, die auf dem Desktop laufen -- sogar der Sound gehört dazu. Dieser Beitrag reicht von der Icon-Auswahl bis zu den Farbeinstellungen in KDE 3.1. Geringfügige Abweichungen zu KDE 3.0 sind in Klammern angeführt.
Themes für KDE gibt es zum Beispiel bei Freshmeat unter der Internetadresse http://themes.freshmeat.net/browse/957. Unter http://themes.freshmeat.net/browse/57 gibt es außerdem noch Icons und Hintergründe. Wollen Sie ein Theme, eine Icon-Sammlung oder ein Hintergrundbild herunterladen, suchen Sie unter projects found eines heraus und klicken auf die Verknüpfung. Im folgenden Fenster stehen bei Freshmeat meist mehrere Links zur Homepage oder einer Demo-Site. Der Download-Link steht unter Tar/GZ. Klicken Sie darauf, fragt Konqueror, was mit der Datei geschehen soll. Wählen Sie Speichern unter, suchen ein Verzeichnis heraus und sichern die Datei mit Klick auf Speichern. Die gesicherte tar.gz-Datei können Sie im Konqueror mit einem Klick öffnen.
Wenn Sie alternative Icons oder Symbole benutzen wollen, suchen Sie sich eine der Icon-Sammlungen unter http://themes.freshmeat.net oder den anderen Adressen aus und laden diese herunter. Um die bei Freshmeat vorhandenen Icon-Sammlungen als Symbol-Design-Archive für KDE 3.1 zu nutzen, müssen Sie diese als Root in das Verzeichnis /usr/share/icons/ kopieren. Das soll am Beispiel der Icon-Sammlung Steel gezeigt werden:
Haben Sie von Freshmeat eine tar.gz-Datei mit einem KDE-Theme heruntergeladen, können Sie es in der Design-Verwaltung des Kontrollzentrums laden. Das geht so:
Möchten Sie ein anderes Hintergrundbild für Ihren Desktop, dann laden Sie bei Freshmeat eine tar.gz-Datei mit einem Hintergrundbild herunter. Danach kopieren Sie das darin enthaltene Hintergrundbild in das versteckte Verzeichnis .kde/share/wallpapers/ in Ihrem Home-Verzeichnis. Das ist das Verzeichnis, in dem in KDE 3.1 die Hintergrundbilder stehen. Unter KDE 3.0 in SuSE 8.1 ist das zum Beispiel das Verzeichnis opt/kde3/share/wallpapers/. Das Herunterladen und Einrichten geht so:

Im Gegensatz zu Windows können Sie unter Linux fast alle Elemente des Desktops ändern. So auch das Aussehen der Kontrollelemente wie Knöpfe, Menüs und Bildlaufleisten. Den entsprechenden Dialog erreichen Sie im Kontrollzentrum über Erscheinungsbild & Design / Stil (bzw. Erscheinungsbild / Stil in KDE 3.0). Hier können Sie zwischen mehr als einem Dutzend Stilen wählen. Auf der Karteikarte Effekte gibt es den Bereich Oberflächen-Effekte. Wenn Sie diese aktivieren, können Sie die anderen Effekte einschalten. Das sind:
Im Kontrollzentrum können Sie unter Erscheinungsbild & Design / Fensterdekorationen (bzw. Erscheinungsbild / Fensterdekorationen in KDE 3.0) einen Stil für den Rahmen und die Titelleistenknöpfe um die Fenster auswählen. Manche der vorgegebenen Dekorationen haben unsichtbare Ränder zur Größenänderung, andere sind an den Ecken abgerundet.
Wenn Sie hier die Option Benutzerdefinierte Position von Titelleistenknöpfen verwenden wählen, können Sie bei einigen Dekorationen auf der Registerkarte Knöpfe die Anordnung der Fensterknöpfe festlegen.
Falls Sie IceWM als Fensterdekoration wählen, können Sie auf der Karteikarte Einrichten [IceWM] zwischen verschiedenen Stilen dieses Fenster-Managers wählen. Die IceWM-Designs finden Sie unter http://icewm.themes.org. Dort haben Sie die Wahl aus mehr als 220 Themes. Laden Sie die tar.gz-Dateien herunter, die Ihnen zusagen. Anschließend müssen Sie diese in das Verzeichnis .kde/share/apps/kwin/icewm-themes/ in Ihrem Home-Verzeichnis kopieren. Öffnen Sie dazu -- wie schon weiter oben beschrieben -- die tar.gz-Datei durch einen Klick und kopieren den Inhalt mit Hilfe der rechten Maustaste und dem Befehl Kopieren im Kontextmenü. Dann geht es so weiter:
Nachdem Sie Stil und Fensterdekoration festgelegt haben, können Sie diese noch speziell anpassen, indem Sie ein individuelles Farbschema erzeugen. Dazu können Sie ein vorhandenes Farbschema ändern und anschließend speichern. Sie können die Farben ändern für folgende Desktop-Elemente:
Farbschemata werden im Verzeichnis .kde/share/apps/kdisplay/color-schemes/ in Ihrem Home-Verzeichnis gespeichert, sobald Sie auf Schema speichern oder Schema importieren (den Befehl gibt es in KDE 3.0 nicht) klicken. Die Dateinamen haben die Endung .kcsrc. Ein neues Schema können Sie sehr einfach importieren:
In KDE 3.0 geht es bis Schritt 2 genauso. Ab Schritt 3 ist es anders:
Das X Window System enthält ein Programm namens xscreensaver. Dieses ist für die Bildschirmschoner verantwortlich. Enthalten sind etwa 150 verschiedene Bildschirmschoner - da sollte für jeden etwas dabei sein. Sehr häufig ist in letzter Zeit der Schoner Matrix zu sehen, der in dem Paket dabei ist. So müssen Sie auch unter Linux gegenüber Mac und Windows nicht zurückstehen, für die es auf der offiziellen Site des Kinofilms Bildschirmschoner gibt.
Den Bildschirmschoner richten Sie im Kontrollzentrum in der Gruppe Erscheinungsbild & Design (bzw. Erscheinungsbild in KDE 3.0) ein. Aus der Liste links suchen Sie einen Bildschirmschoner aus. Den können Sie über die Schaltfläche Testen ausprobieren. Zurück zum Dialogfenster kommen Sie - anders als zum Beispiel unter Windows - nicht mit einer Mausbewegung, sondern nur auf Klick hin.
Viele Bildschirmschoner sind in KDE mit festen Mustern vorgegeben, doch einige können Sie mit Hilfe der Schaltfläche Einrichtung ändern, etwa die Dia-Schau, das Epizykel oder den Lorenz-Attraktor. Rechts unter Einstellungen legen Sie fest, ob und nach welcher Zeit ohne Tastatureingaben, Mausbewegung und -klicks der Bildschirmschoner aktiviert werden soll. Außerdem können Sie feslegen, dass zum Beenden des Schoners nach dem Benutzerpasswort gefragt wird.
| Infos |
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[1] http://icewm.themes.org
[2] http://kde-look.org/ [3] http://skinz.org/ [4] http://themes.freshmeat.net/browse/57 [5] http://themes.freshmeat.net/browse/957 [6] http://www.skinbase.org |
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Last modified: 2007-01-25 16:21
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