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Erschienen in EasyLinux 08/2004   »   Ausgabe bestellen

Fünf Linux-Distributionen

Give me five

Liebe Leserinnen und Leser,

in den vergangenen Heften haben wir schon darauf hin gearbeitet: In Kurztests der neuen Versionen von SuSE und Mandrake Linux mit Kernel 2.6 haben wir einen Blick auf die Update-Funktionen dieser Anbieter geworfen.

In dieser Ausgabe bringen wir einen großen Vergleichstest von SuSE Linux 9.1, Fedora Core 2 (ehemals Red Hat Linux) und Mandrake Linux 10.0. Denn zwischenzeitlich sind diese drei von EasyLinux unterstützten Distributionen in neuen Versionen erschienen, die auf Kernel 2.6 basieren. Der Ausrichtung unserer Zeitschrift entsprechend, haben wir vor allem auf die Einsteigerfreundlichkeit von Installation und Bedienung geachtet.

Zwei zusätzliche Artikel stellen alternative Distributionen vor, die EasyLinux nicht supporten wird, die aber trotzdem einen Blick wert sind: Libranet und Knoppix bauen beide auf Debian Linux auf und befinden sich damit in der Welt "jenseits der RPM-Pakete" -- Debian-Systeme verwenden ein eigenes System zur Paketverwaltung. Knoppix ist als Live-CD vor allem für erste Schritte mit Linux interessant, wenn man nicht gleich die Platte neu partitionieren und ein zweites Betriebssystem installieren will.

Linux mobil

Wer Linux auf einem Notebook installiert, gerät häufig in Schwierigkeiten: Notebooks besitzen zahlreiche On-board-Chips, von denen viele mit Linux nicht gut zusammen arbeiten. Vor dem Kauf ist daher in der Regel ein Test der Linux-Kompatibilität angesagt. Wenn der Verkäufer im Computer-Geschäft mitspielt, kann man das zum Beispiel mit einer Knoppix-CD erledigen; allen anderen hilft unser Vergleichstest weiter, in dem wir sieben aktuelle Notebooks unter die Lupe genommen haben.

Grundlagenwissen

Unsere Basics-Rubrik bietet diesmal zwei Grundlagentexte: Im ersten Artikel erklären wir die Unterschiede zwischen den Zeichenkodierungen UTF-8 und ISO-Latin -- aktuelle Linux-Distributionen verwenden UTF-8, ältere Distributionen (und Windows) den ISO-Zeichensatz; beim Update oder auch bei der gemeinsamen Verwendung beider Standards im Netz kann es darum Schwierigkeiten geben.

Bei Problemen stellt sich Anwendern oft die Frage: Wer kann mir weiter helfen? 0190-Hotlines (von denen auch EasyLinux eine anbietet) sind nicht jedermanns Sache, doch es gibt auch kostenlose Hilfe -- im Internet. Unser "Netikette"-Artikel hilft Ihnen bei den ersten Kontakten mit Mailinglisten, Newsgroups und Online-Foren: Es gibt ein paar Grundregeln, die man beachten sollte, damit die anderen Teilnehmer Ihre Frage auch lesen und beantworten. Wer weiß, wie es geht, kommt auch ohne unfreundliche "RTFM"-Antworten (englische Abkürzung für: "Lies das verdammte Handbuch") durchs Netz.

Hans-Georg Eßer
Chefredakteur

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