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Erschienen in EasyLinux 10/2003

Navigationspfeile mit Draw

Zeichnen mit Objekten

von Thomas Hümmler


Es gibt zwei Sorten Grafikprogramme: solche für Bitmaps und solche für Vektorgrafiken. OpenOffice Draw gehört zur zweiten Gruppe. Es ist ein objektorientiertes Vektorgrafik-Programm.

Rechtecke, Linien, Flächen und dreidimensionale Körper sind Objekte, die Sie mit Draw anlegen und bearbeiten. All diese Objekte haben bestimmte Eigenschaften wie Größe und Farbe, die Sie beeinflussen und ändern können.

Das ist einer der Hauptunterschiede zwischen den beiden Gruppen: In Vektorgrafikprogrammen können Sie die Objekte beliebig vergrößern oder verformen, ohne dass die Qualität darunter leidet. Der Grund dafür ist, dass Vektorgrafiken auf (der berechneten) Länge, Lage und Richtung von Linien und Objekten beruhen. In Bitmap-Grafiken hingegen ist der einzelne Bildpunkt die Basis, und die Bilder sind Sammlungen von Punkten, nicht von Objekten.

Daraus ergibt sich der zweite große Unterschied: Draw arbeitet dreidimensional. Sie können Kugeln, Würfel und Zylinder erstellen und diese in jede gewünschte Richtung drehen und sogar aus einer bestimmten Richtung beleuchten. Selbst Text lässt sich dreidimensional darstellen. Ein Bitmap-Grafikprogramm wie etwa Paint in Windows oder Gimp unter Linux kann das nicht.

Abb. 1: Das Zeichnungsfenster von Draw mit allen Abreißmenüs aus Werkzeug- und Objektleiste.

Abb. 2: Mit Draw können Sie Texte biegen und drehen und dreidimensionale Objekte erzeugen und bearbeiten.

Draw hat noch weitere sinnvolle Funktionen: Für die tägliche Büroarbeit ist es interessant, Organigramme des Betriebs zu erzeugen. Mit so genannten Verbindern verknüpfen Sie Elemente wie Rechtecke und Ellipsen. Die Verbinder selbst wandern mit, sobald Sie ein Rechteck auf dem Blatt verschieben.

Schaltflächen für Webseiten gestalten

Auch (zweidimensionales) Zeichnen ist eine Stärke von Draw. Wie das funktioniert, soll anhand der Gestaltung von Navigationsschaltflächen für HTML-Seiten gezeigt werden. Die können Sie dann zum Beispiel als Schaltflächen für den Web-Seiten-AutoPilot von OpenOffice verwenden.

Schritt 1

Starten Sie OpenOffice Draw über das K-Menü oder wählen Sie in einem OpenOffice-Programmfenster den Befehl Datei / Neu / Zeichnung. Nun sehen Sie ein leeres Blatt, auf das Sie zeichnen können.

Schritt 2

Zuerst ziehen Sie ein abgerundetes Quadrat auf. Dazu klicken Sie im Abreißmenü Rechteck auf die Schaltfläche Abgerundetes Quadrat und ziehen mit gedrückter linker Maustaste auf dem Blatt ein Quadrat auf. Die Größe spielt dabei zunächst keine Rolle, denn die wird im zweiten Schritt angepasst.

Schritt 3

Sobald Sie die Maustaste loslassen, erscheint das Quadrat. Noch ist es markiert. Daher können Sie direkt mit der rechten Maustaste das Kontextmenü öffnen und den Befehl Position und Größe wählen. Wechseln Sie auf das Register Größe. Dort markieren Sie die Option Abgleich (Abbildung 3). Dieses sorgt dafür, dass beim Ändern der Breite auch gleich die Höhe angepasst wird. Danach geben Sie in das Feld Breite den Wert 0,85 ein und bestätigen mit OK.

Abb. 3: Wenn Sie die Option "Abgleich" einschalten, reicht danach das Eingeben der Breite. Die Höhe des Objekts wird automatisch angeglichen.

Kreislinie entfernen

Nach wie vor ist das Objekt markiert, aber so klein, dass es kaum zu erkennen ist. Das ändern Sie ganz einfach, indem Sie die [Geteilt durch]-Taste auf dem Ziffernblock drücken. Dadurch wird das Objekt herangezoomt und füllt das gesamte Programmfenster aus.

In der Vergrößerung zeigt sich das angebliche Quadrat als Kreis bzw. Oval. Außerdem ist es von einer schwarzen Linie begrenzt: Die sollten Sie entweder auf die gleiche Farbe setzen oder unsichtbar machen; löschen können Sie sie nicht.

Schritt 1

Dazu öffnen Sie -- das Objekt ist immer noch markiert -- mit einem Klick auf die rechte Maustaste das Kontextmenü (oder Sie nehmen den Weg über das Format-Menü). Dort wählen Sie den ersten Eintrag Linie.

Schritt 2

Als Stil ist Durchgängig eingestellt. Den ändern Sie in Unsichtbar (den obersten Eintrag in der Liste) und bestätigen mit OK (Abbildung 4).

Alternativ können Sie auch die Farbe ändern -- das bringt aber nichts, wenn die eingeschlossene Fläche einen Farbverlauf aufweist oder aus einem Hintergrundbild besteht.

Abb. 4: Stellen Sie den Linienstil auf "Unsichtbar", ist die Linie nicht mehr zu sehen.

Farbe der Fläche ändern

Nun soll die Farbe des Objekts geändert werden; außerdem soll das Objekt einen Schatten erhalten. Das geschieht im Dialog Fläche, den Sie ebenfalls über das Kontext-oder das Format-Menü erreichen.

Schritt 1

Im Register Schatten wählen Sie die Option Schatten anwenden.

Schritt 2

Die Ausrichtung nach unten rechts brauchen Sie für die Vorwärts-Schaltfläche nicht zu ändern. Die Distanz ist mit 0,3 Zentimetern allerdings zu groß. Stellen Sie sie auf 0,05cm, um nur den Hauch eines Schattens zu erzeugen. Als Farbe ist Grau vorgegeben, ändern Sie das nach Wunsch.

Schritt 3

Wechseln Sie ins Register Farbverläufe und wählen Sie aus der Liste oder stellen selbst einen Verlauf zusammen: Als Typ nehmen Sie für diese Schaltfläche Radial, also rund. Das X- und Y-Zentrum sollte jeweils auf 50% gestellt sein, dann ist es genau in der Mitte. Der Winkel spielt bei radialen Farbverläufen keine Rolle. Stellen Sie den Rand auf 5% ein, um einen kleinen Rand in der Ausgangsfarbe zu erhalten.

Schritt 4

Wählen Sie Ausgangs- (Von) und Zielfarbe (Bis). Mit den Prozent-Feldern legen Sie die Intensität jeder Farbe fest. Vorsicht: Haben beide Farben 0%, erhalten Sie einen Farbverlauf von Schwarz nach Schwarz (Abbildung 5).

Schritt 5

Ist alles nach Wunsch, bestätigen Sie mit OK. Den Farbverlauf, den Sie auf Basis eines Listenverlaufs erstellt haben, können Sie nun noch als neuen Listeneintrag speichern -- oder den alten überschreiben.

Abb. 5: Von "Von" bis "Bis": Ein Farbverlauf gibt einer Fläche eine ganz andere Wirkung als nur eine einzelne Farbe.

Raster ändern und einschalten

Um den Pfeil für die Navigationsschaltfläche zu erzeugen, passen Sie zunächst in den OpenOffice-Grundeinstellungen das Raster an, das allen Zeichnungen zugrunde liegt.

Schritt 1

Wählen Sie Extras / Optionen / Zeichnung / Raster. Im Untermenü schalten Sie die Option Achsen synchronisieren ein.

Schritt 2

Ändern Sie die horizontale Auflösung auf 0,05cm; die vertikale wird dank der Synchronisation automatisch angepasst.

Schritt 3

Schalten Sie Fangraster benutzen und Raster sichtbar ein und bestätigen mit OK (Abbildung 6).

Abb. 6: Bei einem Objekt von 0,85 cm Höhe muss das Raster natürlich entsprechend klein gestellt werden, damit man es nutzen kann.

In der Objektleiste unten erkennen Sie, dass das Raster und die Fanglinien eingeschaltet sind. Dort können Sie sie auch wieder ausschalten.

Richten Sie das bisherige Objekt an einem Schnittpunkt dieses Rasters aus: Verschieben Sie es mit Hilfe der gedrückten linken Maustaste, bis der linke, obere Griff auf einem Schnittpunkt zu liegen kommt.

Pfeil nach rechts erzeugen

Schritt 1

Um den Pfeil zu zeichnen, drücken Sie auf [Esc], um die Markierung des bestehenden Objekts auszuschalten.

Schritt 2

Klicken Sie in der Werkzeugleiste im Abreißmenü Kurve auf die Funktion Polygon (45°), gefüllt (Abbildung 7).

Schritt 3

Zeichnen Sie ein Dreieck über das bestehende Objekt. Klicken Sie auf einen Punkt und ziehen mit gedrückter linker Maustaste die Linie nach unten. Klicken Sie auf die linke Maustaste, um den zweiten Punkt zu erstellen. Fahren Sie mit der Maus nach rechts oben und klicken erneut die linke Taste für den dritten Punkt, die Pfeilspitze. Fahren Sie nach links oben zurück zum Ausgangspunkt, um das Dreieck mit einem Doppelklick zu schließen.

Schritt 4

Sollten Sie bei der Pfeilspitze den richtigen Punkt verpasst haben und am Ausgangspunkt vorbeiziehen, drücken Sie die rechte Maustaste, um den Punkt zu entfernen und die Spitze neu zu setzen.

Schritt 5

Eventuell müssen Sie das Dreieck präziser positionieren. Ändern Sie dann Linienstil und Farbe, wie Sie es schon vom ersten Objekt her kennen.

Abb. 7: Mit der Funktion "Polygon (45°), gefüllt" zeichnen Sie ein Dreieck. Wenn es mit dem Punkt an der Pfeilspitze nicht klappt, können Sie diesen mit der rechten Maustaste neu setzen. Die bisherige Linie bleibt so lange als Schatten stehen.

Gruppieren, umwandeln und als GIF speichern

Fassen Sie beide Objekte zu einem zusammen:

Schritt 1

Verkleinern Sie die Ansicht etwas, um beide Objekte mit der Maus markieren zu können.

Schritt 2

Anschließend wählen Sie Ändern / Gruppieren oder drücken [Strg-Umschalt-G], um die Objekte zu gruppieren.

Schritt 3

Speichern Sie die Zeichnung, da diese später der Ausgangspunkt für die anderen beiden ist.

Wandeln Sie die Gruppe in ein Bitmap um, um dieses danach als GIF-Datei zu speichern:

Schritt 1

Wählen Sie dazu Ändern / Umwandeln / In Bitmap.

Schritt 2

Markieren Sie das Objekt, wählen Datei / Exportieren und den Dateityp GIF -- Graphics Interchange Format.

Schritt 3

Benennen Sie das Objekt, zum Beispiel als P_rechts, und Speichern Sie es. Schalten Sie die Option Interlaced aus und Transparent speichern ein und klicken auf OK. Damit ist der erste Pfeil fertig (Abbildung 8).

Abb. 8: Markieren Sie das Objekt, wählen "Datei / Exportieren", als Dateityp GIF und schalten die Option "Interlaced" aus und "Transparent speichern" ein.

Pfeil nach links und oben erzeugen

Im Anschluss an den Pfeil nach rechts werden aus dieser Datei eine Grafik mit einem Pfeil nach links und eine mit einem aufwärts gerichteten Pfeil erzeugt. Zunächst der Links-Pfeil:

Schritt 1

Dazu laden Sie die eben gesicherte Zeichnung. Markieren Sie die Gruppierung und wählen Ändern / Spiegeln / Horizontal. Damit zeigt der Pfeil nach links. Der Schatten bleibt allerdings rechts unten ausgerichtet.

Schritt 2

Das ändern Sie wie folgt: Betreten Sie mit [F3] die Gruppe. Markieren Sie das abgerundete Quadrat und wählen Format / Fläche. Auf dem Register Schatten wählen Sie unten links als Ausrichtung und bestätigen mit OK.

Schritt 3

Verlassen Sie anschließend mit [Strg-F3] die Gruppe wieder. Nun können Sie das Objekt in ein Bitmap umwandeln und als P_links.GIF exportieren.

Zum Abschluss erzeugen Sie den nach oben zeigenden Pfeil:

Schritt 1

Laden Sie die Zeichnung erneut und markieren die Objekt-Gruppe. Wählen Sie Format / Position und Größe und wechseln zum Register Drehung.

Schritt 2

Wählen Sie als Drehwinkel einen Winkel von 90 Grad und bestätigen mit OK (Abbildung 9).

Schritt 3

Anschließend betreten Sie die Gruppe, markieren das Quadrat und wählen erneut Format / Fläche. Auf dem Register Schatten wählen Sie nun unten mittig und bestätigen mit OK.

Schritt 4

Verlassen Sie anschließend die Gruppe wieder. Wandeln Sie auch dieses Objekt in ein Bitmap um und exportieren es als P_oben.GIF. (fan)

Abb. 9: Um die dritte Navigationsschaltfläche -- den Pfeil nach oben -- zu erzeugen, müssen Sie den ersten Pfeil nur um 90 drehen, damit er aufwärts zeigt.
Zeichnen mit der Tastatur
Bestimmte Tastenkombinationen helfen dabei, schneller zu zeichnen und im Dokument besser zu navigieren.
TastenkombinationFunktion
+ Ansicht vergrößern
- Ansicht verkleinern
× (Ziffernblock) Ganze Seite zoomen
÷ (Ziffernblock) Aktuelle Auswahl zoomen
[Strg-Umschalt-G] Gruppierung
[Strg-Alt-Umschalt-G] Gruppierung aufheben
[Strg-Umschalt-K] Kombinieren
[Strg-Alt-Umschalt-K] Kombination aufheben
[Strg-Umschalt-+] (Ziffernblock) Ganz nach vorn
[Strg-+] Ebene nach vorn
[Strg--] Ebene nach hinten
[Strg-Umschalt--] (Ziffernblock) Ganz nach hinten
[Tab]Einzelne Objekte werden in der Reihenfolge der Erstellung ausgewählt
[Umschalt-Tab] Einzelne Objekte werden in der rückwärtigen Reihenfolge der Erstellung ausgewählt
[Pfeiltaste] Bewegt das markierte Objekt in Pfeilrichtung
[Strg-Pfeiltaste] Bewegt die Seitenansicht in die Pfeilrichtung
[Umschalt] und Ziehen per Maus Markiertes Objekt wird genau horizontal, vertikal oder diagonal verschoben
[Umschalt] beim Auswählen Objekt wird einer Auswahl hinzugefügt oder daraus entfernt
[Umschalt] beim Vergrößern/Erstellen Objekt wird proportional zur Ausgangsform vergrößert
[Esc] Schaltet bei Erzeugungswerkzeug um auf den Auswahlmodusm, schaltet die Auswahl eines Objektes aus oder schaltet ein Objekt aus dem Texteingabemodus zurück

Einstellungen für Zeichnungen

Über den Befehl Extras / Optionen / Zeichnung gelangen Sie zu den Einstellungen, die für alle Zeichnungen gelten. Diese Gruppe ist unterteilt in vier Untermenüs.

Untermenü Allgemein

Im Bereich Textobjekte legen Sie fest, wie mit diesen zu verfahren ist. Für Zeichnungen ist die Option Schnellbearbeitung zulassen in der Voreinstellung ausgeschaltet. Das bedeutet, wenn Sie in den Text eines Textobjekts klicken, wechseln Sie nicht sofort in den Textbearbeitungsmodus.

Da Nur Textbereich selektierbar markiert ist, kann ein Textrahmen nur durch Anklicken des Textes ausgewählt werden. Im noch nicht ausgefüllten Bereich kann durch den Textrahmen hindurch das darunter liegende Objekt ausgewählt werden.

In den Einstellungen sollten Sie darauf achten, dass Sie den Cache für Hintergrund benutzen -- Das beschleunigt dessen Aufbau. Die Kopie beim Verschieben sollten Sie aktivieren, wenn Sie beim Verschieben eines Objekts bei gedrückter [Strg]- Taste eine Kopie des Originals verschieben möchten. Da laut Voreinstellung die Objekte immer verschiebbar sind, können Sie ein Zeichnungselement auch dann verschieben, während Sie es zum Beispiel gerade drehen.

Die Option Setzen auf Kreis: nicht verzerren ist in der Voreinstellung ausgeschaltet. Wenn Sie sie einschalten und dann ein Grafikobjekt perspektivisch verzerren, bleibt die Ausrichtung der Punkte zueinander erhalten. Das gilt sowohl für flächige Objekte als auch Bézierkurven.

Aus der Liste Maßeinheit wählen Sie die gewünschte: die Werte reichen von Punkt und Pica über Meter bis zur Meile; eingestellt ist Zentimeter. Im Drehfeld Tabulatorabstand schließlich legen Sie den Tabulatorabstand fest.

Unter Maßstab schließlich legen Sie den Zeichnungsmaßstab fest. Voreingestellt ist 1:1, Sie können den Maßstab aber auch in 11 Schritten bis auf 1:100 verkleinern, oder in ebenso vielen Schritten auf 100:1 vergrößern.

Untermenü Ansicht

Im Untermenü Ansicht können Sie sich für eine oder mehrere der vier Ersatzdarstellungen entscheiden, damit der Bildschirmaufbau schneller geht (in der Voreinstellung sind alle ausgeschaltet).

Im Bereich Anzeigen legen Sie fest, was auf dem Bildschirm zu sehen ist. Zunächst sind die Lineale sichtbar und auch der Umriss jedes einzelnen Objekts eingeschaltet. Sie können auch die Hilfslinien beim Verschieben einschalten und Alle Steuerpunkte im Bézier-Editor (damit werden die Steuerpunkte aller Stützpunkte angezeigt, wenn Sie eine Bézierkurve auswählen.

Untermenü Raster

Das Untermenü Raster enthält oben stehen die gleichen Optionen, wie sie auch für Textdokumente gelten. Hinzu kommen einige für Draw wichtige Funktionen wie das Fangen und das Einrasten. Für das Fangen gibt es vier Optionen, die in der Voreinstellung alle ausgeschaltet sind:

  • An Fanglinien: Kontur des Grafikobjekts wird an der nächstgelegenen Fanglinie ausgerichtet,
  • An den Seitenrändern: Kontur des Grafikobjekts wird am nächstgelegenen Seitenrand ausgerichtet,
  • Am Objektrahmen: Kontur des Grafikobjekts wird am Objektrahmen des nächstgelegenen Grafikobjekts ausgerichtet, und
  • An Objektpunkten: Kontur des Grafikobjekts wird an den Objektpunkten des nächstgelegenen Grafikobjekts ausgerichtet.

Der Fangbereich, der den Abstand zwischen Mauszeiger und Objektkontur bestimmt, beträgt in der Voreinstellung 5 Pixel. Dieser kann zwischen 1 und 50 Pixel variieren.

Unter Einrasten legen Sie weitere Optionen fest:

  • Beim Erzeugen und Bewegen (Voreinstellung: aus): Grafikobjekte werden horizontal, vertikal oder diagonal festgehalten, um aus einem Rechteck ein Quadrat und aus einer Ellipse einen Kreis zu formen. Mit der [Umschalt]-Taste können Sie das außer Kraft setzen.
  • Längere Kantenlänge (ein): Ein Quadrat oder Rechteck wird auf Basis der längsten Kante erzeugt, wenn Sie beim Aufziehen eines Rechtecks oder einer Ellipse die [Umschalt]-Taste drücken; wenn nicht markiert, ist die kürzere Kante die Basis.
  • Beim Drehen (aus): Grafikobjekte können nur um den angegebenen Winkel gedreht werden (Die [Strg]-Taste setzt das außer Kraft).

Mit der Punktreduktion legen Sie den Winkel für die Punktreduktion fest, um etwa bei Vielecken die Bearbeitungspunkte zu reduzieren.

Untermenü Drucken

Das Untermenü Drucken ist aufgeteilt in drei Bereiche.

Im Bereich Ausgabequalität belassen Sie die Voreinstellung Standard, wenn Sie in Originalfarben drucken wollen -- Oder Sie entscheiden sich für Graustufen beziehungsweise nur Schwarzweiß.

Unter Drucken von finden Sie vier Optionen, die beim Druck am Seitenrand eingefügt werden: Seitenname (Voreinstellung: aus) druckt die Namen der Seitenregister, Datum (aus) das aktuelle Systemdatum, Zeit die aktuelle Systemzeit und Ausgeblendeten Seiten (an) auch die Seiten, die für die Präsentation ausgeblendet wurden.

In den Seitenoptionen ist Standard ebenfalls die Voreinstellung. Damit werden die Seiten beim Druck nicht noch gesondert skaliert und an die Seite angepasst, wie das bei An Seitengröße anpassen der Fall ist. Wenn Sie die Seiten kacheln wollen, müssen Sie ein Seitenformat wählen, das größer als das Papierformat ist.

Wie die anderen OpenOffice-Module kann auch Draw einen Prospekt drucken. Legen Sie fest, ob Vorder- oder Rückseiten oder beide gedruckt werden sollen. Bei einseitigem Druck markieren Sie beide; für doppelseitigen Druck markieren Sie beim ersten Ausdruck nur die Vorderseite. Dann legen Sie das Papier umgekehrt in den Drucker und markieren beim zweiten Druck die Rückseite.

Schließlich können Sie noch die Option Papierschacht aus Druckereinstellung einschalten. Dann werden diese Informationen aus den Systemeinstellungen übernommen.

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