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Bei Suse Linux 9.2 funktioniert in Tax 2005 das Drucken der Belege (z. B. komprimierte Steuerklärung u. a.) überhaupt nicht. In der Buhl-Data-Newsgroup fand ich nachstehende Hinweise, die das Problem beheben. Ich habe den Vorschlag aufgenommen, und das Drucken funktioniert jetzt problemlos, auch die Formulare werden sauber und richtig ausgedruckt.
Roland Jeremies: "Im Skript /home/name_xyz/tax2005/c/bin/startinternal.x vor der Initialisierung (# Initialisierung) folgenden Eintrag hinzufügen (eine Sicherung nicht vergessen, falls etwas schief geht):
LC_NUMERIC=C export LC_NUMERIC
Die Datei speichern und dann Tax 2005 starten. Bei mir hat es funktioniert, und ich kann alle Formulare ausdrucken, und auch die Postscript-Datei ist mit ghostview lesbar."
Thomas Wiegand
Angeregt durch Ihren Artikel über Linux-Multimedia-Tastaturen des Herstellers Cherry installierte ich das Keyman-Paket unter Suse Linux 9.1. Ich verwende ein Microsoft Multimedia Keyboard 1.0A, und siehe da: Es funktionieren alle Sound-Sondertasten, also Lautstärke steuern, komplett stumm schalten und XMMS aufrufen.
Weiterhin lässt sich nach Anpassung des Keycodes mit dem Keyman-Konfigurationsprogramm (sehr hilfreich war der Tipp, mit xev den Keycode eine Taste zu bestimmen) über die Sondertaste "Eigene Dateien" der Konqueror aufrufen. Mozilla unter "Startseite" und Evolution unter "E-Mail" funktionieren ebenso wie der "Rechner" und "Abmelden". Keine Keycodes liefern die Tasten "Eigene Bilder", "Eigene Musik" und "Abmelden".
Da ich auf meinem Rechner beide Betriebssysteme Suse Linux 9.1 und Windows XP verwende und auf keines der beiden verzichten möchte, kommt eine reine Linux-Tastatur nicht in Frage, außer sie wäre umschaltbar. Durch Ihren sehr informativen Artikel brauche ich mit meiner Windows-Tastatur auch unter Linux auf viele Sondertasten nicht zu verzichten.
Edmund Schmall
EasyLinux: Danke für den Tipp. Übrigens sollte sich auch die vorgestellte Linux-Tastatur unter Windows verwenden lassen; Windows-Treiber müsste es im Download-Bereich des Herstellers geben. (hge)
Ich bin Linux-Einsteiger und begeisterter Leser von EasyLinux. Leider sind Eure Tipps nur für Suse, Mandrake und Fedora Linux direkt umsetzbar. Seit ich von Suse Linux 9.1 auf Ubuntu Linux 4.10 (Warty Warthog) umgestiegen bin, möchte ich die vielen Annehmlichkeiten, die mir diese Distrubution bietet, nicht mehr missen. Ubuntu ist frei erhältlich und wird im Abstand von sechs Monaten aktualisiert. Ich fände es toll, wenn Ihr Eure Aufmerksamkeit auch mal auf diese Distribution oder andere interessante Neuentwicklungen lenken würdet.
Albrecht Kleinfeld
EasyLinux: Kurzfristig werden wir keine zusätzlichen Distributionen in die Liste aufnehmen, denn wir haben da das generelle Problem, dass wir vollständige Installationsanleitungen für alle unterstützten Distributionen drucken. Wenn jetzt die Zahl der Distributionen wächst, wird zum einen der Aufwand für unsere Autoren zu hoch (Test auf 4, 5, ... Distributionen), und zum anderen werden die Artikel unerträglich lang, da es dann mehrseitige Installationsbeschreibungen unter allen Distributionen gibt, von denen nur ein Bruchteil für jeden Leser interessant ist.
Um eine neue Distribution in unsere Liste aufzunehmen, müssten wir uns von einer alten trennen -- wir prüfen regelmäßig, ob wir das tun sollten, sehen bis jetzt aber nicht, dass es so weit ist: Die Anwendergemeinde von Ubuntu ist z. B. noch viel zu klein. Dazu kommt noch, dass Ubuntu KDE nicht gut unterstützt, sondern standardmäßig nur GNOME enthält -- das ist ein K.O.-Kriterium, da wir bei EasyLinux nur KDE behandeln.
Außer Ubuntu in dieser Ausgabe werden uns übrigens regelmäßig Distributionen vorgeschlagen, in den vergangenen Monaten waren das z. B. Debian, Kanotix und Knoppix. (hge)
Ich habe wegen meinem neuen Suse Linux 9.2 Professional beim Support angerufen und wollte mich erkundigen, wie die Faxeinrichtung über eine FritzCard PCI 2.0 funktioniert. Ich erklärte dem Techniker, dass ich einen DSL-Anschluss für das Internet habe und einen ISDN-Anschluss für das Fax, daraufhin der Techniker: "Wenn der Internet-Anschluss funktioniert, dann bin ich nicht mehr zuständig, sondern Sie müssen über die Gebührenrufnummer 0190-... (1,86/Minute) anrufen!" Auf meine Antwort, dass ich ja 90 Tage Support hätte, sagte er: "Sie können ja eine E-Mail an das Support-Center senden und sich darin beschweren!"
Peng! Das war's mit dem viel gerühmten SuSE Linux-Support. Jetzt wird mir auch klar, warum sich Linux schwer tut bei der Popularität, weil man sich an Insider über Linux-Clubs und Linux-Community wenden muss, damit man wenigstens ein weinig klar kommt.
Walter Munz
EasyLinux: Ihre Erfahrungen mit dem Support sind normal -- schauen Sie mal unter http://www.novell.com/de-de/products/linuxprofessional/support/support_overview.html nach, da steht, welche Themen vom Installations-Support abgedeckt werden. Die Einrichtung einer Faxfunktion wird eben nicht als Basisinstallation betrachtet.
Die meisten Anbieter von Support-Leistungen legen in einem Themenkatalog fest, welche Gebiete vom Support abgedeckt werden; wenn man da beliebige Fragen zulassen würde, wäre das ja ein Fass ohne Boden. Dann würden z. B. auch professionelle Systemverwalter, die bei einem kniffligen Problem trotz 20 Jahren Unix-Erfahrung nicht weiterkommen, einfach sagen "Ruf ich doch mal den Support an"...
Insofern: Ärgern Sie sich nicht, für einen kleinen Preis gibt es halt auch nur einen kleinen Support.
Ein Geheimtipp ist übrigens -- um hier einmal Werbung in eigener Sache zu machen -- das EasyLinux-Abo mit Support. Das heißt "Abo Plus", kostet jährlich nur 20 Euro mehr als das normale Abo und bietet sehr unbürokratisch Telefon- und Mail-Support. (hge)
Ich bin erst seit kurzem bei Linux und habe mir EasyLinux mal als Probe-Abo bestellt. Ich muss sagen: Wirklich sehr gut gemacht -- hilft mir echt weiter. Den Artikel "Gut ausgerüstet" fand ich besonders hilfreich, da ich mir einen HP PSC 1315 gekauft habe. Die Einrichtung des Druckers klappte auch tadellos, genau wie im Heft beschrieben. Bei der Einrichtung des Scanners ist jedoch folgendes Problem aufgetreten: Der Scanner wurde nicht gefunden. Im Runlevel-Editor ließ sich der Dienst ptal nicht starten. Es kam die Fehlermeldung: "Der Dienst hotplug fehlt." Dieser Dienst ist auch tatsächlich nicht aufgelistet. Wie kann ich ihn hinzufügen und wo finde ich ihn? Ich verwende Suse Linux 9.2.
Ralf Bednarzyg
EasyLinux: Diesen Fehler von YaST müssen Sie ignorieren, also einfach zweimal Weiter drücken. Anschließend sollten Sie folgende Meldung sehen:
/etc/init.d/ptal start gab 0 (Erfolg) zurück
Warum hotplug im Runlevel-Editor nicht aufgeführt ist, weiß ich leider auch nicht. In der Konsole prüfen Sie mit folgendem Befehl, ob hotplug läuft:
rchotplug status
(mhi)
Ich hab einen neuen Laptop, auf dem XP Home vorinstalliert ist. Ich wollte Fedora Core 3 zusätzlich installieren, aber die NTFS-Partition kann vom Installer nicht geändert, höchstens gelöscht werden. Ich habe zwar Partition Magic 8.0, habe damit aber auch schon schlechte Erfahrungen gemacht, die in einer Neuinstallation des OS endeten.
Da dieses Windows ausnahmsweise mal gut funktioniert, würde ich es ungern verlieren. Gibt es eine gute Möglichkeit, Fedora Core 3 darauf zu installieren?
Andy Kleemann
EasyLinux: Ohne Partitionieren geht nichts. Linux braucht dringend eigene Partitionen, mit Ihrer NTFS-Partition kann es nichts anfangen. Wenn Sie die bestehende NT-Partition nicht verkleinern wollen, können Sie auf diesem Gerät kein Linux installieren.
Außer Partition Magic kann auch z. B. das Installationsprogramm von Suse Linux eine Verkleinerung der NT-Partition durchführen, das Risiko ist aber natürlich das gleiche wie bei Partition Magic. (hge)
In oben genannten Artikel schreiben Sie das der News-Dienst von news.individual.de kostenlos ist. Ich arbeite schon lange mit diesem News-Server. Aber leider wird er zum 01.04.2005 kostenpflichtig (10 Euro pro Jahr und nur über einen dubiosen Internet-Bezahldienst.) Haben Sie noch einen weiteren kostenlosen öffentlichen News-Server?
Norbert Pilsl
EasyLinux: Das war wirklich zeitliches Pech. news.individual.de hat diese Änderung bekannt gemacht, als Ausgabe 04 schon gedruckt war.
Den Vorwurf des "Geld aus der Tasche ziehens" möchte ich eigentlich im Fall von news.individual nicht so stehen lassen. Sehr viele Gruppen auf einem gut gepflegten News-Server anzubieten, verursacht auch auf Seiten des Anbieters Kosten -- dass der Service überhaupt so lange kostenfrei angeboten wurde, ist erstaunlich.
Normalerweise haben Sie über Ihren ISP auch Zugriff auf dessen Newsserver, news.individual.de war eine sehr reizvolle Alternative für Internet-Nutzer, die sich per Call-by-Call über wechselnde Provider einwählen.
Einen Rat zu geben, ist mangels eigener Erfahrung mit anderen Anbietern nicht so leicht möglich, vor allem, da es nur sehr wenige kostenfreie News-Angebote gibt. In der Gruppe de.comm.provider.usenet erscheint regelmäßig ein Posting mit einer Liste der News-Anbieter im deutschen Raum. Online können Sie die Liste hier einsehen: http://groups.google.de/groups?selm=de-usenet-server-list-20050201%40news.cord.de (amü)
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Last modified: 2007-04-05 11:10
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