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Erschienen in EasyLinux 09/2005   »   Ausgabe bestellen

Plug-ins, Themes und Skins für Amarok und XMMS

Musik für die Augen

von Heike Jurzik


Amarok und XMMS machen nicht nur Musik -- dank zahlreicher Plug-ins, Themes und Skins haben die beiden Player auch optisch etwas zu bieten. Hier gibt's was auf die Augen.

Das Auge isst ja bekanntlich mit -- verpassen Sie Ihren Multimedia-Playern doch mal einen neuen Look, indem Sie eine neue Haut überstreifen oder grafische Effekte hinzufügen. Anknüpfend an die beiden Artikel der letzten Ausgabe [1,2], die Sie auch auf der Heft-CD finden, zeigen wir jetzt, welche schicken Skins, Themes und Plug-ins es für Amarok und XMMS gibt, und stellen schicke Erweiterungen vor.

Mit den Wölfen heulen -- Amarok

Der Player ist unter Suse Linux 9.2 (Version 1.0-CVS) und 9.3 (Version 1.2.2) standardmäßig dabei. Spielen Sie das Programm im Zweifelsfall wie unter [1] beschrieben von Ihren Installationsmedien ein. Achten Sie darauf, auch das Paket amarok-xmms zu installieren, damit Sie die Visualisierungs-Plug-ins von XMMS verwenden können.

Auch Mandrake Linux 10.2 bringt den Player in Version 1.2.2 mit; spielen Sie -- wie im Artikel beschrieben -- das Paket ein. Die XMMS-Plug-ins können Sie, sofern diese Erweiterungen installiert sind, ohne Installation weiterer Pakete verwenden.

Unter Ubuntu Linux macht Amarok in Version 1.2.3 Musik und ist standardmäßig installiert. Die vorhandene Version bietet allerdings keine Unterstützung für das MP3-Format an. Lesen Sie im Kasten MP3 für Ubuntus Amarok-Installation nach, wie Sie den Player dafür fit machen.

Grundsätzlich sind die Funktionsweise und die hier vorgestellten Effekte und Plug-ins auf allen von EasyLinux unterstützten Distributionen gleich -- wo es Unterschiede gibt, weist der Artikel darauf hin.

MP3 für Ubuntus Amarok-Installation

Die fehlende MP3-Unterstützung für Amarok unter Ubuntu Linux rüsten Sie mit wenigen Kommandos nach:

  1. Passen Sie zunächst die Datei für die Paketquellen an. Dazu starten Sie einen Text-Editor im Administratormodus, z. B. über [Alt-F2] und Eingabe von
    gksudo gedit /etc/apt/sources.list
    wenn Sie Gnome verwenden, bzw. über
    kdesu kwrite /etc/apt/sources.list
    wenn Sie unter KDE arbeiten. Geben Sie ins nächste Feld Ihr eigenes Kennwort ein.
  1. In dieser Konfigurationsdatei kommentieren Sie die Zeilen für die so genannten Universe-Quellen aus, indem Sie das Rautezeichen am Anfang entfernen.

    Danach speichern Sie die Änderungen und verlassen den Editor.
  1. Öffnen Sie nun ein Terminal ([Alt-F2] und Eingabe von konsole oder xterm) und bringen Sie die Paketdatenbank auf den neuesten Stand. Dazu tippen Sie
    sudo aptitude update
  2. Nach dem Herunterladen der Paketlisten (was je nach Internet-Verbindung etwas länger dauern kann) installieren Sie -- ebenfalls auf der Konsole -- das fehlende Paket gstreamer0.8-mad:
    sudo aptitude install gstreamer0.8-mad
    Da fehlende Abhängigkeiten automatisch aufgelöst werden, erkennt das System, dass zusätzlich eine Bibliothek fehlt, und fragt nach, ob Sie diese gleich mit installieren wollen:
    Die folgenden Pakete werden zusätzlich automatisch installiert:
      libmad0
    Wollen Sie fortsetzen? [Y/n/?]
    Bestätigen Sie mit Druck auf [Eingabe], dann erledigt das System den Rest.

Starten Sie danach den Player neu -- Amarok sollte nun, ohne zu Murren, MP3-Dateien abspielen.

Amarok in neuem Gewand

Eine schlechte Nachricht direkt vorweg: Die bei Suse Linux 9.2 installierte alte Amarok-Version unterstützt die Verwendung von Themes noch nicht, so dass es ohne ein Upgrade auf eine neue Player-Version nicht möglich ist, Amarok mit Themes einen neuen Look zu verpassen. Um das Programm farblich neu zu gestalten, stehen Ihnen daher nur die im Einrichtungsdialog angebotenen Konfigurationsmöglichkeiten für das Farbschema zur Verfügung.

In neueren Amarok-Versionen installieren Sie mit wenigen Mausklicks neue Themes und peppen das Player-Fenster auf:

  1. Unter [4] finden Sie Links zur KDE-Look-Website, die mehrere Themes für Amarok anbietet. Laden Sie einen neuen Look auf die eigene Festplatte herunter, indem Sie auf den Download-Link zum jeweiligen Schema klicken. Die meisten Themes werden als komprimiertes Tar-Archiv angeboten (Endung .tar.gz).
  2. In Amarok öffnen Sie den Konfigurationsdialog, z. B. über das Menü Einstellungen / amaroK einrichten, gehen zum Bereich Erscheinungsbild und klicken dann in der rechten Fensterhälfte unter Kontext-Browser-Stil auf Neuen Stil installieren.
  3. Navigieren Sie im aufgehenden Dialog zum Verzeichnis, in das Sie das Theme gespeichert haben, wählen Sie die entsprechende .tar.gz-Datei aus und bestätigen über OK. Anschließend können Sie im Drop-down-Menü Select a style das neue Theme auswählen und über Klick auf Anwenden aktivieren.
  4. Um das allgemeine Farbschema dem neuen Stil anzupassen, aktivieren Sie im gleichen Fenster die Checkbox vor Benutzerdefiniertes Farbschema. (Unter Suse Linux 9.2 erreichen Sie diesen Dialog über einen Klick mit der rechten Maustaste ins Player-Fenster, amaroK einrichten im Bereich Farben.) Klicken Sie auf die Farbe für den Vordergrund, wählen Sie im aufgehenden Dialog beispielsweise die Pipette aus und klicken Sie dann ins Playlist-Fenster in einen Farbbereich des neuen Themes. Alternativ stellen Sie im linken Bereich des Farbauswahl-Dialogs etwas eigenes ein. Klicken Sie auf OK und dann auf Anwenden: Gefällt die Einfärbung, wiederholen Sie die Prozedur für die Hintergrundfarbe und beenden den Einrichtungsdialog per Klick auf OK.

Anschließend präsentiert sich der Player in neuem Gewand (Abbildung 1).

Abb. 1: Amarok 1.2.2 mit dem "danna"-Theme und neuer Einfärbung -- heute mal in Pink.

Visualisierungs-Plug-ins für Amarok

Amarok kommt standardmäßig mit verschiedenen Plug-ins, die den laufenden Titel grafisch untermalen. Einige dieser Animationen laufen nur flüssig, wenn Ihre Grafikkarte 3D-beschleunigt ist.

Wählen Sie im Menü Extras / Visualisierungs-Plugins (Suse Linux 9.3, Mandrake Linux 10.2) bzw. im Kontextmenü (rechte Maustaste im Hauptfenster) Visualisierungs-Plugins (Suse Linux 9.2), um eine Liste der verfügbaren Erweiterungen anzuzeigen. Sofern Sie unter Suse Linux das Paket amarok-xmms installiert haben, tauchen hier nicht nur die programmeigenen Plug-ins, sondern auch die des Players XMMS auf. Unter Mandrake und Ubuntu Linux müssen die entsprechenden Pakete für XMMS (siehe Abschnitt Das X Multimedia System) installiert sein.

Klicken Sie in die Checkbox vor das gewünschte Plug-in, um die Visualisierung zu starten. In einem neuen Fenster sehen Sie anschließend den grafischen Zauber (Abbildung 2). Einige der Erweiterungen können Sie konfigurieren, indem Sie mit der rechten Maustaste im Visualisierungs-Plugins-Fenster auf den Namen klicken und aus dem Kontextmenü Einrichten auswählen. Andere der Animationen bieten in neueren Amarok-Versionen über eben jenes Kontextmenü an, die Effekte im Vollbildmodus abzuspielen. (Sie verlassen diese bildschirmfüllende Anzeige mit [Esc].) Bei Plug-ins wie infinite verrät ein Tool-Tip (bewegen Sie die Maus im Konfigurationsdialog über den Button OK), dass der Vollbildmodus mit dem [Tabulator] zu erreichen und auch wieder zu verlassen ist.

Abb. 2: Amaroks Visualisierungs-Plug-ins sind ein echter Augenschmaus.

Das X Multimedia System

Eine Anleitung zur Installation von XMMS [2] finden Sie auch auf der Heft-CD. Achten Sie beim Einspielen darauf, dass Sie auch die Pakete xmms-skins-1.0.0-17mdk, xmms-kjofol-skins und xmms-more-vis-plugins-1.8.0-9mdk (Mandrake Linux 10.2) bzw. xmms-plugins (Suse Linux 9.3/9.2) benötigen. Der Artikel unter [2] beschreibt zudem, wie Sie die fehlende MP3-Unterstützung für Suse Linux 9.3 nachrüsten.

Unter Ubuntu Linux ist nur der Player selbst installiert, es fehlen standardmäßig sämtliche Plug-ins, die Sie von Hand nachinstallieren müssen. Dazu starten Sie eine Konsole (z. B. über [Alt-F2] und Eingabe von konsole oder xterm) und suchen nach verfügbaren Paketen, z. B. über das Kommando

sudo aptitude search xmms | less

Da die Ausgabe recht lang ist, leiten Sie diese an den Pager less weiter und betrachten die Ergebnisse seitenweise. Mit [Q] verlassen Sie den Pager. Installieren Sie nun die gewünschten Add-ons unter Angabe der Paketnamen nach, z. B. über:

sudo aptitude install xmms-infinity xmms-iris

Sie können hier direkt mehrere Paketnamen hintereinander nennen. Abhängigkeiten löst der Paket-Manager selbständig auf und installiert fehlende Komponenten nach. Damit Amarok das neue Plug-in erkennt, starten Sie den Player neu.

XMMS-Skins zum aus der Haut fahren

XMMS bringt standardmäßig verschiedene Oberflächen, so genannte Skins (englisch für "Haut") mit. Benutzer von Mandrake Linux 10.2 können sich freuen -- im Gegensatz zu beiden Suse-Linux-Versionen gibt es hier viel mehr Auswahl. Wer Ubuntu Linux einsetzt, muss eventuell das Paket xmms-skins nachträglich einspielen. Das geht auf der Kommandozeile schnell mit dem Befehl

sudo aptitude install xmms-skins

Wie Sie dem Player etwas Neues anziehen und weitere Skins aus dem Internet laden und benutzen, erklärt ebenfalls der Artikel unter [2]. Es ist darüber hinaus gar nicht so schwer, eigene Skins zu erstellen oder vorhandene Oberflächen an die eigenen Farbvorstellungen anzupassen. Alles, was Sie dazu brauchen, ist ein Bildbearbeitungsprogramm wie z. B. Gimp und, wenn Sie eigene Skins basteln möchten, ein Text-Editor wie Kate oder KWrite.

Um den Rahmen des Artikels nicht zu sprengen, beschränken wir uns darauf zu zeigen, wie Sie im Skin Helix-Sawfish-xmms (Abbildung 3) den Pinguin durch ein eigenes kleines Icon ersetzen:

Abb. 3: Im Skin "Helix-Sawfish-xmms" sitzt ein Pinguin im Hauptfenster.
  1. Legen Sie im eigenen Home-Verzeichnis für die Arbeit am Skin ein Verzeichnis an, z. B. indem Sie mit der rechten Maustaste in das Fenster des Datei-Managers klicken und aus dem Kontextmenü Neu erstellen / Ordner wählen. Geben Sie einen Namen ein, z. B. helix-tmp, und bestätigen Sie mit OK.
  2. Kopieren Sie den Original-Skin in den neuen Ordner. Sie finden ihn unter /usr/share/xmms/Skins/Helix-Sawfish-xmms.tar.gz (Suse Linux 9.3/9.2, Ubuntu Linux), bzw. unter /usr/share/xmms/Skins/Helix-Sawfish.zip (Mandrake Linux 10.2).
  3. Anschließend klicken Sie unter Suse Linux mit der rechten Maustaste auf die Archivdatei und wählen aus dem Kontextmenü Entpacken / Hier entpacken. Benutzer von Mandrake Linux 10.2 klicken ebenfalls mit der rechten Maustaste auf die Zip-Datei, wählen aus dem Kontextmenü aber direkt Ark. Im Archivierungsprogramm gehen Sie im Menü auf Aktion / Entpacken, geben als Zielordner das temporäre Verzeichnis helix-tmp an und finden die Dateien anschließend im Unterordner Helix-Sawfish. Das Originalarchiv können Sie jetzt löschen.
  4. Im Verzeichnis sehen Sie jetzt mehrere Dateien. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf main.bmp und gehen Sie im Kontextmenü auf Öffnen mit / The GIMP. Vergrößern Sie die Ansicht, so dass Sie den Pinguin gut im Blick haben.

  1. Wählen Sie mit dem Pipetten-Werkzeug die graue Farbe vom Hintergrund, auf dem der Pinguin sitzt, aus. Anschließend übermalen Sie den Tux ganz einfach.
  2. Suchen Sie anschließend eine eigene Grafik, die Sie an dieser Stelle anbringen wollen. Diese sollte -- wie der Original-Tux -- auf eine Breite von 22 Pixeln und eine Höhe von 26 Pixeln gebracht werden. Gimp-Werkzeuge, die Sie für diese Arbeit verwenden können, liegen im Menü Bild / Bild skalieren, bzw. Werkzeuge / Transformationen / Zuschneiden bzw. Größe ändern. Die neue Grafik sitzt im Idealfall vor einem transparenten Hintergrund -- alternativ kann es natürlich auch das vorher mit der Pipette gewählte Grau sein.

  1. Speichern Sie nach allen Änderungen die Datei main.bmp ab und verlassen Sie das Grafikprogramm.
  2. Starten Sie danach das Archivierungsprogramm Ark (z. B. über [Alt-F2] und Eingabe von ark). Markieren Sie alle Dateien aus dem helix-tmp-Verzeichnis im Konqueror, z. B. indem Sie mit gedrückt gehaltener linker Maustaste einen Rahmen um diese aufziehen. Anschließend bewegen Sie die Auswahl per Drag & Drop ins Ark-Fenster. Gehen Sie in Ark dann auf Datei / Speichern unter, navigieren Sie ins Verzeichnis /home/benutzername/.xmms/Skins und wählen Sie einen Namen, z. B. helix-neu. Voreingestellt als Archivformat ist Gzip-komprimiertes Tar-Archiv -- das kann so bleiben. Klicken Sie auf Speichern und beenden Sie das Archivierungsprogramm.
  3. Anschließend wählen Sie in XMMS aus dem Menü (Klick in die linke obere Ecke) Optionen / Skin-Browser. Dort sollte sich nun ein Eintrag mit dem neuen Skin finden. Wählen Sie diesen aus, und bewundern Sie XMMS im selbsterstellten Look (Abbildung 4).

Abb. 4: Schneidern Sie für XMMS ein neues Gewand -- hier der veränderte Helix-Sawfish-Skin mit Huhn statt Pinguin.

Visualisierungs-Plug-ins für XMMS

Auch bei XMMS gehören Animationen zum Standardumfang. Sie finden die grafischen Erweiterungen, indem Sie im Menü Optionen / Einstellungen aufrufen und dann den Reiter Visualisierungs-Plugins auswählen. Um den Augenschmaus zu betrachten, klicken Sie auf einen Eintrag und aktivieren die Checkbox Plugin verwenden. Auch hier gilt: Einige der Animationen setzen eine 3D-fähige Grafikkarte voraus. Um ein Plug-in wieder loszuwerden, klicken Sie einfach noch einmal in die Checkbox oder schließen das Plug-in-Fenster.

Einige Effekte lassen sich an Ihre Bedürfnisse anpassen: Das erkennen Sie daran, dass der Button Konfigurieren aktiv ist, wenn Sie einen Eintrag aus der Liste auswählen. Bei manchen Animationen wie z. B. Geekosphere können Sie den Detailreichtum, die Geschwindigkeit oder die Farben ändern (Abbildung 5), bei anderen Einträgen wie beispielsweise GDancer öffnet der Klick auf Konfigurieren ein Hinweisfenster, dass das Plug-in über einen Rechtsklick eingerichtet wird.

Abb. 5: Für das Plug-in Geekosphere lassen sich allerhand Einstellungen vornehmen.

Album-Cover für XMMS

Erweiterungen für das X Multimedia System (XMMS) finden Sie leicht über eine Suchmaschine -- achten Sie darauf, dass Sie jeweils für Ihre Distribution passende RPM- bzw. .deb-Pakete verwenden und diese über den Paket-Manager einspielen, damit eventuelle Abhängigkeitsprobleme entdeckt und gelöst werden.

Auf der Heft-CD finden Sie für Suse Linux 9.2/9.3 und Mandrake Linux 10.2 das XMMS-Plug-in CDCover und eine Installationsanleitung; für Ubuntu Linux ließ sich leider kein passendes Paket auftreiben. Dieses Add-on blendet passend zum gerade laufenden Album ein Bild ein. Die Erweiterung kann mit sämtlichen gängigen Grafikformaten umgehen, durchsucht auf Wunsch verschiedene Verzeichnisse nach den Bilddateien und präsentiert auch Cover-Grafiken unterschiedlicher Formate ohne Verzerrungen.

Nach der Installation des RPM-Pakete sind noch ein paar Schritte nötig, bevor Sie in den Genuss der CD-Covers beim Abspielen kommen:

  1. Öffnen Sie den Einstellungsdialog und gehen Sie zum Reiter Visualisierungs-Plugins. Klicken Sie auf den Eintrag CDcover und danach auf die Schaltfläche Konfigurieren.
  2. Im aufgehenden Fenster sehen Sie auf dem Reiter General zwei Checkboxen, die dafür sorgen, dass die Position des Cover-Fensters beibehalten wird und dass die unterschiedlichen Bildformate ohne Verzerrungen präsentiert werden. Aktivieren Sie die gewünschten Funktionen.
  3. Auf demselben Reiter konfigurieren Sie im Bereich Search paths, welche Bildformate das Plug-in anzeigt. Bestehende Einträge beziehen sich auf JPEG-Dateien unterschiedlicher Namen; um auch PNG-Grafiken in die Liste aufzunehmen, klicken Sie ins Eingabefeld, tippen
    ?PATH?/*.png
    und klicken auf Add Path. Sie schließen den Dialog mit einem Klick auf OK.
  4. Jetzt gilt es, passende Cover-Bilder aufzutreiben. Online-Shops sind da eine gute Quelle -- von diesen Web-Seiten laden Sie die Bilder über einen Web Browser wie Firefox oder Konqueror einfach in das Verzeichnis, in dem die MP3-Dateien liegen. Wichtig: Legen Sie für die einzelnen Alben Unterverzeichnisse an und packen Sie die Grafikdateien einfach dazu. Achten Sie darauf, dass das Bild eine Dateiendung trägt, die Sie vorher in den Suchpfaden der Plug-in-Konfiguration gesehen haben (also z. B. .png oder .jpg).

  1. Fügen Sie nun einen oder mehrere neue Songs aus einem solchen Verzeichnis hinzu, zeigt XMMS beim Abspielen in einem weiteren Fenster das passende Cover an (Abbildung 6).

Abb. 6: Das richtige Bild zum Song -- CDCover macht's möglich.

Fazit

Eyecandy ist nicht nur etwas für Windows-Benutzer -- die Player Amarok und XMMS bieten ebenfalls einiges für den visuellen Genuss. Mit den hier vorgestellten Features und Effekten machen die Player optisch ganz schön was her -- kein Grund mehr, für die nächste Fete Windows zu booten: Verwenden Sie einfach ein peppiges visuelles Plug-in, und der Linux-Computer wird als Jukebox zum Partyknaller. (hge)

Infos
[1] Amarok-Artikel: Carsten Schnober, "Musikalisch mit Struktur", EasyLinux 08/2005, S. 52 ff.
[2] XMMS-Artikel: Thomas Hümmler, "XMMS optimal nutzen", EasyLinux 08/2005, S. 39 ff.
[3] Amarok-Homepage: http://amarok.kde.org/
[4] Links zu Amarok-Themes auf der KDE-Look-Seite: http://amarok.kde.org/wiki/index.php/Themes

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