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| JAP |
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Im Rahmen schärfer werdender Überwachungsmaßnahmen verliert der User immer mehr den Überblick darüber, wer welche Verbindungsgdaten zu welchem Zweck auswertet. Um die Privatsphäre zu wahren, stehen dem Anwender als präventive Maßnahme so genannte Anonymitätsdienste wie JAP (Java Anonymity and Privacy) zur Verfügung. Wie der Name schon ahnen lässt, handelt es sich dabei um eine auf Java basierende Applikation, welche auf dem lokalen Rechner als Proxy-Server arbeitet. Um diesen zu nutzen, tragen Sie in den Verbindungseinstellungen Ihres Browsers JAP als Proxy ein. Fortan übermittelt das Programm alle abgerufenen Web-Seiten verschlüsselt über eine so genannte Mix-Kaskade, welche aus einem Verbund mehrerer Proxy-Server besteht. Zur Auswahl stehen mehrere solcher Mix-Netzwerke, welche Sie über das Programm erreichen. Zur Zeit unterstützen diese Mix-Kaskaden die Protokolle http, https und ftp. Da jeder Rechner einer Mix-Kaskade nur einen Teil der übermittelten Daten bearbeitet, ist es beinahe unmöglich, über die IP-Adresse die wahre Identität des Client-Rechners in Erfahrung zu bringen. Das Programm anonymisiert ausschließlich die IP-Adresse des Client-Rechners und verschlüsselt die Verbindung zur Mix-Kasake. Auch Web-Seiten-Inhalte wie Cookies, Java-Scripte, Flash-Objekte und Java-Applets sind jedoch in der Lage, die Identität des Besuchers zu offenbaren. Ein Content-Filter wie Junkbuster, Webwasher oder Privoxy schafft Abhilfe und ist mühelos im Verbund mit JAP zu betreiben. Abb.1: JAP zeigt dem User die aktuelle Sicherheitsstufe abhängig von der Anzahl der Benutzer an. |
| XnView |
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"Einer für alle" wäre die passende Beschreibung für dieses Programm, welches in der Lage ist, etwa 400 Grafikformate darzustellen und in 50 zu exportieren. Der Image-Browser des Programmes zeigt alle in einem Ordner enthaltenen Grafikdateien an. Ein Klick auf das gewünschte Bild öffnet die Vorschau im unteren Teil des Fensters, ein Doppelklick den Image-Viewer. Dieser stellt neben einer Slide Show diverse Bearbeitungsfunktionen bereit. Für den Fall, dass Sie mehrere Grafikdateien nach bestimmten Mustern bearbeiten möchten, verfügt das Programm über das Feature Multi Convert. Nach Auswahl des Quell- und Zielverzeichnisses legen Sie fest, in welcher Art die Grafiken zu bearbeiten sind. Zur Auswahl stehen neben Größen- und Formatänderungen eine Vielzahl frei kombinierbarer Filter wie Farb, Helligkeits- und Kontrastanpassungen. Mehrteilige Landschaftsaufnahmen fügt das Programm dank einer Panorama-Funktion nahtlos zusammen. Grafiker und Webdesigner werden sich über die Funktion Display Color Information freuen, die in einem Fenster neben dem Mauszeiger den aktuellen Farbwert hexadezimal und in RGB-Werten anzeigt. Abb.2: XnView ist mächtiges und gleichzeitig komfortables Werkzeug zum Betrachten und Editieren von Grafiken. |
| MLDonkey |
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Das Angebot an Filesharing-Programmen für Linux ist eher übersichtlich. MLDonkey bietet eine adäquate Lösung, auch Peer2Peer-Netzwerke zu erreichen, für die kein expliziter Linux-Client zur Verfügung steht. Neben edonkey unterstützt das Programm Fasttrack, Gnutella, Open Napster, Direct Connect, Bittorent und Soulseek. Die Applikation ist in der Lage, zu allen Netzwerken gleichzeitig eine Verbindung aufzbauen. Suchen Sie eine Datei, geschieht das in allen verfügbaren Netzen. MLDonkey besteht aus einer Server-Komponente, die sich über verschiedene Clients ansprechen lässt. Als Client stehen Ihnen neben dem im Paket enthaltenen GUI noch der Web-Browser und Telnet als Verbindungsmöglichkeit zur Auswahl. Diese Zweiteilung der Applikation erlaubt Ihnen, den MLDonkey-Server von jedem beliebigen Computer, der über einen Netzwerkzugang verfügt, zu steuern. Abb.3: Eine Vielzahl unterstützter P2P-Netzwerke macht MLDonkey zum Multitalent unter den Filesharing-Programmen. |
| Opera |
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Neben Firefox gilt Opera zwischenzeitlich als Standard-Browser unter Linux. Viele nützliche Funktionen erschließen Ihnen auf einfache Weise das Internet. Die Browser-Komponente des Programms beherrscht das kaskadierte Darstellen mehrerer Web-Seiten ebenso wie deren Größenänderung einschliesslich der enthaltenen Grafiken und Flash-Objekte. Zusätzlich stellt Opera Funktionen wie Mail- und IRC-Client, Download-Manger und einen virtuellen Notizblock bereit. @NL:Die hohe Flexibilität des Programms ermöglicht Ihnen das individuelle Anpassen des Browser-Fensters an Ihre Bedürfnisse. So stellt Opera geöffnete Tabs auf Wunsch links oder rechts vom Fenster dar, was speziell bei vielen geöffneten Fenstern das Arbeiten deutlich übersichtlicher gestaltet. Auch News-Feed-Leser kommen mit Opera voll auf ihre Kosten. Diese listet die Komponente News-Feeds über den integrierten Mail-Client. Einträge verhalten sich wie normale E-Mails womit Sie diese nach Gusto verwalten können. Abb.4: Das Look & Feel von Opera bestimmt der Anwender zum großen Teil selbst. |
| jIRCii |
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Eine Alternative zu IRC-Clients wie X-Chat ist die auf Java basierende Applikation jIRCii. Angelehnt an die textbasierten IRC-Clients wie ircii, oder BitchX bietet Ihnen das Programm eine Menge Komfort. JIRCii unterstützt die gleichzeitige Verbindung zu mehreren Servern ebenso wie den Datentransfer zwischen Chattern (dcc). Umfangreiche Konfigurationsmöglichkeiten, welche benutzerfreundlich angeordnet sind, erlauben auch IRC-Einsteigern das schnelle Einrichten des Programms. Die wichtigsten Kommandos und Einstellungen erreichen Sie über Buttons im oberen Bereich des Fensters. Zur Ergänzung des Funktionsumfangs stellen die Entwickler auf der Webseite http://jircii.hick.org/cgi-bin/jirc.cgi?ACTION=VIEW&PAGE=contrib eine ganze Reihe Scripte zum Download bereit. Die Installation der heruntergeladenen Scripts erfolgt über einen Klick auf den Script Manager, über den Sie einfach die gewünschte Datei laden. (Thomas Leichtenstern/tle) Abb.5: Auch der Kontakt zu mehreren Servern gleichzeitig ist mit jIRCii kein Problem. |
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Last modified: 2007-04-05 11:10
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