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von Thomas Hümmler
Mit dem Befehl kcmshell Modul starten Sie einzelne Bereiche des Kontrollzentrums, ohne es erst starten zu müssen. Für Modul setzen Sie eines aus der Tabelle "KDE-Kontrollmodule" ein. So können Sie beispielsweise mit dem Befehl kcmshell --colors den Auswahldialog für das Farbschema starten.
| KDE-Kontrollmodule | |
| Modul | Funktion |
|---|---|
| arts | Einrichten des Sound-Systems |
| audiocd | Einrichten des Ein/Ausgabemoduls für Audio-CDs |
| background | Hintergrund ändern |
| bell | Einstellungen zum Signalton |
| cache | Zwischenspeicher einstellen |
| clock | Datum und Zeit einstellen |
| colors | Einstellen der Bildschirmfarben |
| componentchooser | Standard-Komponenten für diverse Dienste einstellen |
| cookies | Einstellungen zu Cookies vornehmen |
| crypto | SSL einrichten, Zertifikate verwalten und andere Verschlüsselungseinstellungen |
| desktop | Zahl der virtuellen Arbeitsflächen festlegen |
| desktopbehavior | Um das Verhalten der Arbeitsfläche festzulegen |
| desktoppath | Verzeichnis für wichtige Dateien ändern |
| display | Anzeige-Einstellungen |
| ebrowsing | Internet-Suchwörter einrichten |
| Identität, E-Mail-Adressen, Mail-Server und anderes einrichten | |
| energy | Energie-Einstellungen für Monitor bzw. Display |
| filebrowser | Das Erscheinungsbild von Konqueror als Datei-Manager festlegen |
| fileshare | Freigabe von Dateien (de)aktivieren |
| filetypes | Dateizuordnungen vornehmen |
| fonts | Schrifteinstellungen |
| icons | KDE-Symbole einrichten |
| kamera | Kamera einrichten |
| kcmaccess | Verbesserte Benutzbarkeit für behinderte Menschen |
| kcmcgi | CGI-Ein/Ausgabe-Modul einrichten |
| kcmcss | Stilvorlagen für die Anzeige von HTML-Seiten einrichten |
| kcmfontinst | Schriften installieren und betrachten |
| kcmhistory | Verlaufsanzeige im Navigationsbereich einrichten |
| kcmkded | Systemdienste einrichten |
| kcmkmrml | Konfiguration für die Benutzung des GNU Bildersuchwerkzeugs (GNU Image Finding Tool) |
| kcmkrfb | Freigabe der Arbeitsfläche einrichten |
| kcmlaunch | Rückmeldung auswählen, die ein Programm beim Starten gibt |
| kcmlirc | Einrichten diverser Anwendungen zum Bedienen mit einer Fernsteuerung |
| kcmnotify | Einstellung der Systemnachrichten |
| kcmperformance | Einstellungen, welche die Leistungsfähigkeit von KDE erhöhen können |
| kcmsmserver | Sitzungsverwaltung und Abmeldung anpassen |
| kcmtaskbar | Programmbereich der Kontrollleiste einrichten |
| kcmwifi | Drahtloses Netzwerk einrichten |
| kcmvim | Vim-Komponente einrichten |
| kdm | Anmeldungs-Manager KDM einrichten |
| keyboard | Tastatureinstellungen |
| keyboard_layout | Tastaturbelegung |
| keys | Tastenzuordnungen einrichten |
| khotkeys | Grafische Mausbewegungen, Tastenkürzel, Programmstarts, etc. einrichten |
| khtml_behavior | Verhalten des Web-Browsers festlegen |
| khtml_fonts | Schriften für die Darstellung von Webseiten festlegen |
| khtml_java_js | Verhalten von Java und JavaScript festlegen |
| khtml_plugins | Plug-Ins für Web-Browser einrichten |
| kmixcfg | Kontrollprogramm für die Soundkarte |
| kresources | KDE-Ressourcen einrichten |
| ksplashthememgr | Verwaltung für Startbildschirm-Designs |
| kvaio | KDE-Schnittstelle zum "Sony Programmable Interrupt Controller"-Treiber einstellen |
| kwalletconfig | Einrichten der "digitalen Brieftasche" (KWallet) |
| kwindecoration | Das Erscheinungsbild von Fenstertiteln festlegen |
| kwinoptions | Fenstereigenschaften festlegen |
| lanbrowser | LISa, resLISa und Ein/Ausgabe-Module einrichten |
| language | Sprache, Zahlen- und Zeitformate für Ihr Land |
| laptop | Notebook-Akku |
| libkcddb | CDDB-Abfrage einstellen |
| linuz | Oberfläche zum Einrichten des Linux-Kernels |
| mouse | Mauseinstellungen |
| netpref | Einfache Netzwerk-Einstellungen vornehmen wie z.B. Zeitüberschreitungen |
| panel | Anordnung der Kontrollleiste vornehmen |
| passwords | Passwort-Einstellungen vornehmen |
| printers | Einrichten des Drucksystems (Drucker, Aufträge, Klassen ...) |
| privacy | Privatsphäre: Ein Kontrollmodul, das unerwünschte Spuren von Benutzern auf dem System beseitigt |
| proxy | Proxy-Server einrichten |
| screensaver | Einstellungen für Bildschirmschoner |
| spellchecking | Rechtschreibprüfung einrichten |
| style | Stile und das Verhalten von Bedienelementen ändern |
| userinfo | Ihre Benutzerkonto-Information ändern |
Die Bildschirmschoner von KDE sind ebenso wie unter Windows ausführbare Dateien. Anders als dort haben sie nicht die Endung .scr, sondern .kss. Eine Übersicht aller vorhandenen Bildschirmschoner-Module erhalten Sie, wenn Sie mit KFind ausgehend vom Wurzelverzeichnis nach *.kss suchen.
Die Bildschirmschoner können Sie im Testmodus direkt in einem Schnellstartfenster mit dem Dateinamen und [Eingabe] starten -- z. B. keuphoria.kss (Abbildung 1). Mit dem Parameter --setup rufen Sie den Konfigurationsdialog des Bildschirmschoners suf.
Erscheint beim Schließen von Kontact die Fehlermeldung
Ressource "name.kde_share_apps_k\ abc_std.vcf" gesperrt durch Prog\ ramm ""
liegt das meist an einer Lock-Datei, die bei einem Programmabsturz des Adressbuchs übrig geblieben ist. Mit solchen Sperrdateien verhindert KDE, dass mehrere Anwendungen gleichzeitig auf das Adressbuch zugreifen. Damit die Fehlermeldung künftig nicht mehr erscheint, beenden Sie Kontact und löschen alle Dateien im Ordner ~/.kde/share/apps/kabc/lock.
Nach und nach sammeln sich immer mehr Dateien im Home-Verzeichnis an. Damit die Suche trotzdem nicht zu lange dauert, schalten Sie auf der Registerkarte Name/Pfad die Option Datei-Index verwenden ein. Dann nutzt KFind eine Indexdatei, in der es die gesuchte Datei schneller findet. Das Tool greift dabei auf das Kommandozeilenprogramm locate zu. Bei SuSE Linux ist es nicht standardmäßig installiert. Das holen Sie im Software-Modul von YaST schnell nach: Stellen Sie den Filter auf Suche und geben Sie locate in das Eingabefeld ein. Ein Druck auf [Eingabe] fischt das richtige Paket heraus. Setzen Sie ein Häkchen vor findutils-locate und klicken Sie auf Übernehmen.
Die praktische Indexsuche hat jedoch einen Haken: Die Indexdatei, man spricht auch von der locate-Datenbank, bringen die Distributoren nur einmal am Tag auf den neuesten Stand. Das erledigt ein Cron-Job [2], den Linux automatisch im Hintergrund startet. In der locate-Datenbank stehen deshalb nur Dateien, die Sie angelegt haben, bevor die Datenbank das letzte Mal aktualisiert wurde. Möchten Sie den Index selbst aktualisieren, erledigen Sie das mit dem Befehl updatedb, den Sie in einer KDE-Konsole eingeben. Das Kommando braucht recht lange, also wundern Sie sich nicht, wenn die Festplatte mehrere Minuten rattert.
Dass KFind eine bestimmte Datei nicht findet, passiert meistens dann, wenn Sie das Programm häufig nutzen und daher ständig geöffnet lassen. Oft hat man versehentlich eine einschränkende Option aktiviert und vergessen sie wieder auszuschalten (Abbildung 2). Die häufigsten Ursachen sind die folgenden:
Stehen alle Optionsfelder wieder auf den Standardwerten, sollte KFind die gesuchten Dateien finden. Wenn nicht, beenden Sie das Programm und starten es erneut.
Mit KFind können Sie auch nach Text innerhalb von Dateien suchen. Dazu wechseln Sie in KFind auf das Register Inhalt und tragen den gesuchten Text in das Feld Enthaltener Text ein. Geben Sie entweder ein Wort oder einen Satz ein, doch Achtung: Wenden Sie diese Suche auf einen großen Ordner an oder haben Sie die Option Einschließlich Unterordnern im Register Name/Pfad eingeschaltet, dauert es recht lange, bis KFind seine Arbeit beendet hat.
Die Suchoption funktioniert nicht mit allen Dateien, die unter Dateityp aufgeführt sind, sondern nur mit folgenden:
Wollen Sie weitere Typen, etwa Programmdateien durchsuchen, schalten Sie in KDE 3.2 die Option Einschließlich Binärdateien ein.
Neben normalem Text akzeptiert KFind im Feld Enthaltener Text auch reguläre Ausdrücke. Damit formulieren Sie sehr komplexe Suchbedingungen. Im Kasten Reguläre Ausdrücke finden Sie eine Kurzhilfe zu den wichtigsten Zeichen in regulären Ausdrücken.
Damit KFind weiß, dass Sie nicht nach normalem Text suchen, sondern es den Suchbegriff als regulären Ausdruck verwenden soll, aktivieren Sie die Option Regulärer Ausdruck. Wenn Sie mit regulären Ausdrücken noch nicht vertraut sind, starten Sie über die Schalftfläche Bearbeiten den Editor für reguläre Ausdrücke aus dem Paket kdeutils.
| Reguläre Ausdrücke |
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Reguläre Ausdrücke arbeiten mit so genannten Metazeichen, etwa für den Zeilenanfang und das Zeilenende. Die wichtigsten sind:
Möchten Sie Dateien finden, in denen das Wort KDE am Anfang einer Zeile vorkommt, lautet der entsprechende reguläre Ausdruck ^KDE Suchen Sie statt dessen KDE am Ende der Zeile, lautet der Eintrag KDE$ Der Ausdruck Po?st findet die Zeichenfolge Post und Pst. Das Fragezeichen bedeutet, dass das vorangehende Zeichen (in diesem Beispiel das o) vorhanden sein kann oder nicht. Das ist bei dem Ausdruck Te+r nicht der Fall. Hier muss das e vor dem Pluszeichen mindestens einmal vohanden sein. Aber auch mehrere e hintereinander deckt dieser reguläre Ausdruck ab. Er findet den Fluß "Ter" ebenso wie den "Teer" auf der Straße. R[a-z]st.* findet Rast, Rest, Rist und Rost -- aber auch Rasthof, Resturlaub, Rostlaube und Rustikal. Das erste Metazeichen ([a-z]) lässt einen beliebigen Kleinbuchstaben zu. Die Metazeichen Punkt und Stern stehen für beliebig viele Zeichen, also auch für keines. |
KFind beherrscht zusätzlich den Umgang mit mehreren Dateitypen. So kann es zum Beispiel MP3-Audio- und -Videodateien unterscheiden, obwohl beide die Endung .mp3 tragen.
Möglich ist das mit der Option Dateityp auf der Registerkarte Inhalt. Hier wählen Sie aus einer Liste den gewünschten Dateityp. Welche Typen KFind kennt, listet der Kasten Suche nach Dateitypen auf. Klicken Sie anschließend auf Suchen, durchforstet KFind alle Verzeichnisse, die Sie auf der ersten Registerkarte angegeben haben.
Aus allen Audio-Dateien einer Ordnerhirarchie erzeugen Sie so schnell eine Abspielliste für XMMS: Klicken Sie nach dem Suchlauf auf Speichern unter und geben Sie der Datei einen Namen. Öffnen Sie sie danach mit einem Editor wie KWrite. Jede Zeile enthält einen Suchtreffer. Entfernen Sie alle Dateien, die Sie nicht in der Playlist haben möchten. Sie sollten außerdem Treffer entfernen, die auf Playlisten mit der Endung m3u zeigen, da diese nicht als einzelnes Stück gespielt werden können. Ersetzen Sie ebenfalls Sonderzeichen durch normale, also etwa %20 durch Leerzeichen oder %FC durch ü. Entfernen Sie aus jeder Zeile noch den ersten Teil des Pfades bis zum Home-Verzeichnis, also beispielsweise file:/home/thomas/ (Abbildung 3). Das ist nicht so mühsam wie es klingt: Nutzen Sie die Suchen- und Ersetzen-Funktion des Text-Editors, um sich die Arbeit zu erleichtern.
Haben Sie die Abspielliste angepasst, starten Sie XMMS und öffnen das Playlist-Fenster mit einem Klick auf PL. Dort klicken Sie auf Load List, suchen die soeben gespeicherte Datei und öffnen sie. Nun können Sie die Musikstücke abspielen.
| Suche nach Dateitypen |
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KFind hat viele Möglichkeiten, eine Datei zu finden. Besonders praktisch und mächtig ist die Suche über den Dateityp. Diese Suche beherrscht Windows zum Beispiel nur sehr eingeschränkt über die Dateiendung. Linux ist da wesentlich ausgereifter und erkennt eine Datei am Inhalt statt an der Endung. Deswegen kann es beispielsweise MP3-Audio- von MP3-Videodateien unterscheiden, obwohl beide die Endung .mp3 haben. Die inhaltliche Suche funktioniert schon seit KDE 3.0; allerdings sind dort zum Teil noch ältere Datei- und Dokumenttypen aufgeführt, etwa StarOffice-5.0-Dateien. Diese Formate haben wir in der folgenden Aufzählung nicht berücksichtigt. Folgende Typen kann KFind in KDE 3.2 unterscheiden (bis auf die häufig verwendeten Suchtypen alphabetisch sortiert): Häufig verwendete Suchtypen: Alle Dateien und Ordner; Dateien; Ordner; Symbolische Verknüpfungen; Besondere Dateien (Sockets, Gerätedateien...); Ausführbare Dateien; SUID-ausführbare Dateien; Sämtliche Bilder; Sämtliche Video-Dateien; Sämtliche Sound-Dateien A AAC-Sound; ACE-Archiv; AIFF/Amiga-Audio; ARC-Archiv; ARJ-Archiv; ASF-Media; AVI-Video (Microsoft); AWK-Skript; Abgetrennte OpenPGP-Signatur; Abgetrennte S/MIME-Signatur; AbiWord-Dokument; Ada-Quellcode; Adobe Illustrator-Dokument; Adobe-Photoshop-Bild; Amiga-Soundtracker-Audio; Applix-Arbeitsblatt; Applix-Graphik; Applix-Words-Dokument; Ar-Archiver; Arts-Builder; Ausführbare Datei; Autodesk-FLIC B BDF-Bitmap-Schrift; BMP-Bild; Bibliographische Daten (Bibtex); Bibliotheksdatei; Bittorrent-Download; Blockorientiertes Gerät; Bzip-Datei; Bzip-komprimiertes Tar-Archiv; Bzip2-Datei; Bzip2-komprimierte DVI-Datei C C++-Headerdatei; C++-Quellcode-Datei; C-Headerdatei; C-Quellcodedatei; CCITT-G3-Fax; CD-Audio; CD-Datenbank-Datei; CDRWIN-Datenblatt; CPIO-Archiv; Cascading Style Sheet; Computergraphik Metadatei D Datei des Povray-Modellierers von KDE; Datei mit Qt-Meta-Objects; Dateiliste (für Kate-Dateien-Plugin); Daten zum Programmabsturz; Datenstrom (Server Push); Debian-Paket; Dienstprogramm zur Druckerverwaltung; DocBook-Dokument; Dokument aus dem XHTML-Bereich; Dolby-AC3-Sound; Druckaufträge; Drucker; Druckerklasse; Druckermodell; Druckertreiber; Druckordner; dBase-Dokument E E-Mail; EPS-Abbildung; Edu-Dokument; Edu-Gallerie-Dokument; Einfacher Text; Einrichtungsdatei; Elektronische Visitenkarte F FLAC-Audio; Filter-Skript für SIEVE-Mail G GIF-Bild; GIMP-Bild; GNU-Gettext-Einrichtungskatalog; GNUmeric-Arbeitsblatt; Gespeicherte Init-Einstellungen; Gespeichertes Kolf-Spiel; Gesperrter Ordner; Ghostscript-Schrift; Gzip-Datei; Gzip-komprimierte DVI-Datei; Gzip-komprimiertes Tar-Archiv H HTML-Seite; HancomWord-Dokument I ISO9660-Bilddatei; Internet-Kurzbefehl; iCalendar-Datei J JNG-Bild; JPEG-2000-Bild; JPEG-Bild; Java-Archiv; Java-Klasse; Java-Programm; Java-Quellcode K KChart-Dokument; KDE-Farbdesign; KDE-Systemüberwachung; KDE-Wallet-Datei; KFormula-Dokument; Kgeo-Zeichnung; KPresenter-Dokument; Kseg-Dokument; KSpread-Dokument; KWord-Dokument; Karaoke-Datei; Karbon14-Dokument; Kartoffel; Kexi-Projektdatei; Kget Dateiliste zum Herunterladen; Kig-Zeichnung; Kivio-Dokument; Kolf-Platz; Kommander File; Komprimierte UNIX-Datei; Komprimierte Winamp-Oberfläche; Komprimiertes Tar-Archiv; Kontour-Dokument; Krita-Dokument; Kugar-Archivdatei; Kugar-Daten; Kugar-Report-Vorlage L LDAP-Adressbuch; LaTeX-Dokument; Leeres Dokument; Lha-Archiv; Log-Datei; Lotus-AmiPro-Dokument; LyX-Dokument; Lzop-komprimiertes Tar-Archiv; Lzopp-Datei M MIDI-Audio; MNG-Bild; MP3-ShoutCast-Abspielliste; MPEG-4-Audio; MPEG-4-Video; MPEG-Audio (Layer 3); MPEG-Video; MS-Access-Datenbank; MS-Excel-Arbeitsblatt; MS-Office-Zeichnung; MS-PowerPoint-Präsentation; MS-Word-Dokument; MS-Write-Dokument; MagicPoint-Präsentation; Makefile; MathML-Dokument; Matroska-Audio; Matroska-Video; Metrische Informationen für Postscript-Schrift; Mit Gzip komprimierte Postscript-Datei; Mozilla-XUL-Datei; Multimedia Suche- und Beschreibungssprache-Dokument (MRML-Dokument); N Netscape Shockwave Flash; Netscape Unbekanntes Plugin O Objective-C-Quellcode; Objektcode; Ogg-FLAC-Audio; Ogg-Multimedia; Ogg-Vorbis-Audio; Ogg/Ogm-Video; OpenOffice.org Formel; OpenOffice.org Globaldokument; OpenOffice.org Präsentationsvorlage; OpenOffice.org Tabellenvorlage; OpenOffice.org Textdokumentvorlage; OpenOffice.org Zeichnungsvorlage; OpenOffice.org-Kalkulationstabelle; OpenOffice.org-Präsentation; OpenOffice.org-Textdokument; OpenOffice.org-Zeichnung; OpenPGP-Key-Paket; OpenType-Schrift; Ordner; Ordner für Systemschriften P PCF-Bitmap-Schrift; PCM-Audio; PCX-Bild; PDF-Dokument; PERL-Modul; PERL-Programm; PGP-verschlüsselte bzw. damit signierte Nachricht; PGP/MIME-verschlüsselter Nachrichtenvorspann; PHP-Skript; PKCS#7-formatierte Daten (S/MIME); PNG-Datei; Palm-Dokument; Pascal-Quellcode; PhotoCD-Bild; Portable-Bitmap-Bild; Portable-Greymap-Bild; Portable-Pixmap-Bild; PostScript-Dokument; Protokolldatei des SysV-Init-Editors; Python-Bytecode; Python-Programm Q QPicture-Metadatei; Qt-Designer-Datei; Qt-Übersetzungstabelle; Quattro-Pro-Dokument; Quicktime-Video R RDF-Site-Zusammenfassung; RPM-Paketdatei; RTF-Dokument; Rar-Archiv; RealAudio-Datei; RealMedia-Datei; RealVideo-Datei; Ressourcen-Beschreibungs-Datei; Ruby-Programm S S/MIME-Zertifikations-Anfrage; SGML-Dokument; SNF-Bitmap-Schrift; Schrift; Schriftenordner; Schriftpaket; Shell-Skript; Shockwave-Flashmedien; Sicherungsdatei; Skalierbare Vektorgraphiken; Socket; Speedo-Schriftart; Speex-Audio; StarCalc 5; StarChart 5; StarDraw 5; StarImpress 5; StarMath 5; StarWriter 5; StarWriter 5.0 Master Document; Streaming-MPEG-Audio (Layer 3); Synchronisierte Multimedia-Integrationssprache T TGIF-Dokument; TIFF-Bild; TNEF-Datei; Tar-Archiv; Tcl-Datei; TeX-Ausgabedatei; TeX-Datei; Textdatei mit komma-getrennten Werten; Textdokument mit zusätzlichen Formatierungen; Theora-Video; Troff-Dokument; Troff-Dokument mit Handbuch-Makros; TrueType-Schrift; TrueType-Schriftensammlung; Truevision-Targa-Bild; Type1-Schrift U ULAW-Audio (Sun); Unbekannt; Unterschiede zwischen Dateien; Usenet-News V VRML-Modell; vCalendar-Austauschdatei W WAV-Audiodatei; WML-Dokument; Web-Archiv; Weiterleitung (Pipe); Windows MetaFile; Windows-Arbeitsgruppe; Windows-Mediavideo; Windows-Programm; Windows-Symbol; Wissenschaftliche Graphik für Graphite; WordPerfect-Dokument X X-BitMap-Bild; X-PixMap-Bild; X11-Mauszeiger; XFig-Datei; XML-Dokument; XSL-Formatobjekt; XSLT-Stilvorlage Z Zeichenorientiertes Gerät; Zertifikat: DER, PEM oder Netscape Encoded X.509; Zertifikatpaket PKCS#12; Zip-Archiv; Zoo-Archiv; Zum Öffnen eines Befehlsfensters; Zusammengesetztes Dokument |
Hervorhebungsdefinitionen machen das Schreiben von Quellcode einfacher, da Editoren damit bestimmte Schlüsselworte einer Programmiersprachen hervorheben. Wenn es neue Programmiersprachen oder zumindest neue Versionen gibt, müssen auch die Hervorhebungsdefinitionen angepasst, erweitert oder neu definiert werden.
Dank der fleißigen Entwickler von Kate und KWrite bleibt diese zeitraubende Arbeit nicht an Ihnen hängen: Die Programmierer bieten passende Definitionsdateien zum Herunterladen an. Das erledigen Sie über den Einrichtungsdialog der beiden Text-Editoren. In KWrite wählen Sie Einstellungen / Editor einrichten. Im Abschnitt Hervorhebungen sind Sie am richtigen Ort.
In Kate ist die Befehlsfolge etwas anders: Öffnen Sie über Einstellungen / Kate einrichten den Optionsdialog und wechseln Sie zum Eintrag Editor / Hervorhebungen. Ab jetzt geht es in KWrite und Kate identisch weiter. Klicken Sie auf die Schaltfläche Herunterladen. Bei aktiver Internetverbindung laden die Editoren eine Liste aller verfügbaren Hervorhebungsmodi. Im Dialogfenster steht der Name, die installierte Version, daneben die neueste Version und das Veröffentlichungsdatum.
Vergleichen Sie die Versionsnummern der installierten und der neuesten Version und markieren Sie die gewünschten Definitionsdateien (Abbildung 4). Klicken Sie auf Installieren, um die gewählten Modi herunterzuladen.
Damit Sie sie benutzen können, müssen Sie Kate und KWrite verlassen und erneut starten.
Das Editorfenster in Kate teilen Sie über das Ansicht-Menü sowohl senkrecht als auch waagrecht. Dadurch erhalten Sie zwei oder auch mehr Ansichten auf die gleiche Datei und können so verschiedene Abschnitte im Blick behalten. Ändern Sie in einem Fenster etwas, aktualisiert Kate die Datei auch in allen anderen Fenstern.
Sie können statt dessen auch eine andere Datei in einer Ansicht laden, aus der Sie Textpassagen übernehmen wollen. Um zur jeweils nächsten Ansicht zu gelangen, drücken Sie [F8]; mit der Tastenkombination [Umschalt-F8] wechseln Sie zurück ins vorherige Teilfenster. Wollen Sie eine Ansicht wieder entfernen, wechseln Sie in diese und wählen Ansicht / Aktuelle Datei schließen.
Etwas anders funktioniert der Befehl Ansicht / Neues Fenster in KDE 3.2. Falls Sie auf den ersten Blick keine Wirkung erkennen: Der Befehl öffnet kein weiteres Teilfenster, sondern startet Kate ein zweites Mal mit der selben Datei.
Die Dienstprogramm-Ansichten (Dateiliste, Projekte, Dateiauswahl, Suchen-Dialog und Terminal) stehen in Kate anfangs links und unten. Sie können sie aber an jede andere Seite des Kate-Fensters ziehen. Dazu klicken Sie auf die kleine Titelleiste einer Dienstprogramm-Ansicht und ziehen sie mit gedrückter linker Maustaste an eine andere Stelle.
Unter KDE 3.2 steht in der Titelleiste der Dienstprogramm-Ansichten außerdem ein Pfeil-Symbol. Wenn Sie darauf klicken, verwandelt sich diese Dienstprogrammansicht in ein eigenes Fenster mit Titelleiste, das Sie unabhängig vom Hauptfenster positionieren können. Es lässt sich sogar über das Menü der Titelleiste auf eine andere Arbeitsfläche verschieben. In der Fensterliste der KDE-Leiste taucht ein solches Dienstprogramm seit KDE 3.2 ebenfalls auf (Abbildung 5).
Trotz großer Monitore und hoher Auflösung kann man nicht genug Platz zum Bearbeiten von Dateien haben. Das gilt auch im KDE-Editor Kate. Dieser bietet die Option, über Einstellungen / Vollbildmodus in den Vollbildmodus umzuschalten (in der KDE-Version 3.1 war dieser Befehl noch im Ansicht-Menü). Dann blendet Kate die Titelleiste und die Fensterrahmen aus, und Sie bekommen ein Editor-Fenster in Bildschirmgröße.
Um noch mehr Platz zu schaffen, blenden Sie die Werkzeugleiste über Ansicht / Werkzeugleiste anzeigen aus. Das Befehls-Menü zeigt Kate aber nach wie vor an. So ist es ein Leichtes, mit dem Menüeintrag Einstellungen / Vollbildmodus beenden zurück zur normalen Ansicht zu gelangen.
In KDE 3.2 hat Kate vier so genannte Docker. Das sind Bereiche am linken, rechten, oberen und unteren Rand des Bildschirmfensters, in dem zusätzliche Programme stehen. Sichtbar sind von den Docks zunächst nur das linke und das untere. Darüber haben Sie Zugriff auf Dialoge zur Auswahl und zum Suchen von Dateien und Projekten sowie auf ein in Kate integriertes Terminalfenster.
Die darin enthaltenen Dialoge bzw. Module hießen in früheren Kate-Versionen Dienstprogramme, in KDE 3.2 firmieren Sie unter dem Namen Extras. Diese Extra-Fenster können Sie gleich mit mehreren Befehlen öffnen und schließen. Ein Weg ist, im Ansicht-Menü das Untermenü Ansichten für Extras zu öffnen. Es enthält alle fünf Module. Klicken Sie auf eines, wird dieses sofort geöffnet bw. geschlossen.
Eine weitere Möglichkeit bietet das Untermenü Ansicht / Docker für Extras. Hier wählen Sie ein Dock und Kate öffnet das zuletzt aktive Modul dieses Docks, also beispielsweise den Dateidialog. Zeitvorteile bringt dieser zweite Befehl gegenüber dem ersten jedoch nur, wenn Sie die Tastenkombination zum Öffnen bzw. Schließen des Docks wählen -- und zwar:
Wenn ein Dock geöffnet ist, können Sie darin mit der Tastenkombination [Alt-Strg-Umschalt-Pfeil nach links] oder mit der Tastenkombination [Alt-Strg-Umschalt-Pfeil nach rechts] zwischen den Modulen hin- und herwechseln.
Sie können Kate, wenn Sie es über Konsole oder aus einem Schnellstartfenster heraus starten, den zu öffnenden Dateinamen gleich mitgeben. Außerdem versteht Kate zusätzlich noch weitere Parameter, wie etwa --line und --column. Wenn Sie diese nutzen, setzt Kate die Markierung gleich an die von Ihnen festgelegte Stelle. Ein
kate --line 4 --column 10 Datei.\ txt
setzt die den Cursor in die fünfte Reihe in die Spalte neun. Der Grund: Kate zählt hier fälschlicherweise die Zeile bzw. die Spalte Null mit.
Mit den Befehlen Extras / Kommentar und Extras / Kommentar entfernen (oder mit den Tastenkombinationen [Strg-D] bzw. [Strg-Umschalt-D]) fügen Sie Kommentare hinzu oder entfernen welche. Das funktioniert allerdings nur, wenn das benutzte Textformat (einzustellen über Extras / Hervorhebungsmodus) Kommmentare auch unterstützt. In dem Fall wird entweder die aktuelle Textzeile oder die markierte Auswahl in einen Kommentar gewandelt bzw. die Kommentarzeichen entfernt.
Wenn Sie Kommentarzeichen aus einem Text entfernen wollen, achten Sie darauf, dass nur der kommentierte Text ausgewählt ist. Wollen Sie mehrzeilige Kommentare löschen, ignoriert Kate Leerzeichen und Tabulatoren außerhalb der Kommentarzeiche -- diese können also auch mit markiert sein.
| Infos |
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[1] Elisabeth Bauer: "Meisterdetektiv", EasyLinux 01/2004, S.72 f. http://www.easylinux.de/Artikel/ausgabe/2004/01/072-find/
[2] Christian Baun: "Mit der Zeit gehen", EasyLinux 04/2004, S. 52 ff. |
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Last modified: 2007-01-25 17:30
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