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Drei Organizer im VergleichTermingerechtvon Anja M. Wagner |
Wie üblich, bietet Linux auch im Bereich der Organizer-Anwendungen gleich mehrere interessante Kandidaten, unter denen Sie wählen können. Darum haben wir einen Blick auf die drei stärksten Programme aus diesem Bereich geworfen. Sortiert nach den wichtigsten Fähigkeiten, die ein Organizer-Programm haben sollte, stellen wir im Folgenden vor, wie die drei Kandidaten KOrganizer, GNOME-Kalender und Ximian Evolution die jeweiligen Anforderungen erfüllen.
Mit dem Öffnen eines Organizer-Programms sollte idealerweise die aktuelle Woche übersichtlich angezeigt werden. Eine zeitliche Unterteilung des einzelnen Tages erleichtert den Überblick und sollte entweder vorhanden oder vom Nutzer festzulegen sein. Damit besondere Termine gleich ins Auge fallen, muss ihre farbliche Absetzung im Kalender eingestellt werden können.
Den weitaus größten Teil der Arbeitsoberfläche von KOrganizer nimmt tatsächlich die Ansicht der aktuellen Woche ein: der Termin-Navigator. Die Stundenskala jedes Tages (in Spalten) umfasst 24 Stunden, wobei eine angenommene Arbeitszeit zwischen 8 und 17 Uhr durch ein helleres Grau als der übrige Tag abgesetzt ist. Eine rote Linie (die so genannte Marcus-Bains-Linie) markiert die aktuelle Tageszeit (Abbildung 1).
Über der zeitlich unterteilten Wochenansicht findet sich zusätzlich für jeden Tag ein Feld. Hier können Termine, die nicht an eine bestimmte Uhrzeit gebunden sind und also für den ganzen Tag gelten, eingetragen werden: zum Beispiel Geburtstage, Hochzeitstag, Jubiläen und ähnliches.
Oberhalb dieser Terminfelder zeigt KOrganizer das Datum und den abgekürzten Wochentag an. Gefettet erscheint der aktuelle Tag. Diese Ansicht ist ein bisschen klein geraten und nur im Zusammenhang mit der Monatsübersicht links oben zu verstehen, denn nur da werden Monat und Jahr angezeigt. Einmal erfasst, kann der Nutzer aber auf einen Blick die Datumsanzeige ins Jahr einordnen.
Am schnellsten tragen Sie einen neuen Termin in den Kalender ein, indem Sie auf den Beginn des Termins in der Wochenansicht doppelklicken und im sich öffnenden Fenster die speziellen Optionen des Termins einstellen: Benennung, eventuell Ort, Start und Ende (Abbildung 2).
Standardmäßig hebt KOrganizer Termine durch ein helles Grau hervor. Sie können aber auch jede andere Farbe wählen. Entweder erhalten Termine generell eine andere Standardfarbe, oder Sie weisen den Termin einer Kategorie zu und legen für die Kategorie eine Farbe Ihrer Wahl fest. Dies tun Sie über Einstellungen/KOrganizer einrichten/Farben.
Der "Kalender" von GNOME setzt einen anderen Schwerpunkt, wie nach dem Start des Programms unschwer zu erkennen ist. Standardmäßig öffnet der Kalender die aktuelle Tagesansicht und räumt bei maximiertem Fenster der Todo-Liste den weitaus größten Platz ein.
Die Tagesansicht ist ebenfalls mit einer 30-Minuten-Skala unterteilt, und die Zeit von 8 Uhr bis 16.30 Uhr ist in einem helleren Grau vom Rest des Tages abgesetzt. Viel Raum für Einträge bietet diese Tagesansicht allerdings nicht. Ein besonderes Feld für Termine, die nicht von einer bestimmten Uhrzeit abhängen, fehlt (Abbildung 3). Diese könnten allerdings in die sehr präsente Todo-Liste aufgenommen werden.
Einen zeitlichen Abschnitt in der Tagesübersicht markiert man übrigens wie bei KOrganizer mit gedrückter Maustaste. Ein Rechtsklick über einem so blau hervorgehobenen Abschnitt öffnet das Kontextmenü Neuer Termin. Es reicht auch ein Rechtsklick am Anfang des Termins. Im Fenster Neuen Termin erstellen legen Sie Titel, Beginn und Ende des Ereignisses fest (Abbildung 4). Die mögliche Klassifizierung in privat, öffentlich oder vertraulich entspricht der Option Zugriff bei KOrganizer.
Der erstellte Termin erscheint als weißes Feld in der Tagesansicht. Farbliche Hervorhebung ist in der Tagesansicht nicht möglich, ebenso wenig wie die Einordnung in eine Kategorie.
Der GNOME-Kalender bietet Ihnen aber trotzdem eine Möglichkeit, Ihre Kreativität zu erproben: Über Einstellungen/Einstellungen in der Menüleiste und den Wechsel auf den Karteireiter Farben können Sie dort die farbliche Hervorhebung von Terminen konfigurieren. Diese erscheint allerdings nur in der Jahresübersicht (Abbildung 5).
Evolution ist ein PIM (Personal Information Manager), der sich ohne weiteres mit Outlook messen kann. Das heißt, Ximian Evolution verwaltet nicht nur Termine und Aufgaben, sondern auch E-Mails und Adressen. Der Mail-Client spielt aber in diesem Vergleich keine Rolle.
Nach dem Start des Programms klicken Sie in der Spalte links auf den Symbol-Button Kalender (Abbildung 6).
Die linke Spalte können Sie entfernen, indem Sie über Ansicht in der Menüleiste das Kreuzchen vor der Option Verknüpfungsleiste löschen.
Evolution präsentiert die Ansicht des aktuellen Tages, aufgebaut wie beim GNOME-Kalender. Die Spalte mit der halbstündlichen Unterteilung des Tages lässt sich anders als beim "Kalender" mit der gedrückten Maustaste nach rechts oder links verschieben (Abbildung 7) -- so erhält die Tagesspalte mehr Platz für Einträge.
Ein neuer Termin kann entweder wie bei KOrganizer per Doppelklick erstellt werden, oder Sie öffnen per Rechtsklick ein detailliertes Kontextmenü mit dem obersten Eintrag Neuer Termin.
Im sich öffnenden Fenster tragen Sie die Zusammenfassung, den Standort, Beginn und Ende des Termins ein. Die weiteren Angaben Einstufung, Zeit und Kategorie kennen Sie von KOrganizer ebenso wie das Textfeld, in das Sie Hintergrundinformationen zum Termin eintragen können (Abbildung 8).
Diese zusätzlichen Angaben werden in beiden Programmen nach einem Rechtsklick und dem Aktivieren des Eintrags Anzeigen (KOrganizer) oder Öffnen (Evolution) angezeigt
Evolution unterlegt ein Terminfeld nicht komplett farbig, sondern markiert nur die Ränder. Die Farbgebung ist bei den Terminen im Unterschied zu den Aufgaben (siehe unten) nicht zu verändern.
Ein Termin muss sich schnell ohne großen Editieraufwand verschieben lassen, am besten durch Anfassen mit der Maus.
KOrganizer ermöglicht dies in der Tages- und Wochenansicht, nicht aber in der Monatsübersicht. Hier muss der Termin bearbeitet werden. Sie können auch zwei oder mehr Termine übereinander schieben, das Programm verkleinert dann die Terminfelder (Abbildung 9).
Die Länge eines Termins innerhalb des Tages können Sie ebenfalls mit gedrückter Maustaste verschieben. Soll sich der Termin über den Tag hinaus verlängern, also in der "Horizontalen", müssen Sie ihn als sich wiederholenden Termin (siehe unten) konfigurieren.
Im GNOME-Kalender können Sie Termine mit der gedrückten Maustaste nur innerhalb des Tages verschieben. Dazu klicken Sie den Termin an, so dass seine Ränder erhaben und geriffelt erscheinen. Führen Sie den Mauszeiger über diese Ränder, wird er zum Doppelpfeil, und Sie können den Rand mit gedrückter Maustaste nach oben oder unten verändern. Soll der Termin im ganzen verlegt werden, fassen Sie ihn am linken Rand an. Auch das Editieren eines Termins klappt nur in der Tagesansicht.
Das Verschieben der Ränder eines Terminsfeldes in der Tagesansicht funktioniert bei Evolution ebenso wie beim "Kalender". In der Ansicht Werkwoche können Sie den Termin auch mit gedrückter Maustaste innerhalb der Woche beliebig hin und her schieben, wie bei KOrganizer. Den Mauszeiger führen Sie dazu über den blauen linken Rand des Terminfeldes, so dass er sich in ein Kreuz verwandelt. Nun können Sie "anfassen" und bewegen (Abbildung 10).
In den weiteren Ansichten können Sie Termine nur über das Kontextmenü bearbeiten. Die Ansicht wechseln Sie bei allen drei Programmen sehr einfach per Klick: KOrganizer bietet eine Symbol-Button-Leiste (Abbildung 11), "Kalender" Karteireiter (Abbildung 12) und Evolution ebenfalls Symbol-Buttons (Abbildung 13).
Folgende Ansichten bieten die Programme:
Ein Organizer-Programm sollte es dem Nutzer ermöglichen, wiederkehrende Termine nach einer einmal festgelegten Regel automatisch in den Kalender einzutragen. Dabei müssen Ausnahmen möglich sein.
Die Einstellungen für wiederkehrende Termine können Sie bei KOrganizer wie bei einem einmaligen Termin vornehmen, nur aktivieren Sie diesmal die Option Wiederkehrender Termin (Abbildung 2).
Dadurch wird die Registerkarte Eintrag wiederholen aktiv: Hier legen Sie die Kriterien der Terminwiederholung fest (Abbildung 14).
Sie können Ausnahmen von diesem Rhythmus festlegen, zum Beispiel Feiertage, und das Ende des regelmäßigen Termins einstellen, zum Beispiel, wenn Sie 20 Mal zum Sprachkurs gehen.
Beim GNOME-Kalender ist die Registerkarte Wiederholung immer aktiv, wenn Sie einen Termin eintragen. Wechseln Sie in das Register und legen dort die Wiederholungsregel fest. Auch beim "Kalender" können Sie Ende und Ausnahmen der Wiederholung eintragen.
Ganz ähnlich geht Evolution vor: Auch hier finden Sie eine immer aktivierte Registerkarte im Fenster Termin. Klicken Sie die Option Einfache Wiederholung an und konfigurieren Sie wie bei den anderen Organizern die Regeln (Abbildung 15).
Auf Wunsch sollte das Tool das Nahen eines Termins signalisieren. Dies kann mit Popup-Fenstern und/oder akustischen Signalen geschehen. Der Alarm sollte variabel einstellbar sein und sich in Abständen wiederholen.
Damit KOrganizer auf das Nahen eines Termins hinweist, müssen Sie bei der Terminerstellung die Option Erinnerung mit einem Kreuzchen aktivieren (Abbildung 2). Sie legen fest, wieviele Minuten, Stunden oder Tage Sie vor dem Termin erinnert werden wollen. Klicken Sie auf den Symbol-Button mit der Note und wählen Sie eine Sound-Datei aus (Abbildung 16).
In der Kalenderansicht erscheint eine kleine Glocke, die den aktivierten Alarm symbolisiert. Der kann allerdings nicht so eingestellt werden, dass er in bestimmten Abständen erneut ertönt.
Die Einstellung zum Alarm nehmen Sie beim GNOME-Kalender gleich auf der Registerkarte Allgemein vor. Der "Kalender" bietet vier Möglichkeiten: Anzeige, das Abspielen eine Sound-Datei, das Starten eines Programms und das Senden einer E-Mail. Für jede Option kann ein anderer Zeitpunkt eingestellt werden (Abbildung 17).
Evolution bietet eine Extra-Registerkarte Erinnerung für die Konfiguration des Alarms. Hier können Sie ebenfalls mehrere Methoden der Alarmierung wählen: Nachricht anzeigen, Klang abspielen, Programm starten und E-Mail verschicken. Der Alarm kann jeweils vor oder nach Beginn oder Ende des Termins ausgelöst werden (Abbildung 18). Über den Button Optionen stellen Sie ein, ob der Alarm wiederholt werden soll, und tragen den Text der anzuzeigenden Nachricht ein (Abbildung 19).
In diesem Aspekt ist Evolution eindeutig das komfortabelste Programm, KOrganizer dagegen eher schlicht.
Um einen Organizer sinnvoll mit einer Gruppe von Personen einzusetzen, muss er Treffen zusammenstellen und Einladungen versenden können. Vorteilhaft ist in diesem Zusammenhang ein integriertes oder leicht einzubindendes Adressbuch.
Bei der Erstellung eines Termins mit KOrganizer wählen Sie die Registerkarte Teilnehmer. Ein Klick auf den Button Neu aktiviert die Textzeilen und das Textfeld. Tragen Sie Name und eventuell E-Mail-Adresse des Teilnehmers ein (Abbildung 20).
Die Funktion eines Teilnehmers können Sie auswählen und seinen Status festlegen. Es stehen acht Möglichkeiten zur Auswahl -- von Benötigt Vorbereitung bis In Bearbeitung. Sollen Einladungen per E-Mail verschickt werden, muss natürlich die E-Mail-Adresse des Teilnehmers eingetragen sein. Klicken Sie in das Terminfeld im Kalender und wählen in der Menüleiste Planer/Veröffentlichen (SuSE 9.0) oder Planer/Publizieren (SuSE 8.2).
KMail startet mit einer vorbereiteten E-Mail. Beim Empfänger Ihrer Einladung stehen in der Betreffzeile die Zusammenfassung, im E-Mail-Text Datum, Anfangs- und Endzeit der Verabredung (Abbildung 21).
Eine Möglichkeit, die Teilnehmer eines Termins einzutragen und einzuladen, fehlt beim GNOME-Kalender.
Evolution bietet die komplexesten Einstellungen. Bei der Erstellung eines Termins klicken Sie im Fenster Termin auf den Symbol-Button Besprechung. Hier legen Sie Teilnehmer, Typ, Position und Status fest. Ein Klick in die jeweiligen Textfelder aktiviert ein Dropdown-Menü. Um weitere Teilnehmer einzutragen, müssen Sie jeweils auf einen bereits vorhanden Anwesenden-Eintrag klicken (Abbildung 22).
Gleichzeitig erscheint eine neue Registerkarte Planung. Hier erhalten Sie Zugriff auf einen sozusagen öffentlichen Terminplaner, der -- immer vorausgesetzt, er wird von allen sorgfältig gepflegt -- einen Überblick verschafft, wer wann welche Termine hat und zu welchem Zeitpunkt ein gemeinsamer Termin durchführbar ist (Abbildung 23).
Zu einem guten Organizer gehört die Todo-Liste, möglichst mit Haupt- und Unteraufgaben und der Option, eine Aufgabe als erledigt zu kennzeichnen. Jeder Aufgabe sollte eine Priorität zugeordnet und ihr Status farblich unterschieden werden können.
Um einen Eintrag in der Aufgabenliste von KOrganizer zu erstellen, wählen Sie in der Menüleiste Aktionen/Neue Aufgabe oder öffnen per Rechtsklick in die Aufgabenliste deren Kontextmenü und wählen Neue Aufgabe. Beim Erstellen einer neuen Aufgabe gehen Sie ganz ähnlich vor wie bei einem Termin. Legen Sie bei Bedarf Datum und Zeit fest. Auch der Aufgabe können Sie eine Kategorie und die Priorität zuweisen sowie Teilnehmer einladen.
Bei komplexeren Aufgaben, zum Beispiel "Steuererklärung", können Untergruppen wie "Steuerkarte suchen" eingerichtet werden. Öffnen Sie mit einem Rechtsklick auf eine Aufgabe das Kontextmenü und wählen Neue Aufgaben-Untergruppe (Abbildung 24).
Die Aufgaben können per Drag & Drop innerhalb des Aufgabenfensters verschoben oder in einen ebenfalls auf dem Desktop geöffneten anderen KOrganizer kopiert werden. Erledigte Aufgaben versehen Sie mit einem Häkchen. Sie bleiben so lange in der Liste, bis Sie per Rechtsklick Abgeschlossene Aufgaben löschen wählen.
Über die Symbol-Button-Leiste können Sie die Aufgabenliste in einer fensterfüllenden Ansicht darstellen.
Der GNOME-Kalender räumt der Todo-Liste schon in der Startansicht sehr viel Platz ein. Mit einem Klick auf den Button Hinzufügen werden die Einzelheiten der Aufgabe festgelegt: Zusammenfassung, Zeit, Priorität, Kategorie und Kommentar (Abbildung 25).
Über Einstellungen/Einstellungen und Wechseln auf die Registerkarte TODO-Liste legen Sie fest, dass Aufgaben farblich hervorgehoben werden sollen. Die Farbe wählen Sie auf der Registerkarte Farben aus.
Die Möglichkeiten der Todo-Liste von Evolution sind auch hier komplex. Ein Klick in das Listenfeld reicht, um eine neue Aufgabe einzutragen. Ist die Aufgabe erledigt, wird dies mit einem Häkchen gekennzeichnet, und das Tool streicht die Aufgabe automatisch durch. Ein Rechtsklick auf eine Aufgabe öffnet ihr Kontextmenü. Wählen Sie Öffnen und legen die Details der Aufgabe fest: Zeitpunkt, Beschreibung, Kategorie, Status, Priorität und ähnliches.
Das Kontextmenü der Aufgabe enthält den Eintrag Aufgabe zuweisen. Hier finden Sie prinzipiell gleiche Einstellungsmöglichkeiten wie beim Eintragen von Teilnehmern eines Termins.
Das Menü Werkzeuge/Einstellungen in der Menüleiste von Evolution ermöglicht es im Abschnitt Kalender und Aufgaben, die Aufgaben in der Todo-Liste nach ihrer Fälligkeit farblich hervorzuheben. Wechseln Sie auf die Registerkarte Anzeigen. Ein Klick auf das voreingestellt blaue oder rote Farbfeld im Abschnitt Aufgabenliste öffnet ein weiteres Fenster, in dem Sie Ihre Lieblingsfarben für fällige und überfällige Termine einstellen.
KOrganizer bietet eine Suchfunktion im Menü Bearbeiten in der Menüleiste, die den Kalender in den Zusammenfassungen, Beschreibungen und/oder Kategorien durchforscht.
Der GNOME-Kalender bietet keine Suchmöglichkeiten, und Ximian Evolution verfügt zwar über ein Menü Suchen in der Menüleiste, aber der Eintrag Jetzt suchen ist nicht aktiv.
Zum Schluss noch ein Blick auf Dateiformate, die Sie für den Datenaustausch mit anderen Anwendungen nutzen können: KOrganizer unterstützt die Formate iCalender und vCalender, Evolution nur das iCalender-Format. Der GNOME-Kalender kennt das vCalender-Format. Tabelle 1 bietet eine zusammenfassende Übersicht der wichtigsten Features. (hge)
| Kasten 1: Installation von KOrganizer |
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Der zu KDE gehörende KOrganizer ist nach einer Standardinstallation von SuSE Linux 8.2 und 9.0 bereits vorhanden und wird über K-Menü/Büroprogramme/Kalender/KOrganizer gestartet. Nach der Standardinstallation von Red Hat Linux 9 müssen Sie zunächst von GNOME zu KDE wechseln und KOrganizer nachinstallieren. Dies ist kein Problem, denn es gehört zu den Software-Paketen der Distribution.
Ähnlich verfahren Sie unter Mandrake Linux 9.2. Auch wenn Sie mit KDE starten, müssen Sie KOrganizer nachinstallieren:
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| Kasten 2: Installation von gnome-pim |
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Haben Sie mit SuSE neben der Arbeitsoberfläche KDE auch gleich GNOME installiert, müssen Sie nur die Oberfläche wechseln und können "Kalender" (SuSE 9.0) oder "gnomecal" (SuSE 8.2) nutzen. Das Programm steht aber auch unter KDE zur Verfügung. Starten Sie YaST und installieren Sie gnome-pim nach. Danach starten Sie das Programm mit dem Schnell-Starter und der Eingabe "gnome-pim" (ohne Anführung) oder über K-Menü/Büroprogramme/Organisation/gnomecal bei SuSE 8.2 beziehungsweise K-Menü/Büroprogramme/Kalender/Kalender bei SuSE 9.0. Den GNOME-"Kalender" müssen Sie unter Mandrake 9.2 nachinstallieren. Gehen Sie so vor wie für KOrganizer beschrieben, nur dass Sie "gnome-pim" in die Suchmaske eintragen. Nach erfolgreicher Installation starten Sie das Programm über den Schnellstarter und der Eingabe "gnomecal". |
| Kasten 3: Installation von Ximian Evolution |
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Evolution gehört bei SuSE 8.2 und 9.0 zur Standardinstallation und kann auch unter KDE ohne nachinstalliert werden zu müssen über den Schnellstarter ([Alt]+[F2]) und der Eingabe "evolution" (ohne Anführung) geöffnet werden. Da "Evolution" zur Arbeitsoberfläche GNOME gehört und Red Hat nach einer Standardinstallation mit dieser Oberfläche starten, kann ohne weiteres mit dem Tool gearbeitet werden. Öffnen Sie es über den Schnellstarter. Arbeiten Sie mit Mandrake 9.2 muss das Tool nachinstalliert werden. Gehen Sie dabei so vor, wie bei den Programmen oben beschrieben. |
| Tabelle 1: Ausstattungsübersicht | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Last modified: 2007-01-25 17:05
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