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von Claudia Dotterweich
Mit Farbverläufen erzeugen Sie realistische Effekte. Das Werkzeug besitzt eine Vielzahl an Optionen, mit denen Sie diverse Verläufe erstellen und diese auf Ebenen und Fotos anwenden können. Rufen Sie das Werkzeug über sein Icon im Werkzeugkasten oder über das Bildmenü Werkzeuge / Malwerkzeuge / Farbverlauf ([L]) auf.
Ein Doppelklick mit der Maus auf das Werkzeug-Icon öffnet die Werkzeugeinstellungen. In diesem Fenster werden alle Voreinstellungen für die Eigenschaften des Verlaufs definiert: die Deckkraft des Verlaufs auf der Ebene, der Verlaufsmodus (normal, Multiplikation, Abwedeln etc.), die Art des Verlaufs, das Erscheinungsbild sowie Form und Wiederholung.
Farbverlauf anwenden
Gimp kommt bereits mit einigen vordefinierten Verläufen, welche Sie in der Farbverlaufsliste finden.
Farbverlauf kopieren
Eigenen Verlauf erstellen
Die Miniaturansicht der jeweiligen Ebene passen Sie mit ein paar Klicks ganz einfach an Ihre Vorstellungen an. Um etwas Platz im Werkzeugdialog der Ebene zu erhalten, können Sie die Ansicht verkleinern. Öffnen Sie das Reitermenü und wählen Sie bei Vorschaugröße den Punkt Winzig an. Falls Sie eine detailreichere Vorschauansicht bevorzugen, wählen Sie eine andere Größenansicht aus.
Haben Sie schon mal ein Gebäude fotografiert und standen dabei zu dicht am Objekt? Auf dem Bild laufen die Konturen dann spitz zusammen. In Gimp können Sie diesen meist unerwünschten Effekt mit ein paar einfachen Schritten beheben.
Ein Nachteil dieser Vorgehensweise ist, dass an den Rändern unweigerlich Bildinformationen verloren gehen. Sie sollten daher schon beim Fotografieren darauf achten, links und rechts genügend Abstand für die spätere Nachbearbeitung zu lassen.
Einen schnellen Zugriff auf Bilder, die Sie in Gimp vor kurzem geöffnet hatten, erreichen Sie über den Menüpunkt Datei / Zuletzt geöffnet. In dieser Liste werden die letzten zehn Bilder angezeigt und durch einen Mausklick geöffnet.
Falls das gesuchte Bild nicht dabei sein sollte, klicken Sie einfach am Ende der Liste auf den Dokumentenindex: Dieser enthält neben einer Bildvorschau und dem Bildnamen alle bisher im Programm geöffneten Bilder.
Aus Gründen der Übersichtlichkeit sollten Sie veraltete Einträge aus dem Dokumentenindex entfernen.
In diesem Tipp erklären wir Ihnen kurz, wie Sie den Puzzle-Filter einsetzen und Bilder in einfache Puzzles mit hübschem 3D-Effekt verwandeln. Den Filter finden Sie im Bildmenü unter Filter / Render / Muster / Puzzle. Es öffnet sich das Dialogfenster Puzzle mit diversen Einstellungsmöglichkeiten. Geben Sie zuerst die Anzahl der Teilchen sowohl horizontal als auch vertikal an. Anschließend machen Sie noch Angaben zur Rundung der Ecken. Zum Abschluss legen Sie fest, ob die einzelnen Puzzle-Teilchen rund oder quadratisch dargestellt werden.
Wollen Sie diesen Effekt noch erweitern, indem Sie ein paar Puzzle-Teilchen aus dem Bild herauslösen, gehen Sie folgendermaßen vor:
Zum Abschluss versehen Sie das Puzzle-Stück mit einem Schlagschatten. Hierzu markieren Sie die Ebene des Puzzle-Stücks mit dem Zauberstab, invertieren ([Strg-I]) und rufen den Schattendialog über Script-Fu / Schatten / Schlagschatten auf -- das Ergebnis zeigt Abbildung 3.
Das Erscheinungsbild des Werkzeugfensters können Sie anpassen: Über den Menüpunkt Datei / Einstellungen rufen Sie den Einstellungsdialog auf. Klicken Sie auf Werkzeugfenster, um dort Ihr bevorzugtes Erscheinungsbild zu definieren. Hier legen Sie fest, ob Sie in Gimp die Vorder- und Hintergrundfarbe anzeigen wollen, ob die Werkzeugübersicht für Farbe, Muster und Verlauf dargestellt werden soll und ob das aktuelle Bild im Miniformat angezeigt wird. Bei Platzproblemen können Sie alle drei Ansichten deaktivieren und bei Bedarf über Datei / Dialoge aufrufen.
Mit den richtigen Effekten verpassen Sie tristen Fotos eine interessante Note. Dieser Tipp zeigt Ihnen, wie Sie mit ein paar Nebelschleiern einem Landschaftsbild den richtigen Touch verleihen.
Fügen Sie dem Landschaftsbild eine neue transparente Ebene hinzu und öffnen Sie die Werkzeugeinstellungen über Datei / Dialoge. Klicken Sie auf das Freihand-Werkzeug. Aktivieren Sie Kanten ausblenden und geben Sie bei Radius einen Wert zwischen 30 und 40 an. Danach markieren Sie einen beliebigen Bereich im Bild. Wechseln Sie mit einem Mausklick auf das Füllen-Werkzeug. In den Werkzeugeinstellungen legen Sie einen Wert von 30 für die Deckkraft fest und füllen den markierten Bereich mit weißer Farbe.
Wiederholen Sie diese beiden Vorgänge an verschiedenen Bildstellen, bis das Ergebnis Ihren Vorstellungen entspricht (Abbildung 4). (hge)
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Last modified: 2007-04-05 11:10
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