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von Thomas Hümmler
Das K-Menü öffnen Sie, indem Sie mit der linken Maustaste auf das linke Symbol in der Kontrollleiste klicken. Sie können das Menü aber auch mit einem Klick auf die Arbeitsfläche öffnen. Dazu gehen Sie in KDE 3.2 im Kontrollzentrum unter Arbeitsfläche / Verhalten. Auf dem ersten Register Allgemein öffnen Sie im Bereich Maustasten-Aktionen die Auswahl-Liste für Linke Taste. Wählen Sie den Eintrag Programm-Menü und danach Anwenden. Jetzt öffnen Sie mit einem Linksklick an einer beliebigen Stelle der Arbeitsfläche dort das K-Menü.
Unter KDE können Sie bis zu 16 Arbeitsflächen einrichten. In der Voreinstellung sind meist nur zwei oder vier eingestellt. Mehr erhalten Sie im Kontrollzentrum unter Arbeitsfläche / Virtuelle Arbeitsflächen.
Hier können Sie die Arbeitsflächen auch umbenennen. Wenn Sie etwa Büroprogramme nur auf der ersten Arbeitsfläche laufen lassen, nennen Sie diese zum Beispiel "Büro". Die zweite Arbeitsfläche könnte dann "Internet" heißen, weil Sie dort vielleicht immer den Internet-Browser öffnen.
Nach einigen Minuten Leerlauf startet Ihr PC den Bildschirmschoner. Der verschwindet wieder, sobald Sie eine Taste drücken oder die Maus bewegen.
Verlassen Sie Ihren Rechner und soll in dieser Zeit niemand Zugriff erhalten, schalten Sie die Passwortabfrage ein. Das machen Sie im Kontrollzentrum unter Erscheinungsbild / Bildschirmschoner im Bereich Einstellungen. Markieren Sie die Option Nach Passwort fragen, um Bildschirmschoner zu beenden und bestätigen mit Anwenden. Der Bildschirmschoner verschwindet künftig erst nach Eingabe Ihres Passworts (Abbildung 1).
Im selben Menü legen Sie auch fest, nach welcher Zeit der Bildschirmschoner automatisch startet. In der Voreinstellung sind das fünf Minuten. Geben Sie hier Werte zwischen einer Minute und etwa 1900 Jahren ein -- empfehlenswert ist ein Wert von zehn oder 15 Minuten.
Gefällt Ihnen die Windows-Oberfläche? Oder haben Sie sich zumindest soweit daran gewöhnt, dass Sie sie auch unter Linux nicht missen möchten? Kein Problem: Im Kontrollzentrum können Sie KDE in weiten Teilen so einstellen, dass es wie Windows aussieht.
Dazu wechseln Sie zunächst unter Erscheinungsbild zu den Farben. Dort wählen Sie eines der drei Farbschemata Redmond 2000, Redmond 95 oder Redmond XP (Abbildung 2). Hier steht Redmond, der Stammsitz von Microsoft, weil "Windows" ein eingetragenes Warenzeichen ist.
Wenn Sie die Farben für Fenster und Hintergründe festgelegt haben, wechseln Sie unter Erscheinungsbild zu den Fensterdekorationen. Dort können Sie einen Stil für den Fensterrahmen festlegen. Wenn Sie Windows bevorzugen, wählen Sie hier Redmond.
Als letztes ändern Sie nur noch den Stil der Bedienelemente. Dazu wechseln Sie unter Erscheinungsbild zu Stil. Dort wählen Sie mit MS Windows 9x den Stil, der Windows am ähnlichsten ist.
In KDE 3.2 können Sie Menüs durchsichtig erscheinen lassen. In der Voreinstellung ist dieser Effekt ausgeschaltet. Um das zu ändern, wechseln Sie im Kontrollzentrum auf Erscheinungsbild / Stil und dort auf das Register Effekte. Schalten Sie Oberflächen-Effekte aktivieren ein und wählen aus der Liste neben Menü-Effekt den Eintrag Durchsichtig darstellen. Nun wählen Sie im unteren Teil Verschiedene Formen von Durchsichtigkeit. Die beste Einstellung, um die Menüs noch gut zu erkennen, ist XRender-Überblendung. Die Menü-Undurchsichtigkeit ist mit 89 % gut eingestellt. Weniger als 80 % sollten Sie hier nicht einstellen, da sonst die Menübefehle kaum noch zu lesen sind. Hinweis: Transparente Menüs funktionieren nicht in allen Stilen. Der Stil MS Windows 9x etwa beherrscht diesen Effekt nicht.
In KDE-Programmen können Sie Menüs einen Schatten verpassen, so dass diese scheinbar über dem Programmfenster schweben. Schalten Sie diesen Effekt im Kontrollzentrum unter Erscheinungsbild / Stil im Register Effekte ein. Aktivieren Sie dort die Option Menüschattierung und bestätigen mit Anwenden. (Hinweis: Die Menüschattierung funktioniert nicht im Stil MS Windows 9x.)
Klicken Sie unter Linux doppelt auf die Titelleiste eines Fensters, wird dieses hochgerollt und es ist nur noch die Titelleiste zu sehen: Das ist der Fensterheber-Effekt . Unter Windows maximiert so ein Doppelklick das Fenster. Übernehmen Sie das für KDE im Kontrollzentrum unter Arbeitsfläche / Fenstereigenschaften auf der Registerkarte Aktionen ebenfalls einstellen. Wählen Sie in der Auswahl-Liste neben Doppelklick auf Titelleiste den Eintrag Maximieren, verhält sich KDE auch in dieser Eigenschaft wie Windows.
Programmfenster verschieben Sie auf andere Arbeitsflächen, indem Sie mit der rechten Maustaste auf die Titelleiste oder mit der linken Maustaste auf das Menü in der Titelleiste klicken, den Befehl Auf Arbeitsfläche wählen und im Untermenü eine andere Arbeitsfläche auswählen.
Die Fenster lassen sich aber auch mit der Maus verschieben. Diese Funktion müssen Sie zunächst einschalten: Das machen Sie im Kontrollzentrum unter Arbeitsfläche / Fenstereigenschaften auf der Registerkarte Erweitert. Schalten Sie hier im Bereich Aktive Arbeitsflächenränder die Option Nur beim Verschieben aktiviert ein. Danach können Sie ein Programmfenster mit gedrückter Maustaste von einer zur nächsten angrenzenden Arbeitsfläche verschieben. Wie schnell der Wechsel erfolgen soll, legen Sie mit Hilfe des Schiebereglers unter Verzögerung für Arbeitsflächen-Umschaltung in Millisekunden fest.
Sie können Programme über die Desktops schieben, aber auch nur mit der Maus die Arbeitsfläche wechseln. Dazu gehen Sie im Kontrollzentrum unter Arbeitsfläche / Fenstereigenschaften auf die Registerkarte Erweitert. Schalten Sie hier im Bereich Aktive Arbeitsflächenränder die Option Stets aktiviert ein. Dann können Sie durch Verschieben des Mauszeigers an die Bildschirmkanten zum jeweils angrenzenden Desktop wechseln -- wie schnell, legen Sie unter Verzögerung für Arbeitsflächen-Umschaltung fest.
Im Kontrollzentrum von KDE 3.2 finden Sie unter Arbeitsfläche / Fenstereigenschaften auf der Registerkarte Erweitert die Option Vorbeugung gegen unerwünschte Aktivierung. Mit dieser Option legen Sie fest, wie das Programm KWin zu verhindern sucht, dass neue Programmfenster sich in den Vordergrund drängen und aktiviert werden. Sie können wählen zwischen fünf Optionen: * Keine: Keine Vorbeugung und alle neuen Fenster werden automatisch aktiviert. * Niedrig: Die Standardeinstellung. Ein Fenster wird automatisch aktiviert, falls es auf den Mechanismus nicht reagiert und KWin nicht entscheiden kann, ob ein Aktivieren erwünscht ist oder nicht. * Normal: Vorbeugungsmaßnahmen werden aktiviert. * Hoch: Neue Fenster werden nur aktiviert, wenn kein anderes ausgewählt ist oder sie zum aktuellen Programm gehören. * Extrem: Sämtliche Fenster müssen extra vom Benutzer aktiviert werden.
Möchten Sie auf jeder Arbeitsfläche einen anderen Hintergrund einstellen? Nichts leichter als das. Wählen Sie dazu im Kontrollzentrum unter Erscheinungsbild / Hintergrund aus der Liste Einstellung für Arbeitsfläche die Arbeitsfläche aus, für die Sie das Hintergrundbild ändern wollen (Abbildung 3). Möchten Sie für alle Arbeitsflächen den gleichen Hintergrund, belassen Sie die Voreinstellung Alle Arbeitsflächen.
Ist Ihnen immer das gleiche Hintergrundbild zu langweilig? Dann organisieren Sie in KDE 3.2 Ihre eigene Hintergrundbilderschau im Kontrollzentrum unter Erscheinungsbild / Hintergrund.
Wählen Sie hier im Bereich Hintergrund zunächst die Option Diashow und klicken dann auf die Schaltfläche Einrichtung. Im folgenden Dialog stellen Sie oben das Intervall ein, nach dem das Bild gewechselt werden soll -- von einer Minute bis zu vier Stunden. Sollen die Bilder munter abwechseln, wählen Sie die Option Bilder in zufälliger Reihenfolge anzeigen (Abbildung 4).
Über die Schaltflächen Hinzufügen und Entfernen suchen Sie Bilddateien oder ganze Verzeichnisse aus oder löschen diese aus der Liste. Nach einem Klick auf OK und anschließend auf Anwenden geht die Hintergrundbild-Gala auch schon los.
Um die Schaltflächen für das K-Menü, die Anwendungen, Schnellanzeiger und andere besser auseinander zu halten, legen Sie sie auf verschiedenfarbige Kacheln.
Dazu wechseln Sie in KDE im Kontrollzentrum unter Arbeitsfläche / Kontrollleisten auf das Register Erscheinungsbild. Hier wählen Sie im Bereich Knopfhintergrund für folgende Bereiche verschiedene Hintergründe und bestätigen anschließend mit Anwenden:
Aus der jeweiligen Liste wählen Sie neben den Einträgen eine Knopffarbe aus (Abbildung 5). Sie haben die die Wahl aus siebzehn Kacheln, der Standard-Darstellung sowie einer benutzerdefinierten Farbe -- in dem Fall wählen Sie die Farbe über die Schaltfläche rechts aus.
Zusätzlich können Sie auf dieser Registerkarte die Transparenz aktivieren -- die Kontrollleiste also durchsichtig erscheinen lassen -- oder ein Hintergrundbild für den restlichen Bereich der Leiste aussuchen. Dazu schalten Sie im Bereich Hintergrund der Kontrollleiste die Option Hintergrundbild aktivieren ein und wählen eines über die Datei-öffnen-Schaltfläche.
Kennen Sie nicht immer die Funktion, die sich hinter einem Symbol verbirgt? Fahren Sie mit der Maus darüber, dann wird der Info-Tipp angezeigt -- das ist jedoch nicht immer die schnellste Lösung.
Flotter gehts, wenn Sie sich die Symbole samt Text anzeigen lassen. Dazu wechseln Sie im Kontrollzentrum unter Erscheinungsbild / Stil ins Register Verschiedenes. Neben Textposition klappen Sie die Auswahl-Liste herunter. Wählen Sie dort den Eintrag Text neben Symbolen oder Text unter Symbolen, steht später bei jedem Symbol auch der Text auf der Schaltfläche. Wollen Sie auf die Symbole ganz verzichten, können Sie statt dessen auch den Eintrag Nur Text wählen.
Mögen Sie das Betriebssystem Mac OS? Einen Hauch davon können Sie auch unter Linux spüren. Haben Sie die Fensterdekoration, den Stil und die Farben angepasst, fehlt noch etwas Wichtiges: die Menüleiste am oberen Bildschirmrand.
Im Kontrollzentrum unter Arbeitsfläche / Kontrollleisten im Register Anordnung klicken Sie im Bereich Position auf eine der drei oberen Schaltflächen und bestätigen mit Anwenden (Abbildung 6).
Gefallen Ihnen die Symbole auf dem KDE-Desktop nicht mehr? Dann wählen Sie doch im Kontrollzentrum unter Erscheinungsbild / Symbole ein anderes Symbol-Design aus. Klicken Sie auf eines der dargebotenen Designs, und Sie sehen darüber anhand einiger Symbole, wie das Design ausfällt. Bestätigen Ihre Wahl mit Anwenden.
Schaltflächen haben gemeinhin drei Zustände: Neben dem Normalzustand sind sie entweder aktiviert oder können nicht angeklickt werden. Um diese Zustände voneinander zu unterscheiden, arbeitet KDE mit Effekten. So hat die Standardschaltfläche keinen Effekt. Bei der aktivierten ist ein Gammawert gesetzt; damit wird es bei Berührung heller. Die deaktivierten Symbole haben wiederum keinen Effekt, unterscheiden sich aber von den Standardsymbolen dadurch, dass sie halbtransparent gesetzt sind.
Diese Effekte passen Sie im Kontrollzentrum unter Erscheinungsbild / Symbole auf der Registerkarte Erweitert an. Zunächst wählen Sie dort unter Verwendung des Symbols den Bereich, für den Sie die Symbole anpassen wollen, also beispielsweise Werkzeugleiste. Dann klicken Sie unterhalb eines Symbols auf die Schaltfläche Effekt festlegen. Im folgenden Dialog wählen Sie einen der Effekte Kein Effekt, Nach Grau, Einfärben, Gamma oder Sättigung vermindern (Abbildung 7). Außer für den ersten können Sie für die anderen Effekte zudem die Intensität einstellen. Darüber hinaus können Sie mit Hilfe der Option Halbtransparent ein Symbol zusätzlich durchsichtig erscheinen lassen.
Sollen zwei oder drei Schaltflächenzustände dieselben Effekte haben, müssen Sie diese jeder Schaltfläche separat zuweisen.

Mit Tastenkombinationen erreichen Sie Verschiedene Befehle und Funktionen von Arbeitsfläche und Kontrollleiste. Diese Hotkeys definieren Sie im Kontrollzentrum von KDE 3.2 unter Regional-Einstellungen & Zugangshilfen / Tastenkürzel auf der Registerkarte Tastenkombinationen.
Dazu markieren Sie die Aktion, für die Sie ein Tastenkürzel definieren wollen. Anschließend wählen Sie unten die Option Benutzerdefiniert. Daraufhin öffnet das Dialogfenster Kurzbefehl festlegen. Drücken Sie nun einfach die gewünschte Tastenkombination. Wenn diese Kombination noch nicht existiert, wird sie der Aktion zugewiesen und das Dialogfenster direkt geschlossen. Gibt es das Kürzel bereits, weist eine Meldung darauf hin und Sie können es nochmal mit einer anderen Kombination versuchen.
Einzelne Kombinationen setzen Sie auf den Standardwert zurück, indem Sie auf die Option Standard oder Keine klicken. Um alle Werte geschlossen auf die Standardeinstellungen zurückzusetzen, klicken Sie auf die Schaltfläche Voreinstellungen. In den Kästen "Allgemeine KDE-Tastenkombinationen" und "Tastenkürzel für Einzelprogramme" sind alle Standard-Tastenkombinationen aufgeführt.
| Allgemeine KDE-Tastenkombinationen | |
| Funktion | Tastenkombination |
| Arbeitsfläche: | |
| Abmelden | [Alt-Strg-Entf] |
| Befehl ausführen | [Alt-F2] |
| Bildschirm sperren | [Alt-Strg-L] |
| Fensterliste anzeigen | [Alt-F5] |
| Ohne Bestätigung abmelden | [Alt-Strg-Umschalt-Entf] |
| Prozessmanager anzeigen | [Strg-Esc] |
| Ohne Bestätigung Rechner anhalten | [Alt-Strg-Umschalt-Bild nach unten] |
| Ohne Bestätigung Rechner neu starten | [Alt-Strg-Umschalt-Bild nach oben] |
| Kontrollleiste: | |
| Arbeitsfläche anzeigen an/aus | [Alt-Strg-D] |
| Aufklapp-Menü | [Alt-F1] |
| Fenster: | |
| Fenster-Aktionen-Menü | [Alt-F3] |
| Fenster schließen | [Alt-F4] |
| Fenster aktivieren, das Aufmerksamkeit verlangt | [Alt-Str-A] |
| Navigation: | |
| Zwischen Einträgen der Arbeitsflächenliste wechseln | [Strg-Tab] |
| Zwischen Einträgen der Arbeitsflächenliste wechseln (Gegenrichtung) | [Strg-Umschalt-Tab] |
| Zwischen Fenstern wechseln | [Alt-Tab] |
| Zwischen Fenstern wechseln (Gegenrichtung) | [Alt-Umschalt-Tab] |
| Verschiedenes: | |
| Bildschirmfoto (Arbeitsfläche) | [Strg-Druck] |
| Bildschirmfoto (Einzelfenster) | [Alt-Druck] |
| Fenster beseitigen | [Alt-Strg-Esc] |
| Maus-Emulation | [Alt-F12] |
| Tastatur: | |
| Zum nächsten Tastaturlayout wechseln | [Alt-Strg-K] |
| Zwischenablage: | |
| Aktionen der aktuellen Zwischenablage manuell aufrufen | [Alt-Strg-R] |
| Klipper-Menü anzeigen | [Alt-Strg-V] |
| Zwischenablage-Aktionen an/aus | [Alt-Strg-X] |
| Zur Arbeitsfläche 1 bis 12 wechseln | [Strg-F1] bis [Strg-F12] |
| Zur Arbeitsfläche 13 bis 16 wechseln | [Strg-Umschalt-F1] bis [Strg-Umschalt-F4] |
| Tastenkürzel für Einzelprogramme | |
| Funktion | Tastenkombination |
| Bearbeiten: | |
| Alles auswählen | [Strg-A] |
| Ausschneiden | [Strg-X] |
| Auswahl aufheben | [Strg-Umschalt-A] |
| Einfügen | [Strg-V] |
| Ersetzen | [Strg-R] |
| Kopieren | [Strg-C] |
| Letzte Wörter löschen | [Strg-Rücktaste] |
| Nächste Wörter löschen | [Strg-Entf] |
| Rückgängig | [Strg-Z] |
| Suchen | [Strg-F] |
| Vorherige suchen | [Umschalt-F3] |
| Weitersuchen | [F3] |
| Wiederherstellen | [Strg-Umschalt-Z] |
| Datei: | |
| Beenden | [Strg-Q] |
| [Strg-P] | |
| Neu | [Strg-N] |
| Öffnen | [Strg-O] |
| Schließen | [Strg-W] |
| Speichern | [Strg-S] |
| Hilfe: | |
| Hilfe | [F1] |
| Was ist das? | [Umschalt-F1] |
| Navigation: | |
| Dateianfang | [Strg-Pos1] |
| Dateiende | [Strg-Ende] |
| Erneut laden | [F5] |
| Gehe zu Zeile | [Strg-G] |
| Kontextmenü | [Menü] |
| Lesezeichen hinzufügen | [Strg-B] |
| Menüleiste anzeigen | [Strg-M] |
| Nach oben | [Alt-Pfeil nach oben] |
| Nächstes Unterfenster aktivieren | [Strg-.] |
| Nach vorne | [Alt-Pfeil nach rechts] |
| Vergrößern | [Strg-+] |
| Verkleinern | [Strg--] |
| Vorherige | [Bild nach oben] |
| Voriges Unterfenster aktivieren | [Strg-,] |
| Weiter | [Bild nach unten] |
| Zurück | [Alt-Pfeil nach links] |
| Text-Ergänzung: | |
| Nächste Ergänzung | [Strg-Pfeil nach unten] |
| Nächstes Listenelement | [Pfeil nach unten] |
| Text-Ergänzung | [Strg-E] oder [Strg-T] |
| Vorherige Ergänzung | [Strg-Pfeil nach oben] |
| Vorheriges Listenelement | [Pfeil nach oben] |
Ab und zu reagieren Programme nicht mehr auf Eingaben, zum Beispiel hin und wieder OpenOffice oder Xine. In OpenOffice kann das beim Öffnen eines Dokuments vorkommen; es erscheint zwar die Schaltfläche in der Fensterleiste, aber nach einiger Zeit verschwindet sie wieder und die Datei wird nicht geladen. Das liegt daran, dass ein Teil von OpenOffice noch als Prozess im Speicher vorhanden ist. Bei Xine wiederum bleibt gelegentlich das Programmfenster auf dem Desktop, reagiert aber nicht mehr und kann auch nicht geschlossen werden. Auch hier hängt noch ein Prozess im Speicher.
Um diese Prozesse zu löschen und anschließend wieder normal weiterarbeiten zu können, öffnen Sie mit [Strg-Esc] den Prozessmanager. Der zeigt eine Liste aller aktiven Prozesse. Suchen Sie in der Liste nach einem Eintrag mit dem Befehl soffice.bin (Prozess von OpenOffice), xine oder dem Namen des verunglückten Programm. Markieren Sie den Prozess und klicken auf die Schaltfläche Beenden (kill). Oft reicht es, einen Prozess zu löschen, der alle anderen des abgestürzten Programms ebenfalls beendet. Falls danach noch weitere gleichen Namens im Speicher stehen, löschen Sie auch diese Prozesse (Abbildung 8). Anschließend können Sie das Programm wieder normal starten.
Im Kontrollzentrum unter Angeschlosse Geräte / Maus nehmen Sie im Register Erweitert das Maus-Feintuning vor (Abbildung 9). Zur Rennmaus wird das Zeigegerät, wenn Sie die Zeigerbeschleunigung erhöhen. Zwar können Sie die zwanzigfache Geschwindigkeit einstellen, aber ein Wert bis maximal dreifache Geschwindigkeit ist meist die bessere Wahl. Einfluss auf die Geschwindigkeit hat auch der Schwellenwert für Zeiger. Hier bestimmen Sie, wie viele Pixel die Maus erst zurücklegen muss, bevor sie richtig in Fahrt kommt. Vorteilhaft ist das zum Beispiel zum genauen Positionieren in Grafik- und CAD-Programmen.
Der Doppelklick-Abstand legt fest, wie viel Zeit zwischen zwei Klicks verstreichen darf, damit sie noch als Doppelklick interpretiert werden.
Mit der Startzeit für Ziehen (Drag) und dem Startbereich für Ziehen (Drag) legen Sie die Bedingungen für das Verschieben von Objekten fest. Wenn sie auf ein Objekt klicken und innerhalb der gewählten Startzeit den Zeiger mindestens über den festgelegten Startbereich bewegen, wird das Objekt verschoben.
Unter Mausrad erzeugt Bildlauf um stellen Sie den Bildlauf des Mausrads ein. Gültige Werte sind hier von einer bis zu zwölf Zeilen.
In Programmen wie dem Taschenrechner geht das Tippen der Zahlen wesentlich schneller, wenn Sie diese über den Zahlenblock rechts auf der Tastatur eintippen. In der Voreinstellung ist jedoch die Zahlenblocksperre (Numlock-Taste) ausgeschaltet, so dass stattdessen die Navigationsfunktionen aktiviert sind.
Um die numerische Tastatur zu nutzen, wechseln Sie im Kontrollzentrum unter Angeschlossene Geräte / Tastatur. Dort markieren Sie im Bereich Zahlenblocksperre bei KDE-Start die Option Einschalten und bestätigen mit Anwenden (Abbildung 10). Künftig ist beim Start der grafischen Oberfläche die Zahlenblocksperre eingeschaltet und Sie können direkt Zahlen eintippen.
Sie können mit dem Datei-Manager Konqueror Audio-CDs wie jede andere CD unter Linux einbinden. So können Sie die Datentracks direkt anzeigen lassen und digital kopieren.
Dazu legen Sie eine Audio-CD in das CD-Laufwerk, geben in der Adresszeile von Konqueror audiocd:/ ein und bestätigen mit der Eingabe-Taste. Nach einigen Sekunden erscheint eine Liste mit den CD-Tracks und mehreren Verzeichnissen. In diesen Verzeichnissen, die es auf Audio-CDs eigentlich nicht gibt, sind jeweils die gleiche Anzahl Titel enthalten -- und falls Sie mit dem Internet verbunden sind, werden in einigen sogar die Stück-Titel angezeigt.
So gibt es das Verzeichnis mit dem Titel des Albums. Dort und in den Verzeichnissen Nach Namen und Nach Titel stehen alle Stücke als wav-Dateien. In dem Verzeichnis Ogg Vorbis finden Sie die Stücke im Ogg-Vorbis-Format (Abbildung 11). Das Verzeichnis Gesamte CD enthält die CD auf einem Track -- zweimal mit, zweimal ohne Namen, und jeweils als Ogg-Vorbis- bzw. wav-Datei.
Um nun einen Titel im wav- oder Ogg-Vorbis-Format zu kopieren, ziehen Sie ihn aus dem entsprechenden Verzeichnis in ein anderes. Die Daten werden während des Kopierens vom Audio-Modul umgewandelt.
Falls eine Audio-CD eingelegt ist und mit der Eingabe audiocd:/ in der Adresszeile von Konqueror keine Titelliste erscheint oder Sie eine Fehlermeldung erhalten, das Verzeichnis / existiere nicht, versuchen Sie, den Pfad zum Audio-CD-Gerät zu ändern. Das kann beispielsweise dann notwendig sein, wenn Sie mehr als ein CD-Laufwerk besitzen oder einen IDE-Brenner einsetzen, der mit SCSI-Emulation läuft.
Wechseln Sie dann zur Verzeichnisliste der CD, indem Sie audiocd:/ mit dem Namen des CD-Geräts aufrufen, zum Beispiel audiocd:/?device=/dev/sdc, audiocd:/?device=/dev/sg0 oder ähnlich. So können Sie dem Audiocd-Modul mitteilen, welches Gerät ihr CD-ROM ist.
(fan)Dieser Online-Artikel kann Links enthalten, die auf nicht mehr vorhandene Seiten verweisen. Wir ändern solche "broken links" nur in wenigen Ausnahmefällen. Der Online-Artikel soll möglichst unverändert der gedruckten Fassung entsprechen.
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Last modified: 2007-01-25 17:21
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