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von Andrea Müller
Sowohl unter Mozilla als auch unter seinem Abkömmling Firefox gibt es eine Tastenkombination, mit der Sie schnell weitere Browser-Tabs öffnen. Drücken Sie [Strg-t], um einen neuen Registerreiter im aktuellen Browser-Fenster zu öffnen. Möchten Sie lieber ein neues Fenster öffnen, ist [Strg-n] die richtige Kombination.
Finden Sie, dass das Suchfeld neben der Adressleiste nur Platz wegnimmt, entfernen Sie es einfach per Drag & Drop. Öffnen Sie dazu über Ansicht / Symbolleisten / Anpassen den passenden Dialog. Der Maus-Cursor verwandelt sich in eine Hand. Klicken Sie in das Suchfeld und ziehen Sie es mit gedrückt gehaltener linker Maustaste auf das Symbolleistenfenster -- sobald Sie es dort loslassen, ist es aus dem Navigationsbereich verschwunden.
Ebenso einfach passen Sie auch andere Elemente wie die Icons in der Werkzeugleiste an -- wer mag, legt das Suchfeld sogar neben alle anderen Einträge in die Menüleiste (Abbildung 1). Mit einem Klick auf Fertig übernehmen Sie die neuen Einstellungen.
Zurück zu den Standardeinstellungen geht es noch schneller: Der Button Standard wiederherstellen im Symbolleistendialog versetzt Firefox wieder in den Auslieferungszustand.

Ältere Mozilla-Versionen boten längst nicht alle Optionen im Einstellungsmenü an. Um Sie anzupassen, waren der Griff zum Editor und das Bearbeiten der Datei user.js im Profilverzeichnis des Browsers Pflicht [1]. Mit einem aktuellen Mozilla gehören diese Zeiten der Vergangenheit an: Der Browser zeigt alle ihm bekannten Optionen an, wenn Sie about:config in die Adresszeile eingeben. Dort sehen Sie nicht nur die über das Menü erreichbaren Einstellungen, sondern auch versteckte Optionen. Einziger Nachteil: Eine Suche über das Bearbeiten-Menü funktioniert in dieser Ansicht nicht. Da Mozilla die Optionen jedoch alphabetisch nach Namen ordnet, ist es nicht schwer, die richtige zu finden und anzupassen.
Um den Browser beispielsweise dazu zu bringen, die Namen der abonnierten Newsgroups nicht abzukürzen, gehen Sie so vor:

Mozilla beachtet die neuen Vorgaben, sobald Sie ihn das nächste Mal starten.
Nach unserem Artikel in der letzten Ausgabe [2] haben Sie vielleicht Gefallen an dem süchtig machenden Boulderdash-Klon Rocks'n'Diamonds gefunden. Leider sind viele Level so schwer, dass sie unbezwingbar erscheinen. Entweder scheitert man an einer zu knappen Zeitvorgabe oder findet einen frühzeitigen Tod durch herabfallende Steine. Kommen Sie einmal trotz aller Anstrengungen nicht weiter, lassen Sie Rocks'n'Diamonds mit dem folgenden Trick glauben, Sie hätten den Level doch gemeistert:
Sobald Sie das Spiel erneut starten, müssen Sie sich nicht weiter mit Ihrem Angst-Level herumplagen, sondern können sich der nächsten Herausforderung stellen.
Wenn Sie Pakete von den Installations-CDs mit YaST nachinstallieren, blendet das Tool für die zur Installation markierten Pakete ein schwarzes Häkchen ein. Die Bedeutung dieses Icons ist leicht verständlich, aber was es bedeutet, dass einige Pakete, z. B. aus dem EasyLinux-Download-Bereich, ein kleines Schloss ziert, erschließt sich nicht auf den ersten Blick. Dafür bietet YaST eine Schnellübersicht, die alle Symbole des Software-Moduls auflistet. Mit der Tastenkombination [Umschalt-F1] öffnen Sie die Symbolerklärungen (Abbildung 2), alternativ nutzen Sie den Menüpunkt Hilfe / Symbole.
So erfahren Sie, dass YaST Pakete von Drittanbietern automatisch mit einem Schloss-Symbol versieht. Für die Software-Verwaltung ist das Paket damit "gesperrt", wird also nicht versehentlich bei einem Update durch eine neuere Version des Distributors ersetzt. Entfernen können Sie selbst ein solches Paket trotzdem: Klicken Sie es dazu mit der rechten Maustaste an und wählen Sie Löschen aus dem aufklappenden Kontextmenü. Sofern nicht ein anderes Programm dieses Paket benötigt, versieht YaST den Löschkandidaten mit dem Mülleimer-Icon. Mit einem Klick auf Übernehmen deinstallieren Sie das Paket.
Dauert das Kopieren von CD oder DVD auf die Festplatte unter SuSE Linux viel länger als unter Windows, kann das daran liegen, dass der Distributor den DMA-Modus für das CD- oder DVD-Laufwerk nicht aktiviert hat. Das ist eine Vorsichtsmaßnahme, da das Einstellen dieses schnelleren Übertragungsmodus bei einigen Systemen und Laufwerken nicht funktioniert und sogar zum Einfrieren von Linux führen kann.
Wissen Sie genau, dass Ihr Laufwerk DMA beherrscht (etwa weil es unter Windows auch funktioniert), aktivieren Sie den DMA-Modus einfach selbst. In YaST geht das mit wenigen Mausklicks:
Haben Sie danach keine Probleme, belassen Sie es bei dieser Einstellung. Kommt es dagegen zu Lesefehlern beim Zugriff auf CDs, schalten Sie den DMA-Modus in YaST mit dem Eintrag DMA aus wieder ab.
| Infos |
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[1] Elisabeth Bauer und Andrea Müller: "Mozilla-Tipps", EasyLinux 12/2003, S.60 f.
[2] Christian Baun: "Her mit den Steinchen", EasyLinux 08/2004, S. 39 |
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Last modified: 2007-01-25 17:21
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