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Erschienen in EasyLinux 03/2004   »   Ausgabe bestellen

Leserbriefe

Desktop-Auflösung, 02/2004

Das Programm Screen Resize & Rotate -- Befehl: krandrtray -- setzt sich in die Taskleiste und ermöglicht mit Klick der linken oder rechten Maustaste auf das Symbol die Auswahl von Auflösung und Wiederholrate. Das Programm wird mit SuSE Linux 8.2 Professional installiert und findet sich unter SuSE/System/Konfiguration. (Programm starten)

Helmut Hinterthür, per E-Mail

EasyLinux FAQ, 02/2004

Gute Zeitung für Anfänger! Aber ich hätte eine kleine Korrektur: Im Kasten auf S. 92 muss es

chmod u=rwx,go=rx /usr/...

heißen -- mehrere Rechteangaben weden mit Komma (",") getrennt, Leerzeichen sind nicht möglich! Außerdem ist es besser,

chmod a+x meinskript

statt ... +x ... zu schreiben; manche Linuxe machen bei +x merkwürdige Sachen. Ansonsten: Weiter so!

Christoph Stockmayer, per E-Mail

Windows-Freigaben, 02/2004

Ich bin nun schon seit längerem Abonnent und muss sagen, dass mir dies schon oft geholfen hat. Also weiter so! So ist im letzten Heft schön beschrieben worden, wie man mit Samba Dateien von einem Windows- auf einen Linux-Rechner kopiert und zurück.

Trotz allem scheint mir das Thema Zusammenarbeit von Windows- und Linux-Rechnern im Netzwerk immer noch zu kurz zu kommen. Ich halte diese Thematik gerade für Linux-Anfänger mit zwei und mehr Rechnern, die nicht vollständig auf Linux umsteigen wollen, für sehr interessant.

Wie zum Beispiel stelle ich es an, dass der auf dem Windows-Rechner freigegebene Ordner als normaler Ordner in meinem Dateiverzeichnis unter Linux erscheint, so dass ich z. B. Textdateien vom Windows-PC direkt mit (z. B.) OpenOffice öffnen und bearbeiten kann, ohne diese vorher zu kopieren?

Mike Staritz, per E-Mail

EasyLinux: Auch das funktioniert. Sie können Windows-Freigaben ähnlich wie eine Partition in das Dateisystem des Linux-Rechners einhängen (mounten). Eine Möglichkeit ist der Eintrag einer Windows-Freigabe in die Datei /etc/fstab.

Eine Beispielzeile für eine Windows-9x- oder Windows-XP-Freigabe, auf die Sie ohne Passwort zugreifen, könnte z. B. so aussehen:

//rechnername/freigabename /mnt/samba smbfs fmask=666,dmask=777,guest 0 0

Mit dem als Administrator ausgeführten Befehl

mount //rechnername/freigabename

binden Sie die Freigabe in das Verzeichnis /mnt/samba ein, welches Sie vorher (ebenfalls als root) anlegen müssen.

fmask und dmask legen die Rechte für Dateien und Verzeichnisse fest: Im Beispiel darf jeder Verzeichnisse lesen, schreiben und betreten und normale Dateien lesen und schreiben. guest sorgt für eine Anmeldung als Benutzer Gast, so dass nach dem mount-Befehl kein Passwort erforderlich ist.

Müssen Sie sich authentifizieren, um auf eine Freigabe zuzugreifen (etwa bei Windows 2000 oder XP Professional mit klassischer Freigabeverwaltung), lassen Sie das guest weg und tragen stattdessen

//rechnername/freigabename /mnt/samba smbfs fmask=666,dmask=777,username=ich,password=geheim 0 0

ein (alles in eine Zeile).

Noch ein kurzer Verbesserungsvorschlag für die obige fstab-Zeile: Mit diesen Optionen allein werden Dateinamen auf der Freigabe, die Umlaute enthalten, nur "verstümmelt" dargestellt. Haben Sie solche Dateien, geben Sie zusätzlich die Optionen iocharset und codepage an, z. B.:

//rechnername/freigabename /mnt/samba smbfs fmask=666,dmask=777,iocharset=iso8859-1,codepage=cp850,username=ich,password=geheim, 0 0

Leider haben Sie nicht verraten, welche Distribution Sie benutzen: Falls es Red Hat ist, ersetzen Sie iso8859-1 durch utf8.

Aus dem Verzeichnis /mnt/samba heraus können Sie jetzt alle Dokumente, die auf der Windows-Freigabe liegen, direkt in OpenOffice öffnen. (Andrea Müller/hge)

Kgpg

Nach Installation von SuSE Linux 9.0 Personal, mit der ich sonst recht zufrieden bin, habe ich versucht, mit dem Verschlüsselungsprogramm Kgpg zu arbeiten. Allerdings ist es nicht, wie im Handbuch beschrieben, im K-Menü unter Internet/Kommunikation zu finden. Auch die Eingabe kgpg über die Kommandozeile führt zu keinem Ergebnis.

Nach der Eingabe von gpg kommt die Aufforderung "......auf geht's", aber dann geht's auch nicht weiter -- die nötige Software ist aber installiert. Jetzt bin ich ich gespannt, was ich übersehen habe.

Michael Janys, per E-Mail

EasyLinux: Erhalten Sie irgendeine Ausgabe, etwa "Befehl nicht gefunden"? Dann versuchen Sie einmal, es über den vollen Pfad aufzurufen, also /opt/kde3/bin/kgpg.

Erhalten Sie gar keine Ausgabe, haben Sie Kgpg vielleicht nur "übersehen". Das Programm nistet sich im Systembereich der KDE-Leiste ein -- das Symbol mit dem kleinen Vorhängeschloss. Wenn Sie es mit der linken Maustaste anklicken, öffnen Sie über Open Key Manager das Hauptfenster des Programms.

Arbeiten Sie nicht unter KDE, können Sie Kgpg nicht so einfach nutzen: Das Programm läuft dann zwar, aber Sie kommen magels KDE-Leiste nicht dran.

gpg wartet auf die Eingabe einer verschlüsselten Datei (nicht auf den Namen, sondern auf den gesamten verschlüsselten Text). Da man das eher nicht von Hand eintippen will, ruft man gpg zur Entschlüsselung normalerweise so auf:

gpg < verschluesselte_Datei.gpg > entschluesselte_Datei

Das "<" ist eine Eingabeumleitung. gpg liest nicht mehr von der Standardeingabe, sondern aus der verschlüsselten Datei. Mit der Ausgabeumleitung ">" dirigieren Sie den nun entschlüsselten Inhalt in eine neue Datei.

Wenn es nicht nur ums Entschlüsseln geht, rufen Sie gpg mit Kommandozeilenparametern auf, die dem Programm sagen, was es tun soll. Ein guter Start ist ein

gpg --gen-key

Dann fragt gpg einige Informationen wie Name und Mail-Adresse ab und erstellt einen geheimen Schlüssel für Sie.

Kgpg und gpg auf der Kommandozeile waren übrigens in EasyLinux 09/2003 ein Thema. Sie können das Heft unter http://www.linux-magazin.de/bestellung/ nachbestellen. (Andrea Müller/hge)

Excel und Wine?

Da ich beruflich auf MS Excel angewiesen bin (wegen Makros), aber mich schon länger für Linux interessiere, wäre es schön, wenn Sie eine Step-by-Step-Anleitung der Installation und Konfiguration von MS Office mit Wine in einem Workshop bringen könnten.

In den einschlägigen Internet-Seiten ist alles zu kompliziert für Anfänger beschrieben.

Ewald Pauz, per E-Mail

EasyLinux: Excel mit WINE zum Laufen zu bringen, ist schwer und außerdem auch noch Glückssache, eventuell klappt es mit einer sehr alten Excel-Version. Wollen Sie ein aktuelles Excel zum Laufen bringen, probieren Sie es am besten mit CrossOver Office -- das ist eine einfach zu installierende und für Microsoft Office optimierte Variante von WINE, die allerdings Geld kostet. Vorgestellt haben wir dieses Programm in Ausgabe 08/2003: Der Testbericht ist online (http://www.easylinux.de/Artikel/ausgabe/2003/08/027-crossover-test/), die Installationsanleitung finden Sie im Heft. (hge)

Leserbrief GNOME, 02/2004

Es ist zwar richtig, dass KDE der meist verbreitete Desktop für Linux ist, das gleiche gilt aber auch für die Distribution von SuSE. Bei den Distributionen haben Sie sich jedoch entschieden, nicht nur SuSE zu behandeln, sondern auch andere in Ihre Betrachtungen einzuschließen.

Warum sollte dies bei den zur Verfügung stehenden Oberflächen nicht auch möglich sein? Mit dieser sehr einseitigen Haltung fördern Sie nicht gerade die Vielfalt die Oberflächen. Durch die Konzentration auf KDE erwecken Sie den Eindruck, als ob die anderen Oberflächen nur Randerscheinungen wären. Das sind sie jedoch mit Sicherheit nicht. Ganz im Gegenteil: Auch für diese Oberflächen wird eine Vielzahl von Hilfsmitteln und Anwendungen entwickelt und der Nutzergemeinschaft zur Verfügung gestellt, die das Leben erheblich erleichtern können. All diese Projekte bleiben bei Ihnen jedoch außen vor.

Die Betrachtung von KDE-Alternativen kann vor allem für die Neueinsteiger wichtig sein, die Linux nicht auf ihrem Hochleistungsrechner ausprobieren wollen, sondern zuerst einen etwas älteren Rechner dafür verwenden möchten. Gerade hier sind Alternativen, wie der von Ihnen erwähnte XFce, äußerst interessant, da diese Oberfläche wesentlich weniger Ansprüche an die Ressourcen des Rechners stellen als KDE. KDE ist (neben GNOME) der größte Ressourcen-Fresser, den ich kenne. XFce gewährleistet auch auf einem betagten Pentium II einen flüssigen Arbeitsablauf. KDE sorgt auf solch einem System für reichlich Pausen. Und gerade diese Pausen sorgen dafür, dass viele Einsteiger Linux wieder den Rücken kehren.

Jörg Hamacher, per E-Mail

EasyLinux: All die Vorteile alternativer Desktops sind uns bekannt. EasyLinux ist eine Einsteigerzeitschrift. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die große Vielfalt und die zahlreichen Auswahlmöglichkeiten Neulinge eher verwirren, als dass sie die Vorteile dieses Angebots erkennen. EasyLinux will es den Lesern ermöglichen, zunächst einmal einfach loszulegen.

Wenn wir neben KDE auch GNOME oder weitere Desktops bzw. Window Manager gleichberechtigt behandeln würden, müssten wir die ganzen Workshops, in denen z. B. die Anpassung der Desktop-Oberfläche oder die Bedienung der Grundelemente beschrieben werden, für diese Desktops wiederholen.

Die regelmäßige Behandlung alternativer Umgebungen haben wir daher bewusst unserer Schwesterzeitschrift LinuxUser vorbehalten: Dort finden Sie regelmäßig Informationen zu KDE-Alternativen. (hge)

Leserbrief Uwe Steinmann 02/2004, Preiserhöhung, Mandrake

Ich kann Ihrer Antwort auf den Leserbrief nur zustimmen. Es ist mehr als wohltuend, nur sehr wenig Werbung im Heft zu haben. Auch beim Lesen unterwegs bin ich dankbar für weniger Gewicht und Dicke des Heftes -- ein Vergleich mit PC-Welt, c't, PC-Magazin etc. mit ihrem Riesenanteil an Werbung zeigt es deutlich. Dafür bin ich gerne bereit, einen Preis zu zahlen, der (um einen griffigen Vergleich zu nehmen) zur Zeit noch nur knapp unter dem einer Schachtel Zigaretten oder zwei Cappuchinos liegt.

Außerdem begrüße ich es außerordentlich, dass die dritte große Distribution (Mandrake) Eingang in EasyLinux gefunden hat. Dies erhöht den Aufwand bei Ihnen und gehört sicher auch mit in die Preiskalkulation, führt aber hoffentlich auch zu neuen Lesern (zu zufriedeneren, wie mir, sowieso). Jedenfalls freue ich mich über jede Verbesserung und weiteren Schritt vorwärts im Konzept Ihrer Zeitschrift!

Wulf Fischer, per E-Mail

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