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Virtuelle Arbeitsflächen unter KDE für jede GelegenheitPlatz auf 16 Desktopsvon Anja M. Wagner |
Was für richtige Schreibtische gilt, ist im virtuellen Arbeitsleben nicht anders: Je größer der Schreibtisch, desto besser, und desto eher kann man Ordnung halten, zumindest theoretisch. Deshalb bietet KDE dem Nutzer die Möglichkeit, bis zu 16 Desktops zu verwenden.
Standardmäßig wartet KDE mit vier Desktops auf. Jeder Desktop wird in der Kontrollleiste von KDE durch ein Icon repräsentiert. Die Desktops sind nach einer Standardinstallation mit Nummern versehen. Ein Klick auf das jeweilige Icon holt die so aktivierte Arbeitsoberfläche in den Vordergrund.
Arbeiten Sie mit vielen gleichzeitig geöffneten Fenstern, können Sie diese, vielleicht nach Arbeitsgebieten geordnet, auf den verschiedenen Desktops anordnen. Jede einzelne Arbeitsfläche bleibt übersichtlich, und per Mausklick auf die Buttons in der Kontrollleiste springen Sie schnell zwischen den Arbeitsflächen hin und her.
Erstellt und angepasst werden die weiteren virtuellen Arbeitsflächen im KDE-Kontrollzentrum, das Sie über K-Menü/Kontrollzentrum erreichen.
Schon bevor Sie das Kontrollzentrum schließen, verändert sich gemäß Ihren Einstellungen die Anzahl der Desktops. Aber Ihre mit Phantasie gewählten Namen fehlen -- weiterhin hat jedes Desktop-Icon nur eine Nummer. Führen Sie die Maustaste über eines der Icons. Bei denjenigen, die einen Namen bekommen haben, wird dieser immerhin als Kurzinfo angezeigt, es sei denn, Sie haben diese Option deaktiviert. Sie können sich die Namen auch ständig anzeigen lassen:
Ihre Desktops tragen nun Namen. Solange Sie nach der Standardinstallation keine Veränderungen vorgenommen haben und während der aktuellen Arbeitssitzung kein Fenster geöffnet ist, können Sie beim Durchklicken der Arbeitsflächen keinen Unterschied zwischen den Arbeitsoberflächen feststellen. Gestalten Sie die Desktops unterschiedlich, um sich schnell orientieren zu können; aber auch, um sich mit den kreativen Möglichkeiten von KDE vertraut zu machen.
Den Desktop können Sie natürlich auch mit im System gespeicherten Bildern verzieren. Wechseln Sie dazu auf die Registerkarte Hintergrundbild.
Nachdem die Arbeitsoberflächen angenehm und unterscheidbar gestaltet sind, kommt nun die Arbeit. Icons, die Sie auf einem der Desktops ablegen, erscheinen auf allen Oberflächen. Dies gilt nicht unbedingt für geöffnete Fenster.
In der Kontrollleiste von KDE werden alle geöffneten Programme, sprich Fenster, angezeigt. Die Kontrollleiste ist den virtuellen Desktops übergeordnet und auf allen Arbeitsflächen gleich.
Je nach Arbeitsbereich starten Sie Programme auf bestimmten Desktops, zum Beispiel alle Programme zur Bildbearbeitung auf dem Desktop grafik und ein Textverarbeitungsprogramm auf text. Wollen Sie zwischendurch ein Spielchen zur Entspannung machen, brauchen Sie nicht auf einer übervollen und deshalb unübersichtlichen Arbeitsoberfläche nach dem Programm zu suchen, sondern klicken einfach auf Ihren Desktop spiele, und schon geht's los.
Auf den Buttons der virtuellen Arbeitsflächen erscheinen kleine Platzhalter für geöffnete Programme. Die sind aber so klein, dass Sie nicht erkennen können, welches Programm gerade aktiv ist.
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Last modified: 2007-01-25 17:03
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