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Im EasyLinux Starter Kit mit der DVD-Vollversion Fedora Core 2 haben Sie in der Installationsanleitung speziell für ISDN nebenbei bemerkt, dass in der Redaktion die ISDN-Karte nicht zum Laufen gebracht wurde. Ich konnte die AVM Fritz! PCI v2.0 ebenfalls nicht lauffähig einbinden. Sie verweisen: "Sobald das Fedora-Projekt eine Lösung zur Verfügung stellt, werden wir Sie informieren und eine entsprechende Anleitung zur Verfügung stellen." Meine Frage ist, ob es schon eine entsprechende Lösung gibt.
H.-Peter Baldamus
EasyLinux: Leider sind uns keine aktualisierten Pakete bekannt, die das ISDN-Problem beheben würden. Vor Kurzem ist der Nachfolger, Fedora Core 3, erscheinen. Für das nächste Heft ist ein Kurztest geplant, bei dem wir uns auch die ISDN-Tauglichkeit ansehen werden. (hge)
Der Firefox-Browser erfordert unter Linux oft zusätzliche Einstellungen, um bestimmte Programmteile nutzen zu können. So ist es unter Windows ganz einfach, im Feld oben rechts weitere Suchmaschinen hinzuzufügen, sofern man online ist.
Unter Linux geht das leider zunächst nicht. Ursächlich sind mangelnde Schreibrechte im Verzeichnis /usr/share/firefox/searchplugins. Kaum hat man das Verzeichnis searchplugins zum Schreiben durch others freigegeben, klappt es auch mit Suchmaschinen hinzufügen.
Soll da der Standard-Anwender von allein drauf kommen?
Peter Vieweger
EasyLinux: Die Schreibrechte sind nicht mangelnd, sondern genau richtig. Wenn Sie in /usr/share neue Dateien installieren, handelt es sich um eine systemweite Änderung, d. h., auch alle anderen Firefox-Benutzer auf Ihrem System sind davon betroffen, und vielleicht will nicht jeder Ihre Erweiterungen verwenden.
Darum gibt es neben dem systemweiten Ordner bei den meisten Programmen auch einen persönlichen Konfigurationsordner, der im Home-Verzeichnis des jeweiligen Anwenders liegt.
Im Ihrem Spezialfall wird nicht viel passieren, außer dass eben eventuell andere Systemnutzer betroffen sind, aber prinzipiell schaffen Sie mit dieser Vorgehensweise Sicherheitslöcher.
Der richtige Weg, um eine systemweite Änderung durchzuführen, wäre, das Programm einmalig mit Root-Rechten zu starten (dann haben Sie alle Rechte, die Sie brauchen), die Änderung durchzuführen und dann die Root-Rechte wieder abzugeben -- das ist umständlich, aber sicher. (hge)
Als Benutzer von Suse Linux 9.1 habe ich kürzlich die Suse 9.2 Live CD ausprobieren wollen. Dabei stellte ich fest, dass diese Live-Version keinerlei IDE-Geräte in das System einbindet: Das heißt, dass weder die optischen Laufwerke noch die Partitionen (egal mit welcher Formatierung) zur Verfügung stehen. Ich hab dieses Problem Suse geschildert aber bisher keine Antwort erhalten. Vielleicht könntet Ihr ja mal einen Test durchführen und Euch gegebenenfalls an Suse wenden.
Ich fände es schade, wenn diese zur (Neu-) Kundengewinnung gedachte Version einen so bescheidenen Eindruck vermitteln würde.
Michael Schueller
EasyLinux: Die Suse Live CD ist wohl nicht dazu gedacht, im täglichen Betrieb eingesetzt zu werden; vielmehr geht es darum zu schauen, ob die eigene Hardware erkannt und sinnvoll genutzt werden kann. Auch kann man sich damit die Neuerungen bei den Oberflächen KDE und Gnome ansehen -- vielleicht ein Entscheidungskriterium, um das Update durchzuführen.
Aus unserer Sicht ist die Live-CD ein PR-Produkt, kein Tool (wie beispielsweise Knoppix).
Wir testen keine Live-CDs, weil diese im Funktionsumfang immer hinter einem installierten System zurückbleiben. Schon die geringe Arbeitsgeschwindigkeit durch das ständige Nachladen von Programmteilen von CD macht die Nutzung im Alltagsbetrieb eigentlich unerträglich. (hge)
Vielen Dank für Ihre klare und übersichtliche Zeitschrift. Nun zu einer Frage: Was kann ich bei dem im Betreff genannten Problem tun? Ich möchte das Update gerne online durchführen.
Olaf Bräutigam
EasyLinux: Unter ftp://ftp.suse.com/pub/suse/i386/9.1-personal-iso/ gibt es ein ISO-Image der Personal-Version. Das können Sie runterladen, brennen und dann damit das Update durchführen -- Sie haben danach aber nur noch die 1-CD-Personal-Version.
Danach können Sie von ftp://ftp.suse.com/pub/suse/i386/9.1/suse/ einzelne weitere Pakete herunterladen und nachinstallieren.
Eine Möglichkeit, ein laufendes System über das Internet zu aktualisieren (wie es etwa Debian bietet), ist mir für Suse Linux nicht bekannt. (hge)
Ich besitze den Drucker Lexmark Z25, den ich unter Mandrake 9.0 betreiben möchte. Von Lexmark selber habe ich einen Druckertreiber. Die Installation selber verlief relativ reibungslos. Patrone ausrichten ging, aber der Drucker gab keine Testseite aus. Im K-Menü und in KWord war der Drucker aufgelistet. Leider wurden immer verschiedene Fehler gemeldet. Unter Red Hat 8.0 lief der Drucker. Können Sie mir helfen?
T. Sutter
EasyLinux: Lexmark gehört zu den Anbietern, die die Details zur Druckerkommunikation geheim halten und deshalb eigene (rein binäre) Treiber anbieten, siehe auch http://linuxprinting.org/lexmark-faq.html#free_software_support (englische Seite).
Lexmark bietet unter http://downloads.lexmark.com/cgi-perl/downloads.cgi?ccs=229:1:0:337:0:0&os_group=Mandrake einen Treiber für Mandrake Linux an. In den Release Notes zum Paket CJLZ35LE-CUPS-2.0-1.TAR.GZ steht: "Lexmark Z25/Z35 Printer Driver for LINUX(R) Systems. Supports Mandrake Linux 9.0, Mandrake Linux 9.1, RedHat Linux 8.0, RedHat Linux 9.0, SuSE Linux 8.1, SuSE Linux 8.2a" -- da ist Ihr Mandrake 9.0 ja dabei.
Vielleicht haben Sie noch mit dem alten Lexmark-Treiber getestet, dann könnte Ihnen der neue weiter helfen. (hge)
Können Sie mir erklären, wie man mit einer Datei gimp-2.0.6.tar.gz vorgeht, wenn man diese installieren möchte? Ich habe als Betriebssystem Suse Linux 9.0 (die Vollversion) von Ihnen gekauft und möchte die oben genannte Bildbearbeitung Gimp 2.0 installieren. Dabei ist es für mich interessant, ab wann man als root angemeldet sein muss.
Walter Munz
EasyLinux: Mit dieser Datei können Sie nichts anfangen, sie enthält die so genannten Sourcen, also die Programmquelltexte. Linux-Profis können diese mit Hilfe der Entwicklungs-Tools (Compiler und andere Werkzeuge) in ein ausführbares Programm übersetzen. Aber diese Herangehensweise unterstützt EasyLinux nicht, und wir raten auch davon ab, das zu versuchen.
Was Sie brauchen, ist ein RPM-Paket (Dateiendung: .rpm). Gimp 2 für Suse Linux 9.0 finden Sie z.B. unter http://ftp.gwdg.de/pub/linux/usr-local-bin/9.0/ -- vermutlich werden Sie noch weitere Pakete von der gleichen Seite benötigen.
Einfacher als ein manuelles Update einer großen Zahl von Paketen ist der Umstieg auf eine aktuellere Suse-Version. (hge)
| Erratum 12/2004 -- ATI-Treiber für Suse Linux 9.1 |
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Anders als im Heft 12/2004 berichtet, bietet der Distributor Suse eigene Pakete mit ATIs proprietärem 3D-Grafikkartentreiber an. Unter http://www.suse.de/de/private/download/x11/ stehen die Versionen 3.14.1 und 3.14.6 als RPM-Pakete zum Download. In Ausgabe 02/2004 wird dieses Thema noch einmal detailliert aufgegriffen. Danke auch an Herrn Mathias Grewin, der auf eine Änderung der Download-Adresse hingewiesen hat. (mdö) |
| Tipp: Firefox und KMail kombinieren |
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Den folgenden Tipp hat uns der Leser Peter Vieweger geschickt: Der Firefox-Browser kann mit mailto:-Links nicht umgehen und liefert immer die Fehlermeldung "mailto ist kein registriertes Protokoll". Das wollte ich ändern. Ich fand im Netz u. a. einen Hinweis bei http://www.pro-linux.de/news/2004/6924.html, der aber unter Suse Linux 9.1 nicht funktionierte. Die Lösung habe ich dann selbst gefunden -- einfacher denn je:
Klickt man danach auf einen mailto:-Link, wird kmail gestartet und die angeklickte Adresse übernommen. Das Versenden funktioniert wie üblich. Hinweis: Will man dem kmail-Wert Parameter hinzufügen, dann erscheint wieder die bekannte Fehlermeldung, und es geht nicht mehr! |
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Last modified: 2007-04-05 11:10
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