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| SuSE 9.1 freigegeben |
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Mit SuSE Linux 9.1 hat dieNürnberger Software-Schmiede wieder eine einsteigerfreundliche Distribution vorgelegt. SuSE 9.1 kommt wie frühere Produkte in den zwei Varianten Personal und Professional, die sich in Umfang und Preis stark unterscheiden. Die Box der SuSE Linux 9.1 Personal -- Kostenpunkt 30 Euro -- enthält nur ein knapp 90 Seiten starkes Heftchen zur Installation und zwei CDs: eine Live-CD zum Ausprobieren, die nichts am bestehenden System ändert, und eine Installations-CD, die ein schlankes Linux-System auf die Festplatte bringt. Vor der Live-CD ist jedoch zu warnen, da sie bei einem bestehenden Netzwerkzugang eine Sicherheitslücke öffnet, durch die Angreifer sehr leicht kompletten Zugang auf den Computer erhalten können. Dann ist auch das schon auf der Festplatte vorhandene Betriebssystem gefährdet. Die Professional-Version ist mit zwei DVDs, fünf CDs und zwei dicken Handbüchern zur Benutzung und Administration sehr üppig ausgestattet und auch Einsteigern zu empfehlen. Einen detaillierten Bericht zu SuSE 9.1 und Update-Möglichkeiten finden Sie ab Seite 32. |
| Mail-Programm Evolution Exchange-kompatibel |
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Ximian Evolution zählt zu den beliebtesten Mail-Programmen unter Linux, vor allem, weil Aussehen und Funktionalität stark an Microsoft Outlook erinnern. In der Version 2.0 erreicht die Kompatibilität zur Microsoft-Welt eine neue Stufe: Evolution arbeitet dann als Client für Exchange-Mailserver. Bisher war der "Ximian Connector", der bei Evolution für die Exchange-Anbindung sorgt, ein separates Produkt und nicht Open Source. Novell, die Mutterfirma von Ximian, entschied jetzt, den Code unter die freie Lizenz GPL zu stellen. Evolution 2.0 soll in der zweiten Jahreshälfte erscheinen, Vorabversionen sind jetzt schon erhältlich. Novell integriert Evolution zudem als Standard-Client für das Groupware-System Groupwise. |
| Weltraum-Schlachten |
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Abenteuerliche Schlachten im Weltraum verspricht das SpielTusk. Eine kleine Gruppe Programmierer setzte die Idee von einem Weltraum-Shooter in sympathische Grafiken um, die an die Ästhetik aus einem Arkadespiel erinnern. Dabei sind die Grafiken durchaus komplex, und die Vielfalt der Gegner, Waffen und Hindernisse lässt keine Langeweile aufkommen. Auf der Web-Seite zu dem Spiel finden sich interessante Details zu der Entstehungsgeschichte, darunter Skizzen von den ersten Entwürfen für die Raumschiffe, zahlreiche Screenshots und ein Überblick über das Team. Wer sich nicht sicher ist, ob das Game den persönlichen Geschmack trifft, der kann sich von der Internet-Seite einen kostenlosen Teaser herunterladen. Allerdings reißt auch die Vollversion kein allzu tiefes Loch in den Geldbeutel: Für rund 5 Euro bekommt man eine Version mit einer größeren Anzahl an Waffen und Gegnern. Abb. 2: Mit Tusk steht dem Anwender unter Linux ein weiteres Spiel für den Linux-PC zur Verfügung. |
| Windows Media Player für Linux |
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Es tut sich was im kommerziellen Multimedia-Markt für Linux: Der DistributorTurbolinux liefert einen Player, der auch DRM-geschützte Media-Formate von Microsoft abspielt. Ganz billig ist das Vorhaben für das Unternehmen nicht: Rund zehn Millionen Yen (77500 Euro) lässt Turbolinux für die Software springen. Dieser Posten enhält aber auch die Lizenzgebühren für die proprietären Codecs. Vorläufig soll der Player im Bundle mit der Distribution in Japan, den USA und China auf den Markt kommen. Es wäre das erste Programm, das Windows-Formate unter Linux vollständig legal nutzbar macht. |
| Alternative Tabellenkalkulation |
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Das UnternehmenSoftmaker setzt weiter konsequent auf Linux als Plattform: Nach der Textverarbeitung Textmaker steht nun die Tabellenkalkulation Planmaker kurz vor der Vollendung. Neben den eigenen Gestaltungmöglichkeiten enthält die Software einen Excel-Filter, der nach Aussage des Herstellers beliebige Arbeitsblätter aus Microsoft Excel 5.0, 95, 97, 2000, XP und 2003 sowie Excel für Apple Macintosh nahtlos einliest und wieder speichert. Mit dem Programm kann man Werte berechnen, Grafiken erstellen und so zu Berichten verarbeiten. Neben einer Linux-Version bietet Planmaker die Software außerdem noch für Windows und Pocket-PCs an, womit die Voraussetzungen für plattformübergreifendes Arbeiten gegeben sind. Abb. 3: Planmaker importiert auch Dokumente im Excel-Format. |
| IMAP-Support verbessert |
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Das Standalone-Mail-Programm aus dem Mozilla-Projekt,Thunderbird, bietet in der aktuellen Version 0.6 besseren IMAP-Support. Durch eine Änderung am Programmcode lässt sich der Status der Mailbox abfragen, und der Anwender wird so schneller über neue Mails informiert. Die Oberfläche ist vollständig überarbeitet worden und kann vom Anwender via Drag & Drop leicht an die eigenen Gewohnheiten angepasst werden. |
| CrossOver Office 3.0 |
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Mit der neuen Version vonCodeweavers CrossOver Office 3.0 lassen sich unter Linux nun die Windows-Programme Microsoft Outlook XP, Lotus Notes 6.5.1 und Microsoft Project ausführen. Insgesamt unterstützt das Plugin über 30 Applikationen aus der Windows-Welt, darunter das weit verbreitete Office-Paket in den Versionen 97, 2000 und XP. Das Unternehmen bietet das Plugin in zwei Varianten an: Die Standard-Edition ermöglicht den Betrieb von allen Windows-Anwendungen, die als unterstützt gelten. Zusätzlich lassen sich über die Software zum Beispiel Multimedia-Plugins in Browser einbinden. Der Preis für die Standard-Edition 39,95 Euro. CrossOver basiert auf demWine-Projekt, das seit längerem an einer freien Laufzeitumgebung für Windows-Software arbeitet. Das Codeweavers-Team spezialisierte sich auf die Office-Anwendungen und andere bekannte Programme und optimierte den Wine-Code in diese Richtung. Mehr Informationen bietet der CrossOver-Office-Artikel ab Seite 22. |
| LinuxTag 2003 in Karlsruhe |
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Mit demLinuxTag in Karlsruhe steht wieder Europas größter Linux-Event vor der Tür: Vom 23. bis 26. Juni 2004 treffen sich Anwender und Entwickler, bekannte Persönlichkeiten aus der Linux-Szene und Firmen aus dem Linux-Umfeld im Kongresszentrum zum Erfahrungsaustausch. Wie in den vergangenen Jahren gibt es in der zweigeteilten Veranstaltung ein umfangreiches Vortragsprogramm sowie einen Pavillion, in dem Community-Projekte und Firmen ihre neuesten Entwicklungen vorstellen. Mit einem neuen Forum vertreten sind dabei in diesem Jahr die Entwickler der PHP-Gemeinde. Mitglieder stellen zusammen mit dem MySQL- und Apache-Projekt einen Stand auf die Beine, an dem Zuschauer sich über dynamische Web-Auftritte informieren können. Ebenfalls im Kongresszentrum befindet sich ein virtuelles Klassenzimmer, in dem die ProjektePingOS undSkolelinux vorstellen, wie Linux im Unterricht eingesetzt werden kann. Der Eintritt zum LinuxTag ist bei Vorabregistrierung kostenlos. |
| Weltweites KDE-Entwicklertreffen in Schwaben |
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DasKDE-Projekt veranstaltet mit dem "KDE Community World Summit 2004" unter dem Codenamen "aKademy" einen neuen internationalen Event. Dieser findet vom 21. bis 29. August 2004 zum ersten Mal in Ludwigsburg in der Nähe von Stuttgart statt. Das Programm umfasst Vorträge, Präsentationen, Tutorials genauso wie gemeinsame Entwicklungsarbeit, das Beheben von Programm-Bugs und Feinarbeiten an der Desktop-Umgebung. Das Treffen gliedert sich in vier Bereiche, um jeder Zielgruppe ein eigenes Forum zu bieten: Die Entwickler treffen sich zu einer Konferenz am 21. und 22. August, anschließend steht eine gemeinsame Programmierrunde vom 23. bis 27. August auf dem Programm. Gleichzeitig zu diesen beiden Blöcken laufen vom 23. bis 27. August die Tutorials für Benutzer und Administratoren. Zum Ende treffen sich dann alle Teilnehmer noch einmal zur großen Benutzerkonferenz am 28. und 29. August. Zusätzlich findet parallel zu dieser Veranstaltung der ersteInternationale Tag der Freien Software statt. Mehr Informationen zum Treffen einschließlich aller Details zur Registrierung finden sich auf derWebsite. Der KDE Community World Summit 2004 wird gemeinsam organisiert und veranstaltet vom KDE e.V., der Wirtschaftsförderung Stuttgart GmbH (WRS) sowie der Linux New Media AG (Herausgeber von EasyLinux). (Ulrich Wolf/Andreas Grytz/agr) |
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Last modified: 2007-01-25 17:15
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