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von Andrea Müller
| Suse-Tipp: Nicht alle Pakete auf der DVD |
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Wer das brandneue Suse Linux 9.2 verwendet und von den fünf CDs installiert hat, findet einige der beworbenen Pakete nicht im YaST-Software-Modul. So scheint es weder Scribus oder das Zeichenprogramm Inkscape noch das Paket ImageMagick zu geben. Auch den KDE-Bildbetrachter kuickshow bietet YaST nicht zur Installation an. Die Pakete fehlen nicht etwa bei Suse Linux, sondern sind wegen Platzmangel auf den CDs nur auf der DVD vorhanden. Damit das Paketverwaltungs-Frontend auch diese Anwendungen in der Software-Auswahl anzeigt, definieren Sie die DVD nachträglich als Installationsmedium.
Abb. 1: Sobald Sie die DVD als Installationsmedium definieren, finden Sie auch Scribus in der Software-Auswahl.Die DVD als Installationsquelle hat noch einen weiteren Vorteil: Das lästige Wechseln der CDs beim Nachinstallieren von Software entfällt. Wer noch kein DVD-Laufwerk besitzt, findet die auf den CDs fehlenden Pakete auf dem Suse-Linux-FTP-Server [1]. zur Zeit ist Suse Linux 9.2 zwar noch nicht zum Download freigegeben, doch Mitte Januar wird der Distributor auch die Suse-Linux-9.2-Pakete online stellen. |
Manche Web-Seiten surft man immer wieder an: da gibt es Nachrichtenportale, Stadtplandienste und Seiten, die über die neusten Software-Versionen berichten. Haben Sie immer gleich mehrere dieser Stammseiten in Tabs geöffnet, müssen Sie nicht für jede ein Lesezeichen anlegen. Sie steuern die Adressen viel schneller an, wenn Sie sie alle in einer Lesezeichengruppe speichern.
Öffnen Sie dazu in Mozilla alle Web-Seiten, die zu der Gruppe gehören sollen. Wählen Sie danach Lesezeichen / Lesezeichen für diese Gruppe von Tabs ablegen. Falls Sie die deutschen Sprachdateien nicht installiert haben, heißt der Menüpunkt Bookmarks / Bookmark This Group of Tabs. Im folgenden Dialog vergeben Sie einen Namen für die Gruppe und speichern sie mit Klick auf OK. Die Auswahl der Gruppe im Lesezeichenmenü (Abbildung 2) öffnet alle gespeicherten Seiten in mehreren Tabs.

Wenn Sie mit Firefox arbeiten, gehen Sie ein wenig anders vor, um mehrere Lesezeichen auf einen Schlag zu öffnen: Den Menüpunkt, eine Lesezeichengruppe zu speichern bietet der Mozilla-Abkömmling nicht an. Öffnen Sie dort ebenfalls alle Seiten, die Sie speichern wollen in einzelnen Reitern. Wählen Sie Lesezeichen / Lesezeichen hinzufügen. Im nächsten Dialog tragen Sie einen Namen ein und setzen ein Häkchen vor Lesezeichen für alle Tabs in einem Ordner erstellen (Abbildung 3). Nach dem Speichern finden Sie im Lesezeichenmenü einen neuen Ordner mit dem von Ihnen vergebenen Namen. In diesem liegen für alle zuvor geöffneten Seiten Lesezeichen. Durch Auswahl des Eintrags In Tabs öffnen Sie alle Web-Seiten auf einmal.
Wer den Browser Mozilla schon unter Windows verwendet hat und es gewohnt ist, mit den Tastenkombinationen [Strg-Tab] und [Strg-Umschalt-Tab] zwischen den einzelnen Tabs zu wechseln, muss sich auf dem KDE-Desktop umgewöhnen. Der Druck einer dieser Kombinationen ruft den Desktop-Wechsler auf dem Plan, mit dem Sie per Tastatur auf eine andere Arbeitsfläche gelangen. Um in Mozilla zum nächsten Reiter zu springen, drücken Sie die alternative Tastenkombination [Strg-Bild runter]. In die andere Richtung geht es mit [Strg-Bild hoch].
Wer mit dem Gnome-Desktop arbeitet hat dieses Problem nicht -- dort funktionieren beide Shortcuts zur Tab-Navigation.
In der so genannten Sidebar bietet Mozilla Ihnen schnellen Zugriff auf die Bookmarks, den Verlauf und die Suchfunktion. Sie aktivieren und deaktivieren die Leiste über Anzeigen/Verstecken / Sidebar. Noch schneller erreichen Sie dasselbe Ziel über die Taste [F9].
Das ImageMagick-Paket bringt viele Tools zur Bildbearbeitung auf der Kommandozeile mit. Einige davon, etwa convert, waren schon öfters Thema der Shell-Tipps [2]. In dieser Ausgabe erklären wir dort, wie Sie mit Hilfe von convert farbigen Rahmen um Ihre Bilder zeichnen.
Wenn Ihnen die Bildbearbeitung in der Shell nicht liegt, erreichen Sie denselben Effekt auch mit einem grafischen Programm. ImageMagick bringt ein Frontend namens display mit. Es bietet dieselben Filter und Funktionen wie die Anwendungen für die Befehlszeile. Mit nur wenigen Schritten umrahmen Sie eine Grafik:
display /pfad/zum/bild
| Mandrake-Tipp: Installierte Pakete nach Größe sortieren |
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Unter Mandrake Linux nutzen Sie das grafische Paketverwaltungsfrontend, um die dicksten Software-Brocken auf der Festplatte aufzuspüren. Starten Sie das Kontrollzentrum über System / Einstellungen / Konfigurieren Sie Ihren Computer aus dem K-Menü. Markieren Sie in der linken Fensterhälfte Software verwalten. Starten Sie nun das Modul Entfernen. Die Frage, ob Sie fortfahren wollen, quittieren Sie mit Klick auf den OK-Button. Um alle Pakete der Größe nach sortiert anzuzeigen, aktivieren Sie die Option Alle Pakete, nach Gruppe und wählen den Eintrag Alle Pakete, nach Größe im Ausklappmenü. Bei einer Standardinstallation beinhaltet das größte Paket die OpenOffice-Bibliotheken: Sie belegen satte 116 MByte Plattenplatz. Wird es auf Ihrer Festplatte zu eng, schaffen Sie mit Hilfe der Sortierfunktion Platz: Nur wenige Linux-Einsteiger benutzen den mächtigen Editor Emacs, der mit 20 MByte zu Buche schlägt. Machen Sie kein Online-Banking, ist eventuell auch das fast ebenso große GnuCash-Paket entbehrlich. Angst etwas kaputt zu machen, müssen Sie nicht haben. rpmdrake überprüft, ob andere Programme ein zur Deinstallation markiertes Paket brauchen und warnt Sie. In dieser Dialogbox zeigen Sie über Mehr Infos Einzelheiten zu den Paketen an, die die Deinstallation verhindern. Möchten Sie eine Anwendung dann lieber doch nicht entfernen, schließen Sie den Warndialog mit Klick auf Abbrechen. |
Wer meistens mit KDE arbeitet und sich nur einmal den Gnome-Desktop ansieht, wundert sich vielleicht, warum die Startleiste keinen Schalter hat, um sie zu verbergen. Wollen Sie die gesamte Arbeitsoberfläche für Fenster frei haben, aktivieren Sie die Ausblendknöpfe im Konfigurationsmenü. Klicken Sie dazu das Panel mit der rechten Maustaste an und wählen Sie Eigenschaften aus dem aufklappenden Menü. Aktivieren Sie auf der Registerkarte Allgemein die Option Verbergen-Knöpfe anzeigen. Sofort erscheint am linken und rechten Rand der Startleiste ein Button. Mit einem Klick auf einen der beiden rollen Sie das Panel ein, so dass nur noch der Verbergen-Knopf am Fensterrand zu sehen ist. Ein erneuter Klick darauf bringt das Panel zurück auf den Desktop. (amü)
| Infos |
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[1] Suse-Linux-FTP-Server: ftp://ftp.suse.com/pub/suse/i386/
[2] Shell-Tipps zu ImageMagick: Andrea Müller, "Shell-Tipps", EasyLinux 04/2004, S. 68 f., http://www.easylinux.de/Artikel/ausgabe/2004/04/068-shell-tipps/ |
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Last modified: 2007-04-05 11:10
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