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Erschienen in EasyLinux 10/2005

Sechs WLAN-Router für DSL, ISDN und analoge Anschlüssse

Neue Wege

von Mirko Dölle


Internet-Router mit WLAN bieten einen komfortablen Zugang zum Internet und schützen die angeschlossenen Computer mit ihren Firewalls und Filtern vor Angriffen und kritischen Internet-Inhalten. Die Redaktion hat sechs aktuelle WLAN-Router für DSL, ISDN und Telefon-Modem getestet.

Die Einrichtung des Internet-Zugangs ist bei aktuellen Betriebssystem zwar leicht, wer jedoch mehrere Betriebssysteme nebeneinander verwendet, steht vor dem Problem, bei jeder Neuinstallation oder Änderung des Providers alle Systeme umkonfigurieren zu müssen. Auch die Software-Firewalls unterscheiden sich bei den Systemen und sind zueinander inkompatibel, so dass man nicht nur die Bedienung jedes Programms erlernen, sondern auch die Firewall-Regeln auf allen Systemen von Hand abgleichen muss.

Internet-Access-Router sind eine komfortable Lösung: Die Geräte werden einfach mit dem Browser konfiguriert und bieten meist einen Assistenten, mit dem der Internet-Zugang binnen Minuten ohne Hintergrundwissen eingerichtet ist. Für anspruchsvollere Benutzer gibt es bei fast allen Geräten zusätzliche Funktionen wie Port-Forwarding und eine manuelle Firewall-Konfiguration.

Das Competence Center Hardware wählte sechs Internet-Router für DSL und ISDN aus, wobei sich zwei der DSL-Router in Kombination mit dem Ethernet-Modem Microlink 56k Fun LAN von Devolo sogar zum Modem-Router umbauen lassen.

Acer WL11BRP1

Der WLAN-DSL-Router von Acer hatte von allen Geräten im Test den geringsten Funktionsumfang, seine Ausstattung kann nur als spartanisch bezeichnet werden. Dies beginnt damit, dass der Router keinerlei Konfigurationshilfe für die Basiseinstellungen bietet, bei allen anderen Geräten gab es einen Internet Wizard oder ähnliche Funktionen, die kompakt die für den Internet-Zugang nötigen Daten in einem komfortablen Dialog abfragten.

Abb. 1: Der WLAN-DSL-Router WL11BRP1 von Acer bietet nur wenige Funktionen und kaum Komfort, so gibt es nicht einmal eine Einrichtungshilfe. Mit knapp 80 Euro ist das Gerät zudem ungerechtfertigt teuer.

Mit DSL-Providern in Österreich, der Schweiz oder auch einigen lokalen Anbietern in Deutschland, die an Stelle von PPPoE das PPTP-Protokoll verwenden, lässt sich der Acer Router gar nicht verwenden, da er lediglich PPPoE unterstützt. Man sollte also vor dem Kauf abklären, inwiefern der Router überhaupt mit dem gewählten Provider zusammen arbeitet.

Auch bei Filterfunktionen ist der Acer-Router sehr beschränkt, es lassen sich zum Beispiel keine Websites anhand ihrer URL oder eines Stichworts sperren, wie es bei fast allen anderen Geräten des Testfelds Standard ist.

Die Hardware-Ausstattung des Routers ist ebenso unspektakulär: Der WLAN-Router beherrscht lediglich IEEE 802.11b mit 11 MBit/s, was ebenso wenig zeitgemäß ist wie die unsichere WEP-Verschlüsselung mit 64 und 128 Bit -- WPA sucht man vergeblich.

Mit rund 80 Euro ist der Acer-Router im Vergleich zum wesentlich günstigeren, schnelleren und besser ausgestatteten Netgear WGR614 deutlich zu teuer und das Schlusslicht im Test.

Allnet ALL01987

Bei Allnets ALL01987 handelt es sich um den wohl letzten noch produzierten WLAN-Router mit ISDN und DSL. Obwohl das Gerät bereits seit mehreren Jahren verkauft wird, hat es nichts an seiner Aktualität eingebüßt, da es für ISDN-Benutzer nur wenige Alternativen gibt.

Die Einrichtung des Allnet ALL01987 erfolgt wie üblich per Web Browser, im Auslieferungszustand ist der Router mit der IP-Adresse 192.168.0.1 und ohne Administratorpasswort konfiguriert. Bezieht die Netzwerkkarte des Rechners ihre Adresse per DHCP, genügt es, das Allnet-Gerät mit dem mitgelieferten Netzwerkkabel direkt anzuschließen, da der Router werksseitig mit aktiviertem DHCP-Server ausgeliefert wird, so dass der Rechner nach wenigen Sekunden eine IP-Adresse erhält.

Als ISDN-DSL-Kombi-Router unterstützt das Allnet-Gerät nicht nur die exklusive Nutzung von DSL oder ISDN, sondern auch den Fallback-Betrieb: Sollte die DSL-Verbindung einmal ausfallen und sich nicht wiederherstellen lassen, wählt sich der Router auf Wunsch automatisch per ISDN ein. Welchen der drei Betriebsarten Sie verwenden wollen, konfigurieren Sie über die Schaltfläche Setup aus Abbildung 1, hinter der sich der Einrichtungsassistent verbirgt.

Abb. 2: Der ISDN-DSL-Kombi-Router ALL01987 von Allnet wird wie üblich per Browser konfiguriert. Hinter der Schaltfläche "Setup" verbirgt sich der Einrichtungsassistent für die Internet-Verbindung.

Für die WLAN-Anbindung ist eine PCMCIA-Karte zuständig, die in einem PCMCIA-Schacht auf der Rückseite des Routers steckt. Die mitgelieferte 11-MBit/s-Karte nach IEEE 802.11b kann jedoch nicht gegen eine Notebook-Karte mit höherer Übertragungsgeschwindigkeit ausgetauscht werden.

Der Internet-Zugang lässt sich im Web-Front-End auf Rechner beschränken, die per WLAN oder Ethernet angebunden sind. Zudem gibt es eine Blacklist für URLs oder Stichworte, die entweder für alle oder für ausgewählte Rechner gilt. Leider reagiert der Filter auch dann, wenn ein Begriff aus der Blacklist mitten in einem Wort vorkommt; reguläre Ausdrücke oder Platzhalter sind nicht möglich. Trägt man z.B. sex.co.uk in die Blacklist ein, verweigert der Router ebenfalls den Zugang zur Homepage der Grafschaft Sussex, http://www.sussex.co.uk.

Allnet ALL0277DLSB

Der Allnet ALL0277 ist der einzige Router im Testfeld, der über ein eingebautes DSL-Modem verfügt. So spart man ein zusätzliches Gerät inklusive Netzteil und damit Strom. Die Antenne des Geräts ist abnehmbar und kann bei Bedarf etwa gegen eine Richtantenne ersetzt werden, falls der Router an einem ungünstigen Ort steht.

Im Geschwindigkeitstest erreichte das integrierte Modem des Allnet-Routers sogar eine höhere Datentransferrate als das vom Provider Arcor gelieferte externe DSL-Modem, mit dem alle anderen Router des Testfelds ausprobiert wurden -- auf den Tag hochgerechnet lieferte der ALL0277 rund 400 MByte mehr Daten als das DSL-Modem von Arcor.

Wie schon der ALL01987 verfügt auch der ALL0277 über einen Web-Filter, offenbar hat ihn der Hersteller jedoch 1:1 vom Vorgänger übernommen -- das Problem der kaum benutzbaren Stichworte eingeschlossen.

Abb. 3: Das Web-Front-End des ALL0277 macht einen deutlich moderneren Eindruck als das des ALL01987, beim Web-Filter hat der Hersteller aber offenbar nicht nachgebessert -- die Filterfunktion ist wie beim Vorgänger fast unbrauchbar.

Eine Besonderheit des ALL0277 ist, dass sich der Router auch als reines DSL-Modem ohne Routing- und Firewall-Funktionen benutzen lässt. Dazu schaltet der Administrator den ALL0277 per Web-Front-End in den Modem-Modus.

D-Link DGL-4300

Der D-Link DGL-4300 ist sprichwörtlich der schnellste Router im Test: Als einziges Gerät besitzt er einen integrierten Gigabit-Ethernet-Switch mit vier Anschlüssen. Für die Internet-Anbindung begnügte sich der Hersteller jedoch mit einem herkömmlichen 10/100-MBit/s-Port.

Mit dem DGL-4300 richtet sich D-Link direkt an Online-Spieler und Benutzer, die kurze Latenzzeiten zum Internet benötigen. So bietet das Web-Front-End die Möglichkeit, bestimmte Ports gegenüber dem normalen Datentransfer zu priorisieren, so dass die Verzögerung für die Spiele trotz laufender Downloads niedrig bleibt.

Die Einrichtung des Routers gestaltete sich unter Mandrake Linux 10.2 schwierig: Das Web-Front-End aus Abbildung 4 setzt zwingend Flash und JavaScript voraus, ohne Flash kann man sich nicht einmal einloggen. Der Flash-Player gehört zwar bei Suse Linux 9.2 und 9.3 zum Standard-Lieferumfang, bei Mandrake Linux 10.2 muss man ihn jedoch erst aus dem Internet herunterladen, bevor man den Internet-Zugang über den Router einrichten kann -- ein klassisches Henne-Ei-Problem.

Der Web-Filter des D-Link-Routers arbeitet als einziger mit einer reinen Positivliste, andere als dort eingetragene Websites lassen sich nicht besuchen. Dies mag für Firmen, die lediglich Zugang zur Firmen-eigenen Homepage oder zu einigen Partner-Firmen erlauben wollen, sinnvoll sein -- für den privaten Bereich taugt der Filter jedoch kaum.

Abb. 4: Der Web-Filter des D-Link DGL-4300 eignet sich höchstens für Büros, in denen die Internet-Nutzung sehr stark reglementiert ist. An Stelle einer Blacklist hat D-Link nur eine Positivliste implementiert.

Eine Besonderheit des DGL-4300 ist, dass sich der Router zusammen mit dem Ethernet-Modem von Devolo zu einem analogen WLAN-Modem-Router umbauen lässt (siehe Kasten "Telefon-Modem-Router selbstgebaut"). Ein weiterer Pluspunkt: Neben der bekannt anfälligen WEP-Verschlüsselung beherrscht der D-Link-Router auch die Verfahren WPA und WPA2, die bislang noch nicht erfolgreich angegriffen wurden.

Linksys WRT54GC-DE kompakt

Der kompakte WLAN-DSL-Router von Linksys ist nur geringfügig größer als eine Zigarettenschachtel und damit das mit Abstand kleinste Gerät im Test. Auf der Rückseite ist gerade einmal Platz für den Vier-Port-Switch, den Ethernet-Anschluss für das DSL-Modem und das Netzteil. Auch die Antenne hat der Hersteller im Gerät untergebracht -- aufgrund der Gehäuseabmessungen ist sie jedoch verkürzt und hat dadurch keine optimalen Abstrahlungseigenschaften. Zusätzlich ist der Kunststoff des Gehäuses metallisiert, was die Funkverbindung ebenfalls beeinflusst. Unter einer Klappe hat Linksys jedoch einen SMA-Antennenanschluss versteckt, mit dem sich problemlos eine externe Antenne nachrüsten lässt -- mitgeliefert wird jedoch keine.

Die Konfiguration des Routers läuft wie gewohnt über den Web Browser, ab Werk ist das Gerät mit der IP-Adresse 192.168.1.1 und aktivem DHCP-Server konfiguriert -- es genügt also, den Rechner einfach anzuschließen, wenn die Netzwerkkarte per DHCP konfiguriert wird. Der Benutzername und das Passwort für die Ersteinrichtung sind admin.

Der Web-Filter ist beim Linksys-Router sehr rudimentär ausgelegt, man kann lediglich vier URLs und vier Stichworte eingeben. Dabei lässt sich wie bei den Allnet-Routern nicht verhindern, dass der Router bei Eingabe des Stichworts "sex" auch die Homepage von Sussex sperrt. Die Konfiguration ist unnötig kompliziert, so muss man nicht nur das Profil aktivieren, sondern auch den Internet-Zugang erlauben und die Liste der maximal zehn betroffenen PCs manuell konfigurieren, damit die Filter überhaupt wirken -- eine Auswahlliste bereits identifizierter Rechner wie beim Allnet ALL01987 gibt es hier nicht. Es empfiehlt sich daher in jedem Fall, die Filter von allen Rechnern auszuprobieren, bevor man sich auf sie verlässt.

Insgesamt sind die Filtermöglichkeiten mit maximal zehn Rechnern bzw. sechs IP-Adressen oder vier Adressbereichen viel zu beschränkt. Nur der Router von Acer war ähnlich unflexibel zu konfigurieren.

Abb. 5: Die Filterfunktionen des Linksys WRT54GC sind sehr beschränkt, so lassen sich maximal vier URLs und vier Stichworte in die Blacklist eintragen. Die Bedienung war ebenfalls wenig komfortabel.

Netgear WGR614v2

Die Einrichtung des Netgear WGR614 erfolgt wie üblich per Web Browser, die IP-Adresse des Routers ist 192.168.0.1. Da der DHCP-Server ab Werk eingeschaltet ist, braucht man die Netzwerkkarte des Computers lediglich per DHCP konfigurieren zu lassen. Für den Zugriff auf das rein englischsprachige Web-Front-End verlangt der Netgear-Router die Anmeldung als admin und das Passwort password.

Der Funktionsumfang umfasst eine Firewall, Port-Weiterleitung, einen Filter für Internet-Dienste sowie einen Website-Blocker, der anhand von Schlüsselworten oder auch kompletten URLs den Zugang zu bestimmten Websites blockiert. Im Gegensatz zu den Allnet-Routern arbeitet der Website-Filter des Netgear-Routers sehr viel besser, das Stichwort "sex" unterbindet zwar zuverlässig den Kontakt zu http://www.sex.de und http://www.easylinux.de/sex, die Website der englischen Grafschaft Sussex hingegen bleibt weiter erreichbar.

Abb. 6: Der Netgear WGR614 ist nicht nur preiswert, er setzt auch die Blacklist zum Filtern von Websites am besten um -- so bleibt die Homepage von Sussex erreichbar, obwohl der Begriff "sex" gesperrt ist.

Wie auch D-Links DGL-4300 zählt der Netgear WGR614 zu den wenigen Routern am Markt, bei denen der Service Name frei konfigurierbar ist, womit sich das Netgear-Gerät auch als analoger Modem-Router eignet (siehe Kasten "Telefon-Modem-Router selbstgebaut"). Der WGR614 kostet jedoch nur einen Bruchteil des D-Link-Routers.

Fazit

Der konkrete Anwendungsfall bestimmt wie so häufig, welches der getesteten Geräte am besten für Sie geeignet ist. Allnets ALL01987 empfiehlt sich nicht nur für ISDN-Benutzer, die eventuell später auf DSL umsteigen wollen, sondern auch für kleine Büros, die eine Fallback-Lösung für ihren DSL-Zugang benötigen. Der Nachteil des ALL01987 ist eindeutig die niedrige WLAn-Datenrate von 11 MBit/s und WEP-128 als höchste Verschlüsselungsstufe.

Bei den reinen DSL-Routern fielen der Linksys WRT54GC und Acers WL11BRP1 besonders negativ auf, ersterer aufgrund seiner viel zu beschränkten Konfigurationsmöglichkeiten und der Acer-Router wegen des nicht mehr zeitgemäßen Funktionsumfangs und des zu hohen Preises.

Der D-Link DGL-4300 besticht durch seine vier Gigabit-Ethernet-Ports und eignet sich gut als Ersatz für einen kleinen Gigabit-Switch -- letztere arbeiten oft noch mit sehr lauten Lüftern, während der D-Link-Router ohne sie auskommt. Zudem unterstützt der D-Link-Router genau wie Netgears WGR614 die Einwahl über das Ethernet-Modem von Devolo -- der Netgear-Router kostet mit 60 Euro jedoch gerade mal ein Drittel des D-Link-Geräts. Damit empfiehlt sich der Netgear WRG614 besonders für Modem-Benutzer, die den Komfort eines WLAN-Routers nicht missen wollen. (mdö)

WLAN-Router für DSL und ISDN
Hersteller:AcerAllnetAllnetD-LinkLinksys (Cisco)Netgear
Modell:WL11BRP1ALL01987ALL0277DGL-4300WRT54GC-DEWGR614v2
Bezugsquelle:Media Markt http://www.mediamarkt.deAlldis http://www.alldis.deAlldis http://www.alldis.deAlternate http://www.alternate.deMedia Markt http://www.mediamarkt.deAlternate http://www.alternate.de
Typ:DSL-WLAN-RouterISDN-DSL-WLAN-RouterDSL-WLAN-Router mit Modem / DSL-ModemDSL-RouterDSL-WLAN-RouterDSL-WLAN-Router
Ethernet-Anschlüsse:5 x 10/100 MBit/s3 x 10/100 MBit/s, 1 x 10 MBit/s4 x 10/100 MBit/s4 x 10/100/1000 MBit/s, 1 x 10/100 MBit/s5 x 10/100 MBit/s5 x 10/100 MBit/s
Sonstige Anschlüsse:--ISDNDSL-Splitter------
WLAN-Standard:IEEE 802.11bIEEE 802.11bIEEE 802.11b/gIEEE 802.11b/gIEEE 802.11b/gIEEE 802.11b/g
Verschlüsselung:WEP 64/128WEP 64/128WEP 64/128/256, WPAWEP 64/128/256, WPA, WPA2WEP 64/128, WPA, WPA2WEP 64/128, WPA
Externe Antenne:JaNeinJaJaOptionalJa
Lieferumfang:Netzteil, Kurzanleitung, CDEthernet-Kabel, Netzteil, Kurzanleitung, CDEthernet-Kabel, Modem-Kabel, Antenne, Netzteil, Kurzanleitung, CDEthernet-Kabel, Antenne, Netzteil, Kurzanleitung, CDEthernet-Kabel, Netzteil, Kurzanleitung, CDEthernet-Kabel, Antenne, Netzteil, Kurzanleitung, CD
Preis:ca. 80 Euroca. 210 Euroca. 80 Euroca. 170 Euroca. 90 Euroca. 60 Euro

Telefon-Modem-Router selbstgebaut

Bei den Router-Herstellern spielen Lösungen für analoge Telefonanschlüsse seit Jahren keine Rolle mehr: Wer per Modem surfen muss, kommt um ein herkömmliches Telefon-Modem nicht herum.

Eine Besonderheit ist das Modem Microlink 56k Fun LAN von Devolo für rund 50 Euro: Obwohl es ein 56k-Telefon-Modem ist, besitzt es einen Ethernet-Anschluss und verhält sich wie ein DSL-Modem. Da DSL-Modems jedoch keine Telefonnummer für die Einwahl beim Provider benötigen, erwartet das Devolo-Modem die AT-Befehle samt Telefonnummer als Service Name. Der Service Name wird eigentlich zur Auswahl des DSL-Providers verwendet, in Deutschland momentan aber nicht benutzt -- weshalb nur die wenigsten DSL-Router oder Linux-Distributionen ein Feld zur Eingabe des Service Names vorsehen.

Die Router DGL-4300 von D-Link und WGR614 von Netgear sind Ausnahmen, der Wizard für die Internet-Einrichtung fragt neben Benutzernamen und Passwort auch den Service Name ab. Somit lassen sich die beiden Router in Kombination mit dem Devolo-LAN-Modem zu einem vollwertigen Telefon-Modem-Router mit WLAN umrüsten, ohne dass der Router einen Unterschied zum herkömmlichen Betrieb über DSL bemerkt.

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