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Erschienen in EasyLinux 05/2004   »   Ausgabe bestellen

Tipps & Tricks zu KDE

Besser arbeiten mit KDE

von Thomas Hümmler


Ist KDE noch ungewohnt für Sie? Haben Sie Probleme mit der Bedienung? Dann helfen Ihnen die Tipps und Tricks der folgenden Seiten zu KNotes, KuickShow, Kopete und dem KDE-Adressbuch. Und für etwas Entspannung sorgen die Patiencen von KDE.

Titelzeile einer Notiz ändern

KNotes, den gelben Haftzetteln nachempfunden, bietet Platz für kurze Notizen auf dem Desktop. Die erste wird dabei KNote 1 benannt, die zweite KNote 2, usw. Natürlich können Sie sie umbenennen. Dazu klicken Sie doppelt in die Titelleiste einer Notiz. Im folgenden Dialog geben Sie der Notiz einen aussagekräftigen Namen, etwa "Heikes Geburtstag" oder "Einkaufszettel".

Notiz als E-Mail versenden

Eine KNotes-Notiz können Sie ganz einfach per E-Mail versenden: Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Titelleiste der Notiz und wählen aus dem Kontextmenü den Eintrag Versenden. Damit wird ein Nachrichtenfenster in KMail geöffnet mit dem Text der Notiz. Hier müssen Sie lediglich den Empfänger und den Betreff eintragen und anschließend auf Senden klicken.

Notizen endgültig löschen

Wenn Sie in KNotes-Notizen oben rechts auf die X-Schaltfläche klicken, löschen Sie die Notiz nicht, sondern verstecken sie nur. Hervorholen können Sie die Notiz wieder, indem Sie mit der linken Maustaste auf das KNotes-Symbol im Systembereich der Kontrollleiste klicken und die entsprechende Notiz auswählen (und nicht -- wie im Handbuch falsch erklärt -- über das Kontextmenü der Titelleiste).

Wollen Sie die Notiz hingegen löschen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Titelleiste der Notiz, und wählen im Kontextmenü den Befehl Löschen. Die Nachfrage beantworten Sie mit einem Klick auf Ja.

Größe und Farbe der Notizen einstellen

Sind Ihnen die Notizen von KNotes zu klein oder gefällt Ihnen die Farbe nicht? Dann ändern Sie diese Einstellungen doch einfach. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das KNotes-Symbol in der Kontrollleiste und wählen den Eintrag KNotes einrichten.

Im folgenden Dialog wählen Sie im Menü Anzeige die Text- und Hintergrundfarbe sowie die Standardbreite und -höhe. Vorgegeben sind hier jeweils 200 Pixel. Sie können diese Werte im Bereich von 100 bis 2000 einstellen.

Abb. 1: Gefällt Ihnen die gelbe Farbe der Notizen nicht, ändern Sie sie.

Freecell unter Linux spielen

Die Patience Freecell kennen Sie vielleicht von Windows. Unter KDE gibt es das gleiche Spiel. Starten Sie einfach die Patiencen im Spiele-Menü von KDE (unter SuSE 9.2 beispielsweise im Startmenü über Spiele / Patiencen). Im Gegensatz zum Windows-Pendant können Sie unter KDE viele verschiedene Spielarten einstellen. Welche das sind und wie diese gespielt werden müssen, verrät der Kasten "Spielregeln für Patiencen". Um Freecell zu spielen, wählen Sie Einstellungen / Spielart / Freecell. Schon werden die Karten neu gemischt und Sie können loslegen.

Abb. 2: Genauso wie unter Windows: In KDE gibt es ebenfalls die Patience "Freecell".

Endlos-Diashow mit KuickShow

Der Bildbetrachter KuickShow kann Diashows beliebig oft, auch durchgängig wiederholen. Das bietet sich zum Beispiel an bei Präsentationsrechnern, die in einem Schaufenster stehen.

Um eine Diashow endlos zu wiederholen, wechseln Sie in KuickShow über Einstellungen / Einstellen von KuickShow zum Register Diashow. Ändern Sie das Drehfeld auf den Wert 0 bzw. unendlich, um die Diashow durchgängig zu wiederholen. Abbrechen können Sie die Vorführung jederzeit mit [Esc].

Außerdem sollten Sie hier noch die Option Zum Vollbildmodus wechseln einschalten. Damit werden die Bilder zentriert auf einem einheitlichen Hintergrund präsentiert.

Abb. 3: Damit eine Diashow beliebig oft wiederholt wird, stellen Sie den Wert im Feld "Wiederholungen" auf "unendlich".

Kleine Bilder größer darstellen

In KuickShow können Sie per Vorgabe einstellen, dass Bilder größer skaliert werden -- um einen bis zu hundertfachen Faktor. Die Option finden Sie unter Einstellungen / Einstellen von KuickShow auf der Registerkarte Bearbeitung. Schalten Sie hier Kleine Bilder skalieren, bis zu Faktor ein, und wählen dann den gewünschten Wert im Drehfeld rechts. Anschließend werden die Bilder in KuickShow skaliert, allerdings maximal bis auf Bildschirmbreite oder -höhe.

Abb. 4: Kleine Bilder können Sie bis auf die Bildschirmbreite oder -höhe skalieren, wenn Sie hier die entsprechende Option einschalten.

Bilder nur in einem Fenster zeigen

Wenn Sie im Datei-Browser von KuickShow auf ein Bild klicken, wird es jeweils in einem neuen Fenster dargestellt. Die Folge: Machen Sie das mehrmals, ohne das aktive Bilderfenster zu schließen, ist in kurzer Zeit Bildschirm voll, und Sie sehen den Datei-Browser nicht mehr. Um das zu vermeiden, klicken Sie nicht mit der linken, sondern mit der rechten Maustaste auf ein Bild, und wählen aus dem Kontextmenü den Eintrag Bild im aktiven Fenster anzeigen. So wird nur ein Bildanzeigefenster geöffnet.

Text in Kopete automatisch ersetzen

Chatten ist fast so schnell wie gesprochene Sprache. Das liegt unter anderem an den vielen Kürzeln, die ganze Textteile ersetzen: Die 4 steht etwa für "for" (englisch für "für"), die 2 für "to" (englisch für "zu"). Auch Buchstaben ersetzen ganze Wörter -- etwa c für "see" (englisch für "sehen") oder u für "you" (englisch für "du"). 2good4u würde ausgeschrieben also "zu gut für dich" bedeuten, und "cu" so viel wie "Bis bald". Auch im Deutschen gibt es solche Abkürzungen (Gute N8 etwa für "Gute Nacht").

Kopete, das KDE-Chat-Programm, können Sie so einstellen, dass es diese Abkürzungen automatisch in leserliche Varianten umwandelt. Dazu wählen Sie Einstellungen / Kopete einrichten und wechseln ins Menü Module. Dort markieren Sie in der unteren Liste das Modul Automatische Ersetzung, das daraufhin links als neuer Menüeintrag Automatisch ersetzen erscheint.

Klicken Sie darauf und Sie können die Ersetzungen eingeben. In das Feld Text geben Sie die Abkürzung ein, hinter Ersetzung tragen Sie die verständlichere Variante ein. Ein Klick auf Hinzufügen erweitert die Liste um diesen neuen Ausdruck.

Standardmäßig werden nur die Ausdrücke in Ihren Nachrichten automatisch ersetzt. Möchten Sie auch in ankommenden Nachrichten die Kürzel ersetzen, schalten Sie zusätzlich die Option In eingehenden Nachrichten automatisch ersetzen ein.

Abb. 5: Sie können Kopete in diesem Modul anweisen, Abkürzungen automatisch zu ersetzen.

Rechtschreibung in Kopete prüfen

Legen Sie auch im Chat Wert auf korrekte Schreibweise? Dann lassen Sie Kopete doch Ihre Nachrichten vor dem Versand prüfen. Wählen Sie Einstellungen / Kopete einrichten und wechseln ins Menü Module. Dort markieren Sie in der unteren Liste Rechtschreibmodul, das daraufhin links als Menüeintrag Rechtschreibprüfung erscheint.

Klicken Sie darauf, können Sie die Prüffunktion einstellen. Hier sollten Sie im Bereich Einstellungen der Rechtschreibprüfung das Wörterbuch, die Kodierung und das Programm festlegen, das zur Rechtschreibprüfung genutzt wird.

Als Wörterbuch ist vielfach zunächst Standard-Wörterbuch -- Deutsch [deutsch] eingestellt. Wollen Sie nach der neuen Rechtschreibung prüfen, wählen Sie aus dieser Liste den letzten Eintrag, Deutsch (neue Rechtschreibung) [german]. Die Kodierung sollten Sie von US-ASCII auf ISO 8859-1 oder ISO 8859-15 umstellen. Als Prüfprogramm belassen Sie Internationales Ispell. Wählen Sie OK, um die geänderten Einstellungen zu übernehmen.

Abb. 6: Wie in einer Textverarbeitung können Sie auch in Kopete die Rechtschreibung prüfen lassen. Sie müssen Sie nur vorab richtig einstellen.

Alte Nachrichten in Chat-Fenstern anzeigen

In einem neuen Chat-Fenster können Sie sich auch noch alte Nachrichten anzeigen lassen. Dazu müssen Sie in Kopete zunächst das Modul Verlauf aktivieren. Wählen Sie Einstellungen / Kopete einrichten und wechseln ins Menü Module. Dort markieren Sie in der unteren Liste das Modul Verlauf, das daraufhin unter diesem Namen links als Menüeintrag erscheint.

Öffnen Sie das Menü Verlauf und schalten die Option Alte Nachrichten in neuen Chat-Fenstern anzeigen ein. Voreingestellt werden sieben alte Nachrichten. Der Wert kann von 0 bis 99 variieren.

Als Farbe für alte Nachrichten ist grau (HMTL-Code: #696969) eingestellt. Das können Sie ebenfalls ändern, indem Sie auf die farbige Schaltfläche klicken und im folgenden Dialog eine andere Farbe wählen.

Status der Abwesenheit kürzer einstellen

Kopete wechselt nach zehn Minuten der Inaktivität automatisch in den Abwesenheitsstatus. Das können Sie ändern und beispielsweise ein kürzeres Intervall eingeben. Wählen Sie dazu Einstellungen / Kopete einrichten und wechseln im Menü Verhalten zur Registerkarte Abwesenheitseinstellungen. Im Bereich Abwesenheit automatisch erkennen sind standardmäßig alle Optionen eingeschaltet, sodass Sie bei Inaktivität automatisch in den Status "abwesend" wechseln und auch bei Benutzeraktivität sofort wieder in den Status "verfügbar" versetzt werden.

Hier stellen Sie außerdem die Zeit ein, nach der in den Abwesenheitsstatus gewechselt wird. Voreingestellt sind zehn Minuten, möglich sind Werte von 1 bis 999. Tragen Sie beispielsweise 5 ein und bestätigen mit OK.

Neue Einträge im Adressbuch nicht sichtbar

Sie geben einen neuen Kontakt ins Adressbuch von KDE ein, sehen aber den Eintrag nach dem Fertigstellen und Klick auf OK nicht? Das kann daran liegen, dass Sie einen Filter eingeschaltet haben, und der neue Eintrag davon nicht erfasst wird. Schalten Sie den Filter mit Ansicht / Filter auswählen / Kein aus und schon sind alle Adressbuch-Einträge wieder zu sehen.

Filtern im KDE-Adressbuch

Im KDE-Adressbuch können Sie sich nur eine Auswahl der vorhandenen Adressen anzeigen lassen. Das geschieht mit Hilfe von Filtern. Diese können Sie leider nicht -- wie zum Beispiel in einer Datenbank -- nur auf bestimmte Postleitzahlenbereiche anwenden. Lediglich das Filtern nach den vorhandenen Kategorien -- das sind zunächst nur Familie, Freund, Gewerbe, Kunde und Schule -- ist möglich.

Dazu wählen Sie zunächst den Befehl Einstellungen / Filter bearbeiten. Im folgenden Dialog sollten Sie einen neuen Filter Hinzufügen. Daraufhin erscheint der Dialog Adressbuchfilter bearbeiten. Geben Sie in das Feld Name eine Bezeichnung für den neuen Filter ein, etwa privat. Anschließend markieren Sie die Kategorien, die Sie mit diesem Filter abdecken wollen, zum Beispiel Familie und Freund.

Darunter ist die Option Nur Kontakte anzeigen, die den ausgewählten Kategorien angehören aktiviert. Das bedeutet, Sie sehen im Adressbuch nur die Einträge, die einer dieser Kategorien oder beiden zugeordnet sind. Würden Sie stattdessen die Option Nur Kontakte anzeigen, die nicht den ausgewählten Kategorien angehören einschalten, wären alle anderen Kontakte sichtbar.

Mit zweimal OK schließen Sie die Definition ab. Damit ist der Filter allerdings noch nicht aktiviert. Wenn Sie das wollen, wählen Sie Ansicht / Filter auswählen und klicken im Untermenü auf den Namen des soeben definierten Filters.

Abb. 7: Die Filterbedingungen im KDE-Adressbuch beschränken sich in der Voreinstellung auf die Anzeige von gerade mal fünf Kategorien.

Adresse einem Kontakt hinzufügen

Wenn Sie im KDE-Adressbuch für einen Kontakt die Privat- oder Geschäftsadresse eintragen, machen Sie das im Dialog Kontakt bearbeiten, den Sie über den Befehl Datei / Neuer Kontakt bzw. Datei / Kontakt bearbeiten öffnen. Klicken Sie dort auf die Schaltfläche Adressen bearbeiten, können Sie im folgenden Fenster die private oder geschätfliche Adresse eintragen. Das Dialogfenster enthält die Felder Straße, Postfach, Ort, Region, Postleitzahl und Land, die es zu füllen gilt. Sollten die zwei Adressen nicht ausreichen und verfügt der Kontakt beispielsweise über mehrere Privatadressen, können Sie über die Schaltfläche weitere Anschriften hinzufügen -- etwa auch eine für Briefpost oder eine für Pakete. Unter mehreren Adressen läßt sich eine als "bevorzugte" definieren; das wird in der Detail-Ansicht entsprechend dargestellt.

Abb. 8: Wenn der Kontakt mehrere Adressen hat, fügen Sie diese einfach hinzu.

Postleitzahl im Adressbuch richtig platzieren

Wenn Sie in einer Kontaktadresse im Dialogfenster Adresse bearbeiten die Postleitzahl in das dafür vorgesehene Feld schreiben, wird sie in der Ansicht nach amerikanischer Manier mit Komma getrennt hinter den Ort gestellt. Möchten Sie das nicht, schreiben Sie die Postleitzahl stattdessen mit in das Feld Ort hinein. Dann wird in der Ansicht die Postleitzahl richtig angezeigt.

Abb. 9: Schreiben Sie die Postleitzahl mit in das Feld "Ort" hinein, stimmt auch die Ansicht.

Postfach ausschreiben

Wenn Sie im KDE-Adressbuch eine Lieferadresse mit Postfach eintragen, sollten Sie in das Feld Postfach vor die Postfachnummer noch Postfach oder PF schreiben. Anderenfalls wird nur die Zahl angezeigt, die vielleicht ein Postbote als Postfach erkennt -- aber Sie können es in der Adressansicht nicht so leicht erkennen.

Abb. 10: Schreiben Sie "Postfach" oder "PF" vor die Postfachnummer, sonst steht die Zahl alleine da.

Ansicht der Adressen ändern

In der Voreinstellung werden die Adressen des KDE-Adressbuchs in Tabellenform dargestellt. Sichtbar sind dabei die Felder Vorname, Nachname und Mail-Adresse. Es gibt außer der Tabelle noch zwei weitere Ansichten: Icon und Card. Die Darstellung Icon zeigt für jeden Kontakt ein Symbol mit dem Namen darunter. Mehr Information bietet die Ansicht Card, die standardmäßig wie auch die Tabelle die Felder Vorname, Nachname und Mail-Adresse aufführt.

Eine Ansicht ändern Sie mit dem Befehl Ansicht / Ansicht ändern. Dann können Sie weitere Felder wählen, die dargestellt werden, Filter für die Ansicht definieren und zum Teil einige weitere Optionen ein- bzw. ausschalten.

Eine neue Ansicht fügen Sie hinzu mit Ansicht / Ansicht hinzufügen. Geben Sie der Ansicht einen Namen und wählen dann die Form (Icon, Table oder Card). Im folgenden können Sie dann wie beim Ändern der Ansicht Felder (nicht in der Icon-Ansicht) und Filter hinzufügen oder auch andere Optionen einschalten.

Abb. 11: Im Menü "Felder" bestimmen Sie, welche Informationen in der Ansicht angezeigt werden.

Kategorien hinzufügen

Filtern können Sie im KDE-Adressbuch nur nach Kategorien. Das sind zu Beginn nur fünf -- und nicht immer die besten. Doch neue, weitere Kategorien sind schnell hinzugefügt. Allerdings ist die Funktion etwas versteckt. Sie gelangen sie über den Befehl Datei / Kontakt bearbeiten oder Datei / Neuer Kontakt. Im Dialogfenster Kontakt bearbeiten klicken Sie im Register Allgemein auf die Schaltfläche Kategorien.

Das folgende Dialogfenster dient dazu, dem Kontakt Kategorien zuzuordnen. Wählen Sie hier die Schaltfläche Kategorien bearbeiten, können Sie im folgenden Dialog aber genauso vorhandene Kategorien umbenennen oder löschen sowie neue Kategorien hinzufügen. Mit dreimal OK gelangen Sie anschließend zurück ins Adressbuch.

Abb. 12: Neue Kategorien hinzufügen und bestehende ändern oder löschen, ist sehr einfach -- man muss nur wissen, wo die zuständigen Einstellungen zu finden sind.

Verteilerlisten zusammenstellen

Das KDE-Adressbuch kann anhand der Kontaktadressen auch Verteilerlisten erzeugen. Dazu wählen Sie zunächst Einstellungen / Funktionenleiste anzeigen / Verteilerlisten. Dieser Befehl teilt das Programmfenster und unten erscheint ein neuer Bereich für Verteilerlisten. Klicken Sie dort auf die Schaltfläche Neue Liste, geben im folgenden Dialog einen Namen für die Verteilerliste ein und bestätigen mit OK.

In diese Liste können Sie nun Namen aufnehmen. Das geht ganz einfach per Drag & Drop aus der Adressansicht. Wollen Sie mehrere Adressaten übernehmen, können Sie mit Hilfe der [Strg]- und der [Umschalt]-Taste die gewünschten Adressbuch-Einträge markieren und per Drag & Drop in die Verteilerliste übernehmen.

Eine weitere Möglichkeit, Einträge für eine Verteilerliste zusammenzustellen, ist ein Filter. Definieren Sie beispielsweise einen Filter mit der Kategorie Familie, erscheinen nur die Adressen dieser Kategorie. Die markieren Sie mit [Strg-A] und ziehen Sie anschließend per Drag & Drop in die Verteilerliste.

KDE-Einzelklick beachten

Im KDE-Adressbuch gelangen Sie -- wie in anderen KDE-Programmen auch -- über den Einrichten-Befehl im Einstellungen-Menü zu den Optionen und Funktionen des Programms, die Sie anpassen können. Im KDE-Adressbuch sind das zwei: Einerseits können Sie einen oder mehrere LDAP-Server hinzufügen, und zum anderen im Ansichten-Menü die Option Beachten des KDE-Einzelklicks einschalten.

Diese Option bewirkt folgendes: Wenn Sie in der Ansicht auf einen Adresseintrag klicken, wird sofort der Bearbeiten-Dialog geöffnet. Das allerdings ist überflüssig, wenn Sie die Detail-Anzeige eingeschaltet haben, da dort der Großteil der Kontaktdaten angezeigt wird. (fan)

Abb. 13: Wenig einzustellen: Nur eine Option bietet das "Ansichten"-Menü in den Einstellungen -- und diese lassen Sie bei eingeschalteter Detail-Anzeige am besten in der Voreinstellung.
Spielregeln für Patiencen

Klondike

Klondike gibt es unter anderem Namen auch in Windows. Diese Patience wird mit einem Kartenpäckchen gespielt. Sie müssen alle Karten als echte Familien aufsteigend auf die Basis anordnen. Die Ablagestapel darunter müssen fallend angeordnet werden, wobei sich immer schwarze und rote Karten abwechseln. Es können Sequenzen oder Teile davon verschoben werden, wenn die erste Karte auf eine andere Ablage passt. Auf eine freie Ablage können Sie einen beliebigen König legen oder auch eine Folge, die mit einem König beginnt.

Ein Klick auf den Talon deckt eine Karte auf den Hilfsstapel, von wo sie auf die Ablagen oder die Basis verschoben werden kann. Ist der Talon leer, dreht ein weiterer Klick auf den Hilfsstapel diesen wieder um.

Großvater

Bei Großvater werden sieben Kartenstapel gebildet. Die Karten sind zum Teil aufgedeckt. Ziel ist es, alle Karten nach Farben aufsteigend auf der Basis anzuordnen. Sie können jede Karte auf jede Ablage legen, wenn Sie damit echte fallende Spielfolgen bilden. So kann etwa eine Herz 10 auf den Herz-Buben gelegt werden. Auf eine freie Ablage können Sie einen König legen.

Können Sie keine weiteren Karten verschieben, dürfen Sie bis zu zweimal neu austeilen (Klick auf Neu geben); alle Karten, die schon auf der Basis liegen, bleiben dort.

Asse hoch

Ziel dieser Patience ist, alle Karten außer die Asse auf die Basis zu legen; die Asse müssen jeweils auf eine der Ablage zu liegen kommen. Jede obere Karte einer Ablage, die einen geringeren Wert als eine andere obere Karte derselben Farbe hat, kann per Klick auf die Basis gelegt werden.

Ist eine Ablage frei, kann per Klick eine Karte einer anderen Ablage dorthin bewegt werden. Die Karte sollte so gewählt werden, dass danach weitere Karten auf die Basis gelegt werden können.

Freecell

Freecell wird mit einem Kartenpäckchen gespielt. Im Spielfeld befinden sich links oben vier freie Zellen, daneben die Basis mit vier Positionen und darunter acht Ablagen. Ziel ist es, alle Karten als echte Familien steigend auf der Basis anzuordnen. Das gelingt sehr oft. In den Ablagen müssen die Spielfolgen fallend, mit abwechselnden Farben, angeordnet werden. In eine freie Zelle kann nur eine einzige Karte gelegt werden.

Bei einem Spielzug darf immer nur eine einzelne, oben liegende Karte verschoben werden. Sequenzen oder Teile davon können nur verschoben werden, wenn genügend Zellen und/oder Ablagen frei sind. Sie sollten versuchen, so viele Zellen oder Ablagen frei zu halten, dass Sie möglichst lange Folgen bauen und verschieben können.

Napoleons Grab

In diesem Spiel müssen alle Karten als Familien aufsteigend auf die Basis angeordnet werden, wobei die Farbe der Karte keine Rolle spielt. Die Basis besteht aus fünf Stapeln, die wie ein X angeordnet sind. An den vier Enden des X können Sie Folgen anordnen, die mit einer Sieben anfangen und mit einem König enden.

In der Mitte können Sie viermal die Folge von Sechs bis hinunter zum As anordnen. Die restlichen vier Felder können Sie als vorübergehende Ablage für jeweils eine Karte nutzen.

Die Farbe spielt auf allen Ablagen keine Rolle. Der Kartenstapel kann nur einmal durchgesehen werden. Die Patience geht selten auf.

Mod3

Mod3 wird mit zwei Kartenspielen gespielt. Sie müssen alle Karten nach Farben in den drei oberen Reihen anzuordnen; die Asse kommen rechts auf dem Stapel. In der ersten Reihe soll die Abfolge 2, 5, 8, Bauer kommen; in die zweite Reihe kommt die Folge 3, 6, 9, Dame und in die dritte Reihe die Folge 4, 7, 10, König.

Die unterste Reihe dient zur Ablage. Auf ein freies Feld kann eine Karte aus den oberen drei Reihen gelegt werden, oder eine von einem anderen Ablagestapel.

Berechnung

Berechnung wird mit einem Kartenpäckchen gespielt, und Sie müssen alle Karten in den vier Basisstapeln als steigende Familien anordnen -- die Farbe ist egal.

In den Stapeln gelten folgende Reihenfolgen. Im ersten Stapel As, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, Bube, Dame, König. Die zweite Spalte hat die Reihenfolge 2, 4, 6, 8, 10, Dame, As, 3, 5, 7, 9, Bube, König. Die dritte Spalte 3, 6, 9, Dame, 2, 5, 8, Bube, As, 4, 7, 10, König. Und der letzte Stapel 4, 8, Dame, 3, 7, Bube, 2, 6, 10, As, 5, 9, König.

Die oberste Karte des Talons können Sie auf jede der vier Ablagen legen. Ganz wichtig ist die Reihenfolge auf den Ablagen. Diese Patience geht selten auf.

Zigeuner

Zigeuner wird mit zwei Kartenpäckchen gespielt. Sie müssen alle Karten als echte Familien aufsteigend auf der Basis anordnen. Die Spielfolgen links müssen fallend angeordnet werden, mit abwechselnden Farben. Sequenzen oder einzelne Karten können verschoben werden. Auf eine freie Ablage kann jede beliebige Karte oder Sequenz gelegt werden. Diese Patience braucht viel Geduld.

Vierzig und Acht

Vierzig und Acht wird mit zwei Kartenpäckchen gespielt. Ziel ist es, alle Karten als echte Familien aufsteigend auf der Basis anzuordnen. Die Spielfolgen auf den Ablagen müssen fallend angeordnet werden, ebenfalls nur nach Farben. Es kann immer nur eine einzelne oben liegene Karte bewegt werden. Auf eine freie Ablage können Sie jede beliebige Karte ablegen.

Mit einem Klick auf den Talon wird eine Karte auf den Hilfsstapel gelegt. Von dort können Sie diese auf die Ablagen oder die Basis bewegen. Der Talon kann nur zweimal durchgesehen werden. Durch Benutzen der Rückgängig-Funktion können Sie Entscheidungen im Spielverlauf berichtigen, etwa wenn KPatience die falschen Karte auf die Basis abgelegt hat.

Einfach Simon

Die Patience wird mit einem Kartenpäckchen gespielt. Es müssen alle Karten als echte Familien aufsteigend auf der Basis angeordnet werden. In den Ablagen können echte und unechte fallende Sequenzen gebildet werden. Mehrere Karten können Sie nur dann bewegen, wenn sie eine echte Sequenz bilden. Die Karten werden nur abgelegt, wenn alle 13 Karten einer Spielfarbe als echte fallende Familie angeordnet wurden.

Hier sollten Sie möglichst früh Karten von der rechten Seite des Spielfeldes wegräumen, um freie Ablagen zu schaffen. Anschließend können Sie fallende Familien auf eine freie Ablage legen. Haben Sie alle Karten so angeordnet, können Sie sie anschließend der Farbe nach sortieren.

Yukon

Yukon wird mit einem Kartenpäckchen gespielt. Sie müssen alle Karten als echte Familien steigend auf der Basis anordnen. Die Spielfolgen links müssen fallend angeordnet werden, mit abwechselnden Farben. Man kann jede aufgedeckte Karte bewegen; alle anderen, die darauf liegen, werden mit verschoben. Auf eine freie Ablage kann nur ein König gelegt werden.

Großvaters Uhr

Hier geht mit ein bißchen Knobeln fast jedes Spiel auf. Großvaters Uhr wird mit einem Kartenpäckchen gespielt. Ziel ist es, die Karten aufsteigend als echte Sequenzen so in der Basis anzuordnen, dass die Ziffern einer Uhr entstehen. Das As steht dabei für die 1, der Bube für die 11 und die Dame für die 12.

In der Ablage aus acht Stapeln mit je fünf Karten können die Karten als fallende Sequenzen angeordnet werden; die Farbe spielt hier keine Rolle.

Könige

Könige wird mit zwei Kartenpäckchen gespielt. Die Karten werden so ausgeteilt, dass unter jedem Ablagestapel ein König liegt. Die Karten zwischen zwei Königen werden auf den jeweils ersten gelegt. Dadurch entstehen unterschiedlich große Stapel. Ziel ist es, alle Karten als echte Farbfamilien aufsteigend auf die Basis rechts anzuordnen.

Die Spielfolgen werden fallend angeordnet, mit abwechselnd roten und schwarzen Karten. Mehrere Karten können nur bewegt werden, wenn sie zu einer unechten Sequenz gehören.

In die acht freien Zellen oben können Sie jeweils eine Karte ablegen. Auf eine freie Ablage kann jede beliebige Karte oder Sequenz gelegt werden.

Golf

Bei Golf werden sieben Ablagestapel gebildet und anschließend vom Talon die oberste aufgedeckt. An diese darf eine beliebige benachbarte Karte vom Ablagestapel angelegt werden, und an die dann wiederum eine. Gibt es keine Anlegemöglichkeit mehr, wird eine weitere Karte von Talon gezogen, usw. Gewonnen hat, wer alle Ablagestapel freiräumt.

Klondike (3 ziehen)

Wie Klondike, nur dass jeweils drei Karten vom Talon aufgedeckt werden -- und auch etwas schwerer.

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