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Erschienen in EasyLinux 06/2005   »   Ausgabe bestellen

Leserbriefe

Multifunktionsgeräte, 04/2005

Mit Interesse habe ich Ihren Artikel über das Einrichten von HP-Kombigeräten in der Ausgabe 04/2005 gelesen. Leider beschreiben Sie darin nur die Einrichtung mit dem veralteten hp-officejet-Paket von Suse. Da aber mittlerweile die neuesten Treiber von HP unter der Bezeichnung hplip-0.8.8 für alle Versionen von Suse Linux 9.x als RPM-Paket zur Verfügung stehen, wäre es interessanter gewesen, diesen Treiber zu verwenden.

Das Einrichten der Kombigeräte mit diesem Treiber ist zwar auch leicht, aber es unterscheidet sich doch ganz erheblich von dem mit dem Suse-Paket. Ich kann nur jedem empfehlen, hplip zu verwenden, da dieser Treiber erhebliche Vorteile bietet: So ist es damit u. a. möglich, in der Toolbox die Tintenstände abzulesen, die verfügbaren Funktionen anzuzeigen, die Patronen zu reinigen und auszurichten usw.

Schade, dass Sie das alles nur in einer Randbemerkung erwähnen. Ich hoffe, dass Sie in einer der nächsten Ausgaben diesen Treiber noch eingehender vorstellen.

Dieter Fiedler

EasyLinux: Die Pakete gibt es, aber sie müssen aus dem Netz heruntergeladen und manuell installiert werden -- in EasyLinux versuchen wir nach Möglichkeit, mit den vom Distributor ausgelieferten Paketen zu arbeiten.

Sofern man scannen und drucken kann, ist ja für die Grundfunktionalität gesorgt. (hge)

Druckverteilung, 04/2005

Die Reihe über Drucker kam für mich gerade rechtzeitig -- ich bin dabei, einen Drucker über den Parallelport eines SMC-Barricade-Router einzurichten, klappt nur nicht.

Zur S. 15 im Heft 04/2005 eine Frage: Da steht "für wenig Geld gibt's im Elektromarkt ... Printserver." Sind 60 Euro wenig Geld? Unter diesem Betrag finde ich nichts, und dafür gibt es ja schon fast einen Router mit Parallel-Port.

Helmut Weiser

EasyLinux: Die Frage, ob 60 Euro viel sind, hängt davon ab, was Sie erreichen wollen -- man kann nicht pauschal sagen, dass das viel oder wenig ist:

Mit dem Printserver können Sie in einem lokalen Netz von allen Rechnern aus drucken, dazu müssen nur der Drucker und der jeweils benötigte Rechner eingeschaltet sein.

Wenn Sie den Drucker an einem PC anschließen und z. B. über Samba freigeben, muss immer auch der PC laufen, an dem der Drucker hängt -- damit kommen Sie durch die zusätzlichen Stromkosten möglicherweise schnell auf mehr als 60 Euro.

Auch im Vergleich mit dem Neukauf eines Druckers, der von sich aus netzwerkfähig ist, ist das Nachrüsten eines Printservers sehr billig.

Ist das Szenario anders und hängt der Drucker an dem Rechner, der ohnehin immer eingeschaltet wird, wenn Sie arbeiten, bringt Ihnen ein Printserver keine Vorteile. (hge)

Starter Kit, Kabelmodem

Ich habe mir gerade das Suse Linux 9.2 installiert und will damit ins Internet gehen. Da es sich nicht so einrichten lässt, wie es im Heft steht, möchte ich nachfragen, wie man ein Kabelmodem (mit Anschluss über die Netzwerkkarte) konfiguriert.

Iris Niessen

EasyLinux: Zur Kabelmodem-Frage kann ich Sie nur auf die Informationsseite von Suse verweisen: Unter http://portal.suse.de/sdb/de/2002/06/cmodem8.html finden Sie eine Beschreibung zur Einrichtung. (hge)

Wine, 05/2005

Ich benutze zur Zeit Suse Linux 9.0. Da Sie auf Ihrer Download-Seite eine Wine-Version für Suse-Linux 9.1 anbieten, ergibt sich bei mir die Frage, ob ich diese auch unter Suse Linux 9.0 installieren kann. Welche Installationsschritte sind zu beachten? Ist es korrekt, dass nur Office 97 unter Wine läuft, Office 2002 aber nicht?

Jochen Hendrichs

EasyLinux: Diese Pakete wurden für Suse Linux 9.1 erstellt. Siee können, müssen aber nicht mit Suse Linux 9.0 laufen. Auf der Wine-Homepage (a href="http://www.winehq.com/site/download">http://www.winehq.com/site/download) finden Sie auch Links zu Paketen für Suse Linux 9.0 finden. Diese sind genau auf Ihre Distribution abgestimmt und es sollte weder bei der Installation noch beim Ausführen von Wine zu Problemen kommen.

Bei der Installation gehen Sie so vor, wie es im Artikel für Suse Linux 9.1 beschrieben ist.

Office 97 läuft tatsächlich mit Wine, lediglich beim Betrieb von Access hatte ich massive Probleme. Über Office 2002 kann ich leider nichts aus eigener Erfahrung berichten, da ich auf diese Version keinen Zugriff habe. Eventuell hilft Ihnen eine der Wine Kompatibilitätsliste unter http://appdb.winehq.org/ oder http://frankscorner.org/ weiter. (amü)

Lesertipp 1: Papiersparen à la Fineprint

Ich bin seit über einem Jahr interessierter EasyLinux-Leser und inzwischen vollkommen für die täglichen Arbeiten auf Suse Linux 9.2 umgestiegen. Dabei bin ich immer bemüht, die Möglichkeiten, die mir Windows geboten hatte, auch unter Linux zur Verfügung zu haben.

Insofern war ich auch begeisterter Leser und Anwender des Artikels "Drucker mit KDE-Kontrollzentrum einrichten" und der dort beschriebenen Möglichkeit, bis zu 16 Seiten pro DIN-A4-Blatt bedrucken zu können.

Ich habe mir darauf hin, wie im Artikel beschrieben, einen PDF-Drucker für den "2-seitigen Druck" und einen PDF-Drucker für den "4-seitigen Druck" auf einem Blatt eingerichtet.

Damit ich wirklich vier Seiten auf einem Blatt seitenfüllend drucken kann und nicht nur einen kleinen Mini-Ausdruck in der linken oberen Ecke bekomme, ist folgende Einstellung in der KDE-Druckerverwaltung vorzunehmen:

  1. In der KDE-Druckerverwaltung den eben eingerichteten PDF-Drucker für "4-seitigen Druck" auf einem DIN-A4-Blatt auswählen.
  2. Im Register Profile den Menüpunkt Einstellungen (Werkzeug-Symbol) auswählen.
  3. Im anschließend erscheinenden Fenster im Register Druckformat die Einstellung 2 Seiten pro Seite vornehmen. (Bei mir war die Einstellung 4 Seiten pro Seite voreingestellt, was später beim Ausdruck der vierseitigen PDF-Datei auf dem "richtigen Drucker" nicht zum gewünschen Druckergebnis (seitenfüllender Ausdruck) führte.

Nicht-KDE-Anwendungen

Da ich noch nicht weiß, wie ich z.B. Firefox oder OpenOffice dazu bewegen kann, über den "Kprinter" zu drucken und damit den "2-seitigen Druck" bzw. "4-seitigen Druck" zu nutzen, habe ich folgenden Weg gefunden:

  1. Aus Firefox z. B. nicht auf den Drucker direkt ausdrucken sondern im Druckmenü Print to File auswählen -- in eine Datei drucken, das können die meisten Anwendungen.
  2. Im Verzeichnis /home/Benutzername findet man dann nach dem Ausdruck aus Firefox die Datei mozilla.ps.
  3. Den Dateimanager Konquerer starten und die Datei mozilla.ps auf das Druckersymbol auf dem Desktop ziehen.
  4. Dann hat man wieder alle zuvor eingerichteten Möglichkeiten des "Kprinter" zur Verfügung.

Viel Spaß beim Papiersparen

Bernd Marquard

Lesertipp 2: KDE 3.4 und OpenOffice

Ich benutze Suse Linux 9.2, KDE 3.4 und OpenOffice 1.1.3. Nach dem Update auf KDE 3.4 stürzt OpenOffice ab, wenn man Datei öffnen oder Datei speichern unter aufruft. Der Öffnen-Dialog blitzt nur kurz auf, und dann ist Schluss. Es erscheint eine Fehlermeldung, der kdefilepicker sei abgestürzt.

Auf der Seite http://bugs.kde.org/show_bug.cgi?id=100849 findet sich die Lösung: Im User-Verzeichnis fehlt in der versteckten OpenOffice-Datei .../.kde/share/config/kdeglobals der folgende zweizeilige Eintrag:

[Development]
AutoCheckAccelerators=false

Nach Hinzufügen dieses Eintrags läuft OpenOffice wieder stabil.

Den Eintrag erzeugt man z. B. so: Starten Sie den Editor Kate. Wählen Sie Datei öffnen. Klicken Sie auf den Schraubenschlüssel und aktivieren Sie die Option Versteckte Dateien anzeigen. Gehen Sie in Ihr Benutzerverzeichnis und weiter nach .kde/share/config/kdeglobals. Öffnen Sie diese Datei. Fügen Sie den o. a. Eintrag hinzu uund speichern Sie die Datei. Starten Sie OpenOffice neu. Nun sollte alles wieder funktionieren.

Peter Vieweger

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