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| Recovery-Software für Ext3/Ext2 |
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Die Recovery-Software Phoenix des indischen Unternehmens Stellar unterstützt mittlerweile Partitionen mit Ext2- und Ext3-Dateisystemen. Stellar Phoenix Linux rettet gelöschte Dateien, zerstörte Super Blocks und Inode-Listen und sogar Daten von gelöschten Linux-Partitionen. Dabei unterstützt die Software IDE- sowie SCSI-Festplatten. Um Phoenix Linux http://www.stellarinfo.com/linux-data-recovery.htm zu benutzen, ist ein installiertes Windows ab Version 95 nötig. So ermöglicht es die Rettung von Daten in heterogenen Systemen, auf denen Linux und Windows parallel installiert sind. Stellar bietet eine Demo-Version zum Download an, die die Festplatte scannt und eventuell zu rettende Daten anzeigt. Wer seine Daten retten will, registriert das Produkt für 89 US-Dollar und erhält einen Aktivierungs-Key, der ein Jahr lang gültig ist. |
| OpenOffice-Nutzer befragt |
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Das OpenOffice-Projekt interessierte sich für die Struktur der Nutzer und Entwickler und führte deshalb eine Befragung durch, an der sich rund 208000 Menschen beteiligten. Dabei stellte sich heraus, dass 42 Prozent der Anwender nur Windows als Betriebssystem einsetzen. Linux wird dagegen von 11 Prozent als einziges Betriebsystem eingesetzt; 35,5 Prozent benutzen beide Systeme. Bis zum 19. Juli 2003 wurde das freie Office-Paket 17,5 Millionen mal aus dem Internet heruntergeladen; auf den Mailing-Listen sind 12700 User aktiv. Rund zehn Prozent der Teilnehmer an dieser Umfrage kommen aus Deutschland. Damit lagen sie nach den Vereinigten Staaten auf Platz 2 und weit vor den Franzosen, die den dritten Platz belegten. Das Marketing führt regelmäßig Umfragen durch, um mehr über die Anwender und developer zu erfahren. Zahlen und Grafiken finden sich auf der Statistik-Seite http://stats.openoffice.org/ des Projektes. Die Zahlen dieser Nachricht sind dem monatlichen Newsletter entnommen. |
| Red Hat nicht mehr in der Box |
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Der amerikanische Distributor Red Hat http://www.redhat.com gibt das Boxen-Geschäft auf und vertreibt die hauseigene Distribution künftig nur noch über Bücher, Zeitschriften und den Download über das Internet. Begründungen für diesen Schritt ist unter anderem die Tatsache, dass viele Pakete schon veraltet sind, wenn die Boxen in die Läden kommen. Offiziellen Support soll es von seiten der Firma nur noch für die Enterprise-Produkte geben. Aber Red Hat möchte die Community trotzdem nicht hängen lassen. So wird die bisher als geschlossene Gruppe geführte Entwickler-Mailing-Liste öffentlich gemacht und ein neues Red Hat Linux Projekt http://rhl.redhat.com gegründet. Auf diese Weise hofft der Distributor, die Pakete möglichst aktuell zu halten. |
| Geburtstagsfeiern |
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Die freie Linux-Distribution Debian http://www.debian.org Linux wird am 16. August 2003 zehn Jahre alt. Ian Murdock gründete das Projekt und gab ihm einen Namen, der sich aus dem Vornamen seiner Frau Deborah und seinem eigenen Vornamen zusammen setzt. Murdock achtete bei der Gründung darauf, dass die Prinzipien freier Software sich in der Arbeit widerspiegeln. Heute sind die Debian Free Software Guidelines feste Richtschnur für alle Programme, die in die Distribution aufgenommen werden. Was einmal mit einer Handvoll Entwicklern begann, hat sich mittlerweile zu einer globalen Entwickler-, Maintainer- und Anwendergemeinde entwickelt. Debian setzt in vielerlei Hinsicht Standards, so der neue Project Leader, Martin Michlmayr (siehe LM, 07/03, S. 78). Gerade in Bezug auf Stabilität und Qualität, aber auch mit Blick auf die Portierungen. Zur Feier des Tages gibt es eine LinuxLand http://www.linuxland.de-Sonderedition: die Debian Rettungs-CD im Scheckkartenformat. Basierend auf Knoppix startet das Rettungsprogramm direkt von CD. Alle, die auf den großen Geburtstagsfeiern deutschlandweit nicht dabei sein konnten, können die CD im Onlineshop von LinuxLand für 5 Euro bestellen. Hiervon gehen jeweils 50 Cent als Spende an das Debian-Projekt. |
| Mainactor 5 in den Startlöchern |
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MainActor ist das einzige kommerzielle Videoschnittprogramm für Linux. Nachdem die bislang aktuelle Version 3.7 bereits vor einiger Zeit aus dem Sortiment entfernt wurde, veröffentlichte der deutsche Hersteller MainConcept http://www.mainconcept.de am 11. August das lang erwartete Preview der Version 5. Die wesentlichen Neuerungen gegenüber der Vorversion liegen in einer stark überarbeiteten und frei definierbaren Oberfläche. Einen weiteren Schritt in Richtung Profi-Bereich versprechen die Einführung von Keyframes und zusätzliche Effekte für das Compositing. Mit Hilfe des kostenlosen SDK können eigene Plug-Ins entwickelt werden. Der aktuellen Preview-Version fehlen noch einige Funktionen, wie die MPEG-Unterstützung oder das Aufnahme-Modul. Das Endprodukt soll bis auf wenige, Betriebssystem abhängige Elemente, der bereits erhältlichen Windows-Schwester entsprechen. Das für SuSE Linux optimierte Preview kann auf der Homepage kostenlos herunter geladen werden. Zusätzlich bietet der Hersteller bereits Updates zu Sonderkonditionen an. Die finale Version wird für das Ende des laufenden Jahres erwartet. |
| Siftung Warentest testet Gimp |
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Die Stitfung Warentest http://www.warentest.de hat mehrere Bildbearbeitungen getestet, darunter das freie Gimp. Die Tester bemängelten vor allem die unübersichtliche Menüstruktur und die Tatsache, dass eine komplette Dokumentation nicht mit der Software zusammen erhältlich ist. Lobend hobt Stiftung Warentest den Ressourcenverbrauch hervor, der bei Gimp am niedrigsten war. Trotzdem landete das Programm nur auf dem letzten Platz der Gesamtwertung. Das freie Bildbearbeitungsprogramm musste sich sich allerdings auf Windows XP gegen die Kandidaten aus der reinen Winddows-Schiene behaupten. Das eine Version für Linux existiert, war den testern keine Erwähnung wert. Rund um das Thema Usability von Gimp entwickelte sich auch in unserem Onlin-Forum Linux-Community.de http://www.linux-community.de/Neues/story?storyid=8760 eine rege Diskussion. |
| Portable Festplatten |
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Das französische Unternehmen Pikaone http://www.pikaone.com bietet zwei portable Festplatten an. Das Modell Fly Case basiert auf einer 3,5 Zoll Festplatte mit 7200 U/Min. und bis zu 250 GByte Speicherplatz. Speziell für den Notebook-Einsatz wurde das ultra-leichte Modell Fly Case Slim konstruiert. Gehäuse und 2,5 Zoll-Platte wiegen zusammen 180 Gramm. Bei dieser Variante bietet der Hersteller die Kombination mit Festplatten bis 60 GByte an. Beide Modelle lassen sich über USB 2.0 oder Firewire an den Rechner anschließen. Die Preise für die kompletten Systeme beginnen beim Fly Case bei 230 Euro; die Fly Case Slim ist ab 200 Euro zu haben. |
| LPI German gegründet |
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Auf dem Linuxtag in Karlsruhe riefen unter anderem die SuSE Linux AG, der Live-Verband und die GFM Training GmbH zusammen mit anderen Teilnehmern einen deutschen Ableger der Linux Professional Institutes http://www.lpi.org (LPI) ins Leben. Als Nonprofit-Organisation definiert das LPI herstellerunabhängig neutrale Ausbildungstandards. Ziel der deutsch Zweigstelle ist vor allem die Lokalisierung der Prüfungsunterlagen sowie die Suche nach weiteren Sponsoren im deutschsprachigen Raum. Schon in den ersten Tagen gingen zahlreiche Anfragen beim LPI German ein. Viele Trainingsfirmen begrüßen die Gründung, weil sich nun der Kontakt zur LPI vereinfacht. Neben der Vertretung in Japan gehört das deutsche LPI zu den aktivsten. Obwohl sich die Tests vor allem an Personen richten, die beruflich mit der Betreuung von Servern beschäftigt sind, befürwortet das LPI grundsätzlich auch die Teilnahme von Privatpersonen an den Prüfungen. Das Know How, dass in den Prüfungen abgefragt werde, nutze allen. So wird die Organisation auf der Linux World Expo Ende Oktober in Frankfurt die Prüfungen 101 und 201 zum Preis von 30 Euro anbieten. Ein Anmeldung über die LPI-Website ist für die Teilnahme erforderlich. |
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Last modified: 2007-01-25 16:28
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