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Erschienen in EasyLinux 10/2004   »   Ausgabe bestellen

Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

auf unserem Online-Forum, der Linux-Community, wurde im August die Einführung so genannter "Linux-Patenschaften" diskutiert (http://www.linux-community.de/Neues/story?storyid=13990). Worum geht es dabei?

Viele Linux-Einsteiger fühlen sich bei ihren ersten Schritten mit dem neuen Betriebssystem alleine gelassen, und auch Zeitschriften wie EasyLinux können nicht über alle Probleme hinweg helfen, z. B., wenn eine sehr spezielle Frage noch von keiner EasyLinux-Ausgabe behandelt wurde. Insbesondere bei manchen Hardware-Unverträglichkeiten kann die Redaktion nicht helfen: Da wir nicht alle möglichen Gerätekombinationen für Tests vorhalten können, bleibt auch uns oft nur der Weg, über Google nach weiteren Beschreibungen des gleichen Problems zu suchen -- in der Hoffnung, dass diese auch einen Lösungsansatz enthält.

Eine mögliche Lösung besteht darin, professionellen Support in Anspruch zu nehmen -- den gibt es aber nicht umsonst. Wer eine schnelle Antwort auf seine Frage sucht, kann z. B. die 0190-Nummer von EasyLinux anrufen (siehe Impressum), will man sich häufiger helfen lassen, ist vielleicht ein "AboPlus" interessant: Für 20 Euro Aufpreis gegenüber dem regulären Abo-Preis gibt es ein Jahr lang unbegrenzten Support zu allen Themen, die in EasyLinux behandelt wurden.

Sei mein Pate

Eine Alternative könnte das von Helmut Achenbach vorgeschlagene System der Linux-Patenschaften sein: Die Idee ist, dass ein fortgeschrittener Anwender "Pate" von drei Linux-Einsteigern wird und ihnen per E-Mail oder am Telefon bei ihren Problemen weiterhilft. Jene, denen geholfen wird, verpflichten sich, nach einigen Monaten selbst zu Paten zu werden.

Auf diese Weise könnte ein positives Schneeballsystem aufgebaut werden, bei dem am Ende Hunderte oder Tausende Linux-Anwender Neueinsteigern ihre Hilfe anbieten. Nebenbei baut sich so ein Netzwerk von Linuxern auf, das ja nicht nur für technische Fragen genutzt werden muss.

Die interessante Frage ist: Kann ein solcher Ansatz funktionieren? Finden sich genug "erste Paten", die selbst keine Hilfe in Anspruch nehmen und das System ins Rollen bringen? Und geben die Anwender, die Hilfe erhalten haben, ihre neuen Kenntnisse auch weiter? Wie organisiert man ein solches Patensystem? Schreiben Sie uns doch Ihre Meinung zu diesem Ansatz, unter mailto:redaktion@easylinux.de freuen wir uns auf Ihre Post.

Grafisches

Das Schwerpunktthema dieser Ausgabe heißt "Grafik". Wir zeigen Ihnen interessante Tipps zur Foto-Nachbearbeitung mit GIMP (S. 12), richten Scanner unter Linux ein (S. 17), mit denen dann Bilder und -- über OCR, Optical Character Recognition, -- auch Texte vom Papier in den Rechner gelangen (S. 20). Wie Sie den Scanner noch ein wenig tunen können, um bessere Ergebnisse zu erzielen, verraten wir auch (S. 36).

All Ihre Bilder können Sie mit Schlagworten in eine Datenbank einpflegen (S. 24), einfach nur mit diversen Viewern ansehen (S. 28) oder gleich zu einer hübschen HTML-Galerie verarbeiten, die Sie auch ins Internet stellen können (S. 33). Und aus den besten Werken möchten Sie vielleicht einen hübschen Foto-Kalender erstellen, der sich auch als Geschenk eignet -- das nächste Weihnachten rückt näher (S. 56).

Hans-Georg Eßer
Chefredakteur

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