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von Hans-Georg Eßer
Kommunikation im Internet erschöpft sich nicht auf das Versenden von E-Mails: Direkte Chats zwischen zwei Anwendern, meist unter dem Namen "Instant Messaging", hat viele Freunde gefunden, seit es Tools wie MSN Messenger, Yahoo Messenger, AOL Instant Messenger und ICQ gibt. Mit diesen Programmen findet man Freunde im Netz, die in die "Buddy-Liste" eingetragen sind, und kann sich gegenseitig Kurznachrichten zuschicken. Einige Anwendungen unterstützen darüber hinaus auch Video- und Voice-Chat, dienen also als Telefonersatz.
Viel älter als die Instant Messenger ist das Internet-Relay-Chat-System (IRC). Schon vor über zehn Jahren wurde das IRC-Protokoll [1] definiert, anfangs wurde es überwiegend im Unix-Umfeld verwendet, doch heute gibt es Client-Programme für alle relevanten Betriebssysteme (darunter neben Linux auch Windows und MacOS).
IRC bietet gegenüber Instant-Messaging-Programmen einige Vorteile, andere Features fehlen dagegen: Audio- und Videoverbindungen sind mit IRC nicht möglich, dafür können Sie aber:
Besonders interessant sind die Channels, die Sie am vorangestellten Doppelkreuz # vor dem Channel-Namen erkennen: So finden Sie beispielsweise zu Linux diverse Channels, in denen Sie sich mit vielen anderen Linux-Anwendern austauschen und auch nach Hilfe suchen können. Bei letzterem Vorhaben sollten Sie allerdings vorher prüfen, ob Sie auf einem Entwickler-Channel oder einem allgemeinen Anwender-Channel gelandet sind -- in den Entwicklerforen sind die Besucher typischerweise nicht über Einsteigerfragen erfreut.
Häufig spricht man von "dem IRC", wenn man sich mit dem IRC-Client auf einem der zahlreichen IRC-Server im Internet anmeldet. Tatsächlich gibt es aber nicht "ein IRC", sondern mehrere unabhängige IRC-Netzwerke. Zwei der bekannteren Netze sind das IRCnet und das Freenode-Netzwerk. Ersteres ist eines der ältesten IRC-Netzwerke und bietet eine riesige Anzahl von Channels zu allen möglichen Themen und in vielen Sprachen, darunter auch etliche deutsche Channels. Das Freenode-Netzwerk hingegen enthält überwiegend Channels zu Open-Source-Projekten, darunter #linux.de, #kde-users und #kde.de.
Jedes IRC-Netzwerk besteht aus einem oder mehreren IRC-Servern, die miteinander verbunden sind: Um sich am Netzwerk anzumelden, kann eine Verbindung zu einem beliebigen Server aus dem Netzwerk aufgebaut werden; alle Chat-Daten werden dann zwischen den Servern ausgetauscht. Durch diese dezentrale Struktur können die größeren Netzwerke von zigtausenden Anwendern gleichzeitig verwendet werden, ohne dass es zu Überlastungen kommt.
Verschiedene Netzwerke (wie IRCnet und Freenode) sind aber wirklich voneinander getrennt: Einen Anwender, der im IRCnet angemeldet ist, werden Sie über das Freenode-Netz nicht erreichen. Einige IRC-Clients (z. B. das weiter unten beschriebene XChat) bieten Server-Listen, die Ihnen den Zugang zum richtigen Netzwerk erleichtern, indem sie die Server nach Netzwerken sortieren. Um einen Überblick über die Dimensionen zu geben: Im IRCnet waren, als dieser Artikel geschrieben wurde, 136.000 Anwender angemeldet, und es gab 25.500 Channels.
Um sich an einem IRC-Server anzumelden, wird ein IRC-Client verwendet. Für Linux gibt es eine Vielzahl solcher Clients; allein speziell für KDE gibt es mehrere. Einer der beliebtesten grafischen Clients ist X-Chat. Während ganz aktuelle Linux-Distributionen die neue Version 2.x von X-Chat installieren, arbeiten ältere noch mit X-Chat 1.x; wir empfehlen den Einsatz der 1.x-Serie, da Version 2.x eine Portierung ist, die noch nicht alle Features der 1.x-Version bietet. Die letzte 1er Version ist X-Chat 1.8.11.
Wie Sie unter SuSE Linux 8.2 ein "Downgrade" auf X-Chat 1.8 durchführen können, verrät der Kasten X-Chat 1.8 installieren. Red Hat Linux 8.0 (Starter Kit 1) und SuSE Linux 8.1 (Starter Kit 2) werden mit X-Chat 1.8.10 ausgeliefert, Red Hat Linux 9 enthält X-Chat 1.8.11: Mit diesen Versionen können Sie arbeiten.
| X-Chat 1.8 installieren |
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Die aktuelle Version von SuSE Linux enthält X-Chat 2.0.1. Wir haben für Sie ein X-Chat-1.8.11-Paket erstellt, das sich unter SuSE Linux 8.2 installieren lässt. Sie finden es im Download-Bereich auf unserer Web-Seite (xchat-1.8.11-2easy-suse82.i586.rpm). Die Installation über YaST ist problematisch, da eine ältere Version installiert wird als SuSE Linux selbst mitliefert, Deswegen geben wir hier ausnahmsweise den Weg über die Kommandozeile an -- es sind aber nur zwei Befehle notwendig (die exakt wie im Listing eingegeben werden müsssen), so dass die Installation trotz Shell-Benutzung problemlos ist. Die heruntergeladene RPM-Datei sollte in Ihrem Home-Verzeichnis liegen, bevor Sie die folgenden Schritte durchführen.
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Am schnellsten starten Sie X-Chat, indem Sie mit [Alt-F2] einen Schnellstarter öffnen und dort xchat (komplett in Kleinbuchstaben) eingeben. Alternativ finden Sie X-Chat auch in den Startmenüs:
Vor der Kontaktaufnahme mit anderen Chattern müsen Sie zunächst eine Verbindung zwischen Ihrem X-Chat und einem der IRC-Server im Internet aufbauen. Zu diesem Zweck öffnet sich bei jedem Programmstart immer gleich ein Fenster mit einer Auswahl dieser Server und der Möglichkeit, einen eigenen so genannten Nickname zu wählen: Das ist ein Spitzname, der pro IRC-Server genau einmal vergeben wird. Beim Start von X-Chat bietet Ihnen das Programm Ihren Login-Namen Ihres eigenen Rechners an. Sollte der Name bereits von einem anderen User verwendet werden, wird als nächste Möglichkeit ein Unterstrich angehängt, usw. Natürlich können Sie die Einträge nach Ihren eigenen Wünschen modifizieren und anpassen. Meistens dürfen diese Spitznamen die Länge von neun Zeichen nicht überschreiten.
X-Chats Server-Liste ist -- wie bereits beschrieben -- nach Netzwerken unterteilt. Klicken Sie in der Server-Liste auf das Plus-Zeichen vor einem der Netzwerke, um die zugehörigen Server anzuzeigen. Per Doppelklick auf einen der Server baut X-Chat nun eine Verbindung zu diesem Rechner auf -- das Fenster mit der Server-Liste wird geschlossen, und Sie sehen nun nur noch das eigentliche Chat-Fenster.
IRCnet ist der Klassiker; in den meisten Fällen werden Sie daher eine Verbindung zu einem der IRCnet-Server aufbauen wollen. Die Server, die in der Liste von X-Chat unter IRCNet aufgeführt sind, sind leider sämtlich nicht erreichbar -- daher haben wir für Sie eine modifizierte Datei serverlist.conf bereitgestellt, die Sie in das Unterverzeichnis .xchat Ihres Home-Verzeichnisses kopieren müssen -- danach stehen unter dem Menüpunkt IRCNet die folgenden Server zur Verfügung:
Wollen Sie selbst weitere Server hinzufügen, klicken Sie auf die Schaltfläche New Server (diese ganze Maske wurde offensichtlich nicht übersetzt) und geben unter Server und Port die Adresse des IRC-Servers ein. Der Port ist in den meisten Fällen 6667, weshalb X-Chat dies auch voreinstellt; der Wert kann aber auch abweichen. Unter Name geben Sie an, wie der neue Server in der Liste genannt werden soll.
Im unteren Bereich des X-Chat-Fensters können Sie Befehle eingeben. Über
/LIST
lässt sich zwar jederzeit eine Liste aller offenen (und sichtbaren) Channels auf dem IRC-Server abrufen, diese ist allerdings in größeren Netzen so umfangreich, dass X-Chat lange mit dem Download und der Anzeige beschäftigt ist -- und besonders übersichtlich ist die Auflistung auch nicht. Interessanter ist da schon die Verwendung der Komfortsuchfunktion, die Sie über den Menüpunkt Fenster/Kanallisten-Fenster erreichen (Abbildung 3). Dort geben Sie rechts oben im Feld Regex Match einen Suchbegriff, zum Beispiel "Linux" ein -- drücken Sie die Eingabetaste, um die Suche zu starten. Die Ergebnisse werden dann übersichtlich aufgelistet. Per Doppelklick auf eine Ergebniszeile betreten Sie den Channel.
Im IRCnet finden Sie immer Linux-Anwender auf den Channels #linux, #linux.de, #linuxger und #linux.at.
Bevor Sie loslegen, sollten Sie vielleicht einige Tests starten: Denken Sie sich einen Channel-Namen aus, den es sicher nicht gibt, z. B. eine Kombination aus Ihrem Vor- und Nachnamen... Geben Sie in die Eingabezeile
/join #vorname.nachname
ein -- Channel-Namen beginnen immer mit "#" und dürfen einige Sonderzeichen wie ".", "-", "+", "/" usw. enthalten; selbst deutsche Umlaute sind kein Problem. Das Leerzeichen und Anführungszeichen sind nicht möglich.
Jetzt sind Sie also (alleine) auf Ihrem Test-Channel. X-Chat zeigt in der rechten Spalte alle Anwender an, die sich auf dem Channel befinden -- in diesem Fall also nur Ihren eigenen Nickname. Links von Ihrem Nickname sehen Sie einen grünen Punkt: Dieser zeigt an, dass Sie "Operator", kurz "Op" auf dem Channel sind. Channel-Ops haben besondere Rechte, einige davon können Sie jetzt ausprobieren.
Was in der Regel jeder Anwender kann, ist das Schreiben in den Channel. Versuchen Sie es: Tippen Sie eine Zeile Text ein (die nicht mit dem Schrägstrich "/" beginnen darf), und drücken Sie [Return], um die Zeile abzuschicken. Der Text erscheint dann im schwarzen Bereich, und Ihrer Zeile wird Ihr Nickname in spitzen Klammern vorangestellt, also z. B.
<easylinux> Ein kleiner Test
Wären auf diesem Channel noch mehr User, würde die Zeile auch bei diesen im IRC-Programm angezeigt werden, und sie könnten auf Ihren Beitrag antworten. Wollen Sie eine "Aktion" ausdrücken, also etwa, dass Sie gleich den Channel verlassen oder über etwas nachdenken, dann können Sie den IRC-Befehl /me verwenden. Geben Sie etwa /me schreibt einen Artikel ein, erscheint
* easylinux schreibt einen Artikel
Das Sternchen drückt eine "Action" aus; andere IRC-Programme zeigen dies eventuell leicht anders an.
Wer die Öffentlichkeit eines Channels scheut, kann sich auch mit einem anderen IRC-Anwender im so genannten Query treffen: Kennen Sie den Nickname des gewünschten Gesprächspartners, geben Sie einfach
/query nickein, und es öffnet sich ein neuer Tab. Dies ist kein Channel, sondern eine Eins-zu-Eins-Gespräch: Hier wird Ihnen niemand zuhören, es sei denn, die Verbindung zum IRC-Server wird abgehört...
Viel Wirbel wird im IRC um den Op-Status gemacht: Als Channel Operator haben Sie einige Sonderrechte gegenüber "nicht-privilegierten" Anwendern auf dem Channel; dies ist mit dem root-Account auf Ihrem Linux-System vergleichbar. Als Op haben Sie unter anderem die folgenden Möglichkeiten:
/topic Titel
/op nick /deop nick
/kick nick GrundDer Kick-Grund kann mehrere Worte enthalten und muss nicht speziell geklammert oder in Anführungszeichen gesetzt werden. Beispiel: /kick idiot28 Gib endlich Ruhe. Nach einem Kick kann der User den Channel wieder betreten, weshalb Kicks in der Regel nur verwarnenden Charakter haben; gelegentlich trifft man auch auf Ops, die nur zum Spaß kicken.
/ban nickSie erhalten eine Bestätigung der Form
hgesser sets ban on *!*@192.168.1.*Was geht hier vor? Hier wird eine so genannte Hostmask verwendet, die in die Ban-Liste des Channels eingetragen wird (siehe Kasten Hostmask). Um den Anwender dauerhaft zu bannen, geht X-Chat hier recht rigide vor: Unter der Annahme, dass der Störenfried vom IRC-System als idiot@192.168.1.26 erkannt wurde, werden alle Anwender mit beliebigen Benutzernamen ("*" nach dem "!") und beliebigen Nicknames ("*" vor dem "!") ausgeschlossen, die über einen Rechner online sind, dessen IP-Adresse in den ersten drei Teilen übereinstimmt -- also in diesem Fall 192.168.1.1 bis 192.168.1.254. Dadurch wird sichergestellt, dass der Anwender nicht einfach seinen Nickname ändert oder in seinem IRC-Programm den Benutzernamen ändert. Um einen Ban wieder aufzuheben, verwenden Sie den Befehl /unban. Als Argument müssen Sie dabei die Hostmask verwenden, die beim /ban-Aufruf von X-Chat ausgegeben wurde.
Die Befehle /ban und /unban sind übrigens nur Makros. X-Chat wertet den /ban-Aufruf aus und schickt (im obigen Beispiel) folgenden Befehl an den IRC-Server:
/mode #channel +b *!*@192.168.1.*Kurz gesagt: /mode ist ein sehr allgemeiner Befehl, mit dem sich verschiedene Modi (Betriebsarten) des Channels einstellen lassen. Hier wird festgelegt, dass ein neuer Ban (+b) in die Ban-Liste einzutragen ist. Mit -b können Sie das rückgängig machen:
/mode #channel -b *!*@192.168.1.*Und genau das ist auch die Langfassung, zu der der /unban-Befehl aufgelöst wird. Einen Blick auf die aktuelle Ban-Liste werfen Sie mit dem Kommando /banlist.
/kickban nick GrundDabei wird der Ban vor dem Kick ausgeführt, da ein schneller IRC-Client, Auto-Rejoin (automatisches Wiederbetreten eines Channels) eingestellt ist, den Anwender sonst sofort wieder auf den Channel bringen würde -- noch bevor der Ban wirksam wird.
| Hostmask |
Die Hostmask dient
zur Identifizierung eines IRC-Benutzers. Offensichtlich taugt
der Nickname dazu recht wenig, da sich dieser mit einem einfachen
/nick abcde... jederzeit in jeden gerade unbenutzten Nick
ändern lässt. Daher werden zusätzlich die IP-Adresse (oder falls
erkennbar der nicht-numerische Name) des Rechners und der dort
verwendete Benutzername verwendet. Eine Hostmask setzt sieht wie
eine erweiterte E-Mail-Adresse aus und hat den Aufbau
nick!user@hostDabei können Sternchen ("*") verwendet werden, die die gleiche Bedeutung wie in Dateinamen haben: Sie stehen für beliebige Zeichen. So steht etwa *!*esser@*.easylinux.de für Benutzer mit beliebigem Nickname, einem Login-Namen, der auf esser endet, und einem Rechnernamen, der zur Domain easylinux.de gehört. Bei numerischen IP-Adressen steht das Sternchen hinten, da dort die vorderen Teile der Adresse bei mehreren Rechnern aus einem Netz identisch sind. |
Eine Erweiterung des IRC-Protokolls erlaubt Direktverbindungen zwischen IRC-Clients, die Sie zum Beschleunigen einer Chat-Verbindung und zum Dateitransfer verwenden können. DCC (Direct Client to Client) hebt dabei einige "Beschränkungen" auf, denen IRC unterliegt. Daten werden zwischen jeweils zwei Clients direkt übertragen, während normale Chat-Verdindungen immer über den IRC-Server laufen.
Es gibt zwei Wege, DCC sinnvoll zum Einsatz zu bringen: /dcc chat nick und /dcc send nick datei. Eine der beiden teilnehmenden Seiten muss dazu ein "Angebot" unterbreiten, z. B. /dcc chat nick. Die Gegenseite erhält eine Meldung mit Informationen über den User, seine IP-Nummer und eine Port-Nummer und kann die Verbindung nun mit dem Kommando /dcc chat other_nick herstellen. Der Vorteil ist: Die Verbindung läuft nicht mehr über den IRC-Server, d.h. es kommt zu keinen Server-bedingten Verzögerungen, und die Verbindung bleibt sogar bestehen, wenn Sie sich vom IRC-Server abmelden. Beenden können Sie den DCC mit dem Aufruf /dcc close chat other_nick. Die Befehle zum Übertragen von Dateien sind ähnlich: /dcc send nick datei, Verbindungsaufbau mit /dcc get other_nick.
Das alles geht aber auch mit der Maus: Wenn Sie in einem Query-Tab sind (also gerade mit einem anderen IRC-Benutzer chatten), erhalten Sie per rechtem Mausklick ein Kontextmenü. Hier finden Sie im Untermenü Direct Client-To-Client die Punkte Send File, Offer Chat und Abort Chat. Über den ersten Eintrag öffnen Sie einen Dateiauswahldialog und können so nach der Datei suchen, die Sie versenden wollen.
Ein nützliches Feature von X-Chat ist das Anlegen von Log-Dateien (Logfiles). Es ist standardmäßig deaktiviert und kann über den Menüpunkt Einstellungen/Einstellungen/IRC/Logbücher eingeschaltet werden: Klicken Sie dazu im Dialog das Feld Logbücher an. Unter Maske für Logbücher geben Sie ein, wie die Dateinamen der Log-Dateien aufgebaut sein sollen. Voreingestellt ist hier "%s,%c.xchatlog" -- bei Verwendung des IRC-Servers irc.belwue.de (der sich unter dem Namen "Belwue.DE" meldet) erhalten Sie dann Log-Dateien der Form Belwue.DE,#channel.xchatlog für Channel-Logs und Belwue.DE,nickname.xchatlog für die Logs privater Dialoge (Queries oder DCC Chats).
Alle Log-Dateien werden im Unterverzeichnis ~/.xchat/xchatlogs/ Ihres Home-Verzeichnisses gespeichert, das erst angelegt wird, wenn eine erste Log-Datei entsteht. Beachten Sie bei der Verwendung von Log-Dateien aber, dass Ihre Gesprächspartner es eventuell nicht schätzen, wenn Sie alles protokollieren: Abgesehen von eventuellen rechtlichen Bedenken (Datenschutz) ist es auch eine Frage der Höflichkeit, vor dem Loggen um Erlaubnis zu bitten.
Hinter dem Fenster-Menü verstecken sich einige Zusatzfunktionen, deren Wert Sie vielleicht erst schätzen lernen, wenn Sie einige Zeit mit X-Chat gearbeitet haben.
Die mit X-Chat mitgelieferte Dokumentation ist noch auf dem Stand von 1999 und identifiziert sich als zu X-Chat 1.2 gehörig, zudem ist sie nur in englischer Sprache verfügbar. Interessanter ist da schon die allgemeine deutschsprachige IRC-Einführung der Freien Universität Berlin [3], die zwar nicht X-Chat-spezifisch ist, dafür aber einiges Wissenswertes über IRC verrät. Viel Spaß beim Entdecken einer neuen Welt. (hge)
| Infos |
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[1] IRC-Standard, http://rfc.sunsite.dk/rfc/rfc1459.html |
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Last modified: 2007-01-25 16:30
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