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von Claudia Dotterweich
Außergewöhnliche Hintergrundbilder, wie die fraktalen Muster in Abbildung 1, erstellen Sie mit dem Gimp-Filter Natur in wenigen Minuten. Beginnen Sie dazu mit einem leeren Bild ([Strg-N]) in der benötigten Bildgröße, z. B. 1024x768 Pixel. Anschließend definieren Sie eine Vordergrundfarbe Ihrer Wahl. Den Filterdialog öffnen Sie über das Bildmenü Filter / Render / Natur / Flammen. Im Hauptbereich des Dialogfensters legen Sie verschiedene Render- und Kameraparameter fest. Das Vorschaufenster zeigt den Effekt Ihrer Einstellungen auf das Bild an.
Über die Schaltfläche Bearbeiten öffnen Sie den Dialog Flamme bearbeiten. Im oberen Bereich Richtungen sehen Sie neun erzeugte Zufallsmuster. Das zentrale Bild stellt das aktuelle Muster dar, die anderen Bilder sind nur zufällige Varianten dieses Musters. Wählen Sie im Bereich Kontrollen die Variation Sphärisch aus. Die neun Bilder zeigen nun die verschiedenen Muster für die ausgewählte Variation an. Ein Klick auf die Schaltfläche Zufall erzeugt weitere Fraktale. Wählen Sie ein passendes Fraktalmuster aus und verlassen Sie den Dialog wieder.
Bevor Sie den Filter ausführen, sichern Sie Ihre Einstellungen für das eben festgelegte Fraktalmuster mit Speichern auf Festplatte -- dann können Sie dieses Muster jederzeit wieder verwenden oder leicht modifizieren.
Wer Fotos mit niedriger Auflösung überproportional vergrößert, sieht den meist ungewünschten Pixeleffekt. Mit diesem Tipp zeigen wir Ihnen, wie Sie absichtlich eine Schrift mit einem pixeligen Hintergrundschatten verschönern.
Mit dem Pfadwerkzeug erstellen Sie die unterschiedlichsten Objekte oder wählen sie aus. Die Arbeit mit diesem Werkzeug ist nicht jedermanns Sache und bedarf ein wenig Übung. Vor allem kurvenreiche Gegenstände selektieren Sie mit dem Pfadwerkzeug besonders gut.
Rufen Sie das Pfadwerkzeug im Werkzeugkasten über das entsprechende Bildsymbol oder mit [B] auf. Klicken Sie als Nächstes die einzelnen Punkte an, die Sie verbinden wollen.
Um ein geschlossenes Objekt zu zeichnen, klicken Sie am Ende noch einmal auf den Startpunkt. Die Position der einzelnen Knotenpunkte passen Sie nachträglich an, indem Sie auf den entsprechenden Knoten klicken und ihn bei gehaltener Maustaste an die neue Position ziehen. Unnötige Knotenpunkte löschen Sie durch Auswahl per Mausklick und Druck auf [Entf]. Zum Erstellen von Kurven verschieben Sie einfach die Linie zwischen den Knotenpunkten.
Sobald Sie den Umriss des Objekts mit dem Pfadwerkzeug erstellt haben, erzeugen Sie über den Bildmenüpunkt Auswahl / vom Pfad eine Auswahl des Motivs. Diese Auswahl können Sie nun beliebig weiterverarbeiten.
Der richtige Bildausschnitt soll dem Betrachter eine bestimmte Botschaft übermitteln. Falls Sie beim Fotografieren jedoch nicht auf den Ausschnitt geachtet haben, ist eine Nachbearbeitung mit dem Zuschneiden-Werkzeug, [Umschalt-C], nötig.
Rufen Sie das Werkzeug mit einem Mausklick auf sein Icon auf. Ziehen Sie dann einen Rahmen auf, um den Ausschnitt des Bilds zu bestimmen, den Sie verwenden wollen. Sobald Sie das Werkzeug verwenden, öffnet sich ein Dialogfenster mit zusätzlichen Einstellungsmöglichkeiten. In diesem Fenster können Sie die Werte auch manuell festlegen. Ist das Zuschneiden abgeschlossen, beenden Sie den Vorgang über die Schaltfläche Zuschneiden oder durch Klick in die ausgewählte Fläche.
Um die Auswahl des Bildausschnitts zu erleichtern, verwenden Sie Hilfslinien: Diese ziehen Sie mit gehaltener linker Maustaste aus dem Lineal heraus. Über das Bildmenü Ansicht / Hilfslinien anzeigen blenden Sie alle Hilfslinien ein oder aus.
Wer sich intensiv mit Bildbearbeitung beschäftigt, weiß, dass die Erstellung mancher Bilder viel Zeit in Anspruch nimmt. Das im Internet stolz präsentierte Ergebnis ist häufig ein gefundenes Fressen für "Fotodiebe". Dagegen können Sie vorbeugende Abwehrmaßnahmen ergreifen und Ihre Werke schützen. Ein einfaches, aber wirkungsvolles Mittel ist die Integration eines Wasserzeichens. Meist genügt ein transparenter Hinweis an irgendeiner Stelle im Bild.
Dieser Tipp ist relativ einfach aber wirkungsvoll: Versehen Sie ein Bild Ihrer Wahl mit einem künstlerischen Rahmen, basierend auf den Farben des Fotos. Über den Bildmenüpunkt Ebene / Ebene duplizieren erstellen Sie ein Duplikat des Originalbilds. Wenden Sie auf diese neue Ebene den Gimpressionist-Filter an, den Sie im Bildmenü über Filter / Künstlerisch / GIMPressionist erreichen (Abbildung 3). Passen Sie im Dialogfenster die Einstellungen an Ihre Bedürfnisse an. Dabei aktualisieren Sie die Bildvorschau jeweils über die Schaltfläche Neu zeichnen.
Schließen Sie den Dialog, sobald das Ergebnis Ihrer Vorstellung entspricht. Mit dem rechteckigen Auswahlwerkzeug legen Sie nun den Bildbereich fest. Füllen Sie die Auswahl mit einem passenden Farbton. Anschließend verkleinern Sie diese um ein bis zwei Pixel und entfernen die Farbfläche über Bearbeiten / Ausschneiden oder mit [Strg-X].
Nikotin und Kaffee lassen Zähne oft unansehnlich gelb erscheinen. Dieses Manko wirkt vor allem bei Portraitaufnahmen störend -- weiße Zähne wirken einfach gepflegter. In wenigen Schritten verleiht Gimp Ihren Zähnen wieder ein natürliches Weiß und sorgt für ein strahlenderes Lächeln.
Öffnen Sie mit einem Doppelklick auf das Pinsel-Icon im Werkzeugkasten den Dialog für die Pinseleigenschaften. Wählen Sie einen weichen Pinsel in der passenden Größe aus. Legen Sie den Modus für den Pinsel auf Farbe fest. Dadurch bleiben Farbton und Lichtwerte des Ausgangsbilds erhalten, und die Bildbearbeitung wirkt realistischer. Vergrößern Sie mit der Lupe den zu bearbeitenden Bereich und übermalen Sie abschließend die aufzuhellenden Zähne (Abbildung 4). (hge)
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Last modified: 2007-04-05 11:10
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