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von Martin Loschwitz
Hat man seine Songs, wie im zweiten Teil des Jukebox-Workshops beschrieben, mit grip auf die Festplatte gespielt, fehlt nur noch das passende Abspielprogramm zum vollendeten Musikgenuss. noatun eignet sich da ganz hervorragend. Zum einen ist es mit KDE verknüpft: Es landet auf der Platte, sobald man bei SuSE oder Red Hat Linux die KDE-Pakete installiert, und fügt sich sehr gut in den Desktop ein. Zum anderen bietet es nicht nur die Standardfunktionen, die man von jedem Medienspieler erwartet, sondern auch einige spezielle Tricks und Möglichkeiten, die man in dieser Form bei keinem anderen findet. Wir gehen nachfolgend auf Noatuns Grundfunktionen ein und stellen einige besondere Features vor.
Red-Hat-Linux-Benutzer seien bereits jetzt gewarnt: Weil der Distributor sämtliche MP3-Funktionen aus den Programmen entfernt hat, kann man unter Red Hat Linux Songs, die man mit grip in das MP3-Format komprimiert hat, mit noatun nicht anhören. Im Gegensatz zu Programmen wie xmms oder lame gibt es aber keine inoffiziellen Pakete, die diese Funktion nachrüsten. Red-Hat-Benutzer müssen ihre Lieder für den Moment also mit dem OGG/Vorbis-Codec kodieren, um sie mit noatun anhören zu können. Alternativ gibt es die Möglichkeit, auf xmms umzusteigen und das MP3-Plugin nachzurüsten, wie es im Artikel "Musik ab" in Ausgabe 06/2003 beschrieben ist [1].
Nach dem ersten Programmstart zeigt sich noatun in einem einfachem Gewand: Es ist lediglich eine Leiste mit den Standardknöpfen eines Musik-Players wie "Play", "Stop" oder "Fast Forward" zu sehen. So einfach wie das Aussehen von noatun ist, so einfach ist auch die erste Aufgabe, eine Play-Liste für noatun zu erstellen, die aus den gerade gerippten Musikdateien besteht.

Alternativ können Sie auch direkt ganze Verzeichnisse zur Playlist hinzufügen, indem Sie auf das Ordner-Icon neben dem Icon mit den Briefumschlägen klicken.
Um Titel zu entfernen, klicken Sie auf einen Liedtitel, so dass dieser farbig hinterlegt wird. Anschließend genügt es, die [Entf]-Taste zu drücken.
Auffällig sind in der Playlist die kleinen Vierecke mit Häkchen vor den Titeln. Mit diesen Checkboxen lässt sich festlegen, ob ein Titel beim Durchlauf der Playlist gespielt werden soll. Das ist praktisch, weil man so Titel an- oder abwählen kann, ohne sie jedesmal zu löschen oder anzufügen. Sie können den Haken per Klick auf die Checkbox setzen oder entfernen.
Ist die Playlist den persönlichen Wünschen entsprechend angepasst, speichern Sie sie durch einen Klick auf das Disketten-Icon links neben der Lupe.
Um die Optik von noatun noch ein wenig aufzupolieren, benutzen Sie das K-Jöfol-Plugin:
Schon ist die eigene Jukebox unter Linux fertig. (fan/hge)

| Infos |
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[1] "Musik ab", Andrea Müller, easyLinux 06/02: : http://www.easylinux.de/Artikel/ausgabe/2003/06/045-xmms/
[2] "K-SKIN" für noatun/K-Jöfol: http://www.kde-look.org/content/download.php?content=2458 |
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Last modified: 2007-01-25 16:21
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