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von Andrea Müller
Unter Firefox müssen Sie nicht erst das Lesezeichen-Menü öffnen, um ein Bookmark abzulegen. Ihre Favoritensammlung bestücken Sie ganz bequem per Drag & Drop aus einer beliebigen KDE-Anwendung heraus: Haben Sie etwa eine E-Mail mit einem interessanten Link erhalten, markieren Sie diesen in KMail. Ziehen Sie ihn danach mit gedrückt gehaltener linker Maustaste auf den Eintrag Lesezeichen im Firefox-Menü und lassen Sie ihn dort fallen. Der Browser speichert den Link sofort als Lesezeichen.
Damit ein Klick auf den Eintrag später die gewünschte Web-Seite öffnet, achten Sie darauf, nicht versehentlich weiteren Text zu markieren. Firefox überprüft nicht, ob der abgelegte Text tatsächlich ein gültiger Link ist, trägt also auch Texte mit Leerzeichen und Zeilenumbrüchen in das Favoritenmenü ein. Ein Klick auf einen solchen Link führt später zu einer Fehlermeldung.
Seit wir das erste Mal über Firefox berichtet haben -- damals hieß das Programm noch Phoenix -- erobert der Mozilla-Abkömmling das Internet im Sturm. Das liegt nicht zuletzt an den vielen fleißigen Entwicklern, die das Programm kontinuierlich verbessern. Freiwillige Helfer melden Bugs und steuern Übersetzungen für die Menüs und Hilfedateien bei. Um herauszufinden, wer etwas zum Firefox-Projekt beigetragen hat, geben Sie about:credits in die Adresszeile des Browsers ein.
Mit den neuen dynamischen Lesezeichen nutzen Sie Firefox als RSS-Reader. Viele Web-Seiten bieten einen so genannten RSS-Feed oder auch Newsticker, der regelmäßig die neuesten Nachrichten liefert. Wer wissen will, was in der Welt vor sich geht, erfährt das beispielsweise im Newsticker der Tagesschau. Um diesen als dynamisches Lesezeichen in Firefox einzubinden, gehen Sie so vor:

Suchen Sie einen Newsticker mit Meldungen zu einem bestimmten Thema, finden Sie ihn eventuell unter http://rss-verzeichnis.de. Diese Seite listet eine große Auswahl an RSS-Feeds nach Kategorien sortiert auf und bietet zusätzlich eine Suchfunktion.
Haben Sie einen RSS-Feed ins Lesezeichen-Menü von Firefox integriert, aktualisieren Sie die dort angezeigten Nachrichten bequem über das Menü. Klicken Sie dazu mit der rechten Maustaste auf das Newsticker-Lesezeichen und wählen Sie Dynamisches Lesezeichen aktualisieren aus dem Kontextmenü.
Den Quelltext einer Web-Seite zeigen Sie in Firefox über die Tastenkombination [Strg-U] an. Dafür müssen Sie die Seite jedoch erst aufrufen. Lesen Sie beispielsweise ein HTML-Tutorial, das als Beispiel auf den Quelltext einer anderen Web-Seite verweist, bietet Firefox die Option, den Quelltext der Seite anzuzeigen, ohne sie erst anzusurfen. Geben Sie dazu in die Adresszeile view-source:www.adresse.de ein. Daraufhin öffnet der Browser das Quelltextfenster mit dem HTML-Code von www.adresse.de, verlässt aber die im Browser-Fenster geladene Seite nicht (Abbildung 2).
Neue Versionen des Datei-Managers Nautilus starten standardmäßig mit einer vereinfachten Ansicht. Dort finden Sie weder eine Adresszeile noch eine Baumansicht zur Navigation. Benötigen Sie trotzdem einmal ein Nautilus-Fenster mit klassischer Ansicht, erreichen Sie das über einen Kommandozeilenparameter. Statt das Programm aus dem Menü zu starten, öffnen Sie mit Druck auf [Alt-F2] ein Schnellstartfenster. Geben Sie dort nautilus --browser ein. Nach einem Druck auf [Eingabe] öffnet sich der Gnome-Dateimanager mit einer linksbündigen Baumansicht, sowie der Adresszeile und Symbolleiste.
Nach dem Start des E-Mail-Programms Evolution arbeiten Sie standardmäßig im Online-Modus. Möchten Sie erst offline einige Nachrichten schreiben und sie später versenden, lässt sich der Gnome-Mailer direkt von der Kommandozeile im Offline-Modus aufrufen. Geben Sie dazu in ein Schnellstartfenster ([Alt-F2]) evolution --offline ein. Im Offline-Modus verfasste Mails speichert Evolution im Ordner Ausgang. Um diese Nachrichten zu versenden, wählen Sie sich ins Internet ein. Klicken Sie danach auf das Steckersymbol links unten im Evolution-Programmfenster. Ein Klick auf Verschicken/Abrufen in der Symbolleiste versendet alle Mails im Postausgangsordner.
| Mandrake-Linux-Tipp: Autostart unterbinden |
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Mandrake Linux führt automatisch eine passende Aktion aus, wenn Sie eine leere oder eine Audio-CD oder eine Video-DVD einlegen. Welche Aktion Mandrake Linux aufruft, hängt davon ab, ob Sie KDE oder Gnome als Desktop verwenden. So startet beim Einlegen einer Audio-CD unter KDE das Programm kscd, unter Gnome jedoch gnome-cd. Stört Sie der Autostart, weil Sie lieber selbst eine passende Anwendung starten wollen, deaktivieren Sie ihn einfach per Mausklick. Starten Sie das CD-Konfigurationsprogramm über System / Einstellungen / Hardware / CD Eigenschaften. Im Bereich Daten-CDs/DVDs ändern Sie nichts -- wenn Sie dort das Häkchen vor Datenträger beim Einlegen automatisch einbinden löschen, mountet Mandrake Linux Wechseldatenträger nicht mehr automatisch. Den störenden Autostart von Programmen beim Einlegen einer Audio-CD, Video-DVD oder leeren CD deaktivieren Sie in den Abschnitten Audio-CDs, Leere CDs und DVD (Video). Entfernen Sie dort jeweils das Häkchen in der zugehörigen Checkbox (Abbildung 4). Um später zur Voreinstellung zurückzukehren, aktivieren Sie die Optionen einfach wieder. Abb. 4: Hier deaktivieren Sie den Autostart von Video-DVDs, leeren und Audio-CDs unter Mandrake Linux. |
| Suse-Linux-Tipp: Ausführliche Boot-Meldungen unter Suse Linux 9.2 |
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Beim Systemstart versteckt Suse Linux die Boot-Meldungen hinter einer Distributionsgrafik. Funktioniert etwas nicht so wie gewünscht, geben die ausführlichen Meldungen oft einen Hinweis darauf, woran es hakt. Drücken Sie während des Systemstarts [Esc], um den Grafikmodus zu deaktivieren. Ebenso wie unter älteren Versionen von Suse Linux gelangen Sie auch mit einem Druck auf [F2] zu den Boot-Meldungen des Systems. Diese Einstellung gilt nur für den aktuellen Boot-Vorgang; nach einem Reboot startet Suse Linux wieder mit der Boot-Grafik. (amü) |
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Last modified: 2007-04-05 11:10
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