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Ich habe jetzt zweimal EasyLinux gekauft und freue mich über die Workshops, die Probleme aufzeigen und gangbare Wege beschreiben. Viele Linux-Beiträge in Fachzeitschriften sind zu abgehoben oder drücken sich davor, in die Tiefe zu gehen.
Sie wollen aber sicher nicht immer die selben Beiträge in jeder Zeitschrift bringen :-)
Das sind Füller und ärgern auf die Dauer.
Helmut Hinterthür, per E-Mail
EasyLinux: Schön, dass Ihnen unsere Artikel gefallen! Die Doppelseite "Hilfe und Support" ist zwar unnütz für Leser, die sie schon kennen; wir halten die Informationen aber für sehr wichtig, weil sie ein paar Standardfragen beantwortet, die immer wieder gestellt werden -- würden wir die Seiten weg lassen, müssten wir jeden Monat etliche Anfragen beantworten, in denen es genau um diese Themen geht.
Auch beim "Wegweiser für die Linux-Oberfläche" werden elementare Dinge beschrieben, die ein regelmäßiger Leser zwar kennt, der Erst-Käufer aber nicht. Wenn wir diese Doppelseite weg lassen würden, müssten wir beispielsweise in jedem Artikel beschreiben, was das "K-Menü" ist usw.
Linux Local ist kein Füller, sondern ein Anzeigenteil, der gleichzeitig Service-Funktion für die Leser hat. In EasyLinux gibt es nur sehr wenige Anzeigen (im Vergleich zu anderen Computer-Zeitschriften), und die Firmeneinträge im Linux Local gehören dazu.
Die User Groups werden für jede Ausgabe aktualisiert. Gemeinsam mit unseren Schwesterzeitschriften LinuxUser und Linux-Magazin pflegen wir eine Datenbank der LUGs. Diesen Service gibt es (so) nur bei uns; im Internet finden sich zwar auch LUG-Listen, die sind aber i. d. R. nicht so vollständig und aktuell wie unsere.Gerade fuer Linux-Einsteiger ist es eine gute Idee, Kontakt zu einer lokalen LUG aufzunehmen. Im Gespräch mit anderen Linux-Anwendern kann man manche Hürde schneller überwinden. (hge)
Mit Interesse habe ich Ihren Artikel über die Verschlüsselung mit Evolution gelesen und wollte es auch gleich in die Tat umsetzen. Ich habe alles nach Ihren Vorgaben eingerichtet.
Dann beabsichtigte ich, eine Mail signiert zu verschicken. Ich bekam die Fehlermeldung "GPG-Agent ist in dieser Sitzung nicht vorhanden". Was habe ich falsch gemacht?
Tom Brake, per E-Mail
EasyLinux: Sie haben gar nichts falsch gemacht. Das Problem ist nicht leicht reproduzierbar, aber wenn Sie (wie ich vermute) SuSE Linux 8.2 verwenden und Ihren GnuPG-Schlüssel auf der Kommandozeile erzeugt haben, habe ich eine Lösung für Sie:
Öffnen Sie die Datei gpg.conf im Verzeichnis /home/benutzername/.gnupg mit einem Editor und setzen Sie vor Zeile 202 (use-agent) eine Raute (#), um den Eintrag auszukommentieren. Die Zeile sollte dann so aussehen:
#use-agent
Das Verzeichnis .gnupg wird in den Standardeinstellungen von Konqueror und Nautilus nicht angezeigt, so dass Sie eventuell erst die Anzeige von versteckten Dateien aktivieren müssen.
Hintergrund dieses Fehlers ist die von SuSE Linux 8.2 mitgelieferte Konfigurationsvorlage von GnuPG. Sobald Sie auf der Kommandozeile einen Schlüssel erzeugen, wird die Datei /usr/share/gnupg/options.skel unter dem Namen gpg.conf nach /home/benutzername/.gnupg/ kopiert. Erzeugen Sie dagegen den Schlüssel mit Kgpg, legt das KDE-Programm eine gpg.conf an, die die problematische Zeile nicht enthält. Aus dem Grund trat der Fehler auch auf unserem Testsystem nicht auf. (Andrea Müller/hge)
Könntet Ihr bitte einen oder mehrere Artikel zum Thema Dateiverwaltung bringen? Ich hatte mir für meinen PC ein SuSE Linux Professional 8.1 gekauft und mit einer Menge Programme inklusive KDE 3 installiert. Wie kann ich mir nun die Dateien auf meiner SuSE-Partition ansehen? (Es gibt ja die Symbole /windows/C und CD-ROM auf dem KDE-Desktop, aber kein Symbol für die Linux-Partition.)
Als erstes gibt es auf meinem KDE-Desktop noch eine ganz fürchterliche Schrift, wo gleich ein Viertel (o. ä.) der Buchstaben fehlt, bevorzugt auf Schaltflächen. Kaum zu entziffern. Bis jetzt habe ich noch nicht die fragliche Schrift ausfindig machen können, vielleicht ist es ja auch nur eine falsche Einstellung?
Um zu erproben, was ich kann oder nicht kann, versuchte ich, ein altes PC-Linux-Spiel namens "Civilization: Call to Power for Linux" zu installieren. Also das Symbol für die CD-ROM angeklickt und siehe da, es gibt ja ein Installationsskript. Dieses angeklickt und das Symbol zittert ein bisschen -- sonst nichts. Dann habe ich es über das X-Terminal probiert. Wie im Readme empfohlen (nur ein bisschen abgewandelt, weil es nicht funktionierte):
sh /media/cdrom/install
Darauf kam ein grafischer Bildschirm mit der fast nicht zu entzifferenden Schrift. Der Versuch, über die Dialoge zu installieren, schlug fehl. Weil ich noch wusste, dass man mitunter Root-Rechte zum Installieren von Programmen braucht, gab ich su und mein Root-Passwort ein. Nach erneuter Eingabe von sh /media/cdrom/install kam derselbe grafische Bildschirm, aber mit anderen Optionen. Nach Anklicken der ersten Option kam eine Einführung und am Ende die Abfrage, ob man spielen wollte. Muss ich jetzt also immer su eingeben?
Außerdem bräuchte ich Informationen zu WINE. Ich hatte die Absicht, WINE als Ersatz für mein Windows 98 zu benutzen. (Um es einfacher zu machen, sollte WINE das vorhandene Windows aufrufen). Ich habe also das WINE-Setup aufgerufen und so eine Konfiguration erstellt. Am Ende kam die Meldung es würde ein Backup erstellt. Dann habe ich wieder WINE aufgerufen und es kam nur die Meldung "wine needs a windows executable as parameter".
Mattias Sorba, per E-Mail
EasyLinux: Laufwerkssymbole für die Linux-Partitionen gibt es nicht, weil Sie auf diese einfach über den Konqueror zugreifen können. Das Linux-System ist ja unter dem Pfad / erreichbar. Bei den Windows-Partitionen und CDs weiß der Anwender nicht unbedingt, wo diese eingebunden sind - deswegen die separaten Icons.
Das beschriebene Font-Problem ist hier noch nicht aufgetreten. Im KDE-Kontrollzentrum können Sie Schriften ändern.
Der su-Aufruf war nur für die Installation nötig. Jetzt ist die Software ja installiert, und Sie können Sie auch mit normalen Rechten starten. Sie müssen nur herausfinden, wo die Software installiert wurde, falls kein Menü-Eintrag angelegt wurde -- was denkbar ist, weil die Software alt ist und wahrscheinlich nicht weiß, wie aktuelle KDE-Versionen organisiert sind.
WINE ist in einem Entwicklungsstadium und kann nur wenige Programme ausführen. Sicher sind Sie nicht daran interessiert, notepad.exe zu benutzen... Grundsätzlich können Sie WINE nicht einfach so starten. Es gibt keine Integration der Benutzeroberfläche, die Sie wahrscheinlich erwarten. WINE kann nur einzelne Windows-Programme ausführen.
Speziell für Microsoft Office gibt es die WINE-basierte Software CrossOver Office, die mit verschiedenen Office-Versionen klarkommt und damit Word, Excel, PowerPoint und Outlook (außerdem auch Photoshop und ein paar weitere Windows-Programme) auf den Desktop bringt (siehe Test im EasyLinux, http://www.easylinux.de/Artikel/ausgabe/2003/08/027-crossover-test/ ). (hge)
Können Sie mir sagen, welches die Mindestanforderungen von Linux für einen Laptop sind? Ich habe die beiden Versionen, die sie anbieten, gekauft und plane nun, mir ein gebrauchtes Notebook zuzulegen. Reicht hier ein Pentium-1-Prozessor? Wieviel RAM, wie große Festplatte?
Georg Wagner, per E-Mail
EasyLinux: Diese generischen Anforderungen alleine reichen nicht aus, um ein geeignetes Notebook zu bestimmen. Mit 128 MB (besser 256) RAM und einer 5-GB-Platte können Sie loslegen; als Prozessor reicht schon ein Pentium-1, schneller ist (wie immer) besser. Aber die Frage ist, ob On-board-Grafikkarte, Sound, Netzwerk, Modem laufen. Gerade Notebook-Modems sind z. B. oft so genannte WinModems, die nicht mit Linux laufen.
Eine ausgezeichnete Seite mit Informationen über Notebooks ist http://tuxmobil.de/. Generell sollten Sie vor dem Kauf eines Notebooks im Detail erfragen, welche Chipsätze und Komponenten eingesetzt werden und diese dann mit den Daten aus der Hardware-Datenbank Ihrer Distribution vergleichen.
Was bei vielen Notebooks nicht (mit Linux) funktioniert, sind die Energiesparmodi und Suspend-to-Disk. Hier dürfte es schwierig werden, ein Gerät zu finden, dass das ohne sehr hohen Aufwand beherrscht. Sie müssen also meist das System herunter fahren -- bei einfachem Zuklappen des Geräts läuft Linux weiter und leert den Akku. Das liegt daran, dass bei ACPI oder APM jeder Hersteller sein eigenes, oft geheimes, Süppchen kocht, das relativ wenig mit den Standards zu tun hat.
Wenn Sie das Notebook von privat kaufen, erstellen Sie sich vorher eine Knoppix-Linux-Demo-CD (http://www.knoppix.org) -- damit können Sie durch einfaches Booten von der CD testen, ob Linux läuft. (hge)
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Last modified: 2007-01-25 16:28
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