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| Neue Xandros-Version |
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Eine Desktop-freundliche Linux-Distribution verspricht der Corel-Nachfolger Xandros http://www.xandros.com mit der neuen Version 2.0. Ausgewählte Windows-Software kann mittels Wine integriert werden, das Paketmanagement basiert auf Debian und die Oberfläche (KDE) ist auf den neusten Stand gebracht. Laut Ankündigung basiert die Xandros-Version auf Debian 4.0, die es in dieser Form derzeit eigentlich noch nicht gibt. Es handelt sich dabei um den Entwicklungszweig, aus dem in Kürze die kommende, stabile Debian-Version entstehen soll. Diese bietet dem Anwender viele aktuelle Software-Pakete, wobei die Stabilität sich mit so manch fertiger Distribution messen kann. Neben KDE 3.1.4 findet der Anwender einen Kernel 2.4.22 sowie ein XFree 4.3, das zahlreiche aktuelle Karten unterstützt. Mit dem Mozilla 1.4 steht ein zeitgemäßer Browser zur Verfügung und mit OpenOffice 1.1 profitiert man von den neusten Entwicklungen des freien Office-Paketes. Xandros bietet zwei Versionen der Distribution an: Die Standard Edition ist auf eine CD beschränkt und enthält nicht die für die Kompabilität zu Windows notwendige Emulation Wine. NTFS-Partitionen können während der Installation nicht verkleinert werden und die Dokumentation sowie der Support beschränken sich auf die Online-Hilfen und 30 Tage Mail-Support. Dafür liegt der Preis für die Variante bei 39 US-Dollar, im Gegensatz zu den 89 US-Dollar, die für die Deluxe Edition fällig sind. Bei Letzterer bekommt der Kunde zwei CDs mit Software, die unter andere die Wine-Emulation enthalten. Mit dieser lassen sich gängige Office-Anwendungen und der Internet-Explorer unter Linux ausführen. Da diese Emulation lizenzpflichtig von Codeweavers hinzu gekauft wurde, darf die Distribution jedoch immer nur auf einen Rechner installiert werden. Für die Standard Edition gilt diese Beschränkung dagegen nicht. Xandros erleichtert Anwender die Installation und Konfiguration von Debian. |
| Opera 7.22 schließt Sicherheitsloch |
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Mit der neuen Version 7.22 des Browsers Opera http://www.opera.com schließt das norwegische Unternehmen ein nicht weiter spezifiziertes Sicherheitsloch. Nach Aussage der Firma trat der Fehler beim Download von Setup-Dateien auf. Zudem beseitigten die Entwickler ein Problem bei der Anzeige von Help-Files und integrierten die Java-Version 1.4.2_01. Opera setzt sich derzeit als der letzte kommerzielle Browser für Linux durch. Er unterstützt das Tabbed Browsing, bei dem mehrere Fenster mit Reitern in einer Dokumentenansicht dargestellt werden. Darüber hinaus verfügt er über eine schnelle Rendering-Engine, die alle gängigen HTML-Standards kennt und viele Varianten richtig interpretiert. Um den Browser unter die Leute zu bringen, schuf Opera ein zweigleisiges Vertriebsmodell: Mit einer in die Menüleiste integrierten Werbeeinblendung ist der Browser kostenlos und kann einfach aus dem Internet geladen werden. Eine Lizenz für den werbefreien Browser kostet derzeit rund 34 Euro. |
| Kplayer 0.4 |
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Basierend auf dem ungarischen Projekt MPlayer http://www.mplayerhq.hu entwickelte sich ein KDE-Projekt, dass den Video-Player besser in die Desktop-Umgebung integriert. KPlayer http://kplayer.sourceforge.net in der neuen Version 0.4 bietet dem Anwender jetzt eine bessere Sprachunterstützung -- unter anderem die Übersetzung in Deutsch. Mit diesem Release kann der Anwender Play-Listen anlegen und durch den Einsatz von KParts integriert sich die Software in andere KDE-Anwendungen wie Konqueror. Dort wird KPlayer dann als Teil der eigentlichen Anwendung gestartet und zu einem Teil des grafischen Interfaces wird. Kplayer bietet die Fähigkeiten von MPlayer und zugleich ein ausgezeichnete Integration in KDE. |
| Programmierkurse |
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Die Skriptsprache Perl ist vielseitig und leicht einsetzbar. Sie verfügt es über eine umfangreiche Bibliothek mit zahlreichen Modulen für die unterschiedlichsten Anwendungsgebiete. Bei vielen Linux-Anwendern ist sie erste Wahl bei der Bewältigung alltäglicher Probleme. Die Hilf GmbH http://www.hilf.de bietet im kommenden Jahr zwei neue Kurse an, die dem Anwender beim Einstieg in die Sprache sowie bei der Verbesserung vorhandener Programmierkenntnisse helfen. Die Einführung in Perl ist ein dreitägiger Kurs der jeweils am 1. März sowie am 10. Mai 2004 stattfindet. Der Kurs kostet 1200 Euro. Fortgeschrittene können sich für einen zweitägigen Aufbaukurs anmelden, der am 4. März sowie am 13. Mai 2004 stattfindet. |
| Novell kauft Suse Linux |
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Für 210 Millionen US-Dollar kauft der amerikanische Netzwerkspezialist Novell http://www.novell.com die Nürnberger Software-Firma Suse Linux http://www.suse.de und erwirbt damit eine der bedeutenden europäischen Distributionen auf dem Weltmarkt. Durch den Kauf verstärkt der amerikanische Konzern weiter sein Linux-Engagement, dass sich schon beim Kauf des kommerziellen Gnome-Ablegers Ximian abzeichnete. Nach Aussage von Novell wollen die Amerikaner an der Weiterentwicklung der Desktop-Distribution festhalten. Obwohl sich Novell in der Vergangenheit nicht als ein Verfechter von freien Standards herausgestellt hat, unterstrich das Unternehmen nun die Bedeutung von Open-Source-Standards und unterstützt die Weiterentwicklung von KDE, XFree, GNOME sowie natürlich dem Linux-Kernel. |
| Motorola-Handy mit Linux |
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Die Zeit der Prototypen ist vorbei. Mit dem GPRS-Smartphone A760 bringt Motorola http://www.motorola.com/de/ das erste Mobiltelefon mit "Linux inside" in den Massenmarkt, vorerst aber nur in Asien. Das A760 hat eine eingebaute Kamera, Bluetooth, USB-Anschluss und einen hochauflösenden, hellen Touchscreen mit 240x320 Pixeln. Dafür besitzt es weder Zifferntasten noch eine eingebaute alphanumerische Tastatur. Die Nutzeroberfläche wurde von Trolltech zusammen mit Motorola/Peking entwickelt und basiert auf QT/Embedded. Die darunter liegende Linux-Version entstammt einer Kooperation von Motorola mit Montavista. Das Telefon spielt MP3-Files ab, hat einen Web-Browser, eine integrierte Messaging-Umgebung, einen Mail-Client, Java und ist für den Einsatz in VPNs vorbereitet. (Einen SSH-Client oder direkten Zugriff das System war bei einer kurzen Untersuchung in der Redaktion nicht erkennbar. Ohne Rabatt soll das Telefon in den asiatischen Länder umgerechnet rund 750 Euro kosten. Ein eingebettetes Linux-System verhilft dem GPRS-Smartphone A 760 zu umfangreicher Funktionalität. Bisher ist das Gerät aber nur für den asiatischen Markt erhältlich. |
| Neue Blender-Version mit Undo |
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Der freie Modeller Blender http://www.blender.org bietet dem Anwender in der neuen Version 2.3 eine nicht zu unterschätzende Komfortversion: das Undo. Glich die Arbeit mit dem Programm bis dahin einer fortgeschrittenen Konzentrationsübung, so haben die Entwickler nun nachgelegt und kommentieren den Anachronismus entsprechend lakonisch: Die fehlende Undo-Funktion habe den Charakter der Anwender geformt. Blender bietet die Möglichkeit, 3D-Modelle auf Profiniveu erstellen und zu rendern. In der neuen Version profitiert der Anwender von verbesserter Menüführung und den überarbeiteten Werkzeugpaletten. Neue Transformationswerkzeuge und ein Freihand-Werkzeug für Schnitte durch ein Mesh erweitern die bisherige Funktionalität. Blender stammte ursprünglich von der niederländischen Firma Not A Number, die den Quellcode aber gegen eine einmalige Zahlung von 100.000 Euro freigab. Seit dem entwickeln Anwender rund um den Globus die Software in Eigenregie weiter. Blender bietet in der neuen Version eine Undo-Funktion. |
| Suse-Bundle mit Wine |
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Pünktlich zum Weihnachtsgeschäft bringt die Suse Linux AG eine neue CD auf den Markt, die Einsteigern und Umsteigern auf Linux helfen soll. Zusammen mit der hauseigenen Distribution bekommt der Anwender das Crossover Plugin von Codeweavers, dass die Installation von ausgewählten Windows-Anwendungen unter Linux ermöglicht. Folgende Programme sind damit funktionsfähig: Microsoft Office 97, 2000 und XP, Adobe Photoshop 7, Lotus Notes, Apple Quicktime, Internet Explorer sowie Top-Spiele wie beispielsweise Half-Life, Counter Strike oder Civilization 3. Diese Programme sind nicht in dem Bundle enthalten und man muss eine Vollversion der jeweiligen Software besitzen, um diese in der Emulation zu installieren. Das Suse Linux Wine Rack bietet dem Kunden einen enormen Preisvorteil aufgrund der Lizenz- und Produktkosten, die ansonsten für die einzelnen Komponenten angefallen wären. |
| Neue Knoppix-Version |
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Klaus Knopper, der Entwickler bekannten Distribution Knoppix, hat eine neue Version der Live-CD freigegeben. Die neue Version behebt ein Font-Problem, so dass sich auch in einem Konsolenfenster das Euro-Symbol korrekt darstellen lässt. Zudem intergierte Klaus Knopper sämtliche Programm-Updates, die seit der letzten version bekannt wurden. Knoppix basiert auf der freien Distribution Debian und kann mit Hilfe einiger Tricks sogar auf die Festplatte installiert werden. Aufgrund zahlreicher Pakete, die aus Gründen der Aktualität für die Distribution rückportiert wurden, kann es allerdings nach der Installation beim Update zu Problemen kommen. |
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Last modified: 2007-01-25 16:45
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