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Ich wollte die aktuelle DVD installieren. Nach dem Boot-Vorgang kommt ein blauer Begrüßungsbildschirm mit den Hinweisen der Tastaturbenutzung zur Auswahl von verschiedenen Optionen. Das entsprechende Fenster flackert so kurz auf, dass man überhaupt nichts erkennen kann. Eine Auswahl ist so auch nicht möglich. Die Installation bleibt an dieser Stelle (blauer Begrüßungsbildschirm) stehen.
Was kann man da machen? Liegt der Fehler bei der Installationsroutine?
Gotthard Schaab
EasyLinux: Testen Sie unter einem anderen Betriebssystem, ob Sie die DVD fehlerfrei lesen koönen, z. B. indem Sie alle Dateien auf die Platte kopieren und wieder löschen.
Wenn Sie dabei auf einen Lesefehler stoßen, also eine Datei, die nicht kopiert werden kann, bekommen Sie vom Verlag Ersatz. (Bitte schreiben Sie in diesem Fall an mailto:info@easylinux.de.)
Wenn Sie auf keinen Lesefehler stoßen, ist die DVD ok. In dem Fall vertragen sich Ihr Rechner und der Fedora Installer nicht. Fedora Core verwendet den neuen Kernel 2.6, mit dem vor allem ältere Hardware oft nicht so gut klar kommt wie mit der alten 2.4er Version. Auch einige aktuelle Mainboards sind dafür bekannt, mit Fedora Core Schwierigkeiten zu haben, z. B. das Asus P4P800.
Eventuell hilft es auch, verschiedene Boot-Optionen auszuprobieren: Mit [F2], [F3] und [F4] erhalten Sie am Boot-Prompt die Liste der Optionen, vielleicht hilft schon das Ändern der Auflösung. (hge)
Tolle Idee, das neue Starter Kit mit der aktuellen Monatsausgabe zu verbinden! Schade finde ich es allerdings, dass Knoppix von Euch nicht unterstützt wird. Gerade Knoppix bringt für Linux-Neulinge viele Vorteile!
Jörg Ogrissek
EasyLinux: Knoppix ist praktisch um zu testen, ob Linux auf einem Rechner läuft, auch als Rettungssystem ist es gut zu brauchen.
Nach der Installation (die für Anfaenger nicht unbedingt zu meistern ist) hat man aber ein mehr oder weniger reguläres Debian-System auf dem PC. Bei Debian ist vieles anderes (anderes Paketsystem etc.) -- dann müsste EasyLinux praktisch auch Debian unterstützen, Debian-Pakete bauen, bei jeder Installationsanleitung die Debian-spezifischen Schritte beschreiben etc. Das wird dann sehr unübersichtlich, weswegen wir vorläufig bei den drei RPM-basierten Distributionen (SuSE, Fedora, Mandrake) bleiben. (hge)
Es scheint schon seit Längerem keine neue Version von Applixware mehr gegeben zu haben, aber die Version 5.0 ist immer noch auf dem Stand der Technik und braucht mit keinem der getesteten Produkte den Vergleich zu scheuen, weder die Textverarbeitung noch der Rest des Office-Pakets. Der einzige wirkliche Schwachpunkt, den ich immer bedauert hatte, war, dass es keine wählbare Voreinstellung für Microsoft-kompatible Funktionstastenbelegung gab.
Dirk Hanss
EasyLinux: Eine Demo-Version der im Juli 2000 erschienenen ApplixWare-Version 5.0 ist unter http://www.downseek.com/download/19988.asp erhältlich (77 MByte), bei ixsoft kann die englische Version für 19,99 Euro bezogen werden.
Im Test unter Red Hat Linux 9 lief die Demo-Version -- allerdings erst, nachdem das Rechnerdatum auf März 2000 gesetzt wurde, ansonsten kommt die Fehlermeldung, dass die Demo-Version zu veraltet ist. Bei einem kurzen Test konnte man zwar Dokumente erstellen, die erzeugten PostScript-Ausgaben mochte aber weder ein PostScript-Drucker noch der PostScript-Betrachter gv. (hge)
Nachdem ich einige Stunden verplempert hatte und trotz mehrerer Wiederholungen der beschriebenen Schritte keinen Erfolg hatte, schaute ich mir die Rechte für meine FAT-32-Partitionen an: Alle Rechte hat nur root; Gruppen und User können nur lesen bzw. ausführen und lesen. Mit chmod und chown habe ich auf Granit gebissen und schließlich aufgegeben.
Ich vermute, die Installation unter Linux mit der prefs.js von Windows klappt nur deshalb nicht, weil ich als normaler Benutzer nicht auf diese Partition schreiben kann.
Haben Sie Irgendwelche Tipps, wie ich unter SuSE Linux 9.1 einem normalen User alle Zugriffsrechte auf die Windows-Partitionen geben kann?
H. Ballschmiede
EasyLinux: Eine einfache Lösung für Ihr Problem ist folgende:
$ id uid=500(esser) gid=100(users) Gruppen=100(users),...
Danach können Sie als der Benutzer mit der richtigen User- und Gruppen-ID voll auf die Partition zugreifen. Andere Benutzer haben eingeschränkten Zugriff -- diese Lösung ist also für ein Ein-Benutzer-System gedacht.
Übrigens: chmod und chown funktionieren auf FAT-Dateisystemen nicht, da FAT kein Unix-konformes System ist. (hge)
Der Artikel "Gedankenkarte" in Ausgabe 09/2004 ist wieder ein gutes Beispiel dafür, wie man ein kostenloses Programm effizient nutzen kann. Ich habe dieses Programm schon eine Weile und habe mich gewundert, dass Sie schreiben: "Ein Manko: Querverbindungen zwischen einzelnen Ästen sind nicht möglich."
Das ist nicht ganz richtig, denn man kann mit einer Tastenkombination eine Verbindung zu anderen Ästen erzeugen. Der Ablauf ist folgender:
Danach kann man noch den Pfeil mit der rechten Maustaste auswählen und z. B. die Pfeilrichtung ändern. Ergebnis siehe Anlage (Abbildung 1).
Andreas Hänsel
Ich bekomme mein WLAN T-Sinus 130 Data nicht ins Netz. Unter http://www.unixwerk.de/linux/debian/wlam.html habe ich eine Anleitung gefunden, die allerdings für Debian Linux gedacht ist -- das sollte aber kein Problem sein. In diesem Forum habe ich nun folgende Zeile gefunden: Du brauchst einen Treiber (Treiberemulator auf http://www.linuxant.com/driverloader wäre hilfreich, aber lies erst die Tutorials!) und dann kannst du die Einstellungen machen.
Auf der Seite geht es dann weiter mit http://www.linuxant.com/driverloader/wlan/full/downloads.php. SuSE Linux 9.1 lässt sich auch noch auswählen. Anschließend erhält man aber eine ganze Latte von Dateien zum Download. Welchen nimmt man, oder ist da Probieren angesagt?
Wolfgang Rottler
EasyLinux: Der Driverloader von Linuxant bindet den Windows-Treiber unter Linux ein. Das Gleiche leistet auch der freie Ndiswrapper, dessen Einrichtung wir in Ausgabe 07/2004 (S. 72 ff) besprochen haben. Versuchen Sie es doch mal damit. (hge)
Viele Computer-Neulinge wollen oft nur im Internet browsen und Mails und Briefe schreiben. Dafür kaufen sie sich dann einen teuren Rechner, der mit diesen Aufgaben völlig unterfordert ist. Ausgemusterte Altrechner gibt es genug. Mit einem Betriebssystem auf dem heutigen Stand sind sie aufgrund der Funktionsvielfalt jedoch überfordert. Könnte hier nicht Linux die Lösung des Problems sein?
Immerhin lief Linux -- wenn auch nur zu Testzwecken -- schon 1994 neben OS/2 auf meinem 486DX100. Schon damals konnte man unter mehreren Window-Managern wählen. Was liegt also näher, als einen alten Rechner zu nehmen, Linux mit einem ressourcensparenden Window-Manager sowie Browser und Mail-Client zu versehen? Man hänge noch ein Modem dran, und fertig ist der Internet-Rechner.
Wäre das nicht ein geeignetes Projekt für einen der nächsten Praxisteile in EasyLinux? "Wie bastele ich einen Internet-Rechner?" Als unteres Minimum schlage ich einen Pentium I mit 75 MHz und 700 MByte Festplatte ohne CD-Laufwerk vor.
Ich höre immer wieder gerade von Leuten ab 50 Jahren, dass sie gerne ins Internet gehen würden. Meistens schrecken sie der Preis für die Hardware und die Komplexität von Windows ab. Mit einem so flexiblen und modularen Betriebssystem wie Linux sollte es doch möglich sein, auch auf älterer Hardware ein System zu realisieren, das einzig und allein dazu verwendet wird, über Modem, ISDN oder DSL ins Internet zu gehen.
Vielleicht könnte ein solches Projekt auch dazu beitragen, sozial Schwächere oder Menschen außerhalb Europas oder der USA kostengünstig an der Informationsgesellschaft teilhaben zu lassen.
Mathias Meister
EasyLinux: Einen alten Rechner mit einem schlanken Linux-System auszustatten, um daraus eine Internet-Surfstation zu machen, ist sicher ein guter Gedanke. Allerdings erfordert das auch den Einsatz einer älteren, abgespeckten Linux-Distribution. Die Versionen, die von EasyLinux unterstützt werden, dürften Sie auf einem 75-MHz-Pentium kaum zum Laufen bekommen.
Ältere Linux-Distributionen, die auf solchen Systemen gut laufen, bringen sehr alte Software mit. Wer z. B. mit Netscape 3 ins Netz geht, wird daran nicht viel Freude haben, weil diese Browser-Version noch kein CSS beherrscht und auch ansonsten viele Seiten nicht vernünftig anzeigt. Aktuelle Versionen können Sie aber nicht installieren, weil die aktuelle Glibc-Bibliothek und viele andere nötige Komponenten fehlen (und sich auch nicht mit annehmbarem Aufwand nachinstallieren lassen).
Für EasyLinux ist das Thema eher ungeeignet, weil wir dann den Lesern beschreiben müssten, wie und woher sie eine veraltete Linux-Distribution nehmen und installieren. (hge)
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Last modified: 2007-01-25 17:21
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