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Erschienen in EasyLinux 05/2004   »   Ausgabe bestellen

Leserbriefe

SpamAssassin, 04/2004

Der Artikel war der "missing link" -- einfach super. Nachdem ich Anfang Januar Mandrake 9.2 installiert hatte (bis auf ein paar Bugs vor dem Update war alles super) wollte ich jetzt eine Art MailWasher Pro für Linux installieren. Da ich schon viel von SpamAssassin gehört hatte, habe ich mir das Paket besorgt und installiert. Nun denn, ich zähle mich zwar nicht zu den Anfängern im Bereich Linux, aber das war dann doch knackig, denn leider fehlen die einfachsten Schritt-für-Schritt-Anleitungen. Ein Manko, das leider viele Linux-Programme haben und damit sicher viele User davon abhalten, sich weiter als nur bis zur Grundinstallation mit Linux zu beschäftigen.

Nach dem Studium diverser Dokumentationen und Konfiguration von procmail sowie eines Tricks aus einem Forum habe ich es dann geschafft, Evolution zur Zusammenarbeit mit SpamAssassin zu bewegen. Allerdings sahen die Einträge in den Filtern von Evolution doch erheblich anders aus.

Worin liegt denn nun der Unterschied in den Einträgen von Ihnen und dem Tipp des anonymen Forum-Spezialisten?

Ansonsten: Weiter so, EasyLinux ist einfach genial gemacht und wird sicher dazu beitragen, Linux auf eine breitere Basis zu stellen.

Übrigens: Bevor ich Ihren Artikel gelesen hatte, wusste ich nicht, dass SpamAssassin auf den CDs ist. Typisch Linux: Niemand schreibt mal ein paar Zeilen -- als ob die Spezialisten bis in alle Ewigkeit unter ihresgleichen bleiben wollen.

Jens Benthien, per E-Mail

Abb. 1: Alternative SpamAssassin-Konfiguration.

EasyLinux: Die in Ihrem Screenshot dargestellte Lösung leitet alle Mails direkt an das Hauptprogramm spamassassin weiter. Der Aufrufparameter -e bewirkt, dass SpamAssassin einen Wert ungleich 0 zurückgibt, wenn er eine Mail als Spam eingestuft hat. Ist dieses Kriterium erfüllt, verschiebt Evolution die Mail in den Ordner Spam.

Wenn man die Mails an das spamassassin-Programm übergibt, braucht man zwar nur eine Regel, die Methode hat allerdings den Nachteil, dass sie bei hohem Mail-Aufkommen (hier war es ab 30-40 Mails spürbar) viel Arbeitsspeicher braucht und sehr langsam ist. Der Grund ist, dass für jede Nachricht ein neuer spamassassin-Prozess gestartet wird. Dass der Werbefilter in einer Skriptsprache (Perl) geschrieben ist, wirkt dabei zusätzlich "lähmend".

Aus diesem Grund liefern die Entwickler das Client-Server-Gespann spamc und spamd mit, das wesentlich flotter zu Werke geht. Sobald der Client eine Mail an den spamd weiterreicht, erzeugt dieser einen so genannten Kind-Prozess, der die Nachricht auswertet. Der Perl-Interpreter und das SpamAssassin-Regelwerk müssen dafür nur einmal zu Beginn und nicht für jede einzelne Mail vom spamd geladen werden.

Wenn Sie nicht das Gefühl haben, dass das Filtern Ihrer E-Mails zu lang dauert, ist die von Ihnen verwendete Lösung ebenso gut wie die in EasyLinux vorgestellte. (Andrea Müller/hge)

Jahres-CD nur halb?

Heute habe ich Ihre EasyLinux-Jahres-CD bekommen. Auf dieser CD sind die Hefte 06-12/2003. Ich vermisse die Ausgaben 01-05/2003. Oder gibt es EasyLinux erst seit 06/2003?

Kurt Sensenhauser, per E-Mail

EasyLinux: Tatsächlich gibt es uns erst seit Ausgabe 06/2003. Kurz davor sind die ersten beiden Starter Kits (1 und 2) erschienen, die als PDF-Dateien ebenfalls auf der Jahres-CD liegen. Davor gab es nur unsere beiden Schwesterzeitschriften, LinuxUser (seit 06/2000) und Linux-Magazin (seit 10/1994).

Sie haben also wirklich den kompletten Jahrgang auf der CD. (hge)

Skripte per Icon

Ich möchte unter KDE per Klick auf ein Symbol ein von mir geschriebenes Shell-Skript starten. Das geht auf Umwegen, wenn ich ein Konsolenfenster öffne und darin das Skript aufrufe. Geht es auch direkt? Ist es möglich, das dabei aktivierte Konsolenfenster geöffnet zu lassen (um die Antwort des Skripts zu lesen)?

Rudolf Polzer, per E-Mail

EasyLinux: Ja, das geht auch direkt. Legen Sie dazu über des Kontextmenü des Desktops mit Neu erstellen / Verknüpfung mit Programm ein neues Desktop-Icon an. Im folgenden Dialog tragen Sie auf der ersten Registerkarte einen beliebigen Namen ein.

Wechseln Sie danach auf den Reiter Ausführen und schreiben hinter Befehl den vollständigen Pfad zu Ihrem Skript. Jetzt fehlt nur noch ein Häkchen vor In Terminal starten.

Wollen Sie verhindern, dass sich das Konsolenfenster nach der Abarbeitung des Skripts automatisch schließt, schreiben Sie in das Eingabefeld hinter Terminal-Optionen

--noclose

Dann bleibt das Konsolenfenster auch nach der Skriptausführung offen. Einen Prompt, also die Möglichkeit dort selbst weitere Befehle einzugeben, erhalten Sie in diesem Skriptfenster jedoch nicht. (Andrea Müller/hge)

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