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Es ist Ende Dezember, und ich halte bereits die Ausgabe 02/2005 (Februar?) in Händen. In der Vorschau sehe ich, dass die Ausgabe 03/2005 (März?) bereits am 02.02.2005 erscheint. Weshalb seid Ihr einen Monat in der Zukunft? Das beobachte ich auch bei anderen Heften, aber nicht so extrem.
Daniel Bossert
EasyLinux: Das ist Standard im Zeitschriftenumfeld. Der Grund dafür dürfte sein, dass Zeitschriften einen ganzen Monat im Zeitschriftenhandel (Kiosk etc.) liegen und die Verlage den Eindruck von fehlender Aktualität vermeiden wollen: Würde eine Ausgabe, die am 15.01. erscheint, "Januar-Ausgabe" heißen, dann würde im Februar (das Heft liegt ja bis zum 14.02. am Kiosk) niemand mehr dieses Heft kaufen... Darum haben Hefte als Kennzeichnung immer den späteren Monat des Verkaufzeitraums, bei 15.01.-14.02. Verkaufzeitraum also Februar. Extrem wird das bei Heften, die am Anfang des Monats erscheinen, und für Abonnenten kommt es noch "dicker", weil diese teilweise Ende Dezember schon die Februar-Ausgabe erhalten (die Anfang Januar an den Kiosk kommt; Abonnenten sind ja immer ein paar Tage schneller im Besitz des Hefts).
Das ist nicht schön, aber da es alle so machen, müssen wir "mitmachen": Wenn schon von allen anderen Titeln die Februar-Ausgaben am Kiosk liegen, muss unser aktuelles Heft auch ein Februarheft sein, damit es nicht als "veraltet" missverstanden wird und liegen bleibt. (hge)
Die 3D-Beschleunigung erklären Sie nur für ATI und Nvidia, es gibt aber auch noch andere Grafikkartenhersteller, z. B. Matrox. Wie ich in solch einem Fall wenigstens den Zweitmonitor aktiviert bekomme, wird aber nirgends beschrieben. Suses Sax2 bietet mir keine echte Hilfe. Es gibt zwar ein entsprechendes Menü, dieses scheint aber nur mit zwei echten Grafikkarten umgehen zu können. Vielleicht könnten Sie dieses Thema einmal bearbeiten. Wie sich andere Karten für zwei Bildschirme einstellen lassen, konnte ich mangels Karte nicht herauszufinden versuchen und weiß daher nicht, ob das standardmäßig einfacher ist.
Sebastian Kürschner
EasyLinux: Wenn der Treiber der Grafikkarte den Betrieb auf zwei Bildschirmen unterstützt, funktioniert das auch mit nur einer Karte. Die Einrichtung unter Suse Linux ist dabei jedoch etwas verwirrend. Das Aktivieren von Multihead führt nur zu einer unsinnigen Fehlermeldung.
Um den Multihead-Betrieb einzurichten, müssen Sie zunächst unter Anzeige / Grafikkarte / Konfiguration ändern die eingebaute Karte über Hinzufügen ein zweites Mal einrichten. Nach einem Klick auf Fertig finden Sie in der Grafikkartenübersicht zweimal dasselbe Modell. Danach lässt sich im Abschnitt Multihead der Betrieb mit mehreren Monitoren konfigurieren. (amü)
Ich nutze das Programm Bidwatcher, das Sie in Ausgabe 11/2004 vorgestellt haben. Das Problem ist: Das Programm bietet nicht, und der Sniper-Modus funktioniert ebenfalls nicht. Ich erhalte nach einiger Zeit folgende Fehlermeldung: Error: Maximum redirection reached. Das Problem tritt bei Suse Linux 9.1 und 9.2 auf.
Dieter Weidner
EasyLinux: E-bay hat etwas am Zugangsprotokoll verändert, um Programmen wie bidwatcher das Leben schwerer zu machen; die Verwendung solcher Tools ist dort nicht gern gesehen.
Das bidwatcher-Team arbeitet zur Zeit an einer Anpassung, damit die Software wieder eingesetzt werden kann, aber offenbar ist es noch nicht so weit; der letzte News-Eintrag ist vom November: http://bidwatcher.sourceforge.net/news.php.
Übersehen haben Sie also nichts, Sie sind einfach "zu spät" -- als wir den Artikel gedruckt haben, funktionierte die Software natürlich noch. (hge)
Ich benutze zur Zeit Suse Linux 9.1 und habe eine Frage zur Unterstützung von Hardware bzw. Monitoren. Auf Websites zu diesem Thema habe ich gelesen, dass Monitore eigentlich keinen Treiber benötigen, sondern nur die Grafikkarte, an die diese angeschlossen werden.
So interessiere ich mich gerade zum Beispiel für TFT-Monitore von Hewlett Packard, die aber noch nicht lange auf dem Markt und daher noch nicht in der Suse-Hardware-Datenbank aufgeführt sind. Meine Grafikkarte (ATI Radeon 7000 bzw. VE) wird unterstützt. Muss ich nun trotzdem befürchten, dass die Monitore nicht unterstützt werden? Falls sie doch unterstützt werden, welchen Sinn hat dann der Eintrag in der Hardware-Datenbank?
Stephan Spiekenheuer
EasyLinux: Monitore brauchen keine Einträge, aber es hilft, wenn sie einen haben: Moderne Monitore besitzen eine Kennung, die man abfragen kann. Dann weiß das Konfigurationsprogramm z. B., dass ein Monitor mit maximal 1600x1200 Pixeln bei bestimmten Wiederholraten betrieben werden kann.
Im Falle Ihres LCDs bedeutet ein Fehlen in der Hardware-Datenbank nur, dass Sie bei der Konfiguration selbst angeben müssen, wie hoch die Auflösung ist -- Sie wählen dann unter Monitor einen generischen Typ wie LCD 1280x1024; damit sollte alles klappen. Wenn der Monitor in der Datenbank stehen würde, könnten Sie sich diese Auswahl sparen -- das ist der einzige Unterschied.
Eine Garantie für das Funktionieren des Geräts können wir natürlich nicht übernehmen; bis jetzt haben wir aber keinen LCD-Monitor gesehen, der nicht mit Linux gelaufen ist -- sofern die Grafikkarte damit umgehen kann. Für "extreme" Hardware kann man ohnehin selten etwas sagen, bevor man getestet hat -- ob z. B. Apples 30"-Monitor (mit sehr hoher Auflösung) mit der passenden Grafikkarte mit zwei DVI-Ausgängen unter Linux läuft, wissen wir nicht.
Solange Sie ein Standardgerät nehmen (normale 4:3-Auflösung bis 1600x1200), sind Probleme aber zumindest sehr unwahrscheinlich. Im Zweifelsfall kaufen Sie das Gerät in einem Geschäft, das Ihnen ein Rückgaberecht einräumt. (hge)
Alles Gute und viel Erfolg im neuen Jahr und vor allem -- macht weiter so.
Ich kann bis heute, wie sicher etliche Andere, keine DVD-Videos unter Suse Linux 9.1 Professional mit KDE 3.3x abspielen. Da kam Ihr Artikel "Film ab" gerade recht. Nur ist entweder der FTP-Server ftp://ftp.gwdg.de tot, oder aber man braucht ein Kennwort. Wenn ich die Adresse aus den Verweisen [7] und [8] im Konqueror eingebe, passiert nichts. In der Statusleiste des Konquerors steht nach dem Versuch, auf den Link unter Verweis [7] zuzugreifen: /pub/linux/misc/packman/suse/9.1/i686/libtheora-0.9_1.0alpha3-0.pm.0.i686.rpm lässt sich nicht lesen. Das Gleiche passiert bei dem unter [8] angegebenen Link. Mit Google hab ich schon nach den Dateinamen im Netz gesucht, Fehlanzeige!
Was kann ich sonst noch versuchen, um doch endlich Filme unter Suse Linux sehen zu können?
Heinz-J. Noack
EasyLinux: Bei [7] hat sich die Adresse seit dem Druck von EasyLinux geändert, weil es eine neue Version des Pakets gibt; die Adresse der neuen Version ist ftp://ftp.gwdg.de/pub/linux/misc/packman/suse/9.1/i686/libtheora-1.0alpha4-0.pm.0.i686.rpm
[8] hat sich ebenfalls geändert, die neue Version 1.0pre6a liegt -- zur Zeit -- unter ftp://ftp.gwdg.de/pub/linux/misc/packman/suse/9.1/i686/MPlayer-1.0pre6a-pm.1.i686.rpm
Wechseln Sie im Zweifelsfall immer in das Verzeichnis, also hier ftp://ftp.gwdg.de/pub/linux/misc/packman/suse/9.1/i686/ und suchen Sie dann darin nach den Dateien. (hge)
Angeregt durch Ihren Artikel über die Linux-Multimedia-Tastaturen des Herstellers Cherry, in der EasyLinux Ausgabe 02/2005, installierte ich das Keyman-Paket, http://support.cherry.de/download/KeyMan_LINUX_06.zip, unter meinem Suse Linux 9.1. Ich verwende ein Microsoft Multimedia Keyboard 1.0A und siehe da: Es funktionieren alle Sound-Sondertasten, also Lautstärke steuern, komplett stumm schalten und XMMS aufrufen. Außerdem lässt sich nach Anpassung des Keycodes mit dem Keyman-Konfigurationsprogramm mit der Sondertaste "Eigene Dateien" der Konqueror aufrufen. Der Tipp, mit xev den Keycode einer Taste zu bestimmen, war dabei sehr hilfreich.
Ebeso funktioniert es, Mozilla über die Startseitentaste und Evolution über die E-Mail-Taste aufzurufen. Die Tasten Eigene Bilder, Eigene Musik und Abmelden liefern allerdings keinen Keycode.
Da ich auf meinem Rechner beide Betriebssysteme (Suse Linux 9.1 und Windows XP) verwende und auf keines der beiden verzichten möchte, kommt eine reine Linux-Tastatur nicht in Frage, außer sie wäre umschaltbar. Durch Ihren sehr informativen Artikel brauche ich mit meiner Windows-Tastatur auch unter Linux auf viele Sondertasten nicht verzichten.
Edmund Schmall
EasyLinux: Die Linux-Tastatur dürfte -- bis auf die mit dem Pinguin verzierten Windows-Tasten -- baugleich mit einem anderen Cherry-Modell sein; die Frage ist also nur, ob Sie für Windows den richtigen Treiber finden können. Geräte, die ausschließlich für die Verwendung mit Linux konzipiert sind (und dann unter Windows tatsächlich nicht laufen), sind sehr selten. (hge)
Ich habe mit großem Interesse Euren Artikel "Lesen macht schlau" gelesen, denn ich habe ein Problem mit meinem USB-Stick (I-Disk Tiny aus Heft 11/2003): Ich habe Suse 9.1 Professional auf 9.2 aktualisert und kann auf meinen USB-Stick nicht mehr zugreifen. Das Symbol unter Arbeitsplatz erscheint, aber beim Anklicken kommt die Meldung "Zugriff verweigert auf /media/usb-74B956....". Auch der Aufruf von Konqueror mit Root-Rechten brachte kein Erfolg, Mounten in der Shell ging auch nicht. In /var/log/messages standen folgende Zeilen:
linux submountd:mount failure,Input/output error linux kernel:scsi error<1000> return code 0x10070000 linux kernel:end.request:I/O error,dev sda,sector 63 linux kernel:FAT :unable to read boot sector linux kernel;subfs :unsuccesful attempt to mount media(256) linux kernel: FAT: utf8 is not a recommended IO charset for FAT filesystems, filesystem will be case sensitive!
Dann habe ich Euer Starter Kit von Mandrake mit auf die Festplatte gespielt. Da wird der Stick erkannt wie auch unter Windows. Woran kann das liegen?
Hans Jörg Heppner
EasyLinux: Hierbei handelt es sich um einen Fehler in Suse Linux 9.2, der nach einem Update des Hotplug-Paketes auftritt. In der Zwischenzeit gibt es neue Pakete von hotplug und submount.
Nach einem weiteren Online-Update sollte der Stick auch unter Suse Linux 9.2 wieder wie gewohnt funktionieren. (mhi)
Dieser Online-Artikel kann Links enthalten, die auf nicht mehr vorhandene Seiten verweisen. Wir ändern solche "broken links" nur in wenigen Ausnahmefällen. Der Online-Artikel soll möglichst unverändert der gedruckten Fassung entsprechen.
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Last modified: 2007-04-05 11:10
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