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Erschienen in EasyLinux 04/2004   »   Ausgabe bestellen

Dateien verwalten mit Krusader

Schweizer Messer

von Kalle Gerwien


Auch, wenn moderne Betriebssysteme viel Arbeit ersparen -- etwas bleibt: Mit Dateien arbeiten. Ob nun im eigenen Home-Verzeichnis, per Samba [1] auf einem Windows-Rechner oder auf einem FTP-Server im Internet. Ein schneller, kompakter Datei-Manager wie Krusader [2] ist da wertvoll.

Die Installation ist für alle von EasyLinux unterstützten Distributionen vergleichbar. Laden Sie zunächst von unserer Homepage [3] das für Ihre Distribution passende Paket herunter.

  1. Unter SuSE-Linux doppelklicken Sie das heruntergeladene Paket im Konqueror und wählen anschließend Installiere Paket mit YaST. Nach Eingabe des Administratoren-Passworts wird das Paket eingespielt.
  1. Unter Red-Hat doppelklicken Sie im Konqueror das Paket krusader-1.30-rhfc1.i386.rpm und nach der Eingabe des Administratoren-Passworts startet redhat-install-packages um das Programm einzuspielen.
  1. Unter Mandrake doppelklicken Sie das Paket krusader-1.30-md92.i386.rpm. Nach der Eingabe des Administrator-Passworts installiert RPM-Drake das Programm (Abbildung 1).

    Abb. 1: Mandrakes RPM-Drake installiert benötigte Pakete.

    Nützliche Dienstprogramme.

    Bevor Sie Krusader starten, sollten Sie noch wichtige Zusatzprogramme installieren. Zum einen sind das wichtigsten Programme für die Dateikomprimierung (Packprogramme; siehe Kasten), zum anderen Krename [4]; ein kleines Tool, mit dem Sie gleich mehrere Dateien auf einmal umbenennen.

    Pack-Hilfen

    Krusader kann -- unter anderem -- mit gepackten Archiven umgehen. Voraussetzung dafür: die passenden Packprogramme müssen auf dem System installiert sein. Für diesen Workshop liegen Archive mit den gängigen Packprogrammen für jede Distribution im Downloadbereich unserer Homepage. Laden Sie das Archiv packers.tar.gz von unserer Download-Seite [3].

    Öffnen Sie im Verzeichnis des Archivs eine Konsole. Aus dem Konqueror geht das mit [Strg+T] am schnellsten. Mit den folgenden Befehlen werden Sie zum Administrator und entpacken die im Archiv enthaltenen Programme in das Verzeichnis /usr/bin, um anschließend die Administrator-Rechte wieder abzugeben:

    <pre> su tar xzvf packer.tar.gz -C /usr/bin exit </pre>

    Mit dem Archiv haben Sie die folgenden Programme auf Ihrem System installiert: zip, unzip, unrar, unarj, unace, tar, gzip und bzip2.

    Packprogramme:

    Packprogramme sind wichtige Werkzeuge um Dateien zu bearbeiten. Mit ihnen komprimiert man beliebig viele Dateien in einem Archiv, das vom Betriebssystem wie eine Datei angesehen wird. Die wichtigsten Packer sind Zip, RAR, ARJ und ACE. Damit Sie diese Archive mit dem Krusader bearbeiten können, müssen die Packprogramme auf Ihrem System installiert sein.

    Krename und die ersten Einstellungen

    Sind die Packprogramme installiert, folgt das "Multi-rename-Programm" Krename. Krename liegt wie auch Krusader als RPM-Paket vor. Installieren Sie das Paket daher auf die gleiche Weise, wie oben für Ihre Distribution beschrieben. Danach starten Sie Krusader mit dem Schnellstarter [ALT-F2] und dem Befehl krusader. Das Programm startet bildschirmfüllend mit einer Zwei-Fenster-Ansicht. Diese gestatten eine Ausgangs- und Zielverzeichnisansicht, in der Sie Dateien zwischen beiden Fenstern kopieren, vergleichen oder entpacken. Prüfen Sie die Grundeinstellung: Öffnen Sie Einstellungen / Konfigurator oder klicken auf den Schraubenschlüssel in der Werkzeugleiste. Verlassen Sie den Begrüßungsbildschirm des Konfigurators und klicken auf Start. Hier legen Sie fest, welche Verzeichnisse Krusader beim Programmstart anzeigt: Wählen Sie unter Seiten die Option Einstellungen beim Verlassen speichern, startet Krusader beim nächsten Aufruf mit den Verzeichnissen aus der letzten Sitzung; Wählen Sie statt dessen Start mit den folgenden Einstellungen können Sie angeben, welche Startverzeichnisses das Programm beim Aufruf anzeigt. Im Feld Benutzerschnittstelle legen Sie fest, welche Bearbeitungsfunktionen Krusader anbietet. Aktivieren Sie hier ruhig alle Punkte.

    Unter Erscheinungsbild regeln Sie, ob versteckte Dateien angezeigt werden sollen und ob bei der Sortierung die Groß/Klein-Schreibung berücksichtigt wird. Im laufenden Betrieb benutzen Sie dafür die Option Ansicht / Show Hidden Files. Ist die Option Show a trayicon aktiviert, erscheint in der Taskleiste neben der Zwischenablage ein Symbol für den Krusader. Ist Automatisches markieren von Verzeichnissen aktiviert, werden auf den Befehl Alle Markieren auch die Unterverzeichnisse hervorgehoben -- sonst betrifft das nur die Dateien.

    Im Untermenü Werkzeugleiste konfigurieren Sie, was im Krusader Maintoolbar heißt (Abbildung 2). Verschieben Sie Symbole nach Gusto oder installieren Sie weitere. Das linke Fenster zeigt die verfügbaren Aktionen, das rechte die bereits installierten.

    Um eine Aktion hinzuzufügen, klicken Sie diese im linken Fenster an und kopieren sie mit dem "Rechts-Pfeil" aus der Vierer-Gruppe in der Mitte in das andere Fenster. Wollen Sie die Reihenfolge der Symbole ändern, klicken Sie ein Symbol im rechten Fenster an und verschieben es mit den "Pfeil-hoch" und "Pfeil-runter"-Schaltflächen an die passende Stelle. Um zum BeispielKrename zu benutzen, kopieren Sie die Aktion Multi Rename ins rechte Fenster.

    Im Untermenü Tastenkombinationen legen Sie fest, mit welchen Fingerübungen Sie die Aktionen per Tastatur auslösen -- das geht dann weit schneller, als mit der Maus.

    Unter der Option Archive finden Sie die Pack-Formate, mit denen Krusader umzugehen weiss. Erhalten Sie E-Mail-Anhänge von Windows-Benutzern, sind das nicht immer Zip-Archive, die alle Linux-Distributionen von Haus aus öffnen können; manchmal sind es die Formate ARJ, RAR oder ACE. Die benötigten Packprogramme sind mit dem gerade installierten Tarball packers.tar.gz schon da -- Sie müssen sie nur noch in Krusader einbinden.

    Im Feld Allgemein sollten alle Packprogramme mit einem Kreuz versehen sein; falls nicht, hilft ein Klick auf Automatische Konfiguration. Krusader durchsucht dann Ihr System und trägt was er findet in die Liste ein.

    Unter Feintuning können Sie das Verschieben von Dateien in bestehende Archive erlauben und/oder die Integrität von Archiven nach dem Packen überprüfen lassen -- auf schnellen Rechnern spricht nichts dagegen.

    Beenden Sie nun den Konfigurator durch einen Klick auf OK und starten Krusader neu, um die geänderten Einstellungen zu übernehmen.

    Abb. 2: Die Konfiguration der Werkzeugleiste.

    Abb. 3: Die einzelnen Elemente der Krusader-Oberfläche.

    Die Krusader-Oberfläche besteht aus verschiedenen Elementen:

    1. Menüleiste 2. Werkzeugleiste 3. Verzeichnis 4. Verzeichniseigenschaften 5. Hauptfenster / Verzeichnisinhalt 6. Tab-Übersicht 7. Terminalemulation 8. Kommandozeile 9. Funktionstasten-Leiste 10. Statusleiste

      Dateien auswählen und kopieren.

      Krusaders Oberfläche ist bis auf den letzten Pixel mit Informationen voll gestopft. Die Zwei-Fenster-Ansicht ist der De-facto-Standard bei Dateimanagern; ein Fenster Quelle, das andere Ziel, markieren Sie mit zwei Mausklicks zum Beispiel alle Jpeg-Dateien und kopieren sie per Drag and Drop, per Tastendruck oder mit Maus-Klick ins Zielverzeichnis.

      Öffnen Sie beispielsweise im linken Fenster ein Verzeichnis mit mehreren Jpeg-Dateien, im rechten ein beliebiges Zielverzeichnis, z. B. /dev/shm. Klicken Sie dazu in das Verzeichnis-Feld (Abbildung 2; Punkt 3), löschen den vorhandenen Eintrag und geben /dev/shm ein. Sie bemerken die Auto-Vervollständigung, die Ihnen ein Verzeichnis vorschlägt. Aus den Vorschlägen wählen Sie mit den Cursortasten.

      Alternativ bnutzen Sie die Maus und den Dialog Datei öffnen, rechts neben dem Pfad durch ein Verzeichnis-Symbol angezeigt. Brauchen Sie das Verzeichnis öfter, setzen Sie -- wie bei einem Web-Browser -- ein Lesezeichen. Klicken Sie dazu eine Zeile tiefer auf den gelben Stern (Abbildung 2; Punkt 4). Das öffnet den Lesezeichen-Dialog.

      Wechseln Sie durch Mausklick in das Quell-Verzeichnis. Aktive Verzeichnisse erkennen Sie an einem farblich hervorgehobenen Verzeichnis-Eigenschaften-Feld (Abbildung 2; Punkt 4). Öffnen Sie nun den Dialog Gruppe auswählen, entweder durch Klick auf das Symbol in der Werkzeugleiste (Abbildung 2; Punkt 2 -- ein Notizboard mit Bleistift) oder über Markieren / Gruppe auswählen. Im folgenden Dialog tragen Sie in das Eingabefeld *.jpg ein. Der Stern, auch "Joker" genannt, ist ein universeller Platzhalter, der für beliebige oder auch kein Zeichen steht. So könnten Sie z. B. mit *.mp3 alle MP3-Dateien eines Verzeichnisses selektieren.

      Ein Fragezeichen steht dagegen für genau ein Zeichen: So würde der Eintrag winterurlaub??.jpg die Dateien winterurlaub00.jpg bis winterurlaub99.jpg selektieren, aber auch winterurlauber.jpg -- nicht aber winterurlaub1.jpg.

      Bestätigen Sie die Eingabe mit OK, werden die ausgewählten Dateien farbig unterlegt. Um sie in das Zielverzeichnis zu kopieren, klicken Sie in der Funktionstastenleiste (Abbildung 2; Punkt 9) auf F5 Kopieren, drücken die Taste [F5] oder ziehen die Auswahl mäusisch per Drag and Drop hinüber. Verschieben geht übrigens mit der Taste [F6].

      Abb. 4: Dateiauswahl mittels des Dialogs Gruppe Auswählen.

      Neue Namen

      Eines der Probleme, die Digitalfotografen haben, ist die Dateibearbeitung: Wer möchte schon 40 Bilder von Hand in "Omas Geburtstag_01" bis "Omas Geburtstag_40" umbenennen? Einfacher gehts mit dem Programm Krename.

      Öffnen Sie im linken Krusader-Fenster das Quellverzeichnis, im Beispiel die Kamera /media/sda1. Wählen Sie wie beschrieben alle Jpeg-Dateien mit Gruppe Auswählen oder -- gibt es nur Jpegs -- Markieren / Alle auswählen.

      Starten Sie das Umbenennen mit Datei / Multi Rename, alternativ über das [A->B]-Symbol in der Werkzeugleiste. Krename startet in einem eigenen Fenster und zeigt alle ausgewählten Dateien. Mit den Buttons am rechten Rand des Fensters fügen Sie Dateien oder ganze Verzeichnisse hinz oder wählen sie ab.

      Weil alle Dateien von oben nach unten umbenannt werden, sortieren Sie die Dateien mit dem Schalter Sortieren vor und ändern die Reihenfolge auch einzelner Dateien: So legen Sie schon im voraus fest, welche Datei bei der Umbenennung welchen Namen erhält.

      Aktivieren Sie ggf. die Vorschau, um Thumbnails zu erstellen, wählen dann mit der Maus die Datei die Sie verschieben möchten und bewegen sie mit den blauen Pfeilen.

      Wechseln Sie anschließend in die Option Ziel. Hier wird eingestellt was mit den Dateien die umbenannt werden, passieren soll. Ist die Option Eingangsdateien ausgewählt, werden die Dateien direkt im Quellverzeichnis umbenannt. Bei Dateien ins Ziel Verzeichnis kopieren werden die Dateien unter dem neuen Namen nach dem Zielverzeichnis kopiert. Die darunter liegende Option Dateien ins Ziel Verzeichnis verschieben tut das gleiche, mit dem Unterschied das die Quelldateien gelöscht werden. Das ist die beste Art, Bilder von der Digital-Kamera zu laden.

      In den Plugins stehen weitere Optionen zur Verfügung. Haben Sie beispielsweise das Kommandozeilen-Programm Nconvert [5] installiert, könnten Sie zusammen mit dem Umbenennen in einem Rutsch weitere Bildmanipulationen ausführen, etwa die Bilder verkleinern oder drehen lassen.

      Mit der Option Dateiname legen Sie fest, wie die Dateien heißen sollen. Links im Fenster steht der ursprüngliche Name, rechts der Name nach der Umbenennung. Das schafft Überblick und vermeidet Fehlversuche. Aktivieren Sie die Option Endung der Eingangs-Datei benutzen, bleibt ein Jpeg-Bild ein Jpeg-Bild -- zumindest der Endung nach

      Im Feld Muster bestimmen Sie den neuen Namen. KRename benutzt hierzu besondere Variablen: So ist die Raute "#" der Platzhalter für eine fortlaufende Zahl. Dabei gilt: Pro Raute eine Stelle. Mit vier Rauten können Sie also die Zahlen 0000-9999 darstellen.

      In unserem Beispiel würde dann aus dem Eintrag "Anjas_Geburtstag2004_##" eine Durchnummerierung der Geburtstagsfotos von 00 bis maximal 99. Sollten Sie eine Stelle zu wenig angegeben haben, so ist das nicht weiter schlimm. Die Nummerierung läuft weiter, allerdings fehlt dann die führende Null und die Dateinamen werden unterschiedlich lang.

      Krename bietet viele weitere Variablen und Optionen. Die vollständige Liste rufen Sie mit der Schaltfläche ? Funktionen... ab. Möchten Sie z. B. die bestehende Nummerierung der Kamera übernehmen, und nur den davor gesetzten Namen ändern, so schreiben Sie den neuen Namen, gefolgt von dem Befehl [x-y], wobei x für das erste und y für das letzte aus dem Originalnamen übernehmende Zeichen steht: Anjas_Geburtstag_2004_[5-8] fügt das fünfte bis achte Zeichen des ursprünglichen Namens an den Dateinamen an. Selbst Datums- und Zeitfunktionen sind mit KRename möglich.

      Abb. 5: Benutzung des Befehls-Plugins und Einbindung von nconvert.

      Abb. 6: Der Krename-Dialog Dateiname mit der Gegenüberstellung von alten und neuen Namen.

      Die Vorschau-Funktion.

      Über das Kontext-Menü der rechten Maustaste erhalten Sie eine Vorschau. Krusader zeigt das Bild in einem kleinen Fenster; für die Originalgröße klicken Sie in das Bild.

      Abb. 7: Die Vorschau zeigt Bilder als Thumbnails.

      Unter Druck

      Um eine Reihe von Bildern mit einer E-Mail zu versenden, sollten Sie sie in ein Archiv komprimieren. Löschen Sie vor dem Packen schnell noch alle Dateien im Zielverzeichnis /dev/shm. Klicken Sie dazu in das rechte Fenster, wählen Markieren / Alle Auswählen und klicken anschließend in der Funktionstastenleiste auf F8 Löschen (oder drücken die [F8]).

      Wählen Sie wie dargestellt alle Jpeg-Dateien aus und starten anschließend den Dialog Packen. Dazu klicken Sie entweder auf das Symbol mit dem Karton und dem roten Pfeil in der Werkzeugleiste (Abbildung 2; Punkt 2), oder Sie wählen Datei / Packen. Anschließend fragt das Programm nach Namen und Komprimierungs-Methode, im Zweifelsfall ZIP Microsoft Windows kommt inzwischen übrigens gut mit dem Unix-Format TAR.GZ zurecht.

      Das Komprimieren kann eine Weile dauern; dafür gibt es einen Fortschritts-Balken. Ist das Programm fertig, liegt im Zielverzeichnis das neue Archiv, das alle Dateien in einer kompakten Datei zusammenfasst. Genau so einfach lässt sich eine Datei, ob aus dem Internet geladen oder per E-Mail erhalten, entpacken. Sie öffnen das Verzeichnis in dem sich die Datei befindet, wählen im zweiten Fenster das Zielverzeichnis, klicken die Datei an und wählen Datei / Auspacken -- oder das äquivalente Karton-Symbol mit dem grünen Pfeil.

      Abb. 8: Der Dialog fürs Packen von Dateien.

      In die Ferne schweifen

      Krusaders Aktionsradius beschränkt sich nicht auf lokale Verzeichnisse. Auch Zugriffe aufs heimische Netzwerk und sogar auf entfernte FTP-Verzeichnisse sind möglich. Ist Samba installiert, genügt ein einfaches smb://rechnername im Verzeichnisfeld (Abbildung 2; Punkt 3) um auf einen vernetzten Windowsrechner zuzugreifen. Statt des Rechnernamens können Sie auch seine IP-Adresse angegeben.

      Für FTP-Zugriff geben Sie einfach ftp://rechnername ein. Ein T-Online-Benutzer erreicht zum Beispiel mit ftp://home-up.t-online.de sein Homepage-Verzeichnis. Einen Linux-Recher erreichen Sie indessen mit fish://rechnername.

      Für die Verwaltung von Adressen und Passworten benutzt Krusader den Verbindungs-Manager. Die Schaltfläche dafür in der Werkzeugleiste (Abildung2; Punkt 2) ist eine blaue Weltkugel mit Stecker an der linken Seite. Bei dem ersten Start ist das linke Fenster Sitzungen vermutlich leer, da Sie noch keine Verbindungen eingerichtet haben. Das holt ein Klick auf neue Verbindung im rechten Fenster nach. Geben Sie dann einen Verbindungsnamen und die Verbindungsart an; je nach Zugang brauchen Sie noch Benutzernamen und Passwort. Für einen Standard-Gastzugang genügt oft Anonymous.

      Mehrere Einträge im Verbindungs-Manager strukturieren Sie in Gruppen, die sie mit Neue Gruppe anlegen.

      Um eine Verbindung zu beenden, genügt ein Klick auf auf das Symbol Disconnect From Net, die durchtrennte Weltkugel in der Werkzeugleiste.

      Abb. 9: Der Verbindungsmanager mit sortierten Gruppen.

      Mounts verwalten

      Eine weitere nützliche Funktion ist die Mount-Verwaltung, zu der Sie über die die drei verschiedenfarbige Würfel in der Werkzeugleiste gelangen oder über Extras / Mountverwaltung. Mit der Mount-Verwaltung haben Sie einen Überblick über die im System eingehängten Laufwerke. So können Sie komfortabel Ihre Digitalkamera mounten um Bilder zu übertragen, Netzlaufwerke oder das Diskettenlaufwerk ein- und aushängen.

      Abb. 10: Die Mount-Verwaltung.

      Weitere Fenster

      Wollen Sie mit mehr als zwei Verzeichnissen arbeiten, brauchen Sie entsprechend viele Fenster; jedesmal das Verzeichnis zu wechseln wäre umständlich. Für diesen Zweck hat Krusader einen Tab-Modus. Öffnen Sie einen neuen Tab durch Klick auf Open a new tab, das Stern-Symbol in der Tab-Übersicht (Abbildung 2; Punkt 6). Ein Klick auf die Tabs wechselt zwischen den zugehörgen Verzeichnissen; nicht mehr benötigte Tabs schließen Sie mit Close current tab rechts in der Tab-Übersicht. (fan)

      Abb. 11: Drei geöffnete Tabs.
      Infos
      [1] Andrea Müller: Zugriff auf Windows-Freigaben, EasyLinux 02/2004 , S. 25
      [2] Krusader Homepage: http://krusader.sourceforge.net
      [3] EasyLinux Downloadbereich: http://www.easylinux.de/Download
      [4] Krename Homepage: http://www.krename.net
      [5] Nconvert Homepage: http://www.xnview.com

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