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Erschienen in EasyLinux 01/2004   »   Ausgabe bestellen

Leserbriefe

Firebird, 12/2003

In Ihrem Artikel zum Thema Firebird hat sich ein kleiner Druckfehler eingeschlichen.

Wenn man zur gleichzeitigen Benutzung der Bookmarks in Mozilla und Firebird die Datei user.js anlegt, wie Sie empfehlen,

user_pref("browser.bookmarks.file" "/home/dk/.mozilla/default/mraxoozd.slt/bookmarks.html");

erhält man eine Fehlermeldung. Ersetzt man aber das in Anführungszeichen gefasste Leerzeichen durch ein Komma, also

user_pref("browser.bookmarks.file","/home/dk/.mozilla/default/mraxoozd.slt/
bookmarks.html");

funktioniert die Bookmarkwiederverwendung fehlerfrei.

Detlev Kuntze, per E-Mail

SuSE Linux 9.0, 12/2003

Als Abonnent lese ich regelmäßig Ihre Zeitschrift, die absolut hilfreich ist. Ich kann nur bestätigen, was Sie beim Update von SuSE 9.0 geschrieben haben. Ich habe sehr viele Daten auf dem Rechner. KDE blieb nach dem Hochfahren hängen. Die Idee mit dem Löschen des Verzeichnis ~/.kde ist zwar sehr hilfreich, man sollte jedoch gerade die, die sich unter Linux noch nicht auskennen, darauf hinweisen, dass man beim Löschen diesers Verzeichnis alle Daten aus kmail, Adressbuch und Korganizer verliert und diese neu eingeben muss, sofern man sie nicht vorher irgendwo abgespeichert hat!

Wer mit SuSE 8.2 gearbeitet und dabei Kfilecoder anwendet hat, steht nach dem update ebenfalls etwas hilflos da, da dises kleine Programm nicht mehr vorhanden ist und dadurch gesicherte Dateien nicht mehr geöffnet werden können. Wer KFilecoder braucht, muss ihn von SuSE 8.2 (CD 2) nachinstallieren.

Probleme gab es bei mir auch mit Mozilla und dem deutschen Sprachpaket. Mozilla ließ sich schon bei 8.2 nicht mehr deinstallieren. Es verhinderte bei mir beim Update einen korrekten Durchlauf, woduch ich eine Fehlermeldung bekam, die ich ignorierte; und das führte dazu, dass Mozilla in der aktuellen Version mit aktuellem Sprachpaket vorhanden ist. Lässt man sicherheitshalber danach das Reperaturprogramm laufen, wird grundsätzlich das RPM-Paket für das Mozilla-Sprachpaket repariert, ohne dass danach ein Löschen möglich wäre.

Seltsam ist auch, dass man zwar eine Bootdiskette anlegen kann, aber eine Rettungsdiskette seltsamerweise immer mit einer Fehlermeldung abbricht.

Was den Browser Firebird betrifft, so ist dieser absolut Spitze, wenn man nicht auf E-Mail-Programme etc. in einem Browser angewiesen ist. Er lässt sich auch ohne Weiteres ins KDE-Menü einbauen. Wer ihn jedoch nicht im Home-Verzeichnis haben will, sollte ihn bei SuSE 9.0 nur in /usr/local einbinden. Legt man dieses Programm als root in /opt/ ab, verschwindet die gesamte Startleiste, KDE bleibt hängen und selbst ein Terminal zum Abbrechen lässt sich nicht öffnen.

Nach den ersten Versuchen muss ich ansonsten sagen, rentiert sich der Wechsel, da der Zugang zu Programmen leichter ist, eine Reparaturmöglichkeit besteht und einige Anwenderprogramme nun besser funktionieren. Für Vielarbeiter mit Linux ein absoluter Zugewinn.

Walter Eisenhauer, per E-Mail

Modem-Treiber für Starter Kit 3

Nachdem ich ihr Starter Kit 3 erfolgreich installiert habe, fehlt mir ein Treiber für mein internes Creatix-Modem V9x Ham 1394. Laut Creatix handelt es sich um Intel-v92ham-4.51-37.i586.rpm und befindet sich auf CD 3 der SuSE-8.2-Distribution. Leider hat ihr Starterkit diese CD nicht, daher meine Frage: Können Sie mir den entsprechenden Treiber besorgen?

A. Brand, per E-Mail

EasyLinux: Sie finden ein passendes RPM unter ftp://ftp.suse.com/pub/suse/i386/8.2/suse/i586/. (fan)

Drucken unter Red Hat Linux, 10/2003

Zum Artikel "Schön der Reihe nach" auf Seite 20 Ihres Heftes 10/2003 habe ich zwei Bemerkungen:

1. Unter Red Hat Linux 8.0 bringt der Aufruf dvips Dateiname lediglich die Fehlermeldung "couldn't open output file". Um dennoch unter LaTeX entwickelte Texte drucken zu können, benutze ich nun den folgenden Umweg: Man kommentiere in usr/share/texmf/config/config.ps die Zeile "o |lpr" aus (indem man das o durch # ersetzt). Dann liefert dvips Dateiname eine Datei Dateiname.ps, die man anschließend mit lpr ausdrucken kann. Unter Red Hat Linux 7.3 brauchte man diesen Umweg nicht, und unter Red Hat 9 ist er ebenfalls überflüssig.

2. Installiert man unter Red Hat Linux 9 einen Drucker wie von Ihnen angegeben, so kann man die Option Text in Postscript konvertieren (bei Ihnen in Abschnitt 3 auf Seite 21) nicht mehr abwählen. Ich vermisse diese Möglichkeit sehr, denn ich möchte gelegentlich ASCII-Dateien mit eigenen Filtern zum Drucker senden. Gibt es hier einen Ausweg?

Dr. Klaus Wohlfahrt, per E-Mail

EasyLinux: Zum ASCII-Ausdruck: Dazu müssten Sie eine zweite Warteschlange anlegen, die die Daten dann "raw" an den Drucker schickt. Unter Druckermodell wählen Sie dazu den Eintrag Raw Druckerwarteschlange (Abbildung 1). (hge)

redhat-raw.png

Abb. 1: Einrichtung einer Druckerwarteschlange, die die Daten unbehandelt an den Drucker schickt.

Modems für Linux?

Vielleicht wäre es eine gute Idee, mal über Linux-Modems zu berichten. Aus Erfahrung weiß ich, dass viele den umstieg auf Linux scheuen, weil weder die Windows-Modems noch die Drucker unter Linux funktionieren. In den Elektronik-Großmärkten sind Linux-Modems völlig unbekannt. Die Homepage von SuSE ist auch keine Hilfe. Übers Internet habe ich ein AT-Hayes modem gekauft, was auch nicht funktioniert.

nach unzähligen fehlversuchen, habe ich endlich aufgegeben. und bin mit meinem alten Windowa-ME glücklich.

bitte machen sie nicht auch den fehler 100 gründe zu nennen, warum das nicht klappt. nennen sie nur die modems, mit denen man es ausprobieren kann.

die potentiellen windows- umsteiger werden es ihnen danken.

Onkel Ebi, per E-Mail

EasyLinux: "Linux-Modems" gibt es nicht. Linux kommt eigentlich mit jedem richtigen Modem klar, am besten eignen sich die klassischen Modems mit seriellem Anschluss, aber auch USB-Modems laufen meist. "Windows-Modems" oder kurz "WinModems" sind im Grunde keine Modems. Es sind Modem-ähnliche Geräte, bei denen aber ein großer Teil der Modem-Hardware fehlt und von einem Windows-Treiber nachgebildet wird. Ein "Linux-Modem" wäre ja analog ein ähnlich abgespecktes Modem, das dann nur mit Linux läuft, derart unsinnige Produkte gibt es aber nur für Windows.

Mit den Druckern sieht es genauso aus. Fast alle laufen unter Linux, außer speziell für Windows hergestellten GDI-Druckern (die dieses Kürzel leider nicht immer auf dem Karton tragen).

Auch wenn Sie die SuSE-Homepage nicht hilfreich fanden, ist deren Hardware-Datenbank die erste Anlaufstelle für Kompatibilitätsfragen. Vor dem Kauf jeglicher Hardware sollten Sie zuerst dort nachschauen und nichts kaufen, was dort nicht aufgelistet ist -- es sei denn, der Verkäufer sichert Ihnen die Kompatibilität zu.

Eine kurze Umfrage in der Redaktion hat folgende zwei Modem-Typen als Linux-kompatibel ermittelt -- jedenfalls laufen diese beiden Geräten mit den Linux-Distributionen der Redakteure, denen sie gehören: ELSA Microlink 56k (externe und PCI-Version), TRUST 56k (externes Modem). (hge)

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