claim.gif
Linux Magazin Linux User Easy Linux Ubuntu User International Linux Community
Erschienen in EasyLinux 10/2003

Desktop-Publishing für Linux.

Ab in die Presse

von Karl-Heinz Gerwien


Zumeist wird ein Drucker nur für einfache Textverarbeitung benutzt. Geburtstagskarten, Einladungen oder CD-Cover bekommt man mit OpenOffice zwar hin; ein Desktop-Publishing-Programm kann das aber besser. Scribus ist ein solches Programm für Linux.

Scribus ist ein Desktop-Publishing-Programm, mit dem Sie einfach und schnell selbst komplexe Dokumente millimetergenau erstellen -- in diesem Artikel sind es die ersten Seiten einer Geburtstagszeitung.

Die Installation

Dank der vorhandenen RPM-Dateien ist die Installation kinderleicht. * SuSE: Klicken Sie auf das Paket scribus_0.9.9-suse8.i386.rpm und anschließend auf Installieren mit Yast. Nach der Eingabe des Root-Passworts startet YaST, und das Programm wird installiert. Je nach Software-Stand wird YaST eventuell einige Pakete von der Installations-CD nachinstallieren; legen Sie entsprechende Datenträger bei Bedarf ein. * Red Hat: Klicken Sie auf das Paket scribus-0.9.9-0.i386-redhat.rpm. Das Installationsprogramm redhat-install-packages startet. Auch bei dieser Software wird nach der Eingabe des Root-Passworts das Programm automatisch installiert.

Programmstart und Einstellungen

Drücken Sie [Alt-F2] und starten das Programm mit der Eingabe: scribus.

Lassen Sie sich nach dem Start nicht von der verhältnismäßig kargen Menuleiste täuschen: Scribus ist ein mächtiges Programm. Zunächst prüfen Sie die Grundeinstellungen: Rufen Sie das Menu Bearbeiten/Voreinstellungen/Schriften auf. Vergrößern Sie das aktive Fenster auf Bildschirmgröße und überprüfen Sie unter der Option Zusätzliche Pfade, ob die beiden Pfade /home/user/.kde/share/fonts/TrueType und /home/user/.kde/share/fonts/Type1 eingetragen sind. Falls nicht, ergänzen Sie diese: Vervollständigen Sie den Pfad im obersten Feld der Dateiauswahl /home/user (wobei user für Ihren Login-Namen steht) mit der Tastatur zu /home/user/.kde und betätigen Sie die [Eingabe]-Taste, dann können Sie den restlichen Pfad aus den unteren Feldern zusammenklicken.

Überprüfen Sie als nächstes das Menü Werkzeuge. Lauten die beiden obersten Einträge Werkzeuge verbergen und Maßpalette verbergen, brauchen Sie nichts zu ändern. Sollten die Einträge statt auf ... verbergen jeweils auf ... zeigen lauten, klicken Sie sie an, um die Werkzeug-Symbolleiste und die Maßpalette zu aktivieren.

Ein Dokument erstellen

Für ein neues Dokument wählen Sie Datei/Neu aus der Menüleiste oder klicken auf das Icon in der Werkzeugleiste. Schon machen Sie Bekanntschaft mit dem ersten wichtigen Werkzeug von Scribus: dem Dialog für das neu zu erstellende Dokument (Abbildung 1). Hier sollten Sie nicht leichtfertig auf OK klicken. Überlegen Sie im voraus, was für ein Dokument Sie erstellen möchten. Soll es eine Kassettenhülle mit mehreren Textspalten werden, wäre es gut, schon hier die genauen Maße unter Größe/Benutzerdefiniert einzutragen und mit der Option Automatischer Textrahmen drei Textrahmen zu erstellen.

Die Geburtstagszeitung soll aus beidseitig bedruckten Blättern bestehen. Wählen Sie also die Option Doppelseite, stellen die Maßeinheit auf Millimeter, erhöhen den inneren Rand auf 35,00 mm und bestätigen die Einstellungen.

Abb. 1: Der Dialog "Neues Dokument".

Scribus erstellt nun die erste (leere) Seite eines neuen Dokuments. Neben der Seite befindet sich auf der Arbeitsfläche ein freischwebendes Menü, die so genannte Maßpalette. Diese ist das zentrale Tool von Scribus. Ziehen Sie sie mit der Maus an eine Stelle, an der sie das Blatt nicht verdeckt. Andere "schwebende Menüs" können Sie der besseren Übersichtlichkeit wegen schließen.

Der nutzbare Bereich des Blattes ist durch blaue Begrenzungslinien markiert. Links ist der Rand breiter, den Sie im vorherigen Dialog mit 35 mm festgelegt hatten: Wenn das Heft gebunden ist, kann man bequem darin blättern, ohne dass Inhalt im Falz verschwindet.

Die erste Seite

Die erste Seite (das Deckblatt) soll aus drei Objekten bestehen:

Aktive Objekte sind markiert.

Alle nachfolgend beschriebenen Aktionen lassen sich nur ausführen, wenn das entsprechende Objekt markiert ist. Sollte eine Funktion nicht ausführbar scheinen, prüfen Sie, ob das Objekt einen roten Rahmen hat: Nur dann ist es aktiv. Klicken Sie auf ein Objekt, um es zu aktivieren.

Textrahmen mit Formatierung.

Beginnen Sie mit der Überschrift. Wählen Sie die Option Textrahmen einfügen aus der Werkzeugleiste. Das ist das Icon mit den Buchstaben ab in einem rechteckigen Rahmen. Sollten Sie das Icon nicht finden, rufen Sie den Menüpunkt Werkzeuge/Werkzeuge zeigen auf. Ziehen Sie mit dem Mauszeiger im oberen Drittel des Blattes, von der linken bis zur rechten Begrenzungslinie einen Textrahmen auf, so dass die Überschrift im Rahmen Platz findet. In der Maßpalette klicken Sie auf den Button Text und wählen eine passende Schrift aus. Die Auswahl zeigt die Schriften, die auf Ihrem System installiert sind -- weitere können Sie aus dem Internet [2] herunterladen und über das Kontrollzentrum installieren. Nachdem Sie eine Schrift ausgewählt haben, ändern Sie die Textausrichtung auf zentriert, Das zugehörige Icon befindet sich ebenfalls in der Maßpalette, etwas unterhalb der Schriftauswahl. Doppelklicken Sie in den Textrahmen und tippen die Überschrift ein: "Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag" (Abbildung 2). Markieren Sie den Text und verändern Sie in der Maßpalette die Größe. Besonders elegant geht das mit einer Radmaus: Positionieren Sie den Cursor im Größenfeld und wählen Sie die Schriftgröße durch Drehen des Mausrads.

Abb. 2: Die Textfunktionen der Maßpalette.

Bildrahmen mit Formatierung.

Als zweites Objekt wird mittig unter der Überschrift ein Foto eingefügt. Auch dafür ziehen Sie einen Rahmen auf -- diesmal mit der Funktion Bildrahmen einfügen, die sich rechts neben dem Textrahmen-Icon in der Werkzeugleiste befindet. Der Rahmen wird nach Gefühl mittig unter der Überschrift aufgezogen. Um ein Bild zu laden, genügen ein Rechtsklick auf den Rahmen und die Anwahl von Bild laden....

Höchstwahrscheinlich wird das gerade geladene Bild viel zu groß für den Rahmen sein. In diesem Fall muss die Größe dem Rahmen angepasst werden. Die nötige Funktion finden Sie in der Maßpalette/Bild/An Rahmen anpassen: Mit Proportional sorgen Sie dafür, dass das Bild beim Skalieren nicht verzerrt wird (Abbildung 3).

Die Maßpalette hält noch weitere Optionen zur Bildformatierung bereit. Die sichtbaren Regler sind fast alle selbst erklärend und nur aktiv, wenn die Option Freies Skalieren gewählt ist. Mit den Reglern Position wird das Bild im Rahmen positioniert. Die Regler Horizontal und Vertikal bestimmen die Größe des Bildes, das symbolisierte Kettenglied neben den Skalen sorgt für eine gleichmäßige (proportionale) Vergrößerung, wenn es geschlossen ist. Als Besonderheit besitzt die Option Position einen "Freihand-Modus": Um ihn zu aktivieren, wählen Sie Freies Skalieren und fassen das Bild mit der Maus an. Doppelklicken Sie auf das Bild, so dass der Mauszeiger zu einer weißen Hand wird. Jetzt können Sie es mit gedrückter Maustaste im Rahmen verschieben.

Abb. 3: Das Foto wird über die Option "An Rahmen anpassen" skaliert.

Text mit Farbunterlegung

Nachdem Sie alle Funktionen ausprobiert haben, kümmern Sie sich um die Unterschrift: Erstellen Sie dazu einen neuen Textrahmen, am besten mit der selben Schriftart wie die Überschrift. Nach einem Doppelklick auf den Rahmen tragen Sie Namen und Geburtstag ein. Fügen Sie mit der Maßpalette ein wenig Farbe hinzu: Markieren Sie den zuletzt aufgezogenen Textrahmen. (Das aktive Objekt ist durch einen roten Rahmen zu erkennen.) In der Maßpalette wird die Option Farben gewählt und dort der Hintergrund (das Quadrat neben dem "A"). Aus dem Pulldown-Menü wählen Sie Kreisförmiger Verlauf und anschließend die Farben White für #1 und Blue für #2. Der Text ist nun (eventuell erst nach Klick in den Rahmen) mit einem Farbverlauf hinterlegt (Abbildung 4). Soll der Hintergrund einfarbig sein, wählen Sie Normal aus dem Farbverlaufsmenü.

Abb. 4: Ein Farbverlauf ist schnell erstellt.

Farbe hinzufügen.

In der Voreinstellung sind im Farbmenü acht Farben definiert. Natürlich können Sie weitere nach Bedarf hinzufügen. Das Menü dafür liegt unter Bearbeiten/Farben. Dort können Sie aus der vollen CMYK-Tabelle schöpfen (Abbildung 5). Das CMYK-Farbmodell (siehe Kasten) sollte man eigentlich immer benutzen, wenn das Dokument gedruckt werden soll. Ein Klick auf Neu erstellt eine neue Farbe, Duplizieren kopiert die markierte Farbe. Letzteres ist von Vorteil, wenn Sie eine vorhandene Farbe nur um einige Nuancen verändern wollen. Zum groben Auswählen der Farbe klickt man einfach mit der Maus in die angezeigte Farbpalette. Für die Detaileinstellung benutzen Sie die darunter liegenden Regler. Die Regler C, Y und M regeln die Intensität von Cyan, Yellow und Magenta, und K legt den Schwarzanteil (Black) fest.

Nach dem Bearbeiten und Hinzufügen von Farben sollte man immer Speichern anklicken -- erst dadurch wird die neu erstellte Farbe in die Farbauswahl übernommen. Mit Anfügen kann man die neue Farbauswahl schon existierenden Dokumenten zuordnen. Erstellen Sie doch einmal die Farbe Lila und tauschen Blau im Farbverlauf gegen diese aus.

Abb. 5: Neue Farben erstellen Sie mit "Bearbeiten/Farben".
CMYK-Farbmodell:

Abkürzung für "Cyan, Magenta, Yellow, blacK" (Cyan, Magenta, Gelb, Schwarz). Es handelt sich dabei im Gegensatz zu RGB um ein subtraktives Farbschema für den Vierfarbdruck, in dem die einzelnen Farben durch Angabe der prozentualen Anteile von Cyanblau, Magentarot, Gelb und Schwarz definiert werden. RGB dagegen steht für die Farben Rot, Grün und Blau, die im additiven Farbschema benutzt werde, das Sie zum Beispiel von den Farbeinstellungen Ihres Monitors kennen.

Text manipulieren

Ihren "Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag" sollten Sie noch ein wenig "peppiger" gestalten: Den Textverlauf unmittelbar verändern kann Scribus (noch) nicht; es kann aber den Text an einem Objekt ausrichten. Die Funktion nennt sich Text auf Pfad setzen. Sie finden sie im Menu Objekt der Menüleiste. Um den Text also zum Beispiel zu "biegen", erstellen Sie einen Kreis und können den Text anschließend auf den Kreisbogen setzen. Das geht so: Erstellen Sie mit dem Werkzeug Ellipsen einfügen aus der Werkzeugleiste (Kreis-Icon, zwei Positionen rechts neben dem Bildrahmen-Icon) eine flache, seitenbreite Ellipse (Abbildung 6). Ein anschließender Rechtsklick auf die Ellipse öffnet ein Kontextmenü, in dem Sie Umwandeln in/Bezierkurve auswählen.

Um die Schrift der Ellipse anzugleichen, müssen beide Objekte markiert sein. Dies wird erreicht, indem mit gedrückter [Umschalt]-Taste nacheinander beide Objekte (Ellipse und Textrahmen) angeklickt werden. Die Ellipse und die Schrift sollten jetzt beide durch einen roten Rahmen markiert sein. Wählen Sie Objekt/Text auf Pfad setzen. Sollte der Text nach der Berechnung verrutscht sein, drehen Sie ihn mit Hilfe der Maßpalette und des Menüs X,Y,Z in die gewünschte Position. Wählen Sie dort bei Drehung den Mittelpunkt und stellen anschließend die Gradzahl ein. Am einfachsten geht das auch hier mit dem Mausrad.

Abb. 6: Um den Text zu formen, muss erst ein Kreis erstellt werden.

Maße, Position, Spiegeln und Drehung

Anhand des X,Y,Z-Menüs in der Maßpalette erkennen Sie, wie punktgenau sich Objekte im Dokument platzieren lassen -- nicht nur "PI mal Daumen": Die Skalen im Abschnitt Geometrie (Abbildung 7) reichen bis auf zwei Striche hinter dem Komma. Diese Genauigkeit wäre zum Beispiel für CD-Etiketten oder vorgestanzte Drucksachen wie Visitenkarten nötig. Vorlagen müssen nur einmal ausgemessen und auf die zu druckenden Elemente übertragen werden; das Ergebnis passt auf den Millimeter genau.

Der nächste Abschnitt heißt Ebene und zeigt vier Pfeile, mit denen Sie übereinander liegende Objekte arrangieren. Wenn Sie Text über ein Bild laufen lassen möchten, brauchen Sie zwei Ebenen: Das Bild liegt in der unteren Ebene, der Text in der oberen. Er bleibt damit lesbar, weil er das Bild überdeckt. Stellen Sie sich die Ebenen wie einen Stapel Folien vor, in dem Sie die jeweils ausgewählte mit den vier Pfeiltasten umschichten können: jeweils eine Ebene nach oben oder unten, ganz nach oben oder ganz nach unten.

Die Funktionen Waagerecht spiegeln und Senkrecht spiegeln sind selbsterklärend. Markieren Sie einfach das Foto und probieren Sie beide aus.

Die Funktion Drehung aus dem untersten Abschnitt haben Sie bereits bei der Überschrift benutzt. Die fünf anwählbaren Punkte in dem stilisierten Quadrat bestimmen die Angelpunkte, um die das Objekt sich dreht, und entsprechen den Eckpunkten und dem Mittelpunkt des Objektrahmens. Die Skala rechts bestimmt das Bogenmaß der Drehung: Auch hier können Sie das Mausrad benutzen.

Abb. 7: Der Dialog "X,Y,Z" der Maßpalette.

Seite einfügen

Um die zweite Seite zu erstellen, wählen Sie Seite/Einfügen. Im Fenster ist Einfügen von 1 Seite am Dokumentenende voreingestellt. Nach der Bestätigung erstellt Scribus die zweite Seite als "linke" Seite. Schon die Arbeitsfläche zeigt den Unterschied: Der breite Rahmen, der später im Falz verschwindet, befindet sich nun rechts. Auf dieser Seite sollen ein oder mehrere lange Texte stehen. Dazu ziehen Sie wieder einen Textrahmen auf. Zusätzlich soll ein Bild eingefügt werden, dass von einem der Texte umflossen wird. Sie können den Text auch direkt in den Rahmen tippen; bei längeren Texten ist es aber bequemer, sie zunächst in einem beliebigen Editor zu erstellen und die Dateien über das Kontextmenü in einen Textrahmen zu laden.

Abb. 8: Der Text umfließt das Foto.

Größere Texte verwalten.

Haben Sie einen Text parat? Für die Übung reicht auch ein Dummy-Text -- er dient nur der Anschauung. Zur Not kopieren Sie eine Logdatei aus dem Verzeichnis /var/log/. Wählen Sie des Werkzeug Textrahmen einfügen und ziehen Sie den Rahmen über die obere Hälfte der Seite. Ein anschließender Rechtsklick auf den Textrahmen öffnet das Kontextmenü. Wählen Sie die Option Text laden und im folgenden Dialog die zuvor erstellte Text- oder Log-Datei, die Scribus anschließend lädt. Jetzt soll ein Foto eingefügt werden, das vom Text umflossen wird. Dazu ziehen Sie in der linken oberen Ecke des Textes einen kleineren Bildrahmen auf und laden über das Kontextmenü ein Bild in diesen Rahmen (Abbildung 8). Mit Maßpalette/Bild/An Rahmen anpassen bringen Sie beide auf Linie.

Sollte der Text nicht automatisch um das Bild herumgeflossen sein, aktivieren Sie noch noch Text umfließt Rahmen im Dialog Maßpalette/Form. Dort können Sie auch den Textabstand zum Objekt und zu den Rändern einstellen.

Längere Texte passen häufig nicht in den vorgesehenen Textrahmen: Das zeigt ein gekreuztes Quadrat in der rechten unteren Ecke. Abhilfe gibt es auf verschiedene Weise. Die einfachste Möglichkeit ist, den Textrahmen zu vergrößern -- wenn genug Platz dafür ist. Die Schrift oder die Zeilenabstände zu verkleinern (beides in der Maßpalette/Text), ist meist nicht ratsam; zu schnell geht bei längeren Texten die Übersichtlichkeit verloren.

Eleganter ist es, einen zweiten Textrahmen mit dem zu kleinen Rahmen zu verknüpfen. Das geht so: Verkleinern Sie den Textrahmen, bis der Text nicht mehr passt und das gekreuzte Quadrat erscheint. Fügen Sie dann eine neue Seite an (Seite/Einfügen/Am Dokumentenende). Da die Maßpalette momentan nicht gebraucht wird, klappen Sie sie ein, indem Sie deren Titelleiste doppelt anklicken. Erstellen Sie auf der neuen Seite einen Textrahmen und aktivieren anschließend den ersten, überfüllten Textrahmen. In der Werkzeugleiste befindet sich das Symbol Verbinde Textrahmen (das symbolisierte Kettenglied): Klicken Sie es an. Danach klicken Sie auf den neu erstellten Textrahmen. Der zuerst nicht sichtbare restliche Text erscheint nun auf der nächsten Seite im Textrahmen (Abbildung 9). Ein so erstellte Verknüpfung lässt sich genauso einfach mit Löse Textverbindung (das unterbrochene Kettenglied) löschen.

Abb. 9: Text verteilt sich auf zwei verknüpfte Rahmen.

Speichern und Exportieren

Im Menü Datei bietet Scribus einige Export-Filter:

Daneben gibt es noch den Menüpunkt Datei/Für Ausgabe sammeln. Sie speichert das aktuelle Dokument einschließlich aller enthaltenen externen Daten (zum Beispiel die Bilddateien) in einem eigenen Verzeichnis. So bekommt der Empfänger sicher alles, was er für die Weiterverarbeitung benötigt. (fan/hge)

Abb. 10: Der PDF-Export-Dialog.
PDF-Dateien

Das von der Firma Adobe [3] entwickelte PDF-Format ist heute nicht mehr aus der Medienwelt wegzudenken. Der Vorteil dieses Formates ist seine Plattformunabhängigkeit: Jedes Dokument kann auf nahezu allen Systemen dargestellt werden (Linux, Unix, Mac OS, Windows oder andere). Der PDF-Betrachter Acrobat Reader ist kostenlos und kann von der Adobe-Homepage geladen werden, unter Linux können als Alternative auch xpdf und der PDF-fähige Postscript-Betrachter gv verwendet werden. PDF-Dokumente tragen die Endung .pdf.

Infos
[1] Scribus Homepage: http://web2.altmuehlnet.de/fschmid/
[2] Fonts, zum Beispiel bei http://www.freefont.de
[3] Adobe Acrobat Reader: http://adobe.de/products/acrobat/readstep2.html

Dieser Online-Artikel kann Links enthalten, die auf nicht mehr vorhandene Seiten verweisen. Wir ändern solche "broken links" nur in wenigen Ausnahmefällen. Der Online-Artikel soll möglichst unverändert der gedruckten Fassung entsprechen.

Druckerfreundliche Version | Feedback zu dieser Seite | Datenschutz | © 2016 COMPUTEC MEDIA GmbH | Last modified: 2007-01-25 16:30

Nutzungsbasierte Onlinewerbung

[Linux-Magazin] [LinuxUser] [Linux-Community] [Admin-Magazin] [Ubuntu User] [Smart Developer] [Linux Events] [Linux Magazine] [Ubuntu User] [Admin Magazine] [Smart Developer] [Linux Magazine Poland] [Linux Community Poland] [Linux Magazine Brasil] [Linux Magazine Spain] [Linux Technical Review]