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Erschienen in EasyLinux 02/2005   »   Ausgabe bestellen

Leserbriefe

Sylpheed unter Suse Linux 9.1

Danke für den Artikel zu Sylpheed und die Download-Möglichkeit. Ich habe das damals gleich neben KMail installiert. Das Programm ist ja irre schnell und in der Bedienung völlig ausreichend und trotzdem sehr intelligent aufgebaut.

Besonders gut gefällt mir der Dillo-Viever zum Betrachten von HTML-Mails.

Was mir noch fehlt, sind die Icons aus Sylpheed z.B. aus Vers. 9.10 oder höher, die man dort in verschiedenen Ausführungen wählen kann. Wenn ich das selbst als rpm zusammenstellen könnte, wäre ich allerdings nicht Easy-Linux- Abonnent! Ich habe versucht, den dillo_viever.so in Vers. 9.10 einzubauen, doch das klappt nicht.

Ekkehart Saager

EasyLinux:Scheinbar arbeiten Sie mit Suse Linux 9.1. Diese Distribution bringt zwar Sylpheed 0.9.10 mit, hat aber das Dillo-Plugin deaktiviert -- vermutlich, weil der kleine Browser nicht auf den Suse-Linux-CDs dabei ist.

Es gab bereits eine weitere Leser-Anfrage nach einem Sylpheed-Paket mit Dillo-Plugin für Suse Linux 9.1 Sie finden das RPM-Paket unter http://www.easylinux.de/Download/2004/12/sylpheed/sylpheed-0.9.10claws-17.i586.rpm

Es ist allerdings nicht direkt auf unserer Download-Seite verlinkt, am besten kopieren Sie den Link in die Adresszeile Ihres Browsers.

Bevor Sie das Paket einspielen, müssen Sie über YaST den Suse-Sylpheed entfernen -- Ihre E-Mails und Einstellungen bleiben dabei erhalten. Installieren Sie danach das neue Paket mit dem Befehl

rpm -i sylpheed-0.9.10claws-17.i586.rpm

als Administrator. Danach können Sie mit Sylpheed arbeiten und das Dillo-Plugin aktivieren. Es liegt unter Suse Linux im Verzeichnis

/usr/X11R6/lib/sylpheed/plugins/

Damit alles klappt, muss Dillo installiert sein. Auch unter Suse Linux 9.1 können Sie das Dillo-Paket aus unserem Download-Bereich für Suse Linux 9.0 verwenden.

Die Icons zur Verschönerung von Sylpheed sind auch in unserem Paket enthalten. Eventuell müssen Sie sie beim ersten Start einmal aktivieren. Wählen Sie dazu Einstellungen / Andere Einstellungen / Themes. Klicken Sie nun in der rechten Fensterhälfte auf Neu installieren und markieren Sie im Dateiauswahldialog einen der Ordner unterhalb von

/usr/X11R6/share/sylpheed/themes

Ein Klick auf OK installiert das ausgewählte und alle anderen Themes. Jetzt können Sie über das Auswahlfeld ein neues Icon-Theme einstellen. (amü)

Sicherheit unter Linux

Danke für Eure tolle Zeitung, macht weiter so!

Weiterhin möchte ich mich für die Anleitung zum Konfigurieren der Suse Linux Firewall bedanken. Jetzt habe ich auch mit Firewall Zugriff über LAN auf den Rechner meiner Tochter. Auf beiden Rechnern läuft Suse Linux 9.1

Frank Stuth

Unterstützte Distributionen

Mit Freude habe ich in Heft 1/2005 gelesen, dass ab der nächsten Ausgabe die noch recht neue Suse 9.2 zu den unterstützten EasyLinux-Versionen gehören wird. Dabei frage ich mich aber, warum dann bei Mandrake die letzte unterstützte Version die 9.2 ist, obwohl die Version 10.0 schon seit Monaten veröffentlicht ist und inzwischen sogar schon von der Version 10.1 überholt wurde. Wird da vielleicht doch Suse stark bevorzugt und mit zweierlei Maß gemessen?

Lutz Engelhardt

EasyLinux:Da können wir Sie beruhigen: Mit der nächsten Ausgabe (Heft 02/2005) aktualisieren wir die Liste der unterstützten Distributionen. In der finden Sie dann Mandrake Linux 10.1, Suse Linux 9.1/9.2 und Fedora Core 2.

Gerade Mandrake-Linux-Fans haben Grund zur Freude: Noch im Dezember kommt ein neues Mandrake StarterKit mit Version 10.1 an den Kiosk. Für unser StarterKit nehmen wir nicht die Community-Edition, sondern Mandrake 10.1 Official. In der offiziellen Version haben die Entwickler viele Fehler beseitigt, etwa die Macken bei der ISDN-Konfiguration. (amü)

Bittorrent

Ich wuerde gerne einmal das Bittorrent Netzwerk nutzen, nur haben sie noch keine Pakete fuer Suse 9.2 bereitgestellt. Die Pakete python, python-devel und qscintilla sind schon mit dabei, sip hat keine Abhaengikkeiten angezeigt. Nur das Paket PyQt verlangt nach einer Bibliothek namens libqscintilla.so.3. Ich habe das Programm von der Konsole aus gestartet. Das funktioniert, aber es kommt trotzdem die Meldung, dass das Verzeichnis /home/~/.qtorrent nicht gefunden wird. Ich Werde verschieden Daten herunterladen, um zu sehen, ob das Programm stabil laeuft.

Eine Frage habe ich noch: Mit welchem Programm kann man ein *.torrent erstellen?

Jens Mueller

EasyLinux:Suse Linux 9.2 liefert eine neue Version von PyQt mit, die wiederum eine neue Version der libqscintilla benötigt. Wenn das Programm trotzdem läuft, ist alles OK, wenn es irgendwo zu Fehlern kommt, ist das zumindest ein möglicher Auslöser.

Die Meldung, das Verzeichnis /home/~/.qtorrent sei nicht vorhanden, ist normal. Sie verschwindet, wenn Sie einmal den Settings-Dialog aufrufen und mit OK verlassen. Ändern müssen Sie dort nichts. Dann speichert QTorrent die Konfiguration im Verzeichnis ~/.qtorrent ab. vorher gibt es das Verzeichnis noch nicht und QTorrent verwendet die Standardkonfiguration.

Eine *.torrent-Datei selbst zu erstellen ist nicht ganz so einfach: Dafür gibt es ein textbasiertes Programm namens btmakemetafile im bittorrent-Paket auf der Seite http://bittorrent.com/. Eigene Torrents zu verbreiten, erfordert darüberhinaus einen permanent verfügbaren Web-Server für den Tracker. (csc)

Sicher im Internet, 01/2005

Ich habe Ihren Artikel mit Interesse gelesen. Da bei dem sicheren Linux dennoch ein Restrisiko besteht, habe ich einen Hinweis auf Antivirenprogramme, die auch unter Linux laufen, vermißt. Suse Linux 9.0 Professional bringt mit Antivir ein gutes Programm mit.

Hans- Josef Lentes

EasyLinux:Nun, AV-Software schützt ein Linux-System derzeit etwa so gut wie eine Kniebandage vor einer Erkältung hilft. Sie ist aber sehr sinnvoll, wenn Linux als E-Mail- oder File-Server für Windows-Systeme arbeitet. Dann schützt der Linux-Server auch die Windows-Clients.

Die Mühe, eine AV-Software für Linux aufzusetzen ist schlecht investiert, so lange man die viel wichtigeren Dinge nicht konsequent beachtet. Sprich: Updates einspielen, Rechte eng setzen, eventuell die Firewall aktivieren, so wenig wie möglich mit Root-Rechten arbeiten, Vorsicht bei unbekannter Software, sichere Passwörter wählen, verschlüsselte Protokolle nutzen usw.

Es gibt inzwischen recht viele AV-Programme, die auch unter Linux laufen. Eine Quelle, um sich einen Überblick zu verschaffen, ist beispielsweise http://www.av-test.de. (fjl)

Ausgabe 01/2005

Ich bin von der aktuellen Ausgabe 01/2005 begeistert. Auch schon die Ausgabe 12/2004 hat mich fasziniert. Da ich aber wohl erst im nächsten Jahr auf Linux umsteigen werde (noch habe ich Windows XP), kann ich das derzeit nur im Heft verfolgen, wie Linux ist.

Allerdings setze ich das Programmpaket Open Office (bzw. dessen "Vorgänger" Star Office 3.0, 4.0 und 5.1) schon seit langer Zeit ein und freue mich besonders über die vielen Tipps und Tricks und natürlich den beiden ausführlichen Berichten in der aktuellen Ausgabe.

Auch die anderen Berichte sind interessant geschrieben. Leider gibt es im Windows- Bereich keine solche Zeitschrift, die ausführlich ein Problem oder Programm beschreibt wie EasyLinux. Meistens wird dort alles kurz und knapp gehalten und man versteht nur die Hälfte.

Der Kaufpreis von 3,90 Euro ist in Ordnung, wenn man bedenkt, dass wenig störende Werbung auf den Seiten vorkommt.

Sven Krämer

Textmassen im Griff, 01/2005

ich möchte Ihnen als Ergänzung zu dem o.g. Artikel eine Buchenpfehlung aussprechen. Es handelt sich hierbei um das Buch "Schriftliche Arbeiten im technisch-naturwissenschaftlichen Studium" [1]. Darin sind die Richtlinien für die Erstellung von technisch-wissenschaftlichen Arbeiten sehr gut und sehr einfach erläutert.

René Töpfer

E-Mail-Empfang

Ich habe ein Problem und kann es leider nicht lösen. Unter Suse Linux kann ich keine E-Mail empfangen, da Suse meine gesamten E-Mails vernichtet bzw. löscht ohne das ich sie lessen konnte. Unter Windows kann ich E-Mails empfangen und im Control-Center, über Netscape, lesen.

Unter Linux habe ich schon meine Firewall ausgeschaltet, habe versucht über Evolution und K-Mail E-Mail zu empfangen, doch keine Chance alle E-Mails waren weg. Was läuft hier falsch?? Ich habe ihre Zeitschrift seit 06/2003 aber leider konnte ich keinen Hinweis auf dieses "Phänomen" nachlesen.

Lutz Zehm

EasyLinux:Nach dem Einrichten des Internet-Zuganges fragt YaST nach, ob Sie den Mail-Zugang einrichten möchten. Haben Sie in diesem Dialog auf Ja geklickt? Wenn ja, was ich vermute, gehen Sie folgendermaßen vor:

Starten Sie KMail und wählen Sie Einstellungen / KMail einrichten / Netzwerk. Klicken Sie auf den Reiter Empfang und Hinzufügen. Aus der Liste wählen Sie nun nicht POP3 aus, sondern Lokales Postfach. Geben Sie dem Postfach einen Namen und tragen Sie als Pfad

/var/mail/IHR_BENUTZERNAME

ein. Jetzt sollten Sie auch die vernichteten Mails wieder finden. (mhi)

Literatur
[1] http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3411062711/qid=1102261754/ref=sr_8_xs_ap_i1_xgl/302-4972007-6175262

Duden Taschenbücher, Bd.27, Schriftliche Arbeiten im technisch-naturwissenschaftlichen Studium von Christoph Friedrich 9,90 Euro Broschiert -- Bibliographisches Institut, Mannheim Erscheinungsdatum: April 1997 ISBN: 3411062711

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