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In Ihrem Artikel listen Sie eine Reihe von TV-Karten auf, die angeblich problemlos unter Linux arbeiten, u. a. die Pinnacle PCTV pro (sogar mit Bild). Leider macht diese Karte erhebliche Probleme, und zwar nicht wegen des Chipsatzes (der BT878 ist wirklich unproblematisch), sondern wegen des Tuners.
Es ist mir nicht gelungen, die Karte zum Laufen zu bringen. Recherchen in Newsgroups haben ergeben, dass in den neuesten Karten ein Tuner verbaut wird, der unter Linux keine Sendereinstellung zulässt. Die Bildqualität ist ausgezeichnet, sofern vorher (etwa unter Windows) der Sender eingestellt wurde. Als Betriebssystem verwende ich SuSE Linux 9.0.
Ich hoffe, dass ich mich irre und einfach noch keinen Weg gefunden habe, die Karte richtig in Betrieb zu nehmen, fürchte aber, dass die Probleme wirklich existieren. Im letzteren Fall bleibt nur die Hoffnung, dass nicht allzu viele Leser diese Karte auf ihren Wunschzettel schreiben ...
Reinhard Niehoff, per E-Mail
EasyLinux: Besten Dank für Ihren Hinweis. Ich habe den Artikel selbst mit der abgebildeten TV-Karte (neueren Datums) nachrecherchiert und bin unter der von Ihnen verwendeten Distribution, wie auch unter SuSE Linux 8.2 auf keine Probleme gestoßen. Eventuell haben Sie ein ganz neues, verändertes Modell erwischt -- es ist leider ein häufiges Phänomen, dass in Produkten Komponenten ausgetauscht werden, diese aber anschließend unter dem gleichen Namen vertrieben werden, den der Vorgänger hatte. (fan/hge)
Ich wollte mir Ihr X-Chat-RPM-Paket aus der Ausgabe 10/2003 unter SuSE Linux 9.0 installieren. Nach der Installation und dem Aufruf meldet sich X-Chat mit dem Fehler: Can't open libperl.so... -- Perl ist jedoch installiert.
Können Sie mir bitte einen Tipp geben?
P. Schaak, per E-Mail
EasyLinux: Sie versuchen, eine unpassende Version zu installieren. Ich gehe davon aus, dass Sie das X-Chat-Paket meinen, das in EasyLinux 10/2003 ab Seite 46 beschrieben wird. Das Paket auf der EasyLinux-Homepage gibt es für SuSE Linux Version 8.1 und 8.2, nicht aber für die von Ihnen benutzte Version 9.0. Daran könnte es liegen, dass das Paket bei Ihnen nicht richtig installiert werden kann: Die Bibliotheksversionen der Pakete, die das RPM-Paket bei Ihnen sucht, sind wahrscheinlich älter als die installierten, denn Ihre Linux-Distribution ist neuer als die Version, für das das RPM-Paket gebaut wurde. EasyLinux unterstützt erst seit Ausgabe 12/2003 die SuSE-Version 9.0 (und 8.2), bis einschließlich Ausgabe 11/2003 haben wir die Versionen 8.1 und 8.2 unterstützt.
Suchen Sie im Internet nach einer RPM-Version für Ihre Distribution. Die Installation sollte ähnlich funktionieren, wie im Heft beschrieben. Dafür gibt es natürlich keine Garantie. Alternativ verwenden Sie die neuere X-Chat-Version 2.x, die bei SuSE Linux 9.0 mitgeliefert wird. (fan/hge)
Ich bin "Linux-Anfänger" und habe mir vor kurzem Ihre Zeitschrift mit dem SuSE Linux 8.2 Starter Kit zugelegt. Die Installation auf der zweiten Festplatte meines Rechners (auf der ersten läuft XP) verlief reibungslos. Auch das Online Update ist eingespielt, und alle anderen bei der Standardinstallation außen vorgelassenen Pakete habe ich nachinstalliert. Allerdings bekomme ich bei Programmen, die ich aus dem Netz lade und mit KPackage installieren möchte, Probleme. Es erscheint immer folgende Fehlermeldung:
installpkg //home/peter/kcad-1.00.tgz ;echo RESULT=$? sh: installpkg: command not found RESULT=127
Was mache ich falsch? Liegt es an der Dateiendung? Auch wenn ich das Programm mit Ark entpacke, bekomme ich keine Installation hin, über neue Software usw.
Klaus-Peter Ernst, per E-Mail
EasyLinux: In gewissem Sinne ja: Sie versuchen hier, ein Archiv mit dem Quellcode des Programms einzuspielen (der befindet sich meist in Archiven mit der Dateiendung .tgz oder .tar.gz). Solche Software müssten Sie erst selbst kompilieren, was für Anfänger nicht ganz einfach ist. KPackage dagegen sollten Sie nur mit RPM-Paketen für Ihre Distribution füttern. Achten Sie beim Download von Programmen aus dem Netz auf die Dateiendung .rpm und die Distributionsversion.
Spezielle Suchmaschinen wie http://www.rpmseek.com/ oder http://www.rpmfind.net/ helfen Ihnen da weiter. (eba)
Ich habe mit etwas Frust den Kommentar zum Leserbrief in Ausgabe 01/2004 zum Thema Modems für Linux gelesen: Da steht, dass das mit Treibern für Modems eine lockere Sache sei und dass auch USB kein Problem sei.
Nun, ich habe GNU Debian Linux V3 installiert (aktuell verfübare Version mit Linux Kernel 2.4.xx) und finde keinen Treiber für mein Modem (externes USB ISDN Modem Typ "Acer ISDN 128 surf mini USB"). Ich sehe in der Liste der verfügbaren Treiber überhaupt kein USB Modem zur Auswahl (sonst würde ich das mal ausprobieren). Die Firma Acer sagt nur lapidar, dass es für das Modem keinen Treiber gibt -- Sie hingegen behaupten, das wäre ganz easy.
Ich habe auf verschieden Internet Seiten rumgesucht, finde aber nichts passendes. Da ich nicht vorhabe, mein erstes Linux-"Abenteuer" so schnell zu beenden, bitte ich Sie um Hilfe: Wo kriege ich einen Treiber für mein Modem her? Vielen Dank für Ihre Hilfe.
Norbert Bongartz, per E-Mail
EasyLinux: In meiner Antwort in den Leserbriefen aus EasyLinux 01/2004 habe ich geschrieben: "Am besten eignen sich die klassischen Modems mit seriellem Anschluss, aber auch USB-Modems laufen meist." -- das ist schon eine etwas andere Aussage.
"ISDN-Modems" gibt es nicht, auch wenn Ihr Gerät den Namen "ISDN Modem" trägt. Ein Modem (Modulator-Demodulator) wandelt zwischen digitalem Datenstrom und der analogen Kodierung (vereinfacht: Geräusche). Was Sie haben, ist vermutlich eine externe ISDN-Karte, die sich per AT-Befehlen ansprechen lässt. Mit etwas Glück lässt sie sich mit den Einstellungen fuer Standard-Modems ansprechen. Die Schnittstelle dürfte dabei /dev/usb/ttyUSB0 (bei Debian Linux eventuell anders genannt) sein.
Wenn Ihre ISDN-Karte aber nicht den AT-Befehlssatz verwendet, sondern ein eigenes Protokoll fährt, wird es möglicherweise nicht klappen. Ich konnte im Netz keine Linux-relevanten Informationen über dieses Gerät finden.
Beachten Sie am besten, was am Ende der gleichen Antwort steht: Vor dem Kauf von Hardware immer in die Hardware-Kompatibilitätsdatenbanken schauen, dann brauchen Sie sich nicht mit inkompatibler (also nutzloser) Hardware rumzuärgern. (hge)
Als ständigem Leser der Zeitung EasyLinux ist mir aufgefallen, dass der GNOME Desktop so gut wie gar nicht erwähnt wird. Ich würde mich freuen, wenn Sie in Zukunft mehr darüber berichten.
Christoph Spenninger, per E-Mail
EasyLinux: EasyLinux möchte als Einsteigerheft zunächst die elementaren Grundlagen des Arbeitens mit Linux vermitteln, deswegen beschreiben wir alles unter KDE, um Linux-Neulinge -- die schon mit der Vielfalt der verschiedenen Distributionen klar kommen müssen -- nicht noch zusätzlich durch ständig wechselnde Benutzeroberflächen (KDE, GNOME, vielleicht noch XFce und etliche weitere Window Manager) zu verwirren.
Das bedeutet nicht, dass GNOME dauerhaft völlig außen vor bleiben muss, im Rahmen eines Artikels über KDE-Alternativen könnten wir es beispielsweise einmal vorstellen. Aber es gleichberechtigt neben KDE zu stellen, ist für EasyLinux nicht sinnvoll -- nicht etwa, weil uns GNOME nicht gefallen würde, sondern weil KDE der meist verbreitete Desktop ist, der bei fast allen Linux-Distributionen auch als Standard voreingestellt ist.
Unsere Argumentation ist hier im Prinzip die gleiche wie bei der Frage, warum wir nur einige wenige Linux-Distributionen unterstützen: Mit der Vielfalt wächst auch die Komplexität; beides ist erst empfehlenswert, wenn die nötigen Grundkenntnisse verinnerlicht sind. (hge)
Heute wollte ich mir das Januar-Heft von EasyLinux holen und musste dann feststellen, dass Sie den Preis um 11,4% auf 3,90 Euro angehoben haben. Auch wenn das Heft jetzt ein paar Seiten stärker ist, finde ich den Preis für ein Heft ohne CD zu hoch. Außerdem finde ich den Preissprung von 11,4% ein bisschen unverschämt. Ich habe das Heft nicht gekauft und werde auch in Zukunft darauf verzichten. Sollte mir die nächste Tarifrunde eine Gehaltserhöhung von 11,4% bescheren, kann ich es mir ja noch mal überlegen ;-)
Ich hoffe, dass es bei Ihrer Schwesterzeitschrift LinuxUser beim Heftpreis von 5,00 Euro bleibt. Sonst werde ich leider auch darauf verzichten und mir für die gesparten 8,50 EUR zum Trost was anderes gönnen :-(
Uwe Steinmann, per E-Mail
EasyLinux: Es sind zwar 11,4%, andererseits aber auch nur 40 Cent. Der Preis von EasyLinux hat sehr direkt mit den Herstellungskosten (darin auch die Honorare für die Autoren und natürlich die Layout-, Druck- und sonstigen Kosten) zu tun, weil -- wie Ihnen sicher aufgefallen ist -- EasyLinux kaum Anzeigen enthält, die bei den großen PC-Zeitschriften alle Kosten mehr als decken.
Linux- (und andere Sparten-) Zeitschriften sind aus diesen Gründen generell etwas teurer und haben geringeren Umfang als Windows-lastige PC-Zeitschriften, dafür müssen Sie sich aber auch nicht durch einen dicken Stoß von Anzeigen arbeiten.
Zwar entspricht unsere Umfangserhöhung von 92 auf 100 Seiten nur einem Anstieg um 8,7%, so dass Sie den Eindruck gewinnen könnten, die Preiserhöhung wäre übertrieben hoch -- der tatsächliche redaktionelle Inhalt ist aber um ca. 11% angestiegen, wenn Sie die nichtredaktionellen Seiten (Inhaltsverzeichnis, Service-Teil, Anzeigen) abziehen. (hge)
Seit kurzem habe ich SuSE Linux 9.0 Personal auf meinem Rechner und habe frohen Mutes einiges ausprobiert:
Woran liegt das? Gelten alle Vorschläge in Ihrem Heft nur für die Professional-Versionen oder hat sich gegenüber SuSE Linux 8.2 so viel verändert und wurde nicht aufgenommen?
Olaf Roehl, per E-Mail
EasyLinux: EasyLinux richtet sich natürlich nicht nur an die Anwender der Professional-Version. Falls Sie für ein bestimmtes Programm die Professional-Version brauchen, steht das explizit im Artikel, und Sie finden auch einen Download-Link für die Anwendung.
Wie Sie richtig vermuten, hat sich bei SuSE Linux 9.0 etwas geändert. Als Ausgabe 10/2003 erschien (SuSE Linux 8.1/8.2), gehörte das Paket kdeadmin noch zur Personal-Edition, daher finden Sie auch keinen Hinweis im Artikel. In SuSE Linux 9.0 ist es nur noch Teil der Professional-Version. Sie können das Paket hier herunterladen: ftp://ftp.gwdg.de/pub/linux/suse/ftp.suse.com/suse/i386/9.0/suse/i586/
Im selben Ordner finden Sie auch das Paket kdegraphics3-extra, in dem sich das Programm Kruler verbirgt.
Unser Ziel ist, dass die Leser alle Artikel direkt am Bildschirm nachvollziehen können. Beim Verwenden älterer EasyLinux-Artikel macht leider die Paket-Umsortierung bei der neuen SuSE-Linux-Version einen Strich durch die Rechnung. (Andrea Müller/hge)