claim.gif
Linux Magazin Linux User Easy Linux Ubuntu User International Linux Community
Erschienen in EasyLinux 04/2004   »   Ausgabe bestellen

Leserbriefe

Passwörter

Wir benötigen in der täglichen Internet-Nutzung zahlreiche Passwörter. Gibt es ein Skript zur Erzeugung von Passwörtern, die Klein-, Großbuchstaben und Zahlen enthalten?

Gerhard Lemke, per E-Mail

EasyLinux: Es gibt ein Programm namens pwgen, das gleich eine ganze Liste an Passwörtern ausgibt, aus denen Sie sich dann eines aussuchen können. Falls Ihre Distribution das Programm nicht erhält, können Sie sich das passende Paket für Ihre Distribution von http://rpmseek.com/rpm-pl/pwgen.html?hl=com&cs=pwgen herunterladen. (mwe)

Kein Xine/MPlayer mit Mandrake Linux

Nach der Installation der Video-Player Xine und MPlayer unter Ihrem Starter-Kit Mandrake 9.2 musste ich leider feststellen, dass diese folgendes bewirkt:

  1. Die Programm-Icons unter dem KDE-Menü sind alle komplett deaktiviert und durch normale Sytemordner ersetzt worden.
  2. Einige Programmeinträge sind völlig verschwunden; sowohl unter root als auch unter dem User.
  3. Xine/Mplayer tauchen erst gar nicht auf.

Ich weiß, dass es unter SuSE auch etwas problematisch ist, die Video-Player zum Laufen zu bringen. Aber sie funktionieren tadellos nach der Nachinstallation der benötigten RPM-Palete für Xine/Kaffeine. Aber hier wird das gesamte System auf den Kopf gestellt.

Frage: Was ist dort passiert? Wie könnte man dieses Problem lösen?

Dirk Keßeler, per E-Mail

EasyLinux: Sie sind über einen Bug im Mandrake-Menü-System gestolpert. Der Fehler tritt gelegentlich nach der Installation neuer Software auf, ist normalerweise aber leicht zu beheben:

Öffnen Sie mit Druck auf [Alt-F2] ein Schnellstartfenster und rufen Sie mit Eingabe von

menudrake

den Mandrake-Menü-Editor auf. Das Programm baut beim Start die Menüstruktur neu auf. Klicken Sie in menudrake nun einfach auf Speichern und schließen Sie das Programm, ohne etwas zu ändern. Jetzt sollten Sie wieder ein vollständiges Startmenü haben. (Andrea Müller/hge)

Acer Modem 56 Surf PCI

Ich habe mir Ihr Starter Kit mit Mandrake Linux 9.2 zugelegt. Die Installation verlief ohne Probleme. Nun habe ich das Problem, dass ich unter Linux keine Internet-Einwahl durchführen kann. Ich besitze das Acer Modem 56 Surf PCI. Ich habe bereits auf der Web-Seite http://hardwaredb.suse.de nachgeforscht, ob mein Modem von Linux unterstützt wird, dies ist auch der Fall. Ich habe beide in Ihrem Sonderheft beschriebenen Möglichkeiten zum Einrichten einer Modem-Verbindung ausprobiert, doch trotzdem funktioniert es nicht. (Unter Windows ME funktioniert die Einwahl mit diesem Modem.)

Christian Brüning, per E-Mail

EasyLinux: Laut einer Internet-Recherche handelt es sich dabei um ein so genanntes WinModem mit HSF-Chipsatz von Conexant. Eine deutschsprachige Seite, die das Gerät erwähnt, finden Sie z. B. unter: http://home.pages.at/littlehawk/Linux/interne_modems.html.

Sie müssen erst den HSF-Treiber installieren und danach die Internet-Verbindung im Mandrake-Kontrollzentrum neu konfigurieren.

Die benötigten Pakete sind auf der DVD dabei. Sie benötigen zwei Pakete, zum einenhsflinmodem. Sobald Sie das Paket auswählen, fragt rpmdrake nach, welches Kernel-Modul (das ist der eigentliche Treiber) Sie installieren wollen. Hier müssen Sie das Paket aussuchen, das zu Ihrem laufendern Kernel passt. Öffnen Sie dazu eine KDE-Konsole und geben Sie

uname -r

ein. Dieser Befehl gibt die Kernel-Version aus, auf meiner Testinstallation: 2.4.22-10mdk. Das passende Treiberpaket für das Modem wäre in diesem Fall hsflinmodemkernel-2.4.22.10mdk-5.03.27lnxtbeta03042700-2mdk.

Sofern Sie eine Standardinstallation gemacht haben, sollte das auch bei Ihnen die richtige Wahl sein. Setzen Sie ein Häkchen davor und klicken Sie auf OK.

Installieren Sie nun die beiden Pakete über einen Klick auf Installieren.

Starten Sie danach das Mandrake-Kontrollzentrum und wählen Sie das Modul zum Konfigurieren einer Internet-Verbindung aus. Auf der Registerkarte, die Sie in unserer Starter-Kit-Anleitung unter Schritt 6 sehen, wählen Sie den Punkt Winmodem-Verbindung.

Ob der hsf-Treiber mit Ihrem Modem zusammenarbeitet, ist schwer zu sagen: Gelegentlich tauschen die Modem-Hersteller innerhalb einer Produktreihe den Chipsatz aus. (Andrea Müller/hge)

Neverball, Trackballs, 03/2004

Ich fand den Artikel über die Spiele gut, aber ich finde sie nicht in SuSE Linux 8.2.

Wolfgang Sievers, per E-Mail

EasyLinux: Da ich nicht weiß, welche SuSE-8.2-Version Sie verwenden (Personal, Professional, Starter Kit, fremde 1-CD-Version), schicke ich Ihnen einfach die Download-Links vom SuSE-Server für Trackballs:
ftp://ftp.suse.com/pub/suse/i386/8.2/suse/i586/trackballs-0.7.1-17.i586.rpm
ftp://ftp.suse.com/pub/suse/i386/8.2/suse/i586/trackballs-music-0.7.1-17.i586.rpm

Für Neverball gibt es kein SuSE-8.2-Paket, Sie können aber das für SuSE Linux 9.0 gedachte Paket verwenden:
ftp://ftp.suse.com/pub/suse/i386/9.0/suse/i586/neverball-0805b-92.i586.rpm
(hge).

Mandrake Starter Kit

Ich hab gerade Mandrake Linux 9.2 installiert, und so weit ging alles absolut reibungslos. Bis auf eine kleine Ausnahme: Während der Installation konnte der Lilo-OS-Loader nicht installiert werden. Ich bekam immer die Meldung "Es ist ein Fehler aufgetreten. lilo failed: open /dev/sda: No such device or address".

Ich habe verschiedene Boot-Geräte probiert und das als Standard zu ladende Betriebssystem modifiziert, das hat aber keine Änderung gebracht.

Logischerweise wird der Lilo-Loader jetzt nicht gestartet, und ich kann nicht auswählen, ob ich mein MS-System oder Linux starten will. Windows fährt automatisch hoch, ohne eine Auswahl anzubieten.

Marko Perlwitz, per E-Mail

EasyLinux: /dev/sda wäre die erste SCSI-Platte. Installieren Sie auf einem SCSI-System? Auf einer IDE-Platte ist /dev/hda die richtige Wahl -- und auch die Vorgabe.

Wenn es -- aus welchem Grund auch immer -- gar nicht klappt, erstellen Sie einfach eine Boot-Diskette, dann können Sie Linux von Diskette starten, und ohne eingelegte Startdiskette kommt Windows. (hge)

Sourcecode einbinden

Ich beziehe Eure Zeitschrift EasyLinux schon länger, und als Einsteiger bin ich mit dem, was Ihr so behandelt, zufrieden: Ich kann alles sehr gut nachvollziehen. Da ich mich sehr intensiv mit Linux auseinandersetze, würde mich interessieren, wie Archive mit der Endung .tar.gz gehändelt werden. In diesen sind ja die ganz neuen Sachen, allerdings als Sourcecode. Wie werden Programme im Sourcecode-Format installiert? Das wäre doch mal ein Thema für eine Spezialausgabe oder einen Workshop, wenn dieses Thema zu komplex ist. Ich finde, das wird z. Z. zu stiefmütterlich behandelt.

Hans-Peter Robrahn, per E-Mail

EasyLinux: Sie haben Recht: Source-Code-Kompilierung wird in EasyLinux nicht nur stiefmütterlich, sondern bewusst gar nicht behandelt -- das Thema verträgt sich nicht mit unserem Konzept der Einfachheit und Nachvollziehbarkeit von Anleitungen. Beim Übersetzen von Programmen aus den Quelltexten müssen regelmäßig vielfältige Abhängigkeiten berücksichtigt werden. Die Probleme fangen schon damit an, dass z. B. die Personal-Version von SuSE Linux nicht alle nötigen Entwicklungs-Tools mitliefert; diese müssten erst aus dem Internet nachinstalliert werden (vom Mirror der Professional-Version).

Dazu kommt, dass bei jeder Distribution andere Voraussetzungen gegeben sind, was das Vorhandensein von Bibliotheken und anderem Zubehör angeht, die für das Kompilieren benötigt werden. Der Übersetzungsprozess für die Programme selbst ist zwar weitgehend standardisiert, aber wenn etwas schief geht, sind meist weit fortgeschrittene Kenntnisse nötig, und die Frustration ist hoch, wenn nach stundenlanger Fehlersuche die Software immer noch nicht läuft. Darum beschränken wir uns in EasyLinux auf Software, die als fertiges (binäres) Programmpaket für alle unterstützten Linux-Distributionen verfügbar ist.

Wenn Sie sich mit dem Übersetzen von Software beschäftigen möchten, empfehle ich passende Artikel aus unserer Schwesterzeitschrift LinuxUser, z. B.
http://www.linux-user.de/ausgabe/2000/01/Answergirl/answergirl.html
http://www.linux-user.de/ausgabe/2002/10/078-drlinux/
http://www.linux-user.de/ausgabe/2002/05/062-ootb/checkinstall-3.html

Ausgabe 03/2004 des LinuxUser bietet eine Einführung in das Kompilieren. (hge)

Dieser Online-Artikel kann Links enthalten, die auf nicht mehr vorhandene Seiten verweisen. Wir ändern solche "broken links" nur in wenigen Ausnahmefällen. Der Online-Artikel soll möglichst unverändert der gedruckten Fassung entsprechen.

Druckerfreundliche Version | Feedback zu dieser Seite | Datenschutz | © 2018 COMPUTEC MEDIA GmbH | Last modified: 2007-01-25 17:05

Nutzungsbasierte Onlinewerbung

[Linux-Magazin] [LinuxUser] [Linux-Community] [Admin-Magazin] [Ubuntu User] [Smart Developer] [Linux Events] [Linux Magazine] [Ubuntu User] [Admin Magazine] [Smart Developer] [Linux Magazine Poland] [Linux Community Poland] [Linux Magazine Brasil] [Linux Magazine Spain] [Linux Technical Review]