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Erschienen in EasyLinux 03/2004   »   Ausgabe bestellen

Das E-Mail-Programm Thunderbird

Postbote und Türsteher

von Kalle Gerwien


Das Mozilla-Projekt hat die E-Mail-Komponente Thunderbird aus dem Internet-Browser gelöst und verselbständigt.

Thunderbird [1], bislang nur eine Komponente des Browsers Mozilla, ist jetzt ein eigenständiges Mail-Programm. Es überzeugt mit einer frischen Oberfläche und hat einiges unter der Haube. Mailprogramm und Newsreader in einem, besitzt es einen hervorragenden Spamfilter, der -- nach einer "Trainingsphase" -- effektiv aussortiert.

Die Installation und der erste Start

Laden Sie das Programm von der Homepage http://www.mozilla.org/products/thunderbird/ oder einem der Deutschen Spiegel, z.B. ftp://ftp.fh-wolfenbuettel.de/pub/www/mozilla/. [2] Nach dem Download muss das Archiv entpackt werden, das geht mit dem Konqueror. Dazu klicken Sie mit der Rechten Maustaste auf das Archiv und wählen Hier entpacken. Anschließend drücken Sie [Strg+t] und kopieren mit den Befehlen:

su
mv thunderbird /usr/local/
exit

das Programm nach /usr/local. Starten Sie jetzt das Programm mit [Alt+F2] und der Eingabe /usr/local/thunderbird/thunderbird.

Beim ersten Start bietet ein Installationsagent an, die Grundeinstellungen für Ihren E-Mail-Zugang vorzunehmen. Selektieren Sie Email Account und klicken auf Next. Im folgenden Dialog geben Sie Ihren Namen und Ihre Email-Adresse an. Wechseln Sie mit einem Klick auf Next zu den Einstellungen Ihres Postfachs. Ob Sie einen POP oder einen IMAP-Server besitzen, erfahren Sie von Ihrem Provider; sind Sie sich nicht sicher, wählen Sie POP. Die Adressen für Incoming und Outgoing Server Ihres Email-Dienstes entnehmen Sie der Tabelle.

Abb. 1: Der Dialog zum Einstellen der Mailserver.
Tabelle 1: Email-Server verschiedener Anbieter
ProviderPOP (Incoming)SMTP (Outgoing)
T-Onlinepop.t-online.demailto.t-online.de
Epostmail.epost.demail.epost.de
GMXpop.gmx.netmail.gmx.net
Freenetpop3.freenet.demx.freenet.de
Web.depop3.web.desmtp.web.de
Tiscalipop.tiscalinet.desmtp.tiscalinet.de
Yahoopop.mail.yahoo.desmtp.mail.yahoo.de
Arcorpop3.arcor.demail.arcor.de

Ist die Grundeinstellung für den E-Mail-Account erledigt, kontaktiert Thunderbird Ihr Postfach um vorhandene Mails abzuholen; dafür verlangt er Ihr Passwort. Entscheiden Sie nach der Eingabe des Passworts selbst, ob Sie die Option Use Password Manager to remember this password aktivieren: Ist sie aktiviert, merkt sich Thunderbird das Passwort, und Sie brauchen es bei weiteren Abfragen nicht mehr eintippen. Das ist aber auch ein Sicherheitsrisiko, denn damit könnten andere Benutzer des PCs Zugriff auf Ihre Mails erhalten.

Thunderbird benutzt die gängige 3-Fenster-Ansicht: Links zeigt es die verschiedenen Postfächer und deren Unterordner an und rechts oben ist der Inhalt des lokalen Postfachs, der so genannten Inbox zu sehen. Das größte Fenster rechts unten zeigt den Text der Mails an. Haben Sie schon eine Mail bekommen, wird diese im Inbox-Fenster angezeigt. Die Inbox erscheint im linken Fenster fett, gefolgt von der Zahl der neuen (ungelesenen) Mails.

Ein Sonderfall bei der Passworteingabe stellt T-Online dar. Da T-Online Sie über Ihre Einwahl-Daten identifiziert, reicht als Passworteingabe in diesem Fall ein Stern * als Platzhalter.

Zusätzliche Einstellungen

Nach den Grundeinstellungen können Sie persönliche Einstellungen vornehmen. Über /edit/properties öffen Sie die Account Settings. Im rechten Bereich finden Sie einige interessante Optionen. Zum einen wären da die ersten drei schon ausgefüllten Einträge des Account-Namens, Ihres Namens und Ihrer Mail-Adresse. Das Feld Reply-to Adress füllen Sie aus, wenn die Antworten auf Ihre Mails an eine (diese) abweichende Adresse geschickt werden sollen. Als Organisation können Sie Ihre Firma oder Ihre Webpage eintragen, das Feld aber auch leer lassen.

Ihre Signatur wird ans Ende jeder E-Mail gesetzt, sie beinhaltet meist Webadresse und Telefonnummer, oft aber auch ein Zitat oder Sprichwort, ganz nach Belieben. Wenn Sie die Option Attach this Signatur aktivieren, können Sie eine zuvor erstellte Textdatei wählen, die nun am Ende jeder E-Mail angefügt wird (siehe Kasten).

Die Option Attach my vCard to messages sollten Sie besser nicht aktivieren. Die elektronischen Visitenkarten sind im Netz äußerst umstritten und sollten nicht per Standardeinstellung verschickt werden. Lassen Sie den Punkt deaktiviert und füllen nur die Vcard durch klicken auf Edit Card aus. Sollte ein Mailpartner die Karte wünschen, senden Sie sie ihm gesondert zu,

Abb. 2: Die erweiterten Einstellungen des E-Mail-Accounts.

Eine korrekte E-Mail-Signatur beginnt stets mit zwei Minuszeichen, gefolgt von einem Leerzeichen und dann erst einem Zeilenumbruch. Die passende Datei sig.txt könnte beispielsweise so aussehen:

--
"Never give up! Never Surrender!"
http://www.meineinternetseite.com

Das Adressbuch und die erste Mail

Um Adressen aus dem KDE-Adressbuch in Thunderbird zu nutzen, importieren Sie das Adressbuch: Starten Sie das KDE-Adressbuch und wählen /Datei/Exportieren/Liste exportieren. Das Adressbuch wird in die Datei addressbook.csv geschrieben. Jetzt können Sie in Thunderbird unter /Tools/Import/ die Datei adressbook.csv laden. Anschließend sind die Adressbuch-Daten vorhanden und Sie können eine Testmail schreiben. Klicken Sie dazu auf das Write-Icon in der Funktionsleiste. Es öffnet das Compose-Fenster, das alles enthält, was es braucht, um eine Mail zu schreiben. Links finden Sie das eben importierte Adressbuch, rechts oben ist die Briefkopfzeile mit den Einträgen für einen oder mehrere Empfänger. Darunter findet die Betreffzeile ihren Platz und im rechten unteren Fenster befindet sich das Feld für den eigentlichen Text.

Um die Einstellungen zu Prüfen, schreiben Sie sich am besten selbst eine Mail.

Beginnen Sie mit der Mail-Adresse des Empfängers, in diesem Fall Ihrer eigenen. Wird nach Eingabe der Empfänger-Email die Eingabetaste gedrückt, springt der Cursor eine Zeile tiefer. Hier können Sie weitere Empfänger eintragen, die diese Mail erhalten. Ein signifikantes Subjekt wäre Test; Zur Abrundung noch ein kurzer Text.

Weitere Funktionen für das Versenden von E-Mails

Um Dateien an Ihre E-Mail anzuhängen, benutzen Sie die Attach-Funktion, symbolisiert durch die Büroklammer in der Funktionsleiste. Das Büroklammer-Icon besitzt zwei Stufen: Ein Klick auf die Iconfläche öffnet den Auswahldialog für die anzuhängende Datei; ein Klick auf den Pfeil im rechten Bereich des Icons öffnet das erweiterte Dropdown-Menu mit den Optionen File(s), Webpage und Personal Card (Vcard). Die Option File(s) entspricht einem einfachen Klick auf das Attach-Icon und öffnet das Datei-Auswahl-Menu. Mit der zweiten Option Webpage können Sie eine zuvor angegebene Internetseite als Anhang verschicken. Der praktische Nutzen dieser Funktion ist fraglich, meist ist ein Verweis auf betreffende URL die einfachere und bessere Lösung. Zudem bereiten Seiten mit Frames dieser Funktion Probleme.

Der letzte Punkt hängt die elektronische Visitenkarte, die V-Card an.

Abb. 3: Erstellen einer Mail mit Anhang.

Weitergehende Funktionen

Das Spell-Icon öffnet die Rechtschreibkorrektur für den Mail-Text. Dies funktioniert allerdings nur für Englische Texte. Bei Redaktionsschluss war noch keine Deutsche Rechtschreibkorrektur, die bei aktivierter Spellcheck-Funktion über Language/download more heruntergeladen werden kann, verfügbar.

Das S/Mime-Icon dient zum Verschlüsseln der E-Mail und ist neben PGP die gebräuchlichste Verschlüsselungs-Methode. Leider werden immer noch viele mitunter vertrauliche Mails unverschlüsselt verschickt.

Das Icon Contacts blendet das links angezeigte Adressbuch ein und Save speichert die aktuell verfasste Mail.

Schicken Sie die Testmail durch einen Klick auf Send ab. Sie sollten die Mail innerhalb weniger Minuten empfangen und im Posteingang, der Inbox angezeigt bekommen.

Mail-Abwicklung

Eingetroffene Mails lassen sich durch einfachen Klick im rechten unteren Fenster ansehen. Ein Doppelklick öffnet sie in einem neuen Fenster, das sich bildschirmfüllend vergrößern lässt, z.B. um angehängte Fotos besser betrachten zu können. Attachments werden auf zwei Arten dargestellt: Zum einen wird im Eingangsordner vor dem Mailsubjekt ein Büroklammer-Symbol eingeblendet, zum anderen wird das Attachment in der Fußzeile der Mail angezeigt. Soll das Attachment gespeichert werden, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Attachment-Zeile und wählen Save As oder Save All, je nachdem ob ein oder alle mitgeschickten Anhänge gespeichert werden sollen. Möchten Sie auf eine Mail antworten so klicken Sie auf das Reply-Icon. Es öffnet das Compose-Fenster, wobei der zu beantwortende Text bereits zitierfähig im Editier-Fenster steht. Praktisch, da Sie sich so besser auf einzelne Textstellen beziehen können (siehe Kasten). Eine Mail sollte sich dabei immer so lesen lassen, wie ein Buch in dem eine Konversation zweier Gesprächspartner abgedruckt ist. In diesem Zusammenhang bietet Thunderbird eine weitere nützliche Funktion an; die Diskussions-Ansicht. Das Posteingangs-Fenster hat in der Überschriften-Leiste links zwei kleine Piktogramme. Eine Sprechblase und daneben eine Büroklammer. Wenn Sie auf die Sprechblase klicken, werden die Mails im Ordner nach Diskussionsverlauf (Thread) angezeigt. In dieser Ansicht blättern Sie durch laufende Mail-Wechsel. Ein Klick auf das kleine Minus-Zeichen vor dem Thread klappt diesen zusammen. Ein weiter Klick auf das dadurch entstandene Plus-Zeichen öffnet ihn wieder.

Als "Thread" bezeichnet man Mail-Diskussionsverläufe. Threads werden, wie auch in Thunderbird, in den meisten Fällen baumartig visualisiert. So kann man zu jedem Zeitpunkt eines Thread nachschauen wer was und wann geschrieben hat.

Es gilt übrigens als Unsitte, eine Antwort am Anfang der Mail über den alten, durch das Zeichen > gekennzeichneten Text zu schreiben. Das erschwert dem Empfänger zu lesen, gerade einen längeren Mail-Wechsel. Beziehen Sie sich statt dessen immer auf einzelnen Textpassagen, indem Sie ihre Antwort genau unter die Passage schreiben.

Abb. 4: Der Posteingang mit aufgeklapptem Diskussionsbaum. Im Mail-Fenster ist eine verschlüsselte Mail zu sehen. Leider immernoch die Ausnahme.

Der geordnete Umgang mit Mails

Der Übersicht dient auch der kleine Briefumschlag, der im Posteingang vor dem Subjekt steht. Ist er geschlossen, haben Sie die Mail noch nicht gelesen. Ein geöffneter Briefumschlag symbolisiert indes dass die Mail schon gelesen wurde und ein Briefumschlag mit einem grünen Pfeil , dass die Mail bereits beantwortet ist.

Manche Mails sind so wichtig, dass man sie am liebsten mit einem Roten Rundumlicht markieren wollte. Oder eine Mail muss noch bearbeitet werden und soll nicht unter den anderen verschwinden. Thunderbird unterscheidet dafür verschiedene Farbmarkierungen. Klicken Sie dazu mit der rechten Maustaste auf die entsprechende Mail und wählen Label. Jetzt können sie sie als Wichtig, In Arbeit, Persönlich, zu Tun und Später markieren. Die jeweilige Farbe wird im Posteingang angezeigt. Möchten Sie zusätzlich die Texterklärung eingeblendet haben, klicken Sie in der Überschriftenleiste des Posteingangsfenster auf das tabellenförmige Piktogramm ganz rechts und wählen aus dem Dropdown-Menu Label. Die Erklärung erscheint hinter dem Mail-Betreff.

Sie können die Mails so jederzeit über das Dropdown-Menu View gefiltert anzeigen lassen. Öffnen Sie das Dropdown-Menu und wählen Important, so werden alle anderen Einträge im Posteingang ausgeblendet und nur die als wichtig markierten angezeigt. Genau so verhält es sich mit den anderen Optionen. Unread zeigt nur die ungelesenen, Has Attachment die mit Anhang.

Zusätzlich zu den vorhandenen Sortierfunktionen können Sie eigenen erstellen. Dazu wählen Sie im Dropdown-Menu Customize. In dem folgenden Fenster klicken Sie auf New und benennen die neue Regel. Wollen Sie z. B. alle Mails die im Betreff das Wort EasyLinux haben anzeigen lassen, empfiehlt sich ein Name wie Easylinux. Als Filterregel wählen Sie Subjekt contains EasyLinux. Sobald Sie mit OK Ihre Einstellungen bestätigt haben, wird die Regel als neuer Auswahlpunkt in der Liste aufgeführt. Nicht mehr benötigte Filter löschen Sie mit Delete.

Abb. 5: Erstellen einer Anzeige-Regel.

Mehr Ordnung durch verschiedene Ordner

Wer jeden Monat nur eine Mail bekommt, braucht sich um deren Verwaltung nicht viel kümmern, andere Fällen schreien nach mehr Ordnung. Die Inbox sollte nur als Eingangskorb für ungelesene und unbearbeitete Mails dienen. Für alle anderen sollen Sie sich Ordner anlegen, in denen sie thematisch sortiert abgelegt werden. Freunde für Mails Ihrer Bekannten, Onlinekauf für Bestellungsquittungen, oder Geschäftlich für berufsbezogene Mails.

Neue Ordner ertsellen Sie über einen Rechtsklick auf die Mailbox (Linkes Fenster, der erste Eintrag unter Folders) und New Folder. Künftig können Sie Mails aus dem Posteingang über /Message/Move in einen solchen Ordner verschieben und so die Übersicht bewahren.

Du kommst hier nicht rein! Spam-Abwehr

Thunderbird bringt einen sehr guten Spam-Filter mit. Die Junk Mail Control analysiert ankommende E-Mails und "lernt", was Spam ist und was nicht.

Die Funktion ist in dere Voreinstellung deaktiviert und muss über /tools/junk mail controls angewählt werden. Unter dem Reiter Adaptive Filters aktivieren Sie den Punkt enable adaptive junk mail detection. Anschließend kehren Sie wieder in die Settings zurück und aktivieren für ihren Account folgende Einstellungen: Do not mark Messages as junk if the Sender is in my Adressbook. Dadurch vermeiden Sie das Mails Ihrer im Adressbuch gespeicherten Bekannten irrtümlich als Spam markiert werden.

Im Bereich Handling stellen Sie ein, wie mit als Spam erkannten Mails umzugehen ist. Die Anweisung Move incoming messages determined to be junk mail to: Junkfolder on Ihr_Account trennt den ankommenden Spam ab und legt ihn in den Ordner Junk. Der nächste Punkt legt fest, nach wie viel Tagen der in diesem Ordner abgelegte Spam gelöscht wird. When I manually mark messages as Junk: bestimmt, was passieren soll wenn Sie Mails in Ihrem Posteingang durch das Junk-Icon als Spam markieren -- ob sie in den Junk-Ordner verschoben oder gleich gelöscht werden.

Der letzte Punkt, When displaying HTML messages marked as junk, sanitize the HTML, bedeutet, dass gefährlicher HTML-Code von Spammails gesäubert wird und nur "harmloser" Inhalt anzeigt wird.OK bestätigt die Einstellungen und aktiviert den Mail-Filter. Künftig analysiert Thunderbird jede einkommende Mail und legt sie bei Verdacht gleich in den Junk-Ordner. Beachten Sie, dass der Filter erst trainiert werden muss. Da es in der Anfangsphase zu Fehlinterpretationen kommen kann, sollten Sie regelmäßig den Junk-Mail-Ordner überprüfen. Sollte eine Mail unzutreffend als Spam eingestuft sein, markieren Sie diese und klicken auf das Not Junk-Icon in der Funktionsleiste. Auf der anderen Seite lässt sich Spam, der in den Posteingang durchgerutscht ist, mit einem Klick auf das Junk-Icon brandmarken.

Abb. 6: Die Spam-Filter-Regeln.

Thunderbird im Startmenu

Thunderbird mit [Alt+F2] und der kompletten Pfad-Eingabe zu starten, ist umständlich. Einen passenden Thunderbird-Eintrag im Startmenu erhalten Sie mit dem Programm kmenuedit, das Sie im Schnellstartfenster öffnen. Wählen Sie anschließend das Menu Internet und fügen durch Klick auf das Icon Neues Element einen weiteren Eintrag ein. Nennen Sie ihn Thunderbird und tragen in die Befehlszeile /usr/local/thunderbird/thunderbird ein. Als Kommentar können Sie "Ein Emailprogramm" eintragen, das passende Icon finden Sie im Verzeichnis /usr/local/thunderbird/icons/. Nach dem Beenden des Programms finden Sie Thunderbird im Internet-Verzeichnis des Startmenus. (fan)

Infos
[1] Thunderbird Homepage: http://www.mozilla.org/products/thunderbird/
[2] Deutscher Thunderbird-Spiegel ftp://ftp.fh-wolfenbuettel.de/pub/www/mozilla/

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