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von Fred Andresen
Dieser Artikel (der die Installation von Suse Linux 9.3 von der Heft-DVD beschreibt)
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Einführung
Suse Linux 9.3 installieren
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Suse Linux 9.3 installieren
Suse 9.3 auf DVD Die Installation einer modernen Linux-Distribution hat l ngst die Schrecken der fr hen Jahre verloren. Suse Linux 9.3, das Sie auf der Heft-DVD dieser Ausgabe in einer ppig ausgestatteten 4,2-GByte-Version finden, kopieren Sie mit wenigen Mausklicks auf Ihren Rechner. Dann k nnen Sie gleich damit arbeiten oder spielen, oder im Internet surfen, ... von Fred Andresen n diesem Artikel beschreiben wir die notwendigen Schritte, um die aktuelle Suse-Linux-Version 9.3 auf Ihrem PC zu installieren. In den allermeisten Fällen wird das System automatisch die Hardware Ihres Rechners erkennen, so dass Sie keine zusätzlichen Eingaben machen müssen. Sollten Sie ein modulares System besitzen, also verschiedene externe Geräte an Ihren Rechner angeschlossen haben, ein Hinweis vorweg: Es ist immer ein guter Anfang, die Installation, also das Aufspielen Ihres neuen Linux-Betriebssystems, mit allen angeschlossenen und eingeschalteten Geräten zu beginnen. Die Chancen stehen gut, dass alles klappt und die Geräte alle in einem Aufwasch schon bei der Installation ins System eingebunden werden. Manchmal macht Ihnen Zusatz-Hardware oder auch ein internes Gerät allerdings einen Strich durch die Rechnung; es gibt Geräte, in denen damit sie kostengünstiger hergestellt werden können bestimmte Funktionen nicht ,,fest verdrahtet" eingebaut sind. Stattdessen muss der Computer (genauer: dessen Programme), an den diese Geräte angeschlossen werden, diese Funktionen ,,ersetzen". I nen das gerne beschönigend ,,Windows-optimiert" oder ähnlich. Also: Achtung, wenn Sie solche Hardware einsetzen; manchmal sieht man es den Geräten schon am Aufkleber an (bestimmte Drucker) oft aber nicht, etwa bei den meisten internen Modems. Geht also etwas schief, versuchen Sie die Installation noch einmal, diesmal aber mit dem absoluten Minimum an Hardware-Ausstattung. Übrigens: Die meisten dieser beschränkten Geräte können Sie später doch noch auf die eine oder andere Art in Ihr Linux-System einbinden, das ist aber eine andere Geschichte.
eine Datensicherung Ihres alten Systems durchführen und etwa private Dateien auf CD brennen . Um mit der Installation zu beginnen, muss der Rechner mit der eingelegten Heft-DVD booten. Das Installationsprogramm wird dann automatisch von der DVD gestartet. Passiert nichts, obwohl die DVD beim Anschalten des Rechners eingelegt ist, müssen Sie vielleicht zuerst die Boot-Reihenfolge im BIOS Ihres Rechners ändern. Das BIOS erreichen Sie meistens, indem Sie beim Starten des Rechners [Entf]- oder eine Funktionstaste drücken; das ist je nach Hersteller unterschiedlich. Suchen Sie dann im BIOS nach einer Einstellung für die Boot Sequence. Dort stehen die Laufwerke Ihres Rechners in der Reihenfolge, in der Sie beim Start angesprochen werden. Damit Ihr Rechner von DVD bootet, muss der entsprechende Eintrag, meist CDROM, DVD, D oder E, vor dem Eintrag für Ihre Festplatte (meistens C) stehen. Vielleicht kann Ihr Rechner aber gar nicht von DVD booten; das gilt für ganz alte
Es geht los!
Die n tigen Vorbereitungen Vor der Installation sollten Sie die privaten Daten von einem eventuell auf dem gleichen Rechner vorhandenen WindowsSystem sichern. Damit der Installer später Platz für Linux schaffen kann, ist es außerdem hilfreich, die Windows-Partitionen zu defragmentieren. Selbst Partitionen freizuschaufeln, ist nicht nötig: Suse Linux kann seit Version 9.0 sowohl FAT- als auch NTFS-Partitionen während der Installation verkleinern. Auf Programme wie PartitionMagic können Sie daher verzichten das Konfigurationsprogramm YaST erledigt alles selbst. Dennoch: Weil theoretisch immer etwas schiefgehen kann, sollten Sie vor Eingriffen in die Partitionierung Ihrer Platten immer WinModems, GDI-Drucker & Co. Solche Geräte werden in der Regel nur mit entsprechenden Programmen, so genannten Treibern, für das Windows-Betriebssystem ausgeliefert; die Hersteller nen-
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Abb. 1: Nach der Auswahl der eigenen Sprache ist Linux gleich viel umgänglicher und verständlicher.
Abb. 2: Bevor es losgeht, präsentiert YaST eine Übersicht der Installationseinstellungen.
Geräte. Dann müssen Sie von Windows oder DOS aus Boot-Disketten erstellen. Die nötigen Programme finden Sie selbstverständlich auf der DVD: Für Windows ist es \dosutils\rawritewin\rawritewin.exe; für DOS \dosutils\rawrite\rawrite.exe. Bootet der Rechner von der DVD (oder von den selbst erstellten Startdisketten), begrüßt Sie der Suse-Linux-Bootscreen mit weißen Willkommensmeldungen in
Suse-Linux-Handbuch auch dabei
Auf der DVD finden Sie auch die offizielle Suse-Linux-Dokumentation. Um auf diese zugreifen zu können, installieren Sie suselinux-adminguide_de-9.3-3.3. noarch.rpm und suselinux-userguide_ de-9.3-3.3.noarch.rpm aus dem Verzeichnis suse/noarch/ nach. Danach finden Sie die beiden folgenden Bücher auf Ihrer Platte: · Suse Linux Benutzerhandbuch als HTML-Version im Verzeichnis /usr/ s h a r e / d o c / m a n u a l / s u s e l i n u x - u s e rguide_de/html/ · Suse Linux Administrationshandbuch als HTML-Version im Verzeichnis /usr/ share/doc/manual/suselinux-adminguide_de/html/ Anders als in früheren Versionen enthalten diese Pakete keine PDF-Varianten dieser Handbücher ein einfacher Ausdruck ist damit leider nicht möglich. Auf Suses FTP-Server gibt es die Pakete suselinux-adminguide_de-pdf-9.3-3.noarch.rpm und suselinux-userguide_depdf-9.3-3.noarch.rpm, die diese PDF-Versionen enthalten.
mehreren Sprachen auf einem blauen Hintergrund. Kurz darauf befinden Sie sich in einem Menü, das verschiedene Boot-Varianten zur Auswahl anbietet. ählen Sie hier die Installation. Am unteren Bildschirmrand finden Sie ein Kästchen, mit dem Sie eine Bildschirmauflösung vorgeben können, falls es nicht automatisch klappt meist wird aber die Hardware-Erkennung Ihres Monitors funktionieren und die passende Auflösung vorgegeben sein. Mit [F2] können Sie den Videomodus wählen. Außer den grafischen Auflösungen gibt es dort den Text Mode, den Textmodus. Wählen Sie diesen, wird bei der Installation auf Grafikdarstellung verzichtet. Damit sollten Sie, wenn Linux mit Ihrer Grafikkarte oder dem Monitor nichts anfangen kann, die Installation auf jeden Fall durchführen können. Das ist zwar unkomfortabel, weil Sie nicht mit Ihrer Maus arbeiten können, aber immer noch besser, als Sie ganz im Regen stehen zu lassen. Über dem Feld für die Bildschirmauflösung sehen Sie noch eine weitere Eingabezeile für boot options. Solche zusätzlichen Startparameter sollten Sie eigentlich nur in ganz besonderen Ausnahmefällen angeben müssen, etwa wenn Linux die technischen Daten Ihrer Festplattenlaufwerke nicht erkennt oder die Stromsparfunktionen Ihres Laptops sonst nicht funktionieren. Sollten Sie so außergewöhnliche Hardware verwenden, dass an dieser Stelle Eingaben nötig sind, müssen wir Sie leider auf die Dokumentation oder unseren kostenpflichtigen Support verweisen; die Details würden sonst den Rahmen dieses Heftes
sprengen. Alle Anderen lassen einfach den Countdown ablaufen und gelangen zum nächsten Bildschirm. Zwischenzeitlich sagt eine Fortschrittsanzeige, dass der LinuxKernel geladen wird. Das heißt, der Rechner liest das Betriebssystem, ein einfaches Pro-
Abb. 3: Achtung, Linux!
gramm, von der CD und schreibt die Daten in den Hauptspeicher. Gratulation: Schon jetzt läuft Linux auf Ihrem Rechner.
Startskripte ziehen vor ber
Der nächste Bildschirm zeigt in einem Farbstreifen das Distributionslogo. In dem hellblauen Bereich blendet Linux ein, was es gerade tut, etwa Initializing Hardware. Dabei überprüft das System an den Rechner angeschlossene Geräte und lädt die passenden Treiber. Wollen Sie genau wissen, was passiert, zeigen Sie mit einem Druck auf [Esc] die ausführlichen Boot-Meldungen an. In diesem Modus rauschen die Ausgaben der Startskripte und der weiteren Hardware-Erkennung an Ihnen vorbei. Diese kleinen Programme werden vom Betriebssystem nachgeladen, also gestartet, und
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Abb. 4: In der erweiterten Paketauswahl merken Sie weitere Programme zur Installation vor.
Abb. 5: Wenn Sie sich die Installationszeit nicht anders vertreiben wollen, können Sie ein wenig Suse-Werbung lesen.
prüfen den Rechner genauer. Hier erkennen Sie auch, wie modular ein Linux-System funktioniert: Das Betriebssystem tut eigentlich gar nicht viel, sondern verwaltet nur viele andere kleine Programme sowie die Daten, die diese Programme jeweils anfordern und abgeben. Das sind zunächst einmal die Programme, deren Meldungen Sie jetzt auf dem Bildschirm sehen. Haben Sie keine Angst, dass Sie etwas Wichtiges verpassen: Die Angaben bedeuten in der Regel nur, dass alles in Ordnung ist. Und alles, was über den Bildschirm fliegt, wird ohnehin zusätzlich in eine Datei geschrieben, die Sie auch später noch auswerten können.
scher Abkürzung verbindet, ist charakteristisch für die Linux-Entwickler und wird Ihnen noch öfter begegnen.
Die n tigen Einstellungen
Nachdem Sie die Auswahl getroffen haben, springt das Installationsmenü weiter. Von den Einträgen am linken Bildschirmrand ist jetzt Installationseinstellungen aktiviert. Nach einer kurzen Systemanalyse schlägt YaST wenn noch kein Linux installiert war eine Neuinstallation vor. Übernehmen Sie den Vorschlag. Das Installationsprogramm listet alle Voreinstellungen wie auf einer Web-Seite auf: Wie bei einem Hyperlink können Sie durch Klicken auf eines der blauen, unterstrichenen Untermenüs die jeweiligen Details anpassen (Abbildung 2). Wir übernehmen die Voreinstellungen. Wollen Sie die Vorauswahl der SoftwarePakete, die installiert werden, ändern, können Sie das Untermenü Software anklicken; dort gelangen Sie über einen Klick auf Erweiterte Auswahl zur ausführlichen Paketliste (Abbildung 4). Dank einer genauen Beschreibungen aller Programme haben Sie eine Orientierungshilfe; die Vielzahl der vorhandenen Pakete kann aber verwirrend sein. Belassen Sie es im Zweifelsfall einfach bei der Vorauswahl, denn hier verschmähte Software kann auch später jederzeit nachinstalliert werden.
Sprachauswahl
Im nächsten Bildschirm legen Sie die Sprache fest: Wählen Sie, was Ihr Linux-System künftig benutzt. Damit ist auch gleich Ihr Tastatur-Layout einschließlich Umlauten und Sonderzeichen richtig eingestellt. Konfiguriert ist US-Englisch; die meisten Leser werden hier Deutsch wählen (Abbildung 1). Ab jetzt können Sie auch die Schalter, Knöpfe und Felder mit der Maus bedienen. Klappt das nicht, gelingt die Navigation auch über die Tastatur, indem Sie die einzelnen Bedienelemente mit der Tabulatortaste anwählen (gepunktet umrandet) und sie dann mit der Leer- oder der Eingabetaste statt der Maus ,,anklicken". Die jeweilige Sprache im so genannten Listenfeld erreichen Sie mit den Cursortasten. YaST bedeutet übrigens ,,Yet another Setup Tool", auf Deutsch etwa ,,Und noch ein Werkzeug zur Systemverwaltung". Diese Form der Namensgebung, die Wortwitz mit prakti-
Mal die Möglichkeit, es sich noch anders zu überlegen. Sobald Sie im Dialog Installation bestätigen auf Installieren klicken, formatiert das Linux-Installationsprogramm die Festplatte. Das heißt, es sucht sich seinen freien Platz auf der Festplatte und löscht dort alles. Dann schreibt es alle Daten dort hinein, die es braucht, um in Zukunft allein, ohne die eingelegte DVD, zu starten. Alle früheren Daten in diesem Bereich, einer so genannten Partition, sind unwiederbringlich verloren. Sollten Sie auf einer bestehenden oder verkleinerten Partition ein weiteres Betriebssystem installiert haben, etwa Ihr altes Windows, erkennt Linux das und lässt es unberührt. Wenn möglich, bindet es die Partition sogar so ein, dass Sie auf die dort gespeicherten Daten auch von Linux aus zugreifen können. Zur Sicherheit sollten Sie aber auf jeden Fall ein Backup aller wichtigen Daten dieses Betriebssystems machen. Wie Sie das machen können, sollte in der jeweiligen Dokumentation stehen. Haben Sie sich dafür entschieden, ins kalte Wasser zu springen, werden jetzt die für Linux vorgesehenen Teile Ihrer Festplatte (sie heißen Partitionen) formatiert und alle Dateien und Programme, die Ihr System braucht, von der DVD dorthin kopiert. Während Ihnen der Distributor, die Firma Suse, in einem Bildfenster links oben auf dem Bildschirm und einem Textfenster unten verschiedene Hintergrundinformationen gibt, können Sie auf der rechten Bildschirmseite den Fortschritt der Installation beobachten. Möchten Sie mehr
Alles wird kopiert
Letzte Warnung
Klicken Sie auf Übernehmen, um mit der Installation zu beginnen. Haben Sie die Software-Auswahl nicht geändert, müssen Sie zunächst die Lizenz des Flash-Players akzeptieren. Danach haben Sie das letzte
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Abb. 6: Statt Suse-Werbung können Sie auch Details über die gerade installierten Pakete anzeigen lassen.
Abb. 7: Ganz wichtig: Das Root-Passwort benötigen Sie später für administrative Aufgaben.
über die gerade kopierten Software-Pakete erfahren, klicken Sie einfach auf den Registerreiter Details (Abbildung 6). Nachdem die Software-Pakete von der DVD auf die Festplatte kopiert sind, wird das System neu gebootet. Daraufhin sehen Sie den Boot-Bildschirm mit dem Chamäleon (oder die bereits bekannten Startmeldungen, die an Ihnen vorbeirauschen, wenn Sie die Taste [Esc] drücken). Danach fragt YaST weitere wichtige Systemeinstellungen ab.
Als Nächstes fragt der Rechner nach einem Passwort für den Systemadministrator. Wählen Sie etwas, das Sie nicht vergessen, und geben es ein. Wiederholen Sie das
Blo nicht vergessen: Das Root-Passwort
Passwort, um sicher zu gehen, dass Sie sich nicht vertippt haben. Das Passwort erscheint hier nicht im Klartext, sondern in Form von Sternchen, damit es niemand lesen kann, der Ihnen über die Schulter schaut (Abbildung 7). Wichtig: Schreiben Sie das Passwort nirgends auf, damit es nicht gestohlen werden kann. Der Administrator trägt auf Linux- und auch auf anderen Unix-Rechnern den Namen root und hat alle Rechte. Das Betriebssystem Linux arbeitet mit unterschiedlichen Rechten für die verschiedenen Benutzer. Linux entstammt Unix, einem Betriebssystem für Großrechner, das es seit den 60er Jahren gibt. Diese Systeme sind alle dafür ausgelegt, dass sich mehrere Benutzer gleichzeitig an einem Computer anmelden, wir sagen ,,einloggen", und auf
diesem arbeiten können. Das Rechtesystem bewirkt dabei, dass Benutzer eine Datei nur lesen oder verändern können, wenn sie ihnen ,,gehört". Das Rechtekonzept auf Linux-Rechnern ist noch viel ausgefeilter und leistungsfähiger; für den Anfang genügt es aber, wenn Sie wissen, dass es solche Rechte gibt und dass sie nur funktionieren, wenn die Benutzer vom Rechner sicher identifizert werden können. Dazu dienen die Passwörter.
Netzwerkkonfiguration und eigenes Konto
Danach werden vorhandene Netzwerkadapter, Modems und DSL-Verbindungen untersucht (Abbildung 8). Die Einstellungen übernehmen Sie mit Weiter. Die Konfiguration wird gespeichert und aktiviert.
Abb. 8: Wenn YaST eine Netzwerkkarte erkennt, wird es sie einrichten; auch die Firewall ist standardmäßig aktiviert.
Abb. 9: Im lokalen Netz findet sich oft ein so genannter DHCPServer, der die Netzwerkkonfiguration übernimmt.
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Abb. 10: Um nicht stets als Administrator ,,root" zu arbeiten, sollten Sie ein privates Benutzerkonto anlegen.
Abb. 11: Hier wird der Grafikmodus konfiguriert. Viele Grafikkarten und Monitore werden automatisch erkannt.
Beachten Sie, dass Netzwerkkarten zunächst so konfiguriert werden, dass Sie ihre Einstellung nach jedem Start automatisch von einem DHCP-Server beziehen, der im Netz vorhanden sein muss (Abbildung 9).
Schneller dank DHCP
DHCP bedeutet ,,Dynamic Host Configuration Protocol" und ist ein System, das vernetzten Rechnern bei jedem Start eine Netzwerkadresse zuordnet sozusagen einen Namen, unter dem der Rechner dann mit den anderen Rechnern im Netz kommunizieren kann. Diese Voreinstellung ist völlig schadlos, wenn Ihr Rechner nicht vernetzt ist. Läuft bei Ihnen schon ein Netzwerk, sollten Sie ohnehin wissen, welche Einstellungen Sie anzugeben haben; über Netzwerkschnittstellen / Ändern / Bearbeiten erreichen Sie das entsprechende Menü. Anschließend können Sie die Internet-Verbindung testen. Den Test überspringen Sie hier zunächst, indem Sie Nein, diesen Test überspringen markieren und auf den Button Weiter klicken. Dann kommt die Methode zur BenutzerAuthentifikation . Hier ist Einzelplatzrechner eingestellt. Lassen Sie es dabei und gehen Sie mit Weiter zum nächsten Schritt.
Benutzerkonten (so genannte Accounts) an, damit man egal, was man anstellt, das System nicht zerschießen kann. Wenn Sie Ihr eigener Sysadmin sind, sollten Sie in diesem Fenster auch noch Systemmail abrufen auswählen, um auch die Mails an root zu erhalten. Die meisten Programme, die Fehler- oder Zustandsmeldungen an den Systemadministrator abgeben, benutzen dazu ein E-Mail-System, das auf dem eigenen Rechner läuft. Das ist bei Linux ganz normal denken Sie an die unterschiedlichen Benutzer, die auf diese Weise bequem kommunizieren können. Werden diese E-Mails an Ihr eigenes, normalen Benutzerkonto zugestellt, gibt es fast keinen Grund mehr, ,,root zu werden", also sich unter dem Sysadmin-Konto einzuloggen. Danach folgt ein Text mit Hinweisen zur Suse-Linux-Version. Das ist die Datei /usr/ s h a re /d o c /re l e a s e - n o t e s / R E L EA S E - N OTE S. de.rtf, die Sie jetzt oder später lesen können. Weiter geht es mit Weiter.
Die Hardware-Konfiguration schlägt YaST aufgrund der erkannten Hardware vor. Wenn Sie problemlos bis hierher gekommen sind, sollten Sie den Vorschlag übernehmen. Haben Sie Probleme oder wissen Sie, worum es hier geht, können Sie den Vorschlag ändern. Das bedeutet nicht, dass es später keine Möglichkeit mehr gibt, alles ins System einzubinden, also zum Laufen zu bekommen. Sie sollten nur, wenn hier Probleme auftauchen, die automatische Konfiguration mit der entsprechenden Option oben überspringen. Die einzelnen Geräte können Sie natürlich auch manuell konfigurieren, nachdem Sie die entsprechende blaue und unterstrichene Komponente angeklickt haben. Eine Anleitung dafür kann dieser Artikel nicht geben; wir wollen schließlich nur das Basissystem zum Laufen bringen.
Einloggen und loslegen
Schließen Sie den Bildschirm mit Weiter ab, speichert YaST die Konfiguration ab. Danach klicken Sie auf Beenden. Haben Sie beim Einrichten des Benutzers die Voreinstellung übernommen, wird der eingerichtete Benutzer automatisch angemeldet. Andernfalls sehen Sie das erste Mal den Anmeldebildschirm. Dort erscheinen im linken Feld die Benutzerkonten (ohne root). Geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein, und los geht es mit Linux. Der Installationsvorgang ist nun abgeschlossen und das Hauptziel dieses Artikels erreicht: Linux ist lauffähig auf Ihrer Platte installiert. (hge/amü) I
Die Hardware-Konfiguration
Nun sucht YaST nach Ihrer Grafikkarte, nach Druckern, Sound- und TV-Karten. Findet das Programm solche Geräte, versucht es, diese automatisch zu konfigurieren (Abbildung 11). Das klappt nur, wenn die Hardware auch in einer Datei eingetragen ist, die das System bei der Erkennung benutzt. Sie werden vielleicht auf Probleme stoßen, wenn Ihre Hardware so neu ist, dass Sie noch nicht in dieser Datei enthalten ist. Das wird immer dann der Fall sein, wenn Rechnerkomponenten erst auf dem Markt erschienen sind, nachdem Suse Linux 9.3 erschienen ist, also nach dem Frühjahr diesen Jahres.
Privater Account
Im nächsten Fenster legen Sie ein Benutzerkonto für sich selbst an (Abbildung 10). Es ist wichtig, die tägliche Arbeit auf Ihrem Rechner nicht als root zu verrichten, da Fehler wegen der umfassenden Rechte des Administrators sonst erheblichen Schaden anrichten können. Um das schon im Ansatz auszuschließen, legt man einfach normale
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Last modified: 2007-04-05 11:10
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