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| Suse Linux 10.0 kommt im Oktober |
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Suse Linux 10, die neue Endanwender-Distribution von Novell, wird im Oktober in den Handel kommen. Sie befindet sich bereits im öffentlichen Beta-Test und basiert auf der Technologie des OpenSuse-Projekts (http://www.opensuse.org). Dieses Projekt hat Novell ins Leben gerufen, um Suse Linux international bekannter zu machen und freie Entwickler für die Mitarbeit an der Distribution zu gewinnen. Aus der Zusammenarbeit von Open-Source-Entwicklern und Novell-Technikern werden zwei Dinge entstehen: eine freie Community-Distribution, die per Download und auf Messen erhältlich sein wird, und die Kaufversion von Suse Linux, das Novell nach wie vor als Box mit gedruckten Handbüchern und Installationssupport über den Einzelhandel vertreibt. OpenSuse wird ausschließlich freie Software enthalten, die Kaufversion liefert auch kommerzielle Programme wie Realplayer, Flash-Plug-in und Java mit. Benutzer der OpenSuse-Variante können allerdings Pakete vom Server des Projekts nachinstallieren, beispielsweise Java, das von OpenOffice 2 benötigt wird. Die Beta-Version verwendet Kernel 2.6.13-rc5, als Desktop-Umgebungen sind KDE 3.4.2 und die Entwicklerversion 2.11 von Gnome dabei. Das OpenSuse-Projekt erinnert an das Jahr 2003, als Red Hat mit dem Fedora-Projekt freie Entwickler einband. Im Gegensatz zu Red Hat wird Novell allerdings das Produkt für Privatanwender nicht einstellen. Im Gegenteil -- Greg Mancusi-Ungaro, Marketingchef für Novells Linux-Produkte, setzt große Hoffnungen in die Box: "Die Version für den Einzelhandel ist ein wichtiger Bestandteil unserer Strategie", sagte er in einem Gespräch mit EasyLinux. Seiner Ansicht nach taugen Distributionen wie Fedora, Debian und selbst Ubuntu nur für Anwender mit technischem Vorwissen: "Das Ziel von OpenSuse ist es, den Markt der nicht-technischen Anwender zu erobern." Abb. 1: Das Chamäleon als Hoffnungsträger: Mit OpenSuse und Suse Linux 10 möchte Novell weitere Marktanteile erobern. |
| Gentoo Live-CD |
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Unter Gentoo-Linux eine Live-CD zu erstellen, war bisher erfahrenen Kennern der Distribution vorbehalten. Nun hat das Projekt erstmals eine fertige Live-CD zusammengestellt, die sich einfach einsetzen lässt und bereits zahlreiche Anwendungen mitbringt. Sie setzt auf die Desktop-Umgebung Gnome in Version 2.10. Als Anwendungen sind unter anderem OpenOffice 1.1 sowie Mozilla Firefox und Thunderbird dabei. Eine Übersicht der Download-Adressen für das CD-Image gibt es unter http://www.gentoo.org/main/en/mirrors.xml. |
| Tipps zur Laptop-Installation |
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Die Installation von Linux auf modernen Laptop-Computern verläuft nicht immer reibungslos. Wer Tipps zu einem bestimmten Notebook-Modell sucht, wird oft unter http://tuxmobil.org fündig. Auf dieser Website sammelt Werner Heuser seit Jahren die Erfahrungsberichte und Tipps unzähliger Anwender. Allein seit Februar 2005 sind 1 000 neue Berichte hinzugekommen, insgesamt verzeichnet die Seite nun über 4 000 Anleitungen. Die Autoren kommen aus aller Welt, daher sind die meisten Installationsberichte in Englisch abgefasst. Deutschsprachige Dokumente gibt es auf der Schwesterseite http://tuxmobil.de. |
| Personalisierter Nachrichten-Ticker von Google |
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Der News-Dienst von Google (http://news.google.com) bietet seit kurzem die Möglichkeit, verschiedene News-Kategorien als RSS-Feed zu abonnieren. Google-News ist ein Dienst, der Schlagzeilen und Kurzzusammenfassungen von vielen anderen Seiten sammelt und thematisch sortiert präsentiert. Wer beispielsweise bei den Themen Unterhaltung, Wirtschaft oder Politik auf dem Laufenden bleiben will, trägt in einem RSS-Reader wie KTicker oder Akregator einfach die URL des Feeds zum Thema ein. Fortan wird er über die Neuigkeiten auf der entsprechenden Google-News-Seite informiert. Bisher bestand nur die Möglichkeit, sich via Mail benachrichtigen zu lassen. Selbst eigene Suchabfragen sind nun über den RSS-Link auf der Ergebnisseite von Google-News als RSS-Feed verfügbar und können abonniert werden. Leider ist dieser Google-Dienst noch in der Beta-Phase und deshalb bisher nur für die englischsprachigen News (http://news.google.com/news?hl=en&ned=us) verfügbar. Abb. 2: Über Google-News finden Sie Nachrichten zu Ihrer Suchanfrage. Das Ergebnis können Sie mit einem RSS-Reader wie Akregator abonnieren. |
| Preispiraten jetzt auch für Linux |
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Das Programm Preispiraten steht nun auch allen Linuxern zur Verfügung. Über zwei Jahre nach Veröffentlichung der ersten Version des Windows-Programms zum Preisvergleich hat die Firma Metaspinner Media die Linux-Version 1.0 zum kostenlosen Download unter http://www.preispiraten.de bereitgestellt. Die Software ermöglicht es jedem Schnäppchenjäger, den Preis eines gesuchten Produktes im verschiedenen Internet-Angeboten zu vergleichen. Die Preispiraten durchsuchen dabei mehr als 600 Online-Shops aus den verschiedensten Branchen sowie alle bei Ebay in Deutschland, der Schweiz, Österreich und den USA hinterlegten Angebote. Daneben werden auch alle Angebote des Amazon Marketplace durchsucht. Bei der Linux-Version soll es sich "nicht um eine halbherzige Adaption des Windows-Programms", sondern um eine komplette Neuentwicklung handeln, welche in Sachen Usability und Komfort keinen Vergleich mit der Windows-Version scheuen müsse. Das ausschlaggebende Argument seien die zahlreichen Anfragen von Linux-Nutzern gewesen, so der Geschäftsführer Christoph Berndt. Das Programm funktioniert am besten unter Suse Linux 9.3. Abb. 3: Mit Preispiraten suchen Sie in hunderten von Online-Shops nach dem günstigsten Preis für ein Produkt. Das Programm steht seit kurzem auch für Linux zur Verfügung. |
| Kurz vor vier: KDE 3.5alpha |
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Der Schritt zum kommenden KDE 4 bedeutet für die Entwickler viel Arbeit: Sie werden einen großen Sprung machen und von der Grafikbibliothek Qt 3 auf Qt 4 umsteigen. Daher legt das Projekt noch einen Zwischenschritt ein und beschert den Usern die KDE-Version 3.5. Große Veränderungen gibt es nicht, die Anwender können sich aber über zahlreiche nützliche Details freuen: Die aus KDE 3.4 bekannten Tooltips zeigen jetzt zu fast allen Elementen der unteren Menüzeile, genannt Kicker, Informationen. Steht der Mauszeiger beispielsweise über einer der virtuellen Arbeitsflächen, erscheint ein Fenster mit einer Liste der dort laufenden Anwendungen. Daneben gehören die interaktiven Desktop-Spielzeuge von SuperKaramba nun standardmäßig zu KDE. Außerdem beherrscht der Kicker mehrere Arten von Transparenz. Viel hat sich bei Konqueror getan: Er besteht mittlerweile als einer der ersten Webbrowser den Acid2-Test, der überprüft, ob ein Browser moderne Web-Standards richtig interpretiert. Dazu gehören beispielsweise der Umgang mit transparenten PNG-Grafiken und die korrekte Wiedergabe von CSS-Stylesheets der Version 2.1. Acid2 gilt als besonders anspruchsvoll -- weder Internet Explorer noch Mozilla, Firefox oder Opera bestehen zurzeit diesen Test. Neu im KDE-Browser sind außerdem ein Werbefilter und eine bessere Lesezeichenverwaltung. Im August veröffentlichte das Projekt die Alphaversion von KDE 3.5. Mitte September soll die Betaphase folgen, der Erscheinungstermin der fertigen Software steht allerdings noch nicht fest. Abb. 4: Neues in KDE 3.5: Die Tooltips bieten Informationen zur virtuellen Arbeitsfläche, der Web-Browser Konqueror (links im Bild) zeigt einen Smiley -- das heißt, er hat den anspruchsvollen Browser-Test Acid2 bestanden. |
| Freie Software für französische Schüler |
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Die französische Provinz Auvergne geht neue Wege in der Nachwuchsförderung: Insgesamt über 64 000 Schüler zwischen 15 und 19 Jahren werden jeweils zwei Gratis-Software-CDs mit freier Software erhalten. Während die eine CD Open-Source-Programme wie OpenOffice, Firefox und Gimp für Windows und Mac OS X enthält, handelt es sich bei der zweiten CD-ROM um die Linux-Live-Distribution Kaella (http://kaella.linux-azur.org). Kaella ist ein französischer Ableger der bekannten Live-CD Knoppix. Die Verteilung der Software beginnt im September. Bereits jetzt haben weitere Regionen in Frankreich angekündigt, dem Beispiel der Provinz Auvergne folgen zu wollen. (Albrecht Mühlenschulte, Mathias Huber, Jens Sperlich/mhu) |
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Last modified: 2007-04-05 11:10
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