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Erschienen in EasyLinux 07/2005   »   Ausgabe bestellen

Leserbriefe

Preiserhöhung

Seit September 2004 bemühe ich mich, die Welt von Linux zu verstehen. EasyLinux lese ich seit Oktober mit gutem Erfolg. Durch Ihre Zeitschrift konnte ich mein Verständnis für Linux besser entwickeln.

Warum jetzt eine Preisanhebung von rund 40% für zwei CDs oder DVDs? Da ich DSL habe, benötige ich die Zugabe nicht. Warum folgen Sie nicht dem Beispiel anderer Fachzeitschriften und bieten EasyLinux in mehreren Varianten an?

Leider bin ich nicht bereit, den Mehrpreis für CDs zu zahlen. Hoffentlich denken viele wie ich, und Sie machen uns ein akzeptables Angebot!

Ewald Lausen

EasyLinux: Die CD enthält nicht einfach nur einige Dateien aus dem Internet, sondern erlaubt auch eine Einbindung als Installationsquelle.

Am Kiosk gibt es nur eine EasyLinux-Variante, weil wir nicht so viele Leser wie diese allgemeinen PC-Zeitschriften haben. Linux ist leider noch ein Nischenthema, und es ist nicht möglich, das Heft in mehreren Ausstattungsvarianten anzubieten.

Ein -- wie wir hoffen -- akzeptables Angebot haben wir doch gemacht, Sie finden es im Impressum: Sie können ein "No-Media-Abo" bestellen. Da bekommen Sie EasyLinux ohne Datenträger zum alten Abo-Preis. (hge)

CD/DVD als Bierdeckel?

Seit der ersten Ausgabe bin ich treuer Leser Eurer Publikation. Obwohl ich nach Red Hat über Aurox dann irgendwie bei Kanotix gelandet bin und damit endlich "meine" Distribution gefunden habe, habe ich wegen der interessanten Artikel und anregenden Tipps weiterhin Monat für Monat tapfer mein EasyLinux am Kiosk gekauft.

Und dann der Schock: Fünf fuffzig und als Gimmick zwei Bierdeckel... Sorry, aber für eine Debian-basierte Distribution taugen die beiden Rundlinge halt zu nichts anderem.

Gut, als Alternative gibt's ja noch das Abo ohne Medien... Werde ich jetzt dazu gezwungen, ein Abonnement abzuschließen, um in den elitären Club der "EasyLinux-Leser ohne unterstützte Distribution" aufgenommen zu werden?

Es wird wohl eher darauf hinauslaufen, dass ich halt nur gelegentlich eine möglicherweise besonders interessante Ausgabe käuflich erwerben werde.

Vielleicht solltet Ihr aber dennoch vor einem derartig krassen Schritt erst mal Eure Leser befragen, bevor Euch zumindest die Nicht-Suse-Fedora-Mandriva-User die kalte Schulter zeigen.

Schließlich muss man neidlos gestehen, dass sich die Qualität Eures Magazins doch von Mal zu Mal gesteigert hat.

Holger Göltenboth

EasyLinux: Dass EasyLinux für Debian-Freunde bislang nur eingeschränkt reizvoll ist, ist uns klar. Nach einer vorläufigen Auswertung unserer Leserumfrage aus dem letzten Heft gibt es einige Debian-Anwender unter unseren Lesern. Als Testballon starten wir darum in diesem Heft eine neue Tipps-und-Tricks-Rubrik zu Debian-basierten Distributionen. (Wir denken da vor allem an Knoppix und Ubuntu.)

Wenn diese Themen gut angenommen werden, werden wir den Debian-Anteil im Heft sicher ausbauen. (hge)

CD und DVD

Zuerst das Positive: Die Idee, doch auch eine eigene CD beizulegen, war wirklich klasse. Für einen Modem-bestückten Internet-User sind die Updates einfach zu umfangreich, um wirklich immer auf dem Laufenden bleiben zu können. Daher zahlt man dann auch gerne etwas mehr für das Heft.

Leider war die Ankündigung, eine einfache Installations-CD anzubieten, nicht wirklich einzuhalten. Die CD ließ sich zwar einbinden, wurde unter Yast (Suse Linux 9.2) auch eingebunden, warf dann aber bei der Installation eine Fehlermeldung mit dem Hinweis aus: Legen Sie Ihre LinuxUser-CD 06/2005 ein! Also musste ich die Daten auf die Festplatte kopieren und von dort installieren.

Bei der DVD war es nicht viel besser: Drei Pakete ließen sich beim Update des Systems nicht installieren. Ein Paket war zum Beispiel der Kernel(!), ein weiteres Imagemagick, und das Update für grip. Auch diese musste ich mühselig von Hand und der Festplatte nachinstallieren. Was sich jetzt hier so leicht liest, war erst einmal eine Menge Stunden der Fehlersuche.

Liebe Redakteure, bitte lasst ruhig weiterhin die CDs mit in der Zeitschrift, aber vielleicht könnt Ihr noch ein bisschen an der Handhabbarkeit der Medien schrauben?

Norbert Schürmann

EasyLinux: Hier ist uns ein Fehler bei der Heft-CD-Produktion unterlaufen. Die EasyLinux-Heft-CD erhielt fälschlicherweise den Namen "Linux-User-CD 06/2005". Gemeint ist hier also die EasyLinux-Heft-CD. Wenn Sie bei dieser Aufforderung die Heft-CD einlegen, sollte alles klappen. (mhi)

System Rescue CD, 06/2005

Überrascht von der Ausstattung des EasyLinux 06/2005 probierte ich auf meinem AMD64 PC mit Suse Linux 9.1 ein paar Programme auf der CD und die DVD aus. Und so war das Ergebnis:

Die Installation des Acrobat Reader machte keine Probleme, aber das Bild des Readers sieht eher nach Version 5.x aus, es weicht jedenfalls von dem Foto in der Heft-CD unter Programme ab. Die alte Version 5.x hatte ich vorher gelöscht. Den Browser Firefox hatte ich vor einiger Zeit installiert, aber mit diesem Browser lassen sich jetzt keine PDF-Dateien darstellen.

Probleme bereitete das Programm SystemRescueCD. QtParted funktionierte. Aber PartGui ließ sich nicht aufrufen: Ich landete schließlich auf einer Seite mit unverständlichem Text, aus der ich keinen Ausweg fand. Vor allem aber fand ich keinen Hinweis darauf, wie man nach dem Booten ein Programm wieder beenden kann (exit oder shutdown), auch nicht im Manual oder sonstwo im Internet. Ich habe schließlich den Rechner ausgeschaltet und den CD-Schacht mit Hilfe einer aufgebogenen Büroklammer geöffnet. Sicher nicht die beste Lösung. Kanotix ist einfacher und besser, siehe Linux-Magazin 10/2004.

Zur DVD: Man kann sie offensichtlich nicht auf einem AMD64-Rechner verwenden. Die Fehlermeldung lautete: Patch-Informationen konnten nicht geholt werden. Details: Unable to read the directory './x86_64/updates/9.1/patches'.

Reinhard Ahl

EasyLinux: Dass Sie PartGui nicht starten können, ist nicht weiter schlimm, denn QtParted bietet die gleichen Features.

Um das CD-Linux nach getaner Arbeit zu beenden, geben Sie einfach »halt« gefolgt von der [Eingabe]-Taste ein. Beim nächsten Boot können Sie dann die CD entfernen, kurz bevor der Rechner von ihr zu starten versucht. So ersparen Sie Ihren Büroklammern einige Verbiegungen. Kanotix und Knoppix haben das schöner gelöst, indem sie die CD von selbst auswerfen. Da gebe ich Ihnen voll und ganz Recht.

Wir testen die Service-Kit-DVD zur Zeit nur auf 32-Bit-Linux-Varianten, und auf der Heft-CD finden sich ausschließlich 32-Bit-Pakete. Das werden wir künftig deutlicher angeben. Für die Zukunft ist auch eine Unterstützung der 64-Bit-Versionen angedacht -- was aber unseren Aufwand beim Erstellen der Datenträger verdoppelt. Bitte haben Sie noch ein wenig Geduld. (mwe/hge)

Updates für Suse 9.3?

Ich habe Suse Linux 9.3 und wollte mir jetzt Gimp von 2.2.4 auf 2.2.6 aktualisieren. Leider klappt die Yast-Installation mit Suse 9.3 überhaupt nicht, und manuell gibt es einen Paketkonflikt (libexif.so.10 nicht verfügbar).

Uwe Thiemer

EasyLinux: In Ausgabe 06/2005 unterstützten wir die Suse-Versionen 9.1 und 9.2 -- der Umstieg auf Suse Linux 9.3 (und auch auf aktuellere Mandrake- und Fedora-Versionen) erfolgt erst in dieser Ausgabe.

Für Suse Linux 9.3 brauchen Sie aber das Update eh nicht: Die Pakete sind für Anwender gedacht, die noch mit Gimp 2.0.x arbeiten. (hge)

Mandrake 10.2 Starter Kit

Ich habe mir das Starter Kit 9 mit der Mandrake-Linux-DVD gekauft. Laut Inhaltsverzeichnis sollen sowohl die Pakete aus der Gruppe main (logisch) als auch aus contrib auf der DVD sein. Leider ist kein Ordner contrib auf der DVD vorhanden. Was nun?

Michael Schütt

EasyLinux: Sie meinen wahrscheinlich die Angaben zur Verzeichnisstruktur in der Datei README.txt -- das sind generische Angaben, die für alle Mandrake-/Mandriva-Datenträger gelten. Ein contrib-Verzeichnis gibt es auf der DVD nicht (nicht nur auf Ihrem Exemplar; es ist also keine defekte DVD).

Die DVD enthält die Pakete, die uns Mandriva zur Verfügung gestellt hat. Das ist leider keine Maximalversion, denn kommerzielle Linux-Anbieter behalten sich solche Maximalvarianten für den Verkauf in "Professional" oder ähnlich betitelten Boxen vor.

EasyLinux Starter Kits haben aber auch in erster Linie das Ziel, Lesern einen günstigen Einstieg in Linux zu ermöglichen. Wer schon fortgeschrittener Anwender ist und "alles" braucht, muss zur deutlich teureren Box des Herstellers greifen. (hge)

Adobe Reader 7, 06/2005

Die Installation von Adobe Reader 7.0 von der Heft-CD hat reibungslos geklappt. Aber leider lassen sich die PDF-Dateien zwar ansehen aber nicht ausdrucken. Der Drucker blinkt zwar kurz, tut aber dann nichts mehr. In den Druckaufträgen erscheint kurz ein Eintrag, der gleich wieder verschwindet. Was muss man im Feld Print to: Printer Command eintragen?

Eberhard Exner

EasyLinux: Die eleganteste Lösung ist, das Drucksystem von KDE zu benutzen: Wählen Sie im Adobe Reader Datei / Drucken (bzw. File / Print) und ersetzen Sie /usr/bin/lp durch kprinter. Nach einem Klick auf OK erscheint das gewohnte KDE-Auswahlfenster, in dem Sie den gewünschten Drucker auswählen. (mwe)

Grüße aus Spanien

Fünf fuffzig? Nein: 7,45 Euro, früher 5,25 (hier in Spanien). Aber: Das ist ok -- wieder eine Bestätigung meines Umstiegs auf LINUX. Dank Anleitungen auf CD mehr Platz im Heft: eine Super-Idee! Als alter OS/2-Fan habe ich schon vor Jahren Windows von meinem Rechner verbannt.

Nur neue FAQs sollten Ihnen einfallen -- Sie drucken schon ewig dieselben, Wort für Wort. Es gibt gewiss interessantere.

Freundliche Grüße aus der spanischen Sonne,

Siegfried Bahlo

EasyLinux: Dass Sie uns trotz des hohen Auslandspreises treu bleiben, freut uns natürlich besonders!

Die FAQ werden gelegentlich ein wenig überarbeitet. Aber der Service-Teil hinten im Heft hat bis auf Anpassungen an neuere Linux-Versionen immer den gleichen Inhalt, weil er sich an Erstleser des Hefts wendet. Das gilt z. B. auch für die abgebildeten KDE-Icons und die Liste der Linux User Groups. (hge)

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