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[11/2005] Neben der von Ihnen genannten Adresse http://ubuntu-de.org/ gibt es noch eine weitere sehr gute Ubuntu-Hilfe: den "Unofficial Ubuntu 5.04 Starter Guide" unter http://www.ubuntuguide.org. An der Version für Ubuntu 5.10 wird zur Zeit noch gearbeitet.
Michael Philippi
EasyLinux: Vielen Dank für den Hinweis. Wir möchten nur ergänzen, dass der Starter Guide in englischer Sprache verfasst ist. (hge)
Welchen Emulator würden Sie persönlich verwenden, um Windows-Programme wie Spiele, Büroanwendungen usw. unter Suse Linux 9.3 nutzen zu können? Und gibt es diese Programme auch zum Download?
Uwe Wolter
EasyLinux: Wir haben dieser Frage einen ganzen Themenschwerpunkt gewidmet: In EasyLinux 05/2005 finden Sie mehrere Artikel, die diese Dinge im Detail behandeln. Sie können das Heft noch über unsere Web-Seite nachbestellen.
Auf die Frage, was wir persönlich verwenden, kann ich keine umfassende Antwort geben -- sicher hat da jeder Kollege seine eigene Meinung zu. Ich versuche z. B., Windows-Programme einfach zu meiden; in der Regel gibt es auch brauchbare Linux-Programme.
Bilden Sie sich am besten anhand der Artikel in Ausgabe 05/2005 eine eigene Meinung. Einen der Artikel finden Sie auch auf unserer Web-Seite unter http://www.easylinux.de/2005/05. (hge)
[11/2005] Vielen Dank für Ihren Artikel, denn so habe ich 69,- EUR gespart; ich war nämlich schon drauf und dran, mir das System zu kaufen. Wenn ich jetzt lese, dass ohne Anmeldung beim Linspire-Server fast nichts geht und konsequenterweise ein Paketmanager oder Ähnliches gar nicht erst da ist, kann ich gleich bei Microsoft bleiben und muss nicht vom Regen in die Traufe gelangen.
Volker Knigge
EasyLinux: Vielleicht lohnt sich noch ein Blick auf andere Linux-Distributionen, bevor Sie sich endgültig dafür entscheiden, bei Windows zu bleiben. (hge)
Ich wundere mich, warum Sie als deutsches Magazin Programme wie Firefox, Thunderbird und OpenOffice als englische Versionen auf CD/DVD haben. Das ist für mich als Linux-Anfänger nicht sehr hilfreich.
Wann kommen diese wichtigen Programme als deutsche RPM-Pakete auf CD/DVD?
Martin Schiele
EasyLinux: OpenOffice ist in der deutschen Version vorhanden, Sie müssen zusätzlich das Paket OpenOffice_org-de-1.9.125-3.1.i586.rpm installieren (für Suse Linux 9.3).
Wenn es deutschsprachige Pakete gibt, liefern wir diese auch mit; Thunderbird und Firefox waren auf der letzten CD aber gar nicht enthalten. Wir nehmen Ihre Mail zum Anlass, in Zukunft genauer zu prüfen, in welcher Sprache die Pakete standardmäßig installiert werden. (hge)
Ich bin ein Neuling auf dem Gebiet Linux. Je mehr ich mich damit beschäftige, desto überzeugter werde ich.
Angefangen habe ich mit der Live-CD von Suse Linux 9.3. Diese habe ich auch seit längerem fest installiert. Was mir aber sauer aufstößt, ist die Tatsache, dass ich keine DVDs (Filme) abspielen kann. Selbst mit dem Programm VLC, welches als Multimedia-Software angepriesen wird, funktioniert das nicht. Das kann doch nicht sein. Ich möchte meine DVDs sehen können, schließlich habe ich sie auch bezahlt.
Wie sieht es mit der Kaufversion von Suse Linux aus? Ist es damit möglich, Filme anzusehen? Oder wie steht es mit Ubuntu, was ja auch sehr hoch gelobt wird? Ich möchte vermeiden, teures Geld für ein System auszugeben, womit ich dann doch nicht das tun kann, was ich möchte.
Olaf Lennartz
EasyLinux: Das sehen wir genau so, die deutsche Gesetzgebung allerdings nicht. In Deutschland ist es seit ca. zwei Jahren verboten, Programme zu vertreiben oder zu beschreiben, die Kopierschutzmaßnahmen umgehen.
Unter Linux ist aber das Betrachten von DVDs zwingendermaßen mit dem Umgehen des Kopierschutzes verbunden -- egal, ob Sie die DVDs anschauen oder kopieren möchten. Als Redakteure würden wir uns strafbar machen, wenn wir solche Software auf der Heft-CD verbreiten oder erklären, wie man sie installiert.
Konkret geht es um die Bibliothek libdvdcss, die gleichzeitig die Verschlüsselung von kommerziellen DVDs und den Kopierschutz aushebelt. Suchen Sie über Google nach "libdvdcss", sollten Sie fündig werden.
Aus den genannten Gründen liefert keine Distribution die Bibliothek libdvdcss mit, soweit es mir bekannt ist. Das gilt für das neue Suse Linux 10.0 genauso wie für Ubuntu. (mhi)
Ich bin vor ca. zwei Monaten von Suse Linux 9.1 auf Version 9.3 umgestiegen und habe mich auch schnell an Veränderungen gewöhnt. Eine Sache verwundert mich jedoch etwas: Ich habe die Icons auf meinem Desktop der Übersicht halber nach Themen angeordnet. Entsprechend sind die Icons auf alle vier Ecken verteilt. Nach zwei- oder dreimaligem Hochfahren des PCs ordnen sie sich jedoch alle automatisch in der linken oberen Ecke an, und ich kann alles wieder neu sortieren.
Versuche, über das Kontextmenü die Symbole fest auszurichten, sind allesamt fehlgeschlagen. Gibt es sonst irgendeine Möglichkeit, die Icons an ihrem (von mir) bestimmten Platz "festzunageln"?
Berit Heinrich
EasyLinux: Das ist einer der nervigsten Fehler von KDE, der seit Jahren immer wieder auftaucht. Je nach Version schaffen es die Entwickler, ihn zu beheben. Ich erinnere mich, dass es unter KDE 3.0 nicht funktioniert hat, unter 3.1 schon, mit 3.2.1 dann wieder nicht, etc.
Ich arbeite zur Zeit mit KDE 3.4.0, und hier tritt das Problem nicht auf. Ein Update auf diese KDE-Version kann aber auch neue Probleme hervorrufen...
Manchmal sind auch andere Programme für das Verschieben verantwortlich, zum Beispiel Spiele und Mediaplayer, die für den Vollbildmodus die Auflösung umschalten. Vielleicht finden Sie hier den Störenfried. (mhi)
Als Leser Ihrer Zeitschrift beobachte ich mit großem Interesse Ihre (leider viel zu langsame) Hinwendung zu den originären (Debian-basierten) Distributionen, wie zum Beispiel (K)Ubuntu. Hier sollte das Tempo Ihrer Anpassung dem der User besser angeglichen werden. Oder Sind Sie allzu sehr von Zuwendungen von Suse & Co. abhängig?
Dr. Matthias Buchmann
EasyLinux: Es ist immer wieder "beglückend", wenn wir der Abhängigkeit von Unternehmen verdächtigt werden... EasyLinux und auch alle anderen Magazine in unserem Verlag sind vollständig unabhängig, wie Sie an regelmäßig auftauchenden Verrissen kommerzieller Produkte beobachten können. Wir gehören auch keiner großen Verlagsgruppe an wie andere Zeitschriften, bei denen die Haupteinnahmen aus den "befreundeten" Windows-Heften stammen. Ich vermute, Sie werden im deutschsprachigen Raum keine unabhängigeren Linux-Publikationen als uns finden.
Nur eine einzige Form der Abhängigkeit besteht tatsächlich: und zwar die von unseren Leserinnen und Lesern -- und die setzen zu fast 95% Suse Linux ein, wie unsere letzte Leserumfrage ergeben hat (http://www.easylinux.de/2005/08/003-edi). Natürlich sind solche Umfragen nicht repräsentativ, aber eine grobe Einschätzung der Leserinteressen ist auf dieser Basis schon möglich.
Aus dem Mehrheitsinteresse an Suse Linux ergibt sich, dass wir Suse Linux auch künftig am stärksten im Heft berücksichtigen werden. Auch der Aspekt der Einsteigerfreundlichkeit ist bei Suse Linux aus meiner Sicht deutlich stärker gegeben als bei Ubuntu, Themen sind hier z. B. Unterstützung landesspezifischer Hardware, Lokalisierung, Verfügbarkeit deutschsprachiger Informationen im Internet, etc. Hier tut sich zwar auch bei Ubuntu Einiges, aber es ist erst ein Anfang.
Wenn Sie unsere Editorials zum Thema Debian-Distributionen mitverfolgt haben, wissen Sie, dass wir derzeit antesten, ob hier ausreichendes Interesse besteht. Ob wir eines der Debian-Derivate in den Rang der "offiziellen Distributionen" erheben, entscheidet sich im Laufe der nächsten Monate; dem wird nochmals eine Leserbefragung vorausgehen. (hge)
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Last modified: 2007-04-05 11:10
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