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TurboPrint enthält optimierte Druckertreiber für viele Tintenstrahldrucker (vor allem Geräte von Canon, Epson und HP, daneben auch einige Brother-Drucker) -- die Software muss aber registriert werden, um wirklich brauchbar zu sein: Ohne Registrierung wird jede Druckseite mit einem TurboPrint-Logo "verziert". Trotzdem ist es sinnvoll, TurboPrint in der nicht-lizenzierten Version auszuprobieren: So können Sie die Druckqualität mit der eines vielleicht schon in der Distribution vorhandenen Treibers vergleichen.


Das TurboPrint-Paket passt für alle von EasyLinux unterstützten Distributionen, Sie können es ohne Probleme unter Suse Linux 9.1/9.2, Fedora Core 2 und Mandrake Linux 10.1 installieren. Wir beschreiben die nötigen Schritte in den folgenden Abschnitten.

Öffnen Sie mit [Alt-F2] ein Schnellstartfenster und geben Sie dort den Befehl
kdesu xtpsetup
ein. Zunächst wird wieder das Root-Passwort abgefragt: Auch die Druckerkonfiguration ist ein Job für den Administrator.






TurboPrint vergibt für seine Druckerwarteschlangen Namen der Form tp0, tp1 usw. Wenn Sie nur mit TurboPrint einen Drucker einrichten, brauchen Sie sich über die spätere korrekte Ansteuerung aus einer Anwendung heraus keine Gedanken zu machen, da ein einziger Drucker auch stets zum Standarddrucker wird. Haben Sie dagegen neben den TurboPrint-Warteschlangen noch weitere Konfigurationen (über YaST, system-config-printer oder das Mandrakelinux Kontrollzentrum) eingerichtet, benötigen Sie bei einigen Programmen im Druckdialog diese Warteschlangenkennung.
Falls die Druckqualität mit TurboPrint nicht besser als mit einem der Standardtreiber Ihrer Distribution ist, können Sie die neue Warteschlange über das TurboPrint-Dienstprogramm auch wieder entfernen; dazu rufen Sie es wie vorher durch Eingabe von kdesu xtpsetup in einem Schnellstartfenster auf, markieren den Druckereintrag, klicken auf Löschen und bestätigen mit OK. Mit dem Verlassen des Setup-Programms wird die Warteschlange entfernt. (hge/hej)
| Turboprint tunen |
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Um Details wie Druckqualität, Papiersorte und gegebenenfalls Papierschacht einzustellen, verwenden Sie ein weiteres Programm aus dem TurboPrint-Paket. Sie starten es, indem Sie mit [Alt-F2] ein Schnellstartfenster öffnen und dort xtpconfig eingeben. Für diesen Programmstart sind keine Administratorrechte notwendig, Sie werden also nicht nach Ihrem Root-Passwort gefragt. Entdecke die MöglichkeitenUnmittelbar nach dem Start zeigt TurboPrint eine Informationsseite an, die bei nicht registrierten Versionen nochmals daran erinnert, dass der Einsatz nur mit einer Lizenz richtig sinnvoll ist. Auf dem Reiter Drucker können Sie zunächst einen Drucker auswählen, falls Sie mehrere eingerichtet haben. Im unteren Bereich finden Sie vier interessante Drop-down-Boxen (Abbildung 1): Abb. 1: Auf diesem Reiter "Drucker" nehmen Sie die Grundeinstellungen zum Drucker vor.
Über diese Einstellungen legen Sie auch die DPI-Zahl fest, also die tatsächliche Auflösung, mit der der Drucker angesteuert wird. PapierAuf dem Reiter Papier (Abbildung 2) legen Sie Papierformat (A4, US Letter, Umschlag usw.), Zufuhr (je nach Drucker verschiedene Schächte und manuelle Zufuhr) und weitere Einstellungen fest. Nützlich ist hier auch die Möglichkeit, den Drucker auf die verkleinerte Ausgabe von zwei oder vier Seiten auf einem Blatt einzustellen, falls Sie ein Programm verwenden, dessen Druckdialog eine solche Möglichkeit selbst nicht bietet. Über den Kopien-Regler können Sie konfigurieren, stets in größerer Auflage zu drucken. Abb. 2: Legen Sie die Papier-Einstellungen fest.Alles für's AugeDie beiden Reiter Grafik und Bild sind ganz dem Ausdruck von Bildern gewidmet. Auf der ersten Seite (Abbildung 3) können Sie die Methode, die TurboPrint zum Rastern verwendet, ändern und Farb- und Helligkeitseinstellungen anpassen. Erscheint ein Foto also bei einem ersten Druckversuch zu hell oder rotstichig auf dem Papier, lässt sich hier nachregeln, wenn Sie die Checkbox Farbregler berücksichtigen aktivieren. Solche Änderungen sollten Sie aber nur durchführen, wenn generell Farben nicht richtig gedruckt werden -- ansonsten erscheinen nach der Korrektur auch alle späteren Ausdrücke farbverändert. Abb. 3: Auf dem Reiter "Grafik" können Sie die Farben nachregeln.Die Seite Bild (Abbildung 4) ist nur für Anwender interessant, die Grafiken direkt von der Kommandozeile aus, also über Befehle der Form lpr -P tp0 grafik.jpg ausdrucken wollen: Für solche Fälle wird hier Position und Größe der Bilder festgelegt. Bei allen Ausdrucken aus einem Grafikprogramm erzeugt das Programm aus dem Bild zunächst eine PostScript-Datei und übergibt diese dann an TurboPrint; dabei legt das Grafikprogramm Größe und Position selbst fest. Abb. 4: Die Bildposition und -größe legen Sie auf dem Reiter "Bild" fest.TextdateienAuch auf dem Register Text geht es um den direkten Druck von der Konsole aus. TurboPrint unterstützt, Textdateien oder etwa die Ausgabe von Shell-Befehlen direkt zu drucken. So können Sie beispielsweise den Inhalt des aktuellen Verzeichnisses mit dem Befehl ls -l | lpr -P tp0 an den Drucker schicken. Auf dieser Seite legen Sie fest, welche Schriftart und -größe dafür verwendet werden soll. Ersatz für Windows-ToolsDie letzte Seite Werkzeuge ist für Besitzer eines Tintenstrahldruckers sehr nützlich: Neben dem Ausdruck einer Testseite, der zur Prüfung der geänderten Konfiguration praktisch ist, gibt es für Benutzer mit Lizenz hier die Möglichkeit, den Druckkopf auszurichten und zu reinigen, die Düsen zu testen und den Tintenstand abzufragen -- die meisten Drucker bieten etwa für den Tintenstand keine Anzeige und geben diese Information anderenfalls nur mit Hilfe eines Windows-Programmes heraus. Konfiguration abgeschlossenÜber die Schaltfläche Übernehmen lassen sich alle Änderungen aktivieren; Speichern sichert sie ebenfalls, beendet aber auch das Programm. |
| TurboPrint |
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Hersteller: ZEDOnet GmbH |
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Last modified: 2007-04-05 11:10
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