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von Andrea Müller
Sie sind es leid, permanent von dem grünen SuSE-Linux-Wappentier angestarrt zu werden, finden den roten Fedora-Hut scheußlich oder wollen das KDE-Symbol auf dem KDE-Menüknopf nicht mehr sehen? Kein Problem! Obwohl das KDE-Kontrollzentrum keine Option dafür bietet, ist es leicht den Start-Button mit einer anderen Grafik zu unterlegen. Eine eigene Seitenleiste gibt dem K-Menü dann den letzten Schliff und Ihnen ein Menü, das niemand sonst hat.
Um dem K-Menü die entsprechende Schönheitsoperation zu verpassen, fangen Sie mit der Seitenleiste an. Standardmäßig verwendet KDE die Datei kside.png, die im Wurzelverzeichnis der KDE-Installation unter share/apps/kicker/pics liegt und kside.png heißt. Findet die Desktop-Umgebung beim Start eine gleichnamige Datei im Ordner /home/ihr_benutzername/.kde/share/apps/kicker/pics/ blendet sie stattdessen diese Grafik ein. Da es dieses Verzeichnis normalerweise nicht gibt, legen Sie es selbst an. Am schnellsten geht das auf der Kommandozeile. Öffnen Sie eine KDE-Konsole und geben Sie den Befehl
mkdir -p ~/.kde/share/apps/kicke\ r/pics/
ein. Die Tilde (~) ist eine Kurzschreibweise für das Home-Verzeichnis des aktuellen Benutzers.
Jetzt gilt es, das passende Bildchen in einer Größe von 24x340 zu erstellen -- ist die Grafik breiter, zeigt KDE die Randleiste nicht an. Entweder rechnen Sie ein eigenes Bild auf diese Maße herunter oder Sie verwenden als Vorlage die Datei /usr/share/apps/kicker/pics/kside.png. Unter SuSE Linux finden Sie die Default-Grafik stattdessen unter /opt/kde3/share/apps/kicker/pics/kside.png. Öffnen Sie das Bild in einem Grafikprogramm wie Gimp oder KPaint und passen Sie es so an, dass es Ihnen gefällt. Sind Sie zufrieden, klicken Sie auf Datei / Speichern unter. Als Dateinamen tragen Sie kside.png ein. Das richtige Verzeichnis ist das, welches Sie zuvor auf der Kommandozeile angelegt haben. Damit etwa der Speicherdialog von KDE-Programme die mit einem Punkt beginnenden Konfigurationsverzeichnisse anzeigt, drücken Sie [F8]. Dann können Sie den Ordner /home/ihr_benutzername/.kde/share/apps/kicker/pics/ als Speicherort auswählen.
Um die eigene Randgrafik zu bewundern, melden Sie sich einfach neu an (Abbildung 1). Unter Mandrake Linux und Fedora Core 2 sehen Sie erst einmal nichts, da diese Distributionen das Menü standardmäßig ohne Seitenleiste darstellen. Sie aktivieren die Verzierung im Optionsmenü der Kontrolleiste. Klicken Sie sie dazu mit der rechten Maustaste an und wählen Sie Kontrolleiste einrichten aus dem Kontextmenü. Auf der Registerkarte Menü kreuzen Sie Randbild anzeigen an und bestätigen die Auswahl über Anwenden.
Wundern Sie sich nicht, wenn die Farben nicht mit denen Ihrer Grafik übereinstimmen. KDE färbt die Randleiste immer in einer zum verwendeten Theme passenden Farbe ein.

Mit dem Menü-Icon ist die Sache etwas komplizierter. Dort brauchen Sie nicht nur eine Grafik, sondern gleich drei Bilder in verschiedenen Größen. Theoretisch tut es auch ein Bildchen, das hat aber den Nachteil das KDE das Bild hoch- oder runterskaliert, wenn Sie die Größe der KDE-Leiste ändern. Dadurch gehen Bildinformationen verloren und das Ergebnis sieht nicht besonders schön aus.
mkdir -p ~/.kde/share/ico\ ns/crystalsvg/16x16/apps mkdir -p ~/.kde/share/icons/c\ rystalsvg/32x32/apps mkdir -p ~/.kde/share/icons/c\ rystalsvg/48x48/apps
~/.kde/share/icons/crystalsvg\ /16x16/apps ~/.kde/share/icons/crystalsvg\ /32x32/apps ~/.kde/share/icons/crystalsvg\ /48x48/apps
Melden Sie sich ab und direkt wieder neu an, um den angepassten Startknopf (Abbildung 3) zu bewundern. (amü)
| Icon-Themes und ihre Ordner | |
| Name im Kontrollzentrum | Ordnername |
|---|---|
| iKons | ikons |
| KDE-Classic | kdeclassic |
| Slick | slick |
| Technical-1 | Technical |
| GNOME | gnome |
| Bluecurve (nur Fedora) | Bluecurve |
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Last modified: 2007-01-25 17:24
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