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Beim Update von SuSE Linux 8.2 auf Version 9.0 bekam ich jede Menge Fehlermeldungen. Viele Dateien und Pakete (insgesamt 504) wurden "angemeckert", die weitergehende Installation würde möglicherweise ein instabiles System verursachen. Von der telefonichen Hotline bekam ich bei verschiedenen Versuchen nur den Hinweis, dass ich SuSE Linux besser gleich installieren sollte. Der Support per Mail brachte mich auch nicht weiter. Es kam allerdings der Hinweis, dass ein reibungsloses Update nur dann möglich sei, wenn man ausschließlich Programme der SuSE-CDs installiert habe.
Da ich mir z. B. das Scribus-Programm von der EasyLinux-Seite heruntergeladen habe, könnten die Probleme u. a. damit zusammenhängen. Ich denke, von Ihrer Seite sollte generell auf solche Problematiken hingewiesen werden.
Uwe Oeltjenbruns, per E-Mail
EasyLinux: Genau mit der Thematik haben wir uns in der aktuellen Ausgabe (12/2003) auseinander gesetzt.
Ich vermute, Sie haben ein SuSE 8.2 Professional auf eine Version 9.0 Personal updaten wollen -- der Personal-Version fehlen natürlich die Pakete der Professional-Variante. Ansonsten läuft ein Update von 8.2 nach 9.0 relativ reibungslos, auch mit installierten EasyLinux-Paketen: Die werden nämlich als Fremdpakete erkannt und in Ruhe gelassen -- an unseren Paketen sollte es also nicht liegen. (hge)
Ihren Artikel "Linux auf der Schulbank" habe ich mit Interesse gelesen. Sie führen unter "Infos" Anlaufstellen zu dem Bereich Linux und Schule/Bildung an.
Auf meiner Homepage http://www.peter-bingel.de habe ich eine umfangreiche Liste von an der Schule einsatzfähiger Software unter Linux samt kurzen Statements dazu gelistet. Der von Linux umfasste Software-Bereich ist mittlerweile sehr groß, auch wenn ich hier zu 99% nur deutschsprachige Software aufgeführt habe. Die Homepage habe ich als Mitglied des städtischen e-teams Bonn (zuständig für Computer- und Software-Ausstattung an Schulen) mit dem Gedanken der Einstiegshilfe für interessierte Lehrer erstellt.
Leider zeigt sich im Augenblick immer mehr, dass die Kommunen, getrieben von Finanznot und politisch unter Druck gesetzt, sich in sog. Medienkonzepten für Lösungen entscheiden, die auf Microsoft-Basis beruhen. Grund dafür ist die zunehmende Lobbyarbeit inklusive einer massiven Beeinflussung durch Verbände und Konzerne, die den Bildungsbereich als prägenden Hebel für ihre spätere Kundschaft für sich reklamieren.
Ich denke, dass eine Zeitschrift wie EasyLinux richtigerweise genau die Zielgruppe im Auge hat, auf die es für einen nachhaltigen Erfolg freier Software tatsächlich ankommt: die sog. breite Masse, durch deren Akzeptanz sich letzlich ein freiheitliches System wie Linux auf genügend breiter Front etablieren kann.
Ein Blick auf http://www.linuxwiki.de/LugMarl_2fLob2 zeigt, dass es tatsächlich auch im Bildungsbereich schon etliche Stellen gibt, die nicht nur, was den Server anbelangt, konsequent auf Linux setzen. Eine weitere Berichterstattung über "Linux auf der Schulbank" würde sicherlich die Hemmschwelle bei weiteren Kollegen senken.
Peter Bingel, per E-Mail
Linux benutze ich nun seit der Version SuSE 7.0. Ich bin weder ein Neuling noch ein Profi und lese deswegen auch mit mal mehr oder weniger Begeisterung Ihr Magazin. Die Idee und das Konzept sind prima, keine Frage. Was ich aber nun etwas vermisse, ist das "was ist, wenn? Und wo muss ich suchen?", z. B.:
Heiner Knolle, per E-Mail
EasyLinux: In /var/log/messages finden Sie Meldungen des Systems zu den verschiedensten Dingen, beispielsweise zum Hochfahren und Beenden von Diensten, zu Netzwerk-Interfaces oder neu angeschlossener Hardware. Schauen Sie einfach rein und versuchen Sie, Bekanntes zu orten.
Im Normalfall brauchen Sie die Log-Dateien nicht auszuwerten. Wenn etwas nicht funktioniert, wie es sollte, lohnt sich hingegen der Blick in die Logfiles zur Fehlersuche. Tipp: Die Auschnitte, die Ihnen verdächtig erscheinen, können Sie mit Google suchen -- da findet man oft die eine oder andere Erklärung in Newsgroups oder Mailinglisten, wenn nicht gleich die Lösung des Problems. (eba)
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Last modified: 2007-01-25 16:32
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